Moral, Augenpanzerung und die Medien (Teil 2)

28. August 2022

Im Netz fand ich folgenden Leserkommentar:

Letztens ist mir aufgefallen, daß früh morgens, wenn die ARBEITENDE Bevölkerung unterwegs ist, unsere Straßen und Plätze, unsere Bahnhöfe, unsere Züge und Busse von Menschen bevölkert werden, deren Gesellschaft mir das Gefühl gibt, daß ich in meiner Heimat, daß ich in Deutschland bin. Daß ich hier hin gehöre. Abends, wenn ich von der Arbeit nach Hause gehe, komme ich mir dann wie ein Tourist in meinem eigenen Land vor.

Genau daran muß ich seit Jahren wirklich jeden Montagmorgen denken, wenn ich mit der Bahn zur Arbeit fahre und in aller Herrgottsfrühe auf dem Bahnsteig lange Kolonen von Pendlern aus dem Hamburger Umland an mir vorbeiziehen. Manche kommen ganz aus Kiel!

Die genau gegenteilige Beobachtung mache ich, wenn ich mir die Schlangen vor dem Hartz-IV-Center (ARGE) hier in der Nähe anschaue.

Man würde annehmen, daß derartige Beobachtungen oder auch nur eine Fahrradtour durch Hamburgs Süden das politische Bewußtsein der Massen prägen müßte, doch stattdessen wählen sie brav weiter multikulturelle Volkszertreter in die Parlamente. Seit 40 Jahren hat sich kaum etwas am Lebensstandard der Massen verbessert, doch sie votieren immer noch für die „europäische Integration“ – die ihren Lebensstandard rapide senken wird. Sie frieren sich den Arsch ab, machen sich aber um die „Klimaerwärmung“ Sorgen und sind bereit jede Menge Opfer zu bringen. Sie lassen sich sogar die Glühbirnen verbieten und dafür ineffiziente „Energiesparlampen“ andrehen, die mit Quecksilber verseucht sind und Elektrosmog erzeugen. Von den neueren Zumutungen im Zusammenhang der Corona- und der daran anschließenden Ukraine-Krise brauchen wir erst gar nicht anfangen…

Erinnert sei auch an die Vorfälle in Freibädern in diesem Sommer. Die Menschen nehmen das hin! Dazu folgende Stelle aus dem Netz von vor 12 Jahren:

„Warum sind die türkischen Jugendlichen heute so friedlich?“ fragt ein Schwimmhallengast den Bademeister in Til Mettes neuester Karikatur für den „Stern“. Die Antwort: „Ich habe 5000 Liter Baldrian ins Becken gekippt.“
Man will ja in der Ära Sarrazin kein politisch korrekter Miesepeter sein, also beschließen wir, das ebenso wenig rassistisch zu finden wie die Kritik von Mettes weniger begabtem Kollegen Bernd Zeller auf der “Achse des Guten”, Baldrian würde es nicht tun, „es müßte schon eine Ladung Östrogen sein“. Sexualneid ist schon etwas Peinliches.

Dazu möchte ich eine persönliche Anekdote von Anfang der 1980er Jahre zum Besten gegeben haben, als mich eine kurvenreiche, aufreizende Blondine unvermittelt bat, sie doch bitte in die öffentliche Schwimmanstalt zu begleiten. Sie gehe so gerne Schwimmen, würde aber ständig dort auf die mieseste Weise „von Türken“ angemacht. Keine Badehose dabei? Die besorgen wir Dir schon! Ich hatte damals allen Ernstes dieses Traumangebot von mir gewiesen – so angewidert war ich von ihrer Ausländerfeindlichkeit. – Ja, ich weiß…

Das war Anfang der 80er Jahre. Seit vierzig Jahren machen wir jetzt diese Scheiße mit dem schier unglaublichen Verhalten türkischer und später arabischer Jugendlicher in Badeanstalten mit. Siehe auch die folgende Anekdote aus dem Netz ebenfalls von vor 12 Jahren:

Ich war vor 15 Jahren mit meinem Kind im Freibad. Wo ich selber als Kind öfter war und dachte, ich kann meinem Kind eine schöne Erfahrung bieten.
Da kam mein Kleinkind nach einer Weile erschrocken, entsetzt und verängstigt zu mir und meinte:
„Der Junge hat gesagt, ich mach dich tot!“
Das war das erste Mal, daß ich unfreiwillig mit den Kulturentreicherern zu tun bekam.
Ich beobachtete, im Freibad waren viele mohammedanische Kinder. Sie machten das ganze harmonische Klima kaputt.
Spuckten von der Rutschtreppe, bedrohten die anderen Kinder, zerstörten den Frieden.
Das war meine unfreiwillige Zusammenkunft mit dem Haß und der Zerstörungswut dieses Menschenschlags.
Das Freibad habe ich nicht wieder besucht.

Der Stern, der all die Zeit ausschließlich „die modisch aufreizend gekleidete junge Büroangestellte offensichtlich türkischer Herkunft“ sah, macht einen harmlosen Scherz – und prompt fangen die Blogwarte der Politischen Korrektheit an zu keifen: „Rassismus!“

Jeder darf sich ausmalen (…) was im Kopf eines türkischen Jugendlichen vorgeht, der diese Woche den „Stern“ liest.

„Unerschrockene Aufklärer“ sehen nur den fiktiven türkischen Jugendlichen, der, ohnehin von der „Ära Sarrazin“ entnervt, schluchzend bei der Lektüre des Stern zusammenbricht, und – scheißen auf den deutschen Familienvater, der sich im Freibad gegen Horden junger Grauwölfe erwehren muß, um seinen jungen Sohn zu schützen. Die unbeschwerte Kindheit ist vorbei, das Bild des beschützenden Vaters irreparabel zerstört, alles nur, weil die Familie einen Nachmittag im Freibad verbringen wollte. Ich will gar nicht erst von all den schlimmen Erfahrungen junger Mädchen sprechen, denn das würde ja meinen „Sexualneid“ offenlegen:

Was wir hier vor uns haben, ist eine Art von Faschismus: nicht mehr das wirkliche Leben bestimmt das Bewußtsein, sondern eine realitätsferne Ideologie, die von den Massenmedien verbreitet wird.

Ich habe mal eine ganze Zeit Woche für Woche neben einem dieser Meinungsmacher in der Bahn gesessen, einem Redakteur beim Bremer Weser-Kurier. („Ich bin kein Journalist, ich betrachte mich als Schriftsteller!“) Er ziehe demnächst mit seiner Lebensgefährtin in ein gemeinsames Haus in ein neu erschlossenes Wohngebiet im Umland von Bremen. Das Bauland sei ganz billig und alle jungen Familien in diesem Idyll hätten die gleichen politisch fortschrittlichen Ansichten.

Die „Meinungsmacher“ leben buchstäblich in einem alternativen Universum, einer Phantasiewelt, die nichts mit dem Leben der Massen zu tun hat – denen sie Tag für Tag eintrichtern, was sie zu denken und zu fühlen haben. Und erstaunlicher Weise funktioniert es: die Massen lesen diese abscheulichen Schmierantenblätter und verhalten sich entsprechend.

Aber es geht tiefer: es ist nicht nur die rot-grüne ideologische Indoktrinierung durch pseudoliberale Sozialisten, es ist die Politik an sich.

Politik hat nur eine einzige Funktion – die gleiche Funktion wie DSDS und GZSZ: es soll von den wirklichen persönlichen und gesellschaftlichen Problemen ablenken. Ein Volk, das sich „Anne Will“ gefallen läßt und dafür auch noch GEZ-Gebühren bezahlt, ist dem Untergang geweiht!

Was bleibt ist Leere. In einem Rückblick wurden mal Zeitgenossen von Herbert Wehner gefragt, was denn von ihm bleibe. Wirklich bei jedem betretenes, peinlich berührtes Schweigen. Nichts. Ein großes schwarzes Loch. Das ist Politik!

Und genau dahin wird sie uns führen, die Politik: in den Untergang. Weil sie nichts, aber auch rein gar nichts, mit dem wirklichen Leben zu tun hat. Blinde, die mit lauter Musik in den Kopfhörern an einem brüchigen Abgrund lustwandeln.

Troy Campbell und Aaron Kay von der Duke University (Durnham, North Carolina) haben durch einfache Experimente erkundet, wie gepanzertes Denken funktioniert: es wird nur das wahrgenommen, was in Harmonie mit der Charakterstruktur steht. Wenn man etwa konservative Charaktere wissenschaftlich fundiert von der Klimaänderung berichtet und als Lösung staatliche Eingriffe vorschlägt, etwa die Versteuerung von Kohlendioxid-Einträgen in die Atmosphäre, glauben nur 22 Prozent der Konservativen, daß es zu einem entsprechenden globalen Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert komme. Gibt man ihnen jedoch eine Lösung vor, die ihrer Ideologie entspricht, d.h. beispielsweise die unternehmerische Erfindungsgabe, sind plötzlich 55 Prozent der Konservativen vom anthropogenen Temperaturanstieg überzeugt. Für linksliberale Charaktere machen diese beiden Lösungen keinen Unterschied. Umgekehrt sieht es bei Problemstellungen aus, die Linksliberale nervös machen, etwa Waffen in Bürgerhand zur Selbstverteidigung. Ideologische Voreingenommenheit macht uns blind gegenüber der Realität. Wir würden lieber sterben, als unsere Gesinnung gefährden zu lassen. Das ist die politische Pest, von der Reich sprach. Es geht in der Politik nie um die realen Probleme der Außenwelt, sondern immer nur um den pathologischen Ausdruck der Panzerung!

Ich erinnere an meine allmontägliche Beobachtung, daß in aller Herrgottsfrühe auf dem Bahnsteig lange Kolonen von teutonischen Steuerkartoffeln an mir vorbeiziehen. Ein Linker sieht etwas grundlegend anderes: er übersieht die Hundertschaften von blassen Germanen und konzentriert sich vollkommen auf die modisch aufreizend gekleidete junge Büroangestellte offensichtlich türkischer Herkunft, die aus der langweiligen Masse hervorsticht. Ein Beweis für Integration – und die menschenverachtende Dummheit von konservativen Ideologen, die so etwas nicht sehen wollen.

Der unvergleichliche Henryk M. Broder berichtet von folgendem Dialog:

(Ein schwedischer Schriftsteller) sagt, er würde demnächst von Stockholm nach Malmö umziehen. You’ve got a problem in Malmö, sage ich. Yes, sagt er, there is a problem with the Jewish community. No, sage ich, there is a problem with the Muslim community. Oh yeah, sagt er, the Jews feel harassed by the Muslims. No, sage ich, the Jews are harassed by the Muslims. Kurze Pause. Yes, that’s true, sagt der Schriftsteller. So herum hat er die Sache noch nicht gesehen. But the food is much besser in Malmö than in Stockholm, sagt er, because of the ethnic diversity. Ein echter Sozialdemokrat, immer auf der Suche nach dem Positiven.

In der Tat: linkes Denken ist im schlechtesten Sinne des Wortes „idealistisches Denken“.

Linke leben in einer Schwarz-Weiß-Welt, d.h. in einer Welt, die von ihrer extremen okularen Panzerung geprägt ist. Wir sehen die Wirklichkeit, sie sehen – was sie sehen wollen. Schließlich verfolgen sie ein Ziel: eine bessere Welt.

Die reale Welt steht dieser besseren Welt im Weg. Deshalb unterstützen Linke instinktiv alles, was die gegenwärtige Gesellschaft aushöhlt und zerstört: Drogenkonsum, Kriminalität, Anspruchsdenken, „Migration“, Islam, etc.

Linke sind pestilente Charaktere (Emotionelle Pest), in deren Gegenwart es einem schwer fällt frei zu atmen – und ausgerechnet sie gerieren sich als Vertreter des Lebendigen, der Aufklärung und des freien Blickes.

Formale Demokratie vs. wahre Demokratie / Die Politik ist tot, oder doch nicht?

27. August 2022

Zum folgenden siehe meine Ausführungen über Jefferson.

Formale Demokratie vs. wahre Demokratie

Die Politik ist tot, oder doch nicht?

Moral, Augenpanzerung und die Medien (Teil 1)

26. August 2022

Heute abend sitze ich hier im Park und schreibe für den NACHRICHTENBRIEF. Eine Mutter geht mit ihrem kleinen Kind spazieren und starrt dabei ständig auf ihr Smartphone, tippt, starrt von neuem, während der kleine Junge das tut, was Kinder halt tun: Mama schau mal, guck mal, hier und da, etc. Die Mutter ist jedoch nur physisch anwesend. Was macht das mit einem Kind, zumal das ja ein Dauerzustand ist? Ständig ist die Mutter in einer anderen Welt, vielleicht tausende Kilometer entfernt. Tatsächlich wandeln hier nur Zombies durch die Gegend, die keinen Blick für die Wiesen, Blumenbeete, Büsche und Bäume haben, da sie ständig auf dieses Idiotenteil starren.

Wenn man dann noch bedenkt, daß diese Menschen durch drei weitere Mechanismen okular blockiert sind, ihre Umwelt ständig wie durch eine geriffelte Milchscheibe betrachten und zunehmend unfähiger werden orgonotischen Kontakt it anderen Menschen herzustellen… Die besagten Faktoren sind:

  1. Sie sind Mitglieder einer religiösen Sekte, die sie ständig indoktriniert und tunlichst darauf achtet, daß sie keinen Kontakt mit der Wirklichkeit aufnehmen bzw. alles, was auf sie einströmt, im Sinne der Sektenideologie verarbeiten. Ihre Gedanken werden ständig kontrolliert durch die Tagesschau, Spielfilme und Werbung, die sich mehr und mehr vom Produkt löst und nur noch das Lebensgefühl der Sekte verbreitet; selbst im Betrieb wird der Pride Day gefeiert und eingehämmert, daß Diversity unsere Stärke ist. Fast immer ist das exakte Gegenteil der Sektenideologie wahr, um also psychisch überleben zu können, müssen sie ständig sozusagen „okular wegtreten“, um nicht unangenehm aufzufallen und das beständige Leben in der Lüge überhaupt ertragen zu können.
  2. Ein erstaunlich hoher Bevölkerungsanteil ist praktisch ständig auf einer legalen oder illegalen Psychodroge, insbesondere Cannabis. Das erzeugt vor allem einen Zustand, in dem man keinen Zugang mehr zu seinen Emotionen hat. Diese Menschen sind sozusagen „emotional kastriert“. Es berührt sie so gut wie nichts mehr wirklich. Selbst ihre Gedankentätigkeit ist nur noch rudimentär, weil sie nichts wirklich zuende denken können.
  3. Biologisch sind wir immer noch Jäger und Sammler, d.h. wenn wir hungrig sind, sind wir wach und zielstrebig. Wenn wir uns die Wampe bis zum Platzen vollgeschlagen haben (damals gab es keinerlei Möglichkeit Fleisch und Früchte zu konservieren!), legen wir uns in eine Ecke, damit sich die überbeanspruchten Gelenke regenerieren können und „betrachten uns von Innen“. In einer übersättigten Wohlstandsgesellschaft sind wir praktisch ständig in diesem debilen Dämmerzustand!

Mit dem bevorstehenden Zusammenbruch unserer Zivilisation werden die Menschen wieder gezwungen werden funktionell zu leben, d.h. sich von der virtuellen Welt zu lösen und wirklichen Kontakt mit ihren Mitmenschen und der Wirklichkeit aufzunehmen.

Die Janusköpfigkeit der Quantenmechanik

25. August 2022

Die Begriffsbildung in der Physik ist zeitbedingt, wenn nicht teilweise sogar vollkommen willkürlich. Beispielsweise ist, wie ich in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur ausgeführt habe, die „Ultraviolettkatastrophe“ das physikalische Grundproblem schlechthin, wobei „Ultraviolett“ einfach für die kurzwelligste Strahlung steht, die man am Ende des 19. Jahrhunderts kannte. Worum es dabei geht, kann man sich vielleicht am besten am Planetenmodell des Atoms vergegenwärtigen. Die Elektronen kreisen um den Atomkern, wie die Planeten um die Sonne. Problem ist, daß Kreisbewegung eine andauernde Beschleunigung bedeutet, werden aber elektrisch geladene Teilchen, hier die Elektronen, beschleunigt, strahlen sie Energie ab. Die Elektronen würden wegen rapide abnehmender Bewegungsenergie in Sekundenbruchteilen in den Atomkern stürzen. Alle Materie würde sich in hochenergetische Strahlung auflösen, kaum daß sie entstanden ist.

Die Quantenphysik löste das Problem, indem sie eine ganzheitliche Sichtweise einführte. Die „Elektronenorbits“ sind gar keine „Bahnen“, auf denen sich „Dinge“ mechanisch bewegen, sondern sozusagen „energetische Zustände“, die man nicht mit mechanistischen, maschinenartigen Modellen beschreiben kann. Mit anderen Worten: die Welt ist keine Maschine, da sich die mechanistischen Gesetze gegenseitig aufheben würden, wäre sie eine. Alles weist auf eine „organismische“, funktionelle Deutung der Wirklichkeit hin!

Das Problem fängt an, wenn man quantenmechanisches Geschehen beschreiben will. Ein Elektron springt von einem Orbit zum anderen, darf sich dabei aber nicht bewegen bzw. es ist „zwischen den beiden energetischen Zuständen nicht definiert“. Was wir hier vor uns haben, ist sozusagen die „Digitalisierung“ der Physik: es gibt „0“ und es gibt „1“, was besonders an der Heisenbergschen „Matrizenmechanik“ deutlich wird, die tatsächlich aus dem ganzen Universum ein Computerprogramm macht ganz so wie im Film „Matrix“.

Die Physik vor dem Jahr 1900 mag zwar mechanistisch gewesen sein, doch es gab immerhin Platz für einen strömenden „Äther“. Die Physik des 20. Jahrhunderts mag in vielerlei Hinsicht „ganzheitlich“ sein, doch kehrte sich das praktisch instantan in einen mechano-mystischen Platonismus um, bei dem statt „Bewegung“ und „Energie“ die Größe „Information“ im Mittelpunkt steht.

Dieser neue Ansatz wurde in den 1930er Jahren auf die Mikrobiologie übertragen, als man sich auf die Suche nach der „Information“ machte, die das Leben im Kern ausmacht. Heute sitzt der Molekularbiologe nicht mehr vor dem Mikroskop, sondern vor dem Computer, um mit Gensequenzen zu hantieren. Für den modernen sogenannten „Biologen“ ist der Mensch nicht mehr als ein Computerprogramm, genauso wie für den modernen sogenannten „Physiker“ das gesamte Universum eine „Matrix“ ist.

Heutzutage haben Physik und Biologie praktisch nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun. Sie haben keinerlei Zugang zum Orgon und zu ORANUR, zu den Bionen und überhaupt zum Lebendigen selbst. Die „Energiewende“ und der ganze Covid-Terror lassen jeden naturwissenschaftlich Gebildeten ob ihrer ganzen Unsinnigkeit zusammenschrecken, soweit bei ihm nicht der gesunde Menschenverstand von all dem lächerlichen UNSINN weggeätzt wurde, der heute an den naturwissenschaftlichen Fakultäten in die Gehirne getrichtert wird. Die Orgonomie ist DIE EINZIGE Wissenschaft, die geblieben ist.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 16)

24. August 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Reichs „Wiener Geschichte“ ist eine einzige große Auseinandersetzung mit LSR:

# „Gott Stirner“ (siehe Leidenschaft der Jugend)

# der triebhafte Charakter: (pseudo-)„Stirnerisch“ frei und gleichzeitig verfolgt von einem sadistischen Über-Ich („FICK mich!“): de Sade, Foucault

# die SPÖ als Vertretung des rigiden Über-Ich, die KPÖ als Vertreterin des rebellischen Lebens, das von Dämonen verfolgt wird („sadistisches Über-Ich“)

# „orgastische Potenz“ als Lösung des Dilemmas der Triebhaftigkeit (der Triebgehemmtheit ja sowieso)

# die Kulturdebatte mit Freud und erste Zweifel an der Sowjetunion

# allererste Anfänge der Orgonomie, d.h. einer Welt „jenseits der Kultur“ (man denke sowohl an Freuds Jenseits des Lustprinzips als auch an sein Unbehagen in der Kultur)

Von vorne bis hinten Bernd Laskas LSR-Projekt (LaMettrie, Stirner, Reich):

# der orgastisch potente LaMettrie gegen den triebhaften Charakter de Sade

# der orgastisch potente Stirner gegen den Moralisten Marx (verkörpert in der austromarxistischen pfaffenhaften SPÖ)

# der orgastisch potente Reich gegen Freud (die sozialdemokratischen Psychoanalytiker a la Federn, die auf die triebhaften kommunistischen Untermenschen hinabblicken)

Verfolgen wir Reichs „LSR-Entwicklung“ weiter über Berlin bis nach Rangeley:

Bereits in der Massenpsychologie des Faschismus von 1933 gab Reich den Nationalsozialisen recht: man dürfe die Bedeutung des „Seelischen und Religiösen“ nicht unterschätzen (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 139), denn die religiöse Erregung ist, wie er einige Jahre später formulierte, „nicht nur antisexuell, sondern in hohem Grade selbst sexuell“ (ebd. S. 144).

Er wollte das wieder auflösen, die „seelischen und religiösen ‘Entitäten’“ wieder zum bioenergetischen Strömen bringen: die Panzerung auflösen, die Sexualität aus ihrer religiösen Perversion befreien. Und genau wie in seiner charakter/vegeto/orgon=orgasmotherapeutischen Arbeit wuchs dabei im Laufe der Jahre Reichs „Respekt“ vor dieser „alten Welt“, die es doch aufzulösen galt. Den gleichen „Respekt“, den man einem räudigen Kampfhund entgegenbringt.

Es gibt kein Weg zurück, wie es auch in der Entpanzerung des Körpers keinen Weg zurück gibt. Es besteht aber eine Gefahr, die Reich seit seiner Arbeit mit dem triebhaften Charakter vor Augen stand, die er aus der eigenen therapeutischen Praxis kannte und die nicht zuletzt das Geschehen in Deutschland und Rußland der 1930er Jahre kennzeichnete: wenn man zu schnell vorgeht, kommt es zum Kollaps und das Über-Ich schlägt im sich „entpanzernden System“ härter zu als jemals zuvor und zwar diesmal auf unberechenbare „triebhafte“ Weise. Wenn dieser Zustand aber erreicht ist, dann ist jede weitere Entpanzerung ausgeschlossen, was den endgültige Sieg der „Reaktion“ bedeutet. Nicht zuletzt sieht man das an den gruseligen „Körperpsychotherapeuten“ und „Reichianern“, die die Orgonomie unrettbar zerstören. Wie Reich gezeigt hat, gibt es als Gegenmittel nur die Sequestration der Pestratten.

Diese Erkenntnis, also die Gefahr, die in der Entpanzerung steckt, ist ein entscheidender Fortschritt. Gewisserweise muß gerade die wahre Aufklärung die „Heiligtümer der alten Welt“ als „heilig“ erachten, einfach weil sie eine Doppel-Funktion haben: sie perpetuieren nicht nur die alte Welt, sie sind auch die einzige Möglichkeit, um die alte Welt zu vernichten. Platt ausgedrückt: man benötigt militärische Disziplin um einer faschistischen Militärmaschinerie entgegentreten zu können. Genauso wie der Orgontherapeut heutzutage (als noch die Zwangscharaktere dominierten, sah das Vorgehen natürlich anders aus) nicht einfach den Panzer auflösen will, sondern erstmal (z.B. beim schizophrenen Charakter) einen Panzer erzeugen (bzw. natürlich verlagern) muß, damit nicht der Organismus aus Orgasmusangst sich endgültig abpanzert.

In unserer Gesellschaft kann das natürlich nicht bedeuten, daß man auf religiöse Gefühle oder die humanistischen Phrasen Rücksicht nimmt und schon gar nicht, daß man irgendwelche Kompromisse, außer denen der praktischen Lebensklugheit, macht. Es geht erstmal um die Vermittlung des Problembewußtseins („Leute, der Panzer hat eine Funktion!“) und zweitens darum, mit welchen Leuten man sich zusammentut. Was nichts anderes bedeutet, als das die „natürlichen Freunde“, etwa die Anarchisten, zu meiden sind als hätten sie die Beulenpest.

Und genau das (die soeben angeführten zwei Handlungsmaximen) hat Reich befolgt, das erstere vor allem im Christusmord und das letztere dadurch, daß er sich sukzessive von seinen „natürlichen Freunden“ abwandte bzw. gar nicht an sich herankommen ließ (etwa die „Beatniks“) und zum „Eisenhower-Fan“ wurde. Zunächst mußten die Linken dran glauben (z.B. die Trennung von seiner sozialistischen Assistentin Gertrud Gaasland) und schließlich sogar die amerikanischen Liberalen (praktisch zwang er die, außer Baker, Duvall und Silvert, durchweg liberalen Orgonomen auf Republikaner-Kurs), von Greenwich Village brauchen wir gar nicht erst zu reden, auch nicht von seiner Reaktion auf Paul Ritter und David Boadella.

Es geht nicht um „Fürsten“ oder ein „Zurück in die alte Welt“, es geht nicht mal um Eisenhower, Reagan und die AfD, sondern um den grundsätzlichen Respekt vor dem Status quo, der durch Eisenhower, Reagan, AfD, etc. archetypisch verkörpert wird. Es muß der Status quo verteidigt werden, um den Status quo zu ändern. Dialektik!

Was auf den ersten Blick wie Reichs Abfall oder zumindest Relativierung von der radikalen Aufklärung aussieht, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Reichs konsequente Zuendeführung seines spezifischen Beitrags, den ich oben („Reich in Wien“) skizziert habe.

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 10. Der Christusmord nach Lukas / Lukasevangelium (3,1-8,18) (Teil 1)

23. August 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 10. Der Christusmord nach Lukas / Lukasevangelium (3,1-8,18) (Teil 1)

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 10. Der Christusmord nach Lukas / Lukasevangelium (1,1-2,52)

22. August 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 10. Der Christusmord nach Lukas / Lukasevangelium (1,1-2,52)

Über die Behandlung einer Krankheit, ohne zu wissen, daß sie existiert

21. August 2022

Social Justice-Krieger.

Über die Behandlung einer Krankheit, ohne zu wissen, daß sie existiert

Schwarze Legenden

20. August 2022

Das Folgende als kleiner Ausgleich zu DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 10. Der Christusmord nach Lukas / Thyl Ulenspiegel und meiner zunehmenden Kritik an Amerika in Zusammenhang mit der Ukraine-Krise:

Ein Gutteil dessen, was heute gegen die Katholische Kirche gesagt wird, ist „schwarze Legende“: ein Produkt des Kampfes Englands gegen Spanien, der Französischen Revolution gegen das Ancien Regime, etc. – und hat wenig bis nichts mit der historischen Realität zu tun. Es entstammt dem Kampf der damaligen Linken (den Vertretern der mechanistischen Staatsidee) gegen die damalige Rechte (den Vertretern der überkommenen Kirche).

Als Kaiser Karl V. und sein Sohn Phillip II. der damaligen „Supermacht“ Spanien vorstanden, wehrten sich die militärisch hoffnungslos unterlegenen protestantischen Mächte mit Hilfe der Druckerpresse gegen die damalige Supermacht Spanien. Das „Gehirn“ gegen die „Muskulatur“ – Links gegen Rechts. So entstand die Schwarze Legende, die sich hauptsächlich um die sprichwörtliche „Spanische Inquisition“ dreht. Dieser Propagandamythos beruht auf zweierlei: erstens wird der historische Kontext außer acht gelassen und zweitens werden alle zweifellos vorhandenen Missetaten tendenziös auf groteske Weise überzeichnet. Noch heute arbeitet die fast durchweg linke Presse mit dieser Methode!

Spanien wurde seit Jahrhunderten vom Islam bedroht. Über Jahrhunderte war fast das gesamte Land besetzt. Erst 1492 fiel der letzte islamische Brückenkopf in Granada. Der Islam war eine reale Bedrohung und es ist nur natürlich, daß sich das spanische Königreich gegen „ideologische Subversion“ zur Wehr setzte. So erklärt sich im übrigen auch das brutale Vorgehen der Spanier in Südamerika: im Kampf gegen die Mauren waren die Sitten hoffnungslos verroht. Um so erstaunlicher ist es, wie differenziert und für damalige Verhältnisse human die Inquisition vorgegangen ist. Die Folter war auf wenige Gefangene beschränkt, in ihrem Umfang stark begrenzt und wurde von Ärzten überwacht. Den durchweg hochgebildeten Inquisitoren ging es um Hinweise, die zu weiteren Aufdeckungen führen konnten, nicht um wertlose Geständnisse. Die Haftbedingungen waren für die Opfer der Spanischen Inquisition besser als für alle anderen Gefangenen weltweit. Den Inquisitoren ging es schließlich um das „Seelenheil“ ihrer Mitkatholiken (bekennende Moslems und Juden waren von vornherein keine Objekte der Inquisition!), nicht um austauschbare seelenlose Untertanen, wie sie den Vertretern der mechanistischen Staatsidee vorschwebten. Man kann die damaligen Zustände in den „Kerkern der Spanischen Inquisition“ durchaus mit dem in Grund und Boden verteufelten Club Mediterran Guantanamo vergleichen.

Während im übrigen Europa Hexen und Ketzer zu Abertausenden bei grausamen Folterungen umkamen, wurden in Spanien in den 350 Jahren der Inquisition von dieser gerademal drei- bis höchsten fünftausend Menschen hingerichtet! Wer die Spanische Inquisition mit dem nationalsozialistischen Deutschland oder dem stalinistischen Rußland vergleicht, weiß nicht wovon er redet! Selbst ein Vergleich mit der Stasi ist fehl am Platze, denn die Spanische Inquisition war personell hoffnungslos schlecht ausgestattet. Von einer landesweiten alles erdrückenden Terrorherrschaft zu sprechen, ist schlichtweg lächerlich. Das einfache Landvolk hatte zumeist nie von dieser Institution gehört!

Warum ich das ausführe? Weil heute die öffentliche Meinung von einer neuen in jeder Hinsicht praktisch identischen Schwarzen Legende beherrscht wird: das teuflische Amerika als Grund aller Übel dieser Welt. Ähnlich wie damals die Protestanten haben in dieser Hinsicht die Sowjets den Kalten Krieg gewonnen, denn die Legende wirkt fort und wird sogar immer wirkmächtiger.

Es beginnt mit der Besiedlung Nordamerikas. Die war alles andere als ein immerwährendes Massaker an den Ureinwohnern. Zunächst einmal war es der Bevölkerungsdruck in Europa, der die Menschen nach Amerika trieb. (Dafür sollten doch die Linken heute noch am ehesten Verständnis haben, die wie selbstverständlich der Einwanderung der arabischen und afrikanischen Massen nach Europa das Wort reden!) Die Indianer der Ostküste wichen immer weiter nach Westen aus, was zu entsprechenden Umschichtungen im Mittleren Westen führte. Insbesondere den Pawnees wurde übel mitgespielt und sie mußten sich wehren. Entsprechend sind die Pawnees immer die „bösen Indianer“, Verräter an der „indianischen Sache“ in den Western, die ansonsten praktisch durchweg „pro-indianisch“ waren und sind – noch heute verehren viele Indianer John Wayne! Man zeige mir auch nur einen „rassistischen“ Western!

Im großen und ganzen war die Besiedelung Amerikas ein tragisches Geschehen. Die überwiegende Mehrzahl der Indianer sind nicht den Kugeln der Weißen zum Opfer gefallen, sondern ihrer mangelnden Immunabwehr erlegen, lange bevor sie überhaupt irgendeinen Weißen zu Gesicht bekommen hatten. Es hat schlicht und ergreifend keinen Völkermord in Nordamerika gegeben!

Nachdem man Amerika in ein Land des organisierten Genozids umgelogen hatte, wurde ihm, ausgerechnet Amerika, Kolonialismus und Imperialismus angedichtet. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 war Amerika bloßer Erbe Spaniens auf Kuba, Puerto Rico, Guam und den Philippinen – wurde also noch später als Deutschland zur Kolonialmacht. Und Imperialismus… Ich weigere mich schlichtweg mit antiamerikanischen Kindsköpfen zu „argumentieren“. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Wahnsinn der Linken (www.frontpagemag.com entnommen, leider existiert der Link nicht mehr):

In Verbindung mit dieser Pseudogelehrsamkeit präsentiert Chomsky oft etwas als Geschichtstatsache, was tatsächlich Propaganda oder bloße Dichtung ist. (…) Über die Befreiung Grenadas durch Ronald Reagan, zum Beispiel, hat Chomsky geschrieben: „Als Grenada eine gemäßigte soziale Revolution in Angriff nahm, setze Washington schnell alle Hebel in Bewegung, um diese Bedrohung zu beseitigen.“ In Wirklichkeit hatten natürlich Marxistische Ideologen in einem Staatsstreich die Macht in Grenada ergriffen, der von den Sowjets angespornt wurde, die, selbst ermutigt durch die „amerikanische Malaise“ der Carter-Jahre, überall kommunistische Revolutionen in Lateinamerika aggressiv förderten. Dann begannen die Kubaner auf der Insel einen Flughafen zu bauen, der für sowjetische atombestückte Langstreckenbomber geeignet war. Schließlich installierte ein weiterer gewaltsamer Staatsstreich noch einen weiteren Marxistischen Diktator, der, nach der Ermordung seiner Rivalen, die ganze Insel einschließlich amerikanischer Staatsbürger unter Hausarrest stellte. Erst jetzt intervenierten die Vereinigten Staaten, die von vier karibischen Nationen darum gebeten worden waren. Danach freuten sich 85 Prozent der Bewohner Grenadas darüber, daß die Vereinigten Staaten gehandelt hatten und dieser Art einer sogenannten „gemäßigten sozialen Revolution“, die überall sonst Gulags und Unterdrückung mit sich gebracht hat, Einhalt geboten hatten.

Und so in allem, was das „antiimperialistische” linke Gesindel so von sich gibt!

Und dann das ewige Aufdecken von angeblichen „Widersprüchen“ bei 9/11. Mir bleibt da immer schlichtweg die Spucke weg angesichts des schieren Ausmaßes an Irrationalismus. Deshalb zitiere ich aus einem Leserbrief aus einem anderen Blog:

Woher kommt bloß immer dieser Unsinn, da wäre mirakulöserweise was verschwunden? Da war alles, was zu einem Flugzeug-Crash gehört: Leichenteile, Trümmer plus Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder.

Geht auch mal weg von den eingestürzten Gebäuden und fragt Euch endlich mal: Wo ist das Flugzeug geblieben, was angeblich in den Pentagon geflogen ist? Jetzt kommt mir nicht damit, alles verglüht einschließlich Menschen und Gepäck.

Flug AA 77: Die verbrannten , zerfetzten Reste der Passagiere lagen samt Flugzeugtrümmern überall herum. Die Ersthelfer mußten durch Leichenteile waten. 184 von 189 der im Pentagon getöteten Menschen konnten per DNA-Analyse identifiziert werden. Die Datenschreiber wurden gefunden, waren aber so zerstört, daß sie keine brauchbaren Informationen lieferten.
http://en.wikipedia.org/wiki/American_Airlines_Flight_77#Rescue_and_recovery
Hier bitte unter „Remains“ zu lesen beginnen.

Wo ist das weitere Flugzeug geblieben, was angeblich auf einem Acker abgestürzt sein soll? Es war immer nur ein großes Loch in der Erde zu sehen und man wollte und will uns klarmachen, das gesamte Flugzeug ist im Erdboden verschwunden. Klar doch.

Vollkommener Unfug. Flug UA 93: Aufschlag mit 903 Km/h, 40 Grad-Winkel, Krater 3 Meter tief und 12 Meter breit. Massenhaft Trümmer gefunden (Bilder vom Ausgraben und Bergen alle frei im Internet zu besichtigen), dazu die Reste der Passagiere (1.500 Einzelfetzen, insgesamt 272 kg schwer. Das größte gefundene Leichenteil war ein Teil einer Wirbelsäule, bestehend aus 5 Wirbeln.) Alle Passagiere durch DNA-Tests identifiziert; Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder gefunden und ausgewertet. Auf ihnen basiert u.a. der Film United 93.
Zum Einlesen: http://en.wikipedia.org/wiki/United_Airlines_Flight_93, hier Punkt 3 „Aftermath“ angucken.

Wieso wurde nie gezeigt, zumindest ist mir kein Bericht bekannt, wo die Trümmerteile des WTC und der anderen Gebäude hingebracht wurden?

Es wurde laufend darüber berichtet. Ein riesiges Areal in NY (der Fresh Kills Landfill auf Staten Island) diente einzig und allein zum Lagern und durchsieben der der WTC-Trümmer. Hier landeten auch die Flugzeugreste und die zerstörten Autos, von denen es reichlich gab. 4.257 menschliche Überreste (z.T. lediglich Fleischfasern) wurden hier gefunden (ja, die werden so akribisch registriert und gelistet), 300 von ihnen konnten per DNA-Analyse zugeordnet werden.
Über die Arbeit auf dem Fresh Kills Landfill gibt es seit 2003 eine Dauerausstellung in NY.
Trümmer, Überreste und die Arbeit der Helfer können Sie alles angucken: Einfach bei der Google-Bildersuche vier Worte eingeben: fresh kills landfill WTC.
Ein Teil des WTC-Stahls wurde beim Bau der USS New York (24 Tonnen) verwendet. Es ist der Bug des Schiffes. Und ja, diese Symbolik wurde bewußt gewählt.

Und klar, bei dem ganzen Chaos wurde der Paß eines der Flugzeugentführer einige Häuser vom WTC entfernt gefunden.

Da wurde noch viel mehr gefunden. Über 54.000 persönliche Gegenstände, darunter Brieftaschen, Portemonnaies, Ausweise, Ringe und Uhren.

Die sozialen Zustände in Amerika: Es ist unsinnig Amerika mit Deutschland zu vergleichen. Passend wäre einzig ein Vergleich mit dem gesamten europäischen Kontinent, einschließlich der Slums von Neapel und Palermo! Deren Einwohner ausnahmslos von Amerika träumen…

Das Tragikomische an der ganzen Sache ist, daß stets jene, die sich für ganz besonders schlau, kritisch und aufgeklärt halten, die beiden Schwarzen Legenden mit ganz besonderem Gusto weiterverbreiten. Über die Jahrhunderte ist die Linke nie reale Probleme angegangen, sondern hat mythologische Chimären bekämpft. Zeitweise hat sie sich sogar mit dem Islam verbündet, um gegen das „absolut Böse“, das die beiden Schwarzen Legenden verkörpern, anzukämpfen. Bis vor kurzem war es dann der Rote Faschismus. Heute ist es erneut der Islam. Für die Linke ist jeder massenmörderische Despot Amerika vorzuziehen.

Sowohl die „Diskurse“ nach der Reformation, als auch die heutigen „Diskurse“ sind das Papier nicht wert, auf denen sie endlos lange ausgetragen wurden und werden. Es ging nie um die Realität und eine wirklichkeitsgerechte Einschätzung der Vorgänge, sondern immer nur um neurotischen Irrationalismus, dummes Gequatsche, Massenverblödung. Fackelt die geistes-„wissenschaftlichen“ Fakultäten ab, werft die Zeitungen weg und schmeißt Bauziegel in die Bildschirme, auf denen die linken Hackfressen ihren eitrigen Hirnschleim in Form von Verschwörungstheorien absondern!

Dieser charakterologische Gegensatz prägt das Weltgeschehen, nicht das, was Marxisten und ähnliche grenzdebile Faschisten verbreiten!

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 15)

19. August 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Was den neuen Menschen, der nach der autoritären Gesellschaft aufkam, die „gepiercten Typen“, betrifft: alles bei der Zucht von Nutztieren und Sklaven gelernt. Beide Arten von Tieren wurde „ein Ring durch die Nase gezogen“ – der wahre Ursprung des „Piercing“. Natürlich gab es nie Kulturen ohne innere Gewalt, ABER das Verhältnis von innerer und äußerer Gewalt, Selbst- und Fremdkontrolle kann ganz verschieden sein.

Interessanter ist, daß Reich zu einer Zeit, als er noch verhältnismäßig am meisten vom „Gott“ Stirner beeinflußt war, also so zwischen 1920 und 1925, sich mit genau jenen „neuen Charaktertypen“ auseinandergesetzt hat: Der triebhafte Charakter. Auf die gleichen Charaktertypen ist Barbara Koopman Ende der 60er Jahre in New York gestoßen: B.G. Koopman: „The Rise of the Psychopath“ Journal of Orgonomy 7(1), May 1973, pp. 40-58. Und die „gepiercten Typen“ von heute unterscheiden sich sicherlich nicht viel von ihren beiden Vorgängerpopulationen. Und erinnert Der triebhafte Charakter nicht verblüffend an La Mettries Gegenspieler de Sade?

Es ist schon interessant, daß Reich seine Karriere ausgerechnet mit der Untersuchung jener Population anfing, bei der das Über-Ich isoliert, fragmentiert und periodisch schwankt (also einmal kaum vorhanden ist, um dann unerwartet um so stärker zuzuschlagen, z.B. durch Genitalverstümmelung mittels „Piercing“). Was u.a. deshalb für „Stirner“ von Bedeutung ist, weil einerseits ausgerechnet diese Freaks an die Wand gemalt werden, um zu zeigen, wohin „Eigenheit“ führt; andererseits diese Freaks von den Pseudo-Befreiern (etwa Herbert Marcuse oder Michel Foucault) als Alternative für die über-ich-gesteuerte Gesellschaft gepriesen werden.

Freud kommt in Dusan Makavejews Film WR – Die Mysterien des Organismus nicht vor. Nur in einer Spielszene prangt an der Wand ein Bild Reichs und gleich daneben ein Bild Freuds. Das Freudphoto kreisrund und mit konzentrischen Kreisen ausgestattet als Dartscheibe mit Dartpfeilen drinnen. Merkwürdigerweise ist es aber ein Freudistischer Film: er bleibt in der polymorph perversen Mittleren Schicht stecken, als wollte er alle Freudistischen Vorurteile gegen Reich bestätigen.

In diesem Zusammenhang ist auch interessant, wie Reich mit Eigenheit, Einbindung und Rebellion umgegangen ist:

Neill verfügt in hohem Maße über die seltene und so wichtige Eigenschaft der völligen Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Unterordnung unter eine gemeinsame Sache. Dies unterscheidet ihn von dem Rebellen, der sich gegen die Unterordnung unter eine gemeinsame Sache wehrt und seine tiefe Abhängigkeit nie überwindet. So gingen Meinungsverschiedenheiten in vielen Erziehungs- und Sozialfragen einher mit einem tiefempfundenen Verantwortungsgefühl für die wichtigste gemeinsame Aufgabe. („Orgonomy 1935-1950 – A Brief Review (I)“ Orgone Energy Bulletin Vol. 2, July 1950, S. 143-151)