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Jones: Artificers of Fraud (2013)
10. Februar 2017The Mass Psychology of Fascism (1970) und andere Übersetzungen
27. Januar 2017Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:
The Mass Psychology of Fascism (1970) und andere Übersetzungen
Literatur zu Reichs Leben und Werk
4. Januar 2017Es gibt im Netz zwei Listen von Reichs Büchern, die sich hervorragend für das Selbststudium der Orgonomie eignen. Auf Dr. Vittorio Nicolas Heimatseite sind Reichs auf Deutsch erschienenen Werke nach dem Erscheinen der Erstausgabe geordnet angeführt. Die meisten dieser Bücher lassen sich problemlos beschaffen und die Lektüre in dieser Reihenfolge sollte ein einigermaßen klares Bild des Reichschen Werk vermitteln.
Seit Jahren angekündigt ist die Gesamtausgabe von Reichs Zeitschrift für politische Psychologie und Sexualökonomie aus den 1930er Jahren.
Eine zweite etwas systematischere Anleitung zum Selbststudium findet sich am Ende meiner Einführung zu www.orgonomie.net.
Eine dritte Buchliste, diesmal zu Reichs Biographie, möchte ich hier präsentieren. Die folgenden sieben oder acht Bücher verschaffen ein lückenloses Bild vom Tag seiner Geburt 1897 bis zum Tag seines Todes 1957.
Zunächst wären da Reichs eigene selbstkritischen und schonungslosen Erinnerungen aus seiner Kindheit, Jugend, der Kriegszeit und der Nachkriegszeit: Leidenschaft der Jugend. Eine Autobiographie. 1897-1922.
Über diese Zeit kann nur Reich selbst sinnvoll berichten, was aber sein späteres Leben betrifft, sollte man sich weitgehend von seinen Selbstinszenierungen frei machen. Den Anfang macht ein Buch über Reich zwischen 1919 und 1930: Wilhelm Reich in Wien. Psychoanalyse und Politik (Geyer-Edition, 1988) von Karl Fallend.
Leider Gottes ist das Buch vergriffen, aber vielleicht über Bibliotheken beschaffbar. Ein kleiner Trost ist Fallends Beitrag in einem auch ansonsten lesenswerten Ausstellungskatalog, der von Birgit Johler herausgegeben wurde: Wilhelm Reich Revisited. Allein schon wegen der Bilder lohnt sich die Anschaffung!
Ein Buch, das sich auf Reichs Berliner Zeit zwischen 1930 und 1933 konzentriert (aber nicht beschränkt), stammt von Andreas Peglau: Unpolitische Wissenschaft? Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus.
Genauso uneingeschränkt lobenswert ist ein Buch von Christine Rothländer: Karl Motesiczky 1904 – 1943. Eine biographische Rekonstruktion. Es handelt sich hier um die Biographie von Reichs „politischem Sprecher“ Karl Teschitz und bietet (u.a.!) einen hervorragenden Einblick in Reichs skandinavische Zeit zwischen 1933 und 1939. Eine Ergänzung zu dieser Untersuchung ist das Buch über Reichs Sekretarin in Oslo und anfangs auch in New York, Gertrud Gaasland: Gertrud Meyer 1914 – 2002. Ein politisches Leben im Schatten Willy Brandts (1914 – 2002).
Reichs anfängliche Zeit in Amerika zwischen 1939 und 1947 war nach außen hin ziemlich ereignislos. Wichtigste Augenzeugin dieser Zeit ist eine Frau, die Reich über ihre gute Freundin Gaasland kennen- und liebengelernt hatte: Ilse Ollendorff. Ihre Biographie Reichs, die erste überhaupt, ist noch immer lesenswert und wird es auch bleiben: Wilhelm Reich. Das Leben des großen Psychoanalytikers und Forschers Wilhelm Reich, aufgezeichnet von seiner Frau und Mitarbeiterin.
Die ereignisreiche Zeit vom Beginn der Verfolgung durch die FDA 1947 bis zu ihrem Enderfolg 1957 dokumentiert Jerome Greenfield sehr ausführlich und kompetent in seinem Buch: USA gegen Wilhelm Reich.
Keiner der Autoren beschönigt etwas, alle stehen Reich mit einer gesunden Distanz gegenüber, alle sind objektiv. Mit einigem Engagement sollten sich alle diese Bücher besorgen oder zumindest ausleihen lassen!
Trimondi: Hitler, Buddha, Krishna (2002)
24. Dezember 2016Fick mich!
17. Dezember 2016Die irre Welt der „Flüchtlingshelfer“
Der Flüchtling ist vor allem männlich. 80 Prozent! Der Flüchtlingshelfer ist vor allem weiblich. 75 Prozent! Das ist allein schon evolutionsbiologisch erklärbar, denn Schimpansenmännchen pflegen herumstreunende Männchen, die sich an die eigenen Weibchen heranmachen wollen (sonst wären es keine Männchen!), einzukreisen und gemeinschaftlich bei lebendigen Leib in Stücke zu reißen. Ganz anders ist das bei Schimpansenweibchen, die natürlicherweise die Horde verlassen und sich fremden Horden anschließen: ihr Territorialgefühl geht gegen null, weshalb sie auch in der Politik nichts zu suchen haben. In einer genitalen Welt, d.h. in einer Welt, in der die meisten Menschen orgastisch potent sind und deshalb solche atavistischen Instinkte nicht energetisch besetzt sind, wäre das anders, aber so wie die Welt nun mal aktuell gestrickt ist…
In der gepanzerten Welt sind praktisch alle Frauen, mit denen man es im Alltag zu tun hat, hysterische Charaktere und so gut wie alle Männer, 80 Prozent, sind phallische Charaktere. Entsprechend sexualisieren Frauen wirklich alles – und laufen gleichzeitig ständig vor der Sexualität davon, während bei Männern sich alles um Macht, Imponiergehabe und gefühlloses „Ficken“ (genitale Rache) dreht.
In der anti-autoritären Ära der gepanzerten Welt, die etwa 1960 anfing, wird die weibliche Hysterie geradezu kultiviert, während im Zuge des Kampfes gegen die Autorität (den Vater, „das Patriarchat“) den Männern immer mehr ihrer Männlichkeit genommen wird, was der hysterischen Frau einerseits zupaß kommt (sie braucht keine Angst mehr zu haben), sie andererseits aber erst recht frustriert. Im oben verlinkten Artikel heißt es paßgenau: „Die kruden Machos aus dem Morgenland scheinen weibliche Bedürfnisse anzusprechen, für die den sorgfältig feminisierten und genderisierten deutschen Männern mittlerweile der Sinn oder der Mumm fehlt.“
Ein weiterer Aspekt der anti-autoritären, „liberalen“ Epoche ist der Kult der Schuld. Der konservative Charakter findet Trost und Vergebung durch seinen wie auch immer verzerrten Kontakt zum bioenergetischen Kern, d.h. in sich selbst (bzw. natürlich in seiner Beziehung zu einem imaginären „Gott“). Dem liberalen Charakter ist diese Vergebung verschlossen. Er muß auf pestilente Weise die ganze Welt auf den Kopf stellen, um „das Unrecht“ wiedergutzumachen, auf magische Weise ein imaginäres „Gleichgewicht“ wiederherzustellen. Deshalb auch die Fixierung auf das „ökologische Gleichgewicht“, eine „gerechte Gesellschaft“, eine „gerechte Weltwirtschaftsordnung“, etc.)
Entsprechend ist es bei den Refugees-Welcome-Tanten nicht nur die Fixierung auf das Ficken:
Viele erzählen von ihrem schlechten Gewissen, sogar wenn sie besonders plumpe und brutale Annäherungsversuche männlicher Asylbewerber zurückweisen. Ist Frau jetzt etwa doch eine Rassistin? Manche versuchen gar, deutsche Schuld aus zwölf Jahren Nationalsozialismus irrsinnige 70 Jahre später in einer ganz persönlichen Sühneaktion abzutragen, etwa durch eine „Schutzehe“, dem „Heiraten zum Zweck der Aufenthaltsgenehmigung“, wie es eine Broschüre harmlos formuliert.
Benutz mich, beschmutz mich!
Skan Reader (1996)
16. Dezember 2016Die Guten…
4. Dezember 2016Ich habe mich eingehend mit der „Widerstandsarbeit“ der Sozialisten und Kommunisten gegen das Dritte Reich auseinandergesetzt. Am Ende fragt man sich, was das eigentlich alles sollte, welchen Sinn die teilweise lebensgefährlichen Unternehmungen hatten. All das Gezänk zwischen den verschiedenen Fraktionen und Parteien „des Widerstands“, das sich in ganzen Bibliotheken voller leerem politischen Geschwafel und tödlich langweilig ausgewalzten Parteiinterna niedergeschlagen hat. Schließlich ist mir aber doch der Sinn in diesem Nonsens aufgegangen, als ich von der Rechtfertigung von Jacob Walcher, Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) im Ausland erfuhr. Bei Kriegsende, „wertete er den Erfolg vor allem darin, daß die Gastländer durch die Presse-, Publikations- und Öffentlichkeitsarbeit der SAP über die nationalsozialistische Diktatur aufgeklärt wurde, die es dem englischen Premierminister Neville Chamberlain und dem französischen Premier Eduard Daladier unmöglich gemacht habe, vollends vor Hitler zu kapitulieren, was sie letztlich gezwungen habe, Deutschland den Krieg zu erklären“ (Gertrud Lenz: Gertrud Meyer, Paderborn 2013, S. 110).
Angesichts der zig Millionen Kriegsopfer und der vielleicht 3000 Toten, die auf das Konto des Nationalsozialismus vor dem Krieg gingen, hält sich meine Begeisterung für die Aufklärungsarbeit in Grenzen. (Der Ku-Klux-Klan, ein Organ der Demokratischen Partei, hat genausoviel Menschen ermordert.) Oder mit anderen Worten: an den Händen dieser „Öffentlichkeitsarbeiter“ klebt Blut und hat seit jeher Blut geklebt. Sie haben den Sieg der Bolschewiki herbeigeschrieben, genauso wie den von Mao Tse Tung oder Fidel Castro, drei der mörderischten Regime der Weltgeschichte. Sie haben den Sieg Nordvietnams herbeigeschrieben (bzw. „herbeigesendet“) und standen knapp davor, den Sieg des Weltkommunismus im Kalten Krieg zu erreichen. Beinahe hätten sie Hillary Clinton an die Macht gebracht und damit den Dritten Weltkrieg zu verantworten. Die Exemplare der New York Times kann man, nachdem sie sich 100 Jahre mit dem Blut der 100 Millionen Opfer vollgesogen hat, auswringen.
Reich hat sich 1937, mit der Entwicklung seines Konzepts der Arbeitsdemokratie, spätestens aber 1947, mit dem Angriff Mildred Bradys, von diesem „antifaschistischen“ Milieu losgesagt und es schließlich aktiv bekämpft.
Nationalsozialismus, der Ersatzkontakt der Linksliberalen
29. Juli 2016Gestern beglückte uns die BILD-Zeitung mit der schockierenden Neuigkeit, daß der deutsch-iranische Amokläufer von München Hitler-Verehrer war, sich als „Arier“ betrachtete und Türken und Araber verachtete und haßte. Nun, die Dumpfbacken bei BILD dürfen dreimal raten, was „Iran“ bedeutet („Land der Arier“) und warum es in den 1930er Jahren so umbenannt wurde! Im übrigen hassen und Verachten alle Iraner die Türken, die Afghanen, insbesondere aber die Araber. Umgekehrt betrachten sich die Türken und die Araber jeweils als „Herrenvolk“. Und schließlich, wirklich überall wird Hitler verehrt, in Indien, in der gesamten islamischen Welt, überall. Weltweit (außerhalb der „weißen Welt“!) sind die Menschen extreme Rassisten. Man denke nur an Japan!
Das ist der helle Wahnsinn, daß die Multikulturalisten den Nationalsozialismus nach Deutschland importieren. Und das beruht nicht nur auf der vollständigen Kontaktlosigkeit dieses politisch-korrekten Gesindels, sondern hat Methode. Man kann nicht einfach sagen, daß sie nicht wissen, was sie tun, ansonsten wäre nämlich ihr eigenes Denken und Handeln nicht vom Nationalsozialismus durchdrungen. Ich spreche vom anthroposophischen, Jungianischen, tantrischen, taoistischen, lamaistischen Ungeist, der dieses Milieu prägt. Ich habe ihn in Der Blaue Faschismus beschrieben.
Man schaue sich doch nur den Siff an, den „Reichianer“ nach Reichs Tod verzapft haben. Da ihnen der Zugang zum bioenergetischen Kern (dem Orgon) fehlt, graben sie den faschistischen Dreck der „traditionellen Weisheiten“ aus und belästigen einen mit Prana, Chi, den Weisheiten der Sufis, Gurdieff und dieser ganzen Kackscheiße. Es ist Ersatzkontakt, ihre Version von „Funktionalismus“. Genauso ist der Import der weltweiten Hitler-Verehrung, des weltweiten Rassismus, der Versuch „Leben in die Bude zu bringen“, rigide Strukturen aufzubrechen, die Energie zum fließen zu bringen. Die gesamte durch und durch faschistische Grüne Partei lebt von diesem Heilsversprechen.
Mag alles durcheinander gehen, doch nur zu Hause bleib’s beim Alten…
24. Juli 2016Die „Migranten“ wachsen fast durchgehend in traditionellen, d.h. extrem autoritär geprägten Familien auf. Das erzeugt eine autoritäre Charakterstruktur, wie Reich sie Anfang der 1930er Jahre beschrieben hat und wie sie bis in die 1960er Jahre hinein auch in Deutschland beständig reproduziert wurde. Mit dem zunehmenden Zerfall der Familie spätestens seit Anfang der 1970er Jahre hat sich die Charakterstruktur der heranwachsenden Deutschen drastisch in Richtung anti-autoritär verwandelt.
Während die Migranten, insbesondere die Türken, extrem nationalistisch, religiös und rassistisch sind, also genau so, wie Reich es für die damaligen Deutschen in Die Massenpsychologie des Faschismus beschrieben hat, sind die heutigen Deutschen zunehmend „offen“ und, abgesehen vom unmittelbaren persönlichen Bereich, unfähig das Eigene zu fühlen und entsprechend zu denken: Refugees Welcome…
Und was ist mit den Menschen, die in der „DDR“ aufgewachsen sind? Wie Reich im zweiten Teil von Die Massenpsychologie des Faschismus beschrieben hat, ist es in dem System, das Stalin geschaffen hat (und das bis zuletzt im gesamten Ostblock herrschte), zu einer Restauration der „alten Werte“ gekommen, da sich der Realsozialismus nach den anti-autoritären Wirren der Anfangsjahre konsolidieren mußte. Herausgekommen ist eine „national-sozialistische“ Mentalität, wie wir sie auch in den „nationalen Befreiungsbewegungen“ der Dritten Welt finden: nationalistisch und xenophob bei gleichzeitiger Dämonisierung alles organisch Gewachsenen als „feudalistische Vergangenheit“. Alles war künstlich, wie etwa heute das „Europäische Projekt“ der EUdSSR – nach 3000 Jahren glorreicher Geschichte ein „Projekt“!
Wenn zwei Bevölkerungsgruppen aufeinandertreffen, deren Charakterstruktur unvereinbar ist, führt dies zwangsläufig zum Bürgerkrieg.
Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.
















