Posts Tagged ‘Menschenaffen’

ZUKUNFTSKINDER: 3. Die Entstehung des „Nein“, c. Biopathien

10. Februar 2018

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3. Die Entstehung des „Nein“, c. Biopathien

ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, c. Das Menschentier

4. Februar 2018

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2. Die Vererbungsfrage, c. Das Menschentier

Im Anschluß an „nachrichtenbrief3“: Das universelle Ideal von Schönheit und Gesundheit

30. März 2017

Das Idealbild des Menschen ist universell, seien dies nun die Statuen der Antike oder der Renaissance, die Heiligenbilder des Christentums oder die „Übermenschen“ der diversen sozialistischen und faschistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts. Heute finden wir den gleichen Typus in der Werbung und den Produkten der Unterhaltungsindustrie. Trotz aller politischen Korrektheit ist jedem sofort klar, was ein attraktiver Mann bzw. eine attraktive Frau ausmacht. Man kann „Attraktivität“ buchstäblich mit mathematischen Formeln ausdrücken. Es kommt auf Symmetrie und den Goldenen Schnitt an. Orgonometrisch läßt sich das auf die Orgonomform und weiter auf die kosmische Überlagerung zurückverfolgen. Wir empfinden Formen als schön, die zeigen, daß die inerte Materie sich ganz der primordialen Energie unterworfen hat. In mystischer Verzerrung: daß die Materie ganz vom Geist durchdrungen und bestimmt wird. Bei den Bildnissen des „sozialistischen Realismus“ war es dann halt das „Klassenbewußtsein“, das die Menschen so durchdrungen hat, daß sie zu heroischen Gestalten werden.

Soweit das energetische Orgonom, das sich in der Anatomie zeigt. Das orgonotische System, dessen Pulsation im parasympathischen und sympathischen Nervensystem Struktur geworden ist, zeigt sich in der Physiologie, im Ideal der Gesundheit: ein guter, entspannter Muskeltonus, leuchtende Augen, leicht gerötete Wangen, eine gutdurchblutete Haut und den Umständen wohlangepaßte physiologische Reaktionen. Das Ideal ist eine ungehinderte Pulsation und entsprechende Strukturen, die die energetische Pulsation sozusagen materiell vermitteln.

Evolutionsbiologisch läßt sich aufzeigen, daß sich in der Entwicklung zum heutigen Menschen hin das oben beschrieben Idealbild, das etwas im Goldenen Schnitt zum Ausdruck kommt, immer klarer und „reiner“ ausgebildet hat. Man gehe nur der Säugetierreihe von den mäuseartigen Insektenfressern, die unsere Urahnen sind, über die Halbaffen, Affen, Menschenaffen bis hin zum Menschen nach. Beim orgonotischen System läßt sich zeigen, daß bei Fischen, Amphibien und Reptilien das autonome Nervensystem kaum ausgebildet ist und daß es in der Entwicklung hin zum Menschen immer ausgeprägter wurde und vor allem immer besser die orgonotische Pulsation verkörperte. Beim Menschen schließlich steht der Parasympathikus eindeutig für Expansion, der Sympathikus eindeutig für Kontraktion. Hier und da zeigt sich bei der Innervation jedoch, daß die Evolution noch nicht ganz abgeschlossen ist.

Eine Gesellschaft, die das Entartete, Mißgeformte, Degenerierte und Kranke idealisiert, ist dem Untergang geweiht, da sie sich gegen das Leben selbst stellt. Man denke nur an Degenerationserscheinungen wie den Feminismus oder den Transhumanismus.

Zu diesen Ausführungen siehe auch Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 6.d.

20. April 2016

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

5. Reichs Biophysik

6. Äther, Gott und Teufel

a. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

b. Spiritualität und die sensationelle Pest

c. Die Biologie zwischen links und rechts

d. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur

Mein Kopf! (Teil 1)

15. Mai 2015

kopftod.

Es ist einer der seltenen schwülheißen Tage in Hamburg. Ich sitze in der U-Bahn – und ein junger Mann in den 20ern zieht meine Blicke magisch auf sich! Ich kann einfach meine Augen nicht von seiner Kopfbedeckung lösen: eine bis über die Ohren gezogene Pudelmütze – während mir der Schweiß die Schläfen runterrinnt. Er wirkt intelligent und ganz und gar nicht so, als hätte die Irrenanstalt heute Ausgang. Trotzdem: obwohl seine nackten Füße in Jesus-Sandalen stecken, er Boxershorts und ein luftiges kurzärmeliges Hemd an hat, trägt er eine Kopfbedeckung, die ich selbst im Winter allenfalls anziehen würde, wenn ich bei Minustemperaturen mit dem Fahrrad unterwegs wäre. Nicht nur, daß sich der junge Mann vollkommen absurd verhält – beim Gang durch die Hamburger Innenstadt begegnen mir viele Jugendliche und junge Männer, die ganz genauso weihnachtlich kostümiert sind. Da finde ich mich wieder in meiner Entfremdung

Es ist wirklich erstaunlich, was der gepanzerte Mensch alles unternimmt, um das mühsam aufrechterhaltene hohe orgonotische Niveau seines Gehirns abzusenken. Da sind zuerst einmal die Drogen, insbesondere die gefährlichste und am meisten zerstörerische aller Drogen: Cannabis, das zu einer dauerhaften energetischen Kontraktion des Gehirns führt. Dann kommt Junk Food oder der angebliche Gegensatz, beispielsweise die vegane Ernährung, die dem Gehirn alle jene Stoffe verweigert, mit deren Hilfe es seine hohe Orgonität aufrechterhält, insbesondere Omega 3. Und jetzt auch noch eine ständige Überwärmung des Kopfes, wo der Körper ohnehin ständig Höchstleistungen erbringt, damit das Gehirn nicht buchstäblich „durchbrennt“. Der Sauerstoffbedarf des Gehirns ist überproportional. Obwohl es gerade mal 2 Prozent der Körpermasse ausmacht, konsumiert es 20 Prozent der gesamten Sauerstoffzufuhr des Körpers. Entsprechend ist die Wärmeproduktion immens.

Bei Typen, wie unserem jungen Mann aus der U-Bahn kommen sogar alle drei Faktoren zusammen! Man denke auch an den Rastafari: Ganja, „Soul Food“ und Strickhaube, die ein Abstrahlen der zusätzlich produzierten Wärme verhindert. Naja, bei Hirntoten scheint das ja nicht so wichtig zu sein.

Eines der heißesten Gebiete auf diesem Planeten ist das Tiefland des nordwestlichen Indien, wo Temperaturen von 40 gar 50 Grad im Schatten keine Seltenheit sind. Trotzdem laufen dort Männer mit Turbanen herum. Im Vergleich zu diesen sind die Pudelmützen der Hamburger Hirntoten geradezu luftig! Bis Anfang des letzten Jahrhunderts sind auch die Türken, Perser und die zentralasiatischen Völker so rumgelaufen. Bei den Sikh ist diese Kopfbedeckung, in die Zusätzlich noch eine nie beschnittene Haarpracht eingepackt ist, religiöse Pflicht – bei 50 Grad im Schatten!

Gut, man sollte in den heißen Klimazonen schattenspendende Kopfbedeckung tragen, um keinen „Sonnenstich“ zu kriegen, etwa das Tuch der Araber oder den Sombrero der Mexikaner, aber der Turban ist ganz im Gegenteil geradezu selbstmörderisch!

Hier, was Wikipedia zum Turban zu sagen hat: Er stamme wahrscheinlich aus dem alten Persien. „Unter persischen und arabischen Gelehrten sind schwarze und grüne Turbane verbreitet, die eine Abstammung vom Propheten Mohammed anzeigen.“ Und was mir neu ist: „Die als ‚Palästinensertuch‘ bekannte Kufiya wird oft wie ein Turban gewickelt getragen.“

James DeMeo legt in seinem Buch Saharasia nahe, daß der Turban mit dem Pucken und der damit verbundenen Schädeldeformation verbunden sein könnte.

Wenn Rassisten den Turban abschätzig als „Kopfwindel“ bezeichnen, ist das gar nicht mal so abwegig, denn im Pucken mag tatsächlich der historische Ursprung dieser Kopfbedeckung zu finden sein.

Zentralasiatische Nomaden haben bei ihren Wanderungen die Babys wie Gepäckstücke eingewickelt. Auch der Kopf wurde so fixiert. Dadurch kam es zu Deformationen des Schädels, die im Laufe der Zeit zu einem Kennzeichen der Aristokratie, der von ihnen eroberten Länder wurde. Beispielsweise galten in Ägypten „Langschädel“ als aristokratisch und selbst in Mitteleuropa galt bis in die Neuzeit hinein ein dergestalt deformierter Schädel als Zeichen hoher Abstammung. (In diesem Zusammenhang ist auch interessant, daß bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts kaum ein Mann ohne Kopfbedeckung auf die Straße gegangen ist.)
Die Sikh selbst verweisen auf den energetischen Aspekt des Turbantragens:

Der 10. Meister der Sikh, Guru Gobind Singh, lehrte seine Sikh (…): Setze einen Turban auf deinen Kopf und bedecke so das aufgerollte ungeschnittene Haar. Der Druck von den vielen Wickeln hält die 26 Knochen des Schädels in Position. Es gibt Druckpunkte auf der Stirn, die dich ruhig und entspannt halten. Turbane bedecken die Schläfen, was dich vor mentaler und psychischer Negativität von Seiten anderer Personen schützt. Der Druck des Turbans verändert auch das Muster des Blutflusses zum Gehirn. (Das sind alles Gründe, warum auch Frauen einen Turban tragen sollten.) Wenn du dein Haar hochbindest und einen Turban drum herum wickelst, werden alle Teile deines Schädels zusammengezogen und gestützt. Du fühlst Klarheit und Bereitschaft für den Tag und für das, was auf dich zukommen mag von Seiten des Unbekannten.

Eine schöne Beschreibung von zusätzlicher okularer Panzerung! Hirntote „Spiritualität“! Übrigens soll auch das Pucken das Baby ruhig und entspannt halten.

Reich hat behauptet (Charakteranalyse), das Gehirn hätte beim Denken eine ähnliche „Peristaltik“ wie der Darm. Er selbst würde bei angestrengtem Denken sein Gehirn förmlich pulsieren füllen. Die Kopfwindel soll das verhindern, ähnlich wie der „Keuschheitsgürtel für Babys“ am anderen Ende des Körpers. Übrigens: auch die Geschlechtsorgane (die auffälligerweise ebenfalls behaart sind!) müssen kühl gehalten werden, um richtig funktionieren zu können.

Noch was zum Omeaga-3:

Der Mensch hat eine merkwürdige Affinität zu Gewässern. Weder Bonobos noch Schimpansen würde es je einfallen, an den Strand zu gehen und im Wasser zu planschen, Absonderlichkeiten wie „Apnoetauchen“ zu betreiben, bis zu sechs Minuten unter Wasser zu bleiben und dabei in große Wassertiefen vorzustoßen. Von Fisch und anderes Meeresgetier essen, wollen wir erst gar nicht reden. Und das bei einem Wesen, das den Schritt vom Menschenaffen zum Menschen angeblich durch das Hinaustreten in die Trockensavanne bewerkstelligt hat!

Der Wasseraffentheorie zufolge sind wir über den Umweg einer aquatischen Lebensweise Menschen geworden. Das Problem dieser Theorie ist die paläontologische Evidenz. Alle Reste dieser aquatischen Periode sollten weggeschwemmt und verrottet sein.

David Braun (Universität Kapstadt) et al. haben bei Ausgrabungen am Turkana-See in Kenia jedoch Hinweise darauf gefunden, daß die Urmenschen sich auch von Wassertieren ernährt haben.

Die Jagd auf Wassertiere brachte dabei erhebliche Vorteile mit sich: So dürfte es deutlich energiesparender gewesen sein, eine Schildkröte einzufangen, als einer Impala-Antilope aufzulauern. Des Weiteren ist gerade das Fleisch aquatischer Lebewesen besonders reichhaltig an langkettigen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren – etwa der Omega-3-Fettsäure – die essenziell wichtig für das Wachstum des menschlichen Gehirns sind. Die neuesten Funde aus Kenia sind deshalb wichtige Indizien, die weiteres Licht auf den Entwicklungsweg des heutigen Homo sapiens werfen und erklären helfen, warum wir wurden, was wir heute sind.

Es ist auch eine Überlegung wert, ob nicht hier der sensationelle Erfolg Europas zu suchen ist, das schließlich den ganzen Planeten erobert hat. Wegen der Fastenzeiten (ich glaube 100 Tage im Jahr!) war die Versorgung mit Seefisch europaweit flächendeckend! Das hat die Hanse reich gemacht. (Vor dem Kreuz war der Fisch das Symbol des Christentums. Bis weit in die Neuzeit galt der Fisch nicht etwa als Tier, sondern als eine Art Pflanze, die ständig durch „Urzeugung“ aus dem Wasser wächst. Deshalb brach Fischkonsum nicht das Fasten.)

Ohne Omega-3 ist der Mensch anfällig für depressive, bipolare und Borderline-Störungen. Dieser Stoff sorgt für die orgonotische Integrität unseres zentralen Nervensystems. Das Gehirn besteht aus 60% Fett. Zu einem Gutteil aus Omega-3-Fetten, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Ständiger Nachschub von Omega-3 ist nötig, um die prekäre hohe Orgonität aufrechtzuerhalten. Das Gehirn ist das am meisten orgonotische Gewebe im Körper und muß unentwegt darum ringen, diese hohe Orgonität aufrechtzuerhalten. Streß und Mangelernährung führt zu Schäden, bei Kindern zu irreversiblen Schäden. Ein paar Minuten kein Sauerstoff: der restliche Körper lebt vielleicht weiter, doch das Gehirn ist irreparabel zerstört.

Abschließend ein zwar etwas abwegiger Gedankengang – aber, was soll’s: Die Orgonenergie wurde erstmals anhand von Bionen entdeckt, die aus Seesand hergestellt worden waren, sogenannte „SAPA-Bione“. Von den Bionen ist nur ein kleiner Schritt zu Meeresalgen, die die Nahrungsgrundlage für Seefische, Muscheln, etc. darstellen. Letztendlich stammt das Omega-3, das aus Affen Menschen machte, aus den Meeresalgen.

Auch muß ich spontan an den Tauchpionier Hans Hass denken, dem sich beim Tauchen die Energontheorie förmlich aufgedrängt hat.

Das Menschentier

31. Juli 2013

Der gepanzerte Menschen will alles nur kein Tier sein, zumal er seine eigenen sadistischen sekundären Triebe in das Tier hineinprojiziert, sogar in seine eigenen „primitiven“ Vorfahren.

Alan Templeton von der Washington University, St. Louis, widerspricht der gängigen Theorie, daß die aus Afrika auswandernden Frühmenschen andere Menschenrassen in Europa und Asien mit Gewalt ausgerottet hätten. Stattdessen vermischten sie sich miteinander. Nicht Gewalt, sondern Geilheit habe ihr Verhalten bestimmt. Er verweist auf Vergleiche des Erbguts heute lebender Rassen.

Die Vermischung der DNA beweist, unsere Vorfahren hatten nur Sex im Kopf, jeder machte es mit jedem – und so verbreiteten sich ihre Erbanlagen über alle Kontinente.

Vor allem will der Mensch kein Tier sein, weil er sich als „Geistwesen“ betrachtet. Zu diesem Zwecke umgeht er alle von ihm selbst aufgestellten wissenschaftlichen Regeln:

Zurzeit ist der Mensch das einzige Mitglied der Gattung Homo, während der Schimpanse zur Gattung Pan gerechnet wird. Jedoch teilen Schimpansen mehr ihrer genetischen Ausstattung, nämlich 99,4%, mit dem Menschen als mit anderen Menschenaffen. In den Prodeedings of the National Academy of Sciences forderte entsprechend vor einigen Jahren ein Team von Forschern der Wayne University (Detroit), Morris Goodman et al., endlich die einzig mögliche, nämlich wissenschaftliche Konsequenz zu ziehen und den Schimpansen als Mitglied der menschlichen Gattung zu akzeptieren.

Goodman und seine Kollegen analysierten mit Hilfe des Computers die Ähnlichkeit zwischen 97 wichtigen Genen bei Mensch und Schimpanse und möglichst viele der gleichen derzeit verfügbaren Gensequenzen bei den weniger untersuchten Gorillas, Orang-Utans und Altweltaffen.

Die Ergebnisse legten nahe, daß in wichtigen Sequenzabschnitten diese funktionell signifikanten Gene, die Menschen und Schimpansen teilen, zu 99,4 Prozent identisch sind. (…)

Ausgehend von den DNA-Daten argumentieren die Forscher, daß sich die Linien von Mensch und Schimpanse evolutionär vor fünf oder sechs Millionen Jahren voneinander trennten. Viele andere Gattungen, die vom Menschen weiter entfernt sind, manche Eichhörnchen beispielsweise, enthalten Gruppen von Arten, die schon viel früher – viele zwischen 7 bis 11 Millionen Jahre – voneinander abgewichen sind. Die Gruppierung von Arten sollte sich, Goodman zufolge, bei unterschiedlichen Gruppen von Tieren entsprechen. „Ein objektiver Maßstab ist das Alter des Ursprungs eines Zweiges [von Tieren].“

„Historisch war die Philosophie hinter der Art und Weise, wie wir Organismen gruppieren, fragwürdig gewesen“, führt Goodman aus. Beginnend mit Aristoteles im antiken Griechenland, wären Arten nach dem „Grad ihrer Perfektion“ angeordnet worden mit dem Menschen an der Spitze. Diese „anthropozentrische“ (…) Sichtweise führte zu „Übertreibungen hinsichtlich der Unterschiede zwischen den Menschen und ihren Verwandten“, so Goodman, der darauf hinweist, daß seine Studie „ein objektives Bild des Menschen im Reich des Lebens bietet“.

Wie ich schon öfter ausführte, sind Tiere ohnehin weitaus intelligenter, als man sich das vor wenigen Jahren noch ausmalen konnte.

Wäre er konsequent gewesen, hätte bereits Linné in seinem Systema Naturae Menschen und Menschenaffen der gleichen Gattung zuordnen müssen, – aber man ist lieber Herrenmensch als Tiermensch, lieber Übermensch als „Unterleibsmensch“ (vgl. Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 304).

Wie sehr wir ganz unabhängig von genetischer Verwandtschaft mit dem Tierreich verzahnt sind, zeigt sich auch an den Hunden. Am Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie und an der Harvard University wurde festgestellt, daß Hunde besser als Menschenaffen Signale des Menschen interpretieren. Wölfe, die vom Menschen aufgezogen worden sind, verfügen nicht über diese Fähigkeiten, sehr wohl aber Hundewelpen, selbst wenn sie kaum Kontakt mit Menschen hatten. Das wird mit der selektiven Hand des Menschen während der Domestizierung des Hundes erklärt.

Ungewollt haben die Hundehalter gezeigt, daß wir auf einer Ebene mit dem Tier stehen, Tier zwischen Tieren sind.

In diesem Zusammenhang ist bezeichnend, wie unmenschlich man die so auffällig menschlichen Hunde in Saharasia behandelt.

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