Archive for the ‘Psychologie’ Category

David Holbrook, M.D.: ÜBER WUT

24. März 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Über Wut

 

David Holbrook, M.D.: DER MUT ZUR WAHRHEIT

18. März 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Der Mut zur Wahrheit

 

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Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 59

17. März 2020

orgonometrieteil12

59. Energie: Metapher und Konstrukt

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David Holbrook, M.D.: WAHRHEIT, „TRIGGERING“, POLITICAL CORRECTNESS, BEZIEHUNGEN UND DEMOKRATIE

13. März 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Wahrheit, „Triggering“, Political Correctness, Beziehungen und Demokratie

 

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Wie halte ich das aus?

8. März 2020

Wie halte ich die Erfolglosigkeit dieses Blogs aus und daß sich niemand für Reich interessiert? Wenn man von der Wahrheit seiner Sache überzeugt ist, warum sich groß Echauffieren und Werbung für sie machen? Es macht ja auch niemand Werbung für „Gravitation“ oder „Birken“! Diese Dinge sind da und sie sind „wahr“. Punkt! Es ist lächerlich für die Realität einzustehen. Beispielsweise ist es notwendig mit großem rhetorischen Aufwand für die „Theorie“ einer flachen Erde einzutreten. Der Wissenschaftler hingegen kann sich ruhig zurücklehnen und nach einem BEWEIS für die „Flacherde“ verlangen und ansonsten mit leichter Hand auf den gestirnten Himmel über uns und die Flugpläne im Internet verweisen. Oder mit anderen Worten: nur der Betrug benötigt Propaganda, während die Wahrheit schlichtweg „wahr und da“ ist.

Wer Propaganda für die Orgonomie macht, beweist damit, und das gar nicht mal so indirekt, daß er gar nicht wirklich von der Orgsmustheorie überzeugt ist, nicht an die Entdeckung des Orgons glaubt und nichts vom Orgonomischen Funktionalismus hält. Was er hier tut, tut er aus neurotischen Gründen, etwa als Rebellion gegen das „wissenschaftliche Establishment“ oder schlicht als Religionsersatz. Findet er keine Resonanz, treibt ihn das schier in den Wahnsinn. Deshalb wenden sich diese Hanseln sehr schnell von der Orgonomie ab und anderen Projekten und Disziplinen zu.

Es gibt nur einen einzigen rationalen Grund sich mit der Orgonomie zu beschäftigen: weil es dir Spaß macht. Entsprechend ist das Echo auch ziemlich gleichgültig und die Enttäuschung über das Desinteresse der Menschen hält sich in Grenzen, denn sie schädigen sich damit nur selbst und ihren ureigensten Interessen. Es ist DEREN Problem nicht, beispielweise, meins.

Man kann das ganze aber auch anders sehen, nämlich so, daß die Menschen sich gegen die Realität dessen, was die „sexualökonomische Lebensforschung“ entdeckt hat, regelrecht zumauern, verpanzern. Was hilft gegen Panzerung? Immer und immer und immer und immer wieder auf die Realität „hinter der Mauer“ verweisen. Nur ein Idiot wird das mit Propaganda verwechseln!

„Peter, wie hältst Du nur die mangelnde Resonanz aus?“ Darauf gibt es zwei Antworten, deren Hintergrund ich soeben erläutert habe: „Ganz gut.“ und „Es treibt mich in den Wahnsinn!“

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Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 58

7. März 2020

orgonometrieteil12

 

58. Von Freuds „Libido“ zu Reichs „Orgon“

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Der kosmische Hintergrund von Liebe, Arbeit und Wissen (Teil 2)

25. Februar 2020

Der Puls ist mit dem Genital verbunden. Dies erinnert mich an das „Mahlen“ als zentrales Merkmal der von Robert Harman beschriebenen Puls-Funktion. Es ist funktionell identisch mit der Friktion während der genitalen Umarmung („Reiben“). Das „Vorwärtsschwingen“ ist zwiefach: Die „Kundalini-Bewegung“ die Wirbelsäule hinauf und natürlich der Orgasmus, begleitet vom gerichteten, strahlartigen Ausstoßen hochenergetischer Flüssigkeiten:

  • Was ist Arbeit (nach Marx und damit Reich)? Geist, Planung, Erstellung von Blaupausen (Kopf, Wellenfunktion) → gefolgt von Armen und Händen (Pulsfunktion). Nach Reich sind die Arme/Hände sozusagen kleine Genitalien.
  • Was ist Sex? Wahrnehmung, Flirten mit den Augen, Riechen und Schmecken (wir sind Säugetiere!), gefolgt von genitaler Aktivität: Welle → Puls, Kopf → Genitalien.

Was nun unsere vermeintlich „höheren Aspirationen“ betrifft, gibt es prinzipiell zwei Empfindungsbereiche. Da wäre zunächst das Empfinden, wie es insbesondere von der nordwestindischen Religionsgemeinschaft der Sikhs verkörpert wird: das „Wow!“, wenn dir die Nackenharre abstehen und der energetische Impuls des Orgonoms sozusagen „über das Ziel hinaus“ nach oben geht.

Das wird in den folgenden beiden Illustrationen aus einem Sikh-Broschüre sehr schön dargestellt:

Welche Rolle der Turban dabei spielt, habe ich an anderer Stelle dargelegt.

Die Sikhs gehen letztendlich auf die hinduistische Bhakti-Bewegung des Mittelalters zurück, die wir vor allem durch die „Hare Krishnas“ kennen. „Bhakti-Yoga“ beruht auf der Liebe zu Gott und drückt sich vor allem im „Chanten“ aus, bei den Sikhs ist das das Wort „Waheguru“ (der „wunderbare Guru“, der ein „Wow“ erzeugt, das man erlebt, wie oben dargestellt). Beim Bhakti-Yoga geht es aber natürlich vor allem um die Liebe, „die vom Herzen kommt“, d.h. hier geht es um das Erstrahlen des bioenergetischen Zentrums im Solar plexus, im „Sonnengeflecht“:

Bisher wurde alles im Rahmen der Funktion „relative Bewegung“ (insbesondere Kreiselwelle) erläutert, hier geht es schließlich um die parallele Funktion „koexistierende Wirkung“:

Wenn man das Video auf sich wirken läßt, wird unmittelbar offensichtlich, daß diese Art von Religion auf einer Blockierung der genitalen Befriedigung beruht und nichts als ein abgeschmackter Ersatzkontakt darstellt.

Der kosmische Hintergrund von Liebe, Arbeit und Wissen (Teil 1)

24. Februar 2020

Orgonotische Funktionen wie „relative Bewegung“ (orgonotische Kreiselwelle und orgonotische Pulsation) sind kosmische Funktionen und können entsprechend von jedem im eigenen Körper nachempfunden werden – zumindest, wenn er sich einer Orgontherapie unterzieht. „Kosmisch“ bedeutet hier, daß auf allen Größenebenen von den Galaxien bis zu Pantoffeltierchen exakt die gleichen orgon-energetischen Erscheinungen auftreten.

Betrachten wir dazu zunächst folgende Abbildung:

Sie beschreibt die Arbeit des Orgontherapeuten, die über bloße Symptome und Worte hinausgeht. Der Patient präsentiert Symptome beispielsweise in der Reihenfolge: „D4 → B2 → C1 → D7 → D3 → C2 → A1 → C4 → D1 → D8“ oder präsentiert entsprechende Begriffe und Wörter in dieser Reihenfolge. Der Orgontherapeut versucht die vier Funktionsbereiche (A, B, C, D) im Hintergrund dieser 10 einzelnen Funktionsvarianten und entsprechend ihre Funktionsreihenfolge zu sehen. Die funktionelle Gleichung zu sehen und dementsprechend zu arbeiten, d.h. auf der Grundlage dieses funktionellen Wissens zu handeln, ist Orgontherapie. Die Symptome und „bloßen Worte“ versuchen etwas auszudrücken, aber der medizinische Orgonom ist der einzige, der zuhört, verstehen kann, worum es geht, und dementsprechend hilft.

An der Spitze, buchstäblich im Kopf, haben wir den Funktionsbereich „D“ (weit weg vom CFP) und an der Basis, d.h. im Bereich des Genitals den Funktionsbereich „A“ (das CFP). Könnte man die obige Abbildung bzw. Gleichung verallgemeinern? Wohnt ihr in irgendeiner Form die erwähnte „Kreiselwelle“ inne? Die orgontherapeutische Arbeit von der oberflächlichen Ebene [D, weit weg vom CFP] zu tieferen Ebenen [das CFP, A] korreliert auch mit der Arbeit vom Augen- zum Beckensegment: Orgontherapie aus der Sicht der Kreiselwelle („energetisches Orgonom“).

Wie die Kreiselwelle mit der Orgonometrie verbunden ist, zeigt folgende Abbildung:

In der Orgontherapie findet sich die Kreiselwelle darin, daß die Erregung zum Gehirn (Puls → Welle) fließt und von dort zurück zum Genital (Welle → Puls). Das „offene Orgonom“ Kreiselwelle kommt im „geschlossenen Orgonom“ Organismus zum Ausdruck. Ich hoffe, das wird durch folgende Illustration nachvollziehbarer:

Ich setze den Kopf gleich mit der expansiven Wellenfunktion der Kreiselwelle („weites Feld“). Interessanterweise sind es die Segmente des Auges („Schizophrenie“) und des Mundes („Depression“), die das Orgonenergie-Feld des Körpers steuern, es ist „Weite“ („Schizophrenie“) und „Substanz“ („Depression“). Es ist „Geist“, während das Genital (Entladung) „Körper“ und „Puls/Materie“ ist. Auf diese Weise ist der Mensch in der kosmischen Kreiselwelle verwurzelt und Orgontherapie ist „kosmische Therapie“.

Die Überwindung der irrationalen Politik in der Geschichtswissenschaft

14. Februar 2020

Die Politik ist deshalb irrational, weil sie neurotisch bzw. pestilent ist – ja, weil sie irrational ist, d.h. sie wird durch charakterstrukturelle Zwänge geprägt. Demnach ist die hochgeehrte, ach so bedeutsame Tagespolitik nichts anderes als ein destruktiver Ausdruck der neurotischen Verfassung des Menschentiers. Leider ist diese Massenirrationalität in uns allen derartig tief verankert (die Schimpansen, und damit wohl auch unsere schimpansen-artigen Vorfahren, kennen als Herdentiere bereits so etwas wie „Politik“), daß sich ihr praktisch keiner entziehen kann, auch nicht Orgonomen, obwohl sie es natürlich immer versuchen müssen.

Dies spielt sich sozusagen auf „räumlicher Ebene“ ab, d.h. im Hier und Jetzt kämpfen politische Meinungen bzw. Fraktionen auf neurotische Weise gegeneinander und praktisch niemand kann sich dem wirklich entziehen. Ganz anders sieht das auf der „Zeitachse“ aus! Wenn wir zurückblicken auf die „68er“, die Adenauer-Zeit, die Hitler-Zeit, die Weimarer Republik, die Wilhelminische Zeit und so fort – sollte für einen einigermaßen normalen Menschen die Tagespolitik immer weniger eine Rolle spielen und sich der objektive, uninvolvierte Blick auf weite Fernen durchsetzen, die historische Wissenschaft alles Politische restlos verdrängen. Je weniger sie das tut, desto neurotischer ist der betroffene Geschichtsforscher.

Auf der „räumlichen Ebene“ kann man so gut wie alles verzeihen, jedwede politische Abweichung von der eigenen Meinung, aber wenn das Politische auf der Zeitachse eine Rolle spielt, dann weiß man, daß man es mit einem hoffnungslosen Fall zu tun hat, d.h. mit einer schweren Neurose, mit einem persönlichkeitsgestörten Armleuchter, wenn nicht schlichtweg mit der Emotionellen Pest.

Nehmen wir als konkretes Beispiel den heute vielleicht bedeutendsten Erforscher der Biographie Reichs, Andreas Peglau. Es kann wohl kaum einen drastischeren Unterschied geben als den, was der Autor dieser Zeilen hier im NACHRICHTENBRIEF vertritt und dem, was Peglau insbesondere in seinem Buch Rechtsruck vertreten hat. Ich kann seine Position nur allerschärfstens verdammen: das exakte Gegenteil dessen, was er behauptet, ist wahr! Aber das besagte Buch hat einen zweien Teil: der erste ist eine Zusammenfassung von Peglaus Opus magnum Unpolitische Wissenschaft?, wo es insbesondere um Reichs Sexpol-Zeit gibt. Ein Meisterwerk der historischen Wissenschaft, das ich jedem nur allerwärmstens anempfehlen kann!

Man muß sich nur Fragen, wo der Stalinismus und der Hitlerismus anfingen bzw. woran man sie festmachen konnte! Der Stalinismus war durch seine Geschichtsklitterung gekennzeichnet, insbesondere was die Rolle Trotzkis betraf und das bei einem Regime, das sich auf die Marxistische Geschichtsanalyse berief und einen wissenschaftlichen Anspruch hatte! Ähnlich war es bei den aberwitzigen Geschichtskonstruktionen des Hitlerregimes bestellt, das sich auf das Germanentum berief, die deutsche Geschichte jedoch zu einem aberwitzigen „Mythus“ verdrehte und damit eben diese Vorfahren verhöhnte, so als wären die Leiden und Triumphe der vorangegangenen Generationen nur ein lächerliches Kasperletheater gewesen, über das man beliebig im Sinne der Tagespolitik verfügen kann. Dazu paßte, daß Hitler am Ende mit einer denkbar abwegigen Begründung ein Todesurteil über das deutsche Volk verhängte.

Wer die Vergangenheit für das Jetzt entstellt, disqualifiziert sich selbst für die Zukunft! Er ist ein pestilenter Charakter! Umgekehrt kann man demjenigen, im Sinne von „menschlich allzumenschlich“ so gut wie alles verzeihen, der die Geschichte korrekt widergibt bzw. natürlich sich zumindest redlich darum bemüht.

David Holbrook, M.D.: EMOTION, SENSATION, KOGNITION

28. Januar 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotion, Sensation, Kognition