Posts Tagged ‘Tumor’

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 17)

10. Oktober 2018

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung

Der Krebsstaub der Wüsten

17. August 2014

Die beiden Ökologen Noah Fierer und Robert Jackson von der Duke University in Durham haben anhand von 98 Bodenproben aus Nord- und Südamerika den Gehalt an Bodenbakterien von diversen Ökosystemen miteinander verglichen. Sie sind zu dem unerwarteten Ergebnis gekommen, daß, während es in den ansonsten toten trockenen Wüsten von Bakterien nur so wimmelt, im von Leben strotzenden Regenwald nur wenige Arten überleben können. Entscheidend für die Bakterienvielfalt sei der pH-Wert des Bodens, d.h. die sauren Böden des Regenwaldes würden die meisten Bakterien abtöten.

In Der Krebs hat Reich gezeigt, daß freifließende Orgonenergie einen „desinfizierenden“ Effekt hat, während es in „verwüsteten“ toten Geweben zum bionösen Zerfall und zur „Autoinfektion“ kommt. Wüsten und Krebstumoren sind demnach in gewisser Hinsicht funktionell identisch.

Zerfallendes Gewebe im allgemeinen und Tumoren im besonderen überschütten bei ihrem Zerfall den Organismus mit T-Bazillen. Ähnliches läßt sich über die Wüsten sagen.

Dale Griffin und seine Kollegen vom U.S. Geological Survey in St. Petersburg, Florida haben nachgewiesen, daß Bakterien und Pilze, von denen einige Krankheiten bei Tieren und Pflanzen hervorrufen können, von Sandstürmen aus der Sahara bis auf den amerikanischen Kontinent getragen werden. Griffin spekuliert, daß der Transport von Sahara-Staub über den Atlantik das Reservoir von Pathogenen in Amerika ständig erneuert und auch für das Auftreten vollkommen neuer Krankheiten bei Mensch, Tier und Pflanze verantwortlich sein könnte. Ein Gramm Wüstenboden kann eine Milliarde Bakterien enthalten. Es wird geschätzt, daß weltweit jährlich 2,2 Milliarden Tonnen Wüstenstaub und Sand vom Wind davongetragen werden.

Forscher um Kimberly Prather und Kerri Pratt von der University of California in San Diego und der Scripps Institution of Oceanography konnten Wüstenstaub aus dem Inneren Asiens und aus der Sahara direkt in Eiswolken acht Kilometer über Wyoming nachweisen. Die Hälfte der von Flugzeugen aufgefangenen und noch an Bord analysierten Partikel sind mineralischen Ursprungs, ein Drittel Bakterien, Pilzsporen, Pflanzenreste und andere biologische Materialien.

Saharasia, das sich in der Mitte der Welt von Marokko bis nach China ausbreitet, ist buchstäblich das Krebsgeschwür des Planeten Erde! Es bildet Metastasen und überschwemmt „den Körper“ (die Erde) mit seinen toxischen Zerfallsprodukten. Das sieht man auch unmittelbar auf der bisher „lebensechtesten“ Weltkarte:

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Von den Wüstengebieten gehen infektiöse Keime aus, ähnlich wie bei zerfallenden Krebstumoren im menschlichen Organismus. Reich sprach in diesem Zusammenhang von „T-Bazillen“.

Ludwig Weißflog vom Umweltforschungszentrum Leipzig hat gezeigt, daß derartige Mikroorganismen in den Salzseen, wie sie für Wüstengebiete charakteristisch sind, chlorhaltige Luftschadstoffe .produzieren, die die Wüstenausbreitung begünstigen. (In diesem Zusammenhang sei an Reichs Wüstenforschung und seine „prä-atomare ORANUR-Chemie“ erinnert.)

Weißflog zufolge produzieren „Urbakterien“ (Archäen) leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW). Insbesondere Trichlor- und Tetrachlorethen können sich in der Atmosphäre und im Blattgewebe in Trichloressigsäure umwandeln. Die Pflanzen werden von innen geschädigt, indem der Schließmechanismus der Spaltöffnungen in den Blättern blockiert wird. Es kommt dadurch zur Austrocknung der Pflanze. Ausgerechnet die Vegetation in Trockengebieten reagiert aber besonders sensibel auf Luftschadstoffe.

Um die Ausbreitung der dortigen Wüste auf den Grund zu gehen, hatte Weißflog die Salzseen in der südrussischen Kalmückischen Steppe zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer untersucht.

Biogenese und Krebsschrumpfungs-Biopathie (Teil 5)

19. September 2013

Reichs Kritik am klassischen Konzept der Metastasenbildung:

Hier möchte ich die Theorie erwähnen, die die Verpflanzung von Krebsgeschwülsten zu erklären versucht. Dieser Theorie zufolge gelangen Krebszellen aus der ersten Geschwulst in die Blutbahn, werden in ferne Organe gespült, siedeln sich dort an und wuchern zu neuen Geschwülsten, den sogenannten „Metastasen“. Nun hat man ja diesen Prozeß noch nie direkt beobachtet; ist diese Hypothese richtig? Unsere Auffassung bietet eine andere und plausiblere Erklärung: Es ist nicht notwendig anzunehmen, daß Krebszellen im Blut weitergespült werden. Denn da der Schrumpfungs- und Fäulnisprozeß allgemein ist, können sich lokale Geschwülste hier früher, dort später bilden. Der von mir geschilderte Fall enthüllte jedenfalls die Tatsache, daß die Wahl des Ortes für Metastasenbildung von lokalen Spasmen und biologischen Funktionsstörungen bestimmt ist. Es mag also zuerst eine Krebsgeschwulst in der Brust infolge eines chronischen Spasmus des großen Brustmuskels (M. pectoralis) auftreten, und einige Zeit später mag eine zweite Geschwulst in den Rippen oder in der Wirbelsäule infolge lokaler Muskelspasmen am Zwerchfell etc. folgen. Muskelkontraktionen sind Beweis für eine biopathische Dysfunktion, und sie stellen die allgemeine Tendenz des Organismus zur Kontraktion und Schrumpfung dar. Die Metastasenbildung an entfernten Stellen ist natürlich von der Wucherung der Tumoren in das umgebende Gewebe zu unterscheiden, z.B. wenn ein Afterkrebs die Blasenwand durchwuchert. (Der Krebs, Fischer TB, S. 246)

An anderer Stelle vertritt Reich jedoch eine Metastasentheorie, die der klassischen weitgehend entspricht:

An dieser Stelle meldet sich die Vermutung, daß die Bösartigkeit eines Tumors vom Grade der Ausreifung der Krebszellen und von der Raschheit abhängt, mit der die Krebszellen und die zerrstörten Gewebspartien in T-Bazillen zerfallen. Metastasen finden sich, wie es sich an Mäusen zeigt, schon in der reifenden Krebsstufe (Ca III). Doch schlecht bewegte Spindel- oder Rundzellen können nicht das gleiche Unheil anrichten wie Amöben mit rascher Bewegung und kräftiger Destruktivität. (ebd., S. 282)

Walter Hoppe schreibt:

Die Lokalisation eines Krebstumors wird bestimmt durch die biologische Inaktivität in der unmittelbaren Umgebung. Dies bringt auch das Problem der Metastasen auf, die nicht notwendigerweise durch den Blutstrom befördert werden müssen. Sie können auch direkt an denjenigen Stellen des Organismus entstehen, wo die biologische Schwäche des Gewebes in der unmittelbaren Nachbarschaft vorhanden ist. (Hoppe: Biopsychische und biophysische Krebsentstehung im Lichte der Orgonomie & Die Behandlung eines malignen Melanoms mit Orgonenergie, Kurt Nane Jürgenson, Broschüre o.J.)

In Der Krebs (S. 191) weist Reich auf den Zusammenhang zwischen den emotionell verursachten Muskelspasmen und den Orten hin, an dem Krebs-Metastasen auftreten. Tumoren entwickeln sich dort, wo der Körper sich am meisten gegen bioenergetische Erregung mit Muskelpanzerung wehrt (ebd., S. 189), das Gewebe deshalb schlecht mit Sauerstoff versorgt wird und so am ehesten krebsartig zerfällt, also insbesondere an besonders einfach sich abpanzernder Ringmuskulatur wie im Hals, im Magen und im Anus, aber auch an den Brüsten und am Genital (siehe auch ebd., S. 172). „Das Auftreten einer der Krebsmetastasen am V. Cervicalwirbel konnte ich (…) auf den jahrzehntealten Spasmus der tiefen Halsmuskulatur verständlich zurückführen“ (ebd., S. 200). „Die Störung der biologischen Ladung einer Drüse, einer Hautregion oder einer Schleimhaut, wird von einem Muskelkrampf in der Nachbarschaft der betroffenen Stelle hervorgerufen und aufrechterhalten; der Krampf verhindert, daß die biologische Energie die jeweilige Stelle auflädt“ (H.E. MacDonald: „Wilhelm Reich’s Concept ‚Cancer Biopathy’“, Orgone Energy Bulletin, 2(3), July 1950, S. 124-130).

T-Bazillen, hervorgegangen durch blasigen Zerfall der Gewebe (Selbstdestruktion), bilden den spezifischen Reiz zu kanzerösen Neubildungen, indem sie zunächst Bionbildung anregen. (…) Die krebsige Bionbildung und darauffolgende kanzeröse Zellbildung ist als Abwehr des Organismus auf den T-Bazillen-Reiz zu betrachten. Sie ist jedoch eine pathologische Art der Abwehr, da sie sich der Zerstörung von gesunden Zellgebilden bedient. Sie fordert nun ihrerseits neue Abwehr des Organismus gegen die Zerstörung heraus. (Der Krebs, S. 279)

„Die Krebszelle ist eine Folge davon, daß sich das Gewebe gegen die Wirkung der T-Bazillen wehrt“ (ebd., S. 288). Als Abwehrreaktion bilden sich PA-Bione und aus denen wiederum die Krebszellen (ebd., S. 291).

Den gleichen Mechanismus macht man sich in der Landwirtschaft zunutze: man gibt faulige Abbauprodukte voller T-Bazillen auf die Äcker und regt so dort die Produktion von PA-Bionen an (ebd., S. 291f). Dies konnte Reich experimentell nachweisen, indem er auf Eiweißnährböden T-Bazillen impfte und feststellen konnte, daß sie dort die Produktion von PA-Bionen provoziert hatten (ebd., S. 290f).

Die Disposition zum Krebs ist also bestimmbar durch die biologische Resistenz von Blut und Geweben gegen Fäulnis. Und diese biologische Resistenz ist wiederum bestimmt durch die Orgonhaltigkeit des Blutes und der Gewebe, durch die orgonotische Potenz des Organismus. (ebd., S. 289)

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Biogenese und Krebsschrumpfungs-Biopathie (Teil 3)

7. September 2013

Im Gegensatz zur klassischen Krebstheorie ist es in der orgonomischen Krebstheorie gleichgültig aus welchem Körpergewebe die Krebszellen sich bilden, da sie alle gleichartige Neuschöpfungen sind. Entsprechend kann man mikroskopische Lebendbeobachtungen an beliebigen Körpergeweben zur Krebsfrüherkennung nutzen: an Exkrementen (Sputum, Kot, Urin), frischem Blut, Hautzellen, Schleimhautzellen, Gebärmutterausscheidungen, Vaginalabstrichen und allen anderen erreichbaren lebenden Zellen (Der Krebs, Fischer TB, S. 228) Siehe dazu auch Chester M. Raphael/Helen E. MacDonald: „Orgonomic Diagnosis of Cancer Biopathie: IV. Orgonomic Examination of Body Secretions” (Orgone Energy Bulletin, 4(2), April 1952, S. 103-115) und Eva Reich: „Early Diagnosis of Cancer of the Uterus (CaV) (Case No.13)“ (CORE, 7(1,2), March 1955, S. 47-53).

Über zeitgenössische Parallelentwicklungen in der Krebsdiagnostik durch Untersuchungen am Lebendgewebe berichten Myron R. Sharaf in „Priority in Reich’s Cancer Findings“ (Orgonomic Medicine, 1(2), November 1955, S. 145-150) sowie Chester M. Raphael in „Confirmation of Orgonomic (Reich) Tests for the Diagnosis of Uterine Cancer“(Orgonomic Medicine, 2(1), April 1956, S. 36-41). Man beachte: es handelt sich um Bestätigungen der Reichschen Ergebnisse, denn Reichs Priorität steht fest:

Blutkreislauf 1937-1942

Orgonomische Krebsforschung
Allmählicher Verlust der Bioenergie im Blutsystem.
Bluttests entwickelt in der Orgon-Bio-Physik 1938-1944 (Zerfallstest der roten Blutkörperchen, Autoklavierungs-Test, Kultur-Test, T-Bazillen-Test). Ausscheidungen untersucht seit 1937.

Biochemische und genetische Krebsforschung
Bis 1943 wurde das Blutsystem nicht als für die Diagnose von Krebs relevant betrachtet.
Interesse an Blutuntersuchungen entwickelte sich irgendwann nach 1943, d.h. nach der Veröffentlichung von „The Carcinomatous Shrinking Biopathy“ von Wilhelm Reich. Blutserum-Untersuchung. Keine Prüfung der Körperausscheidung. („Orgonomic and Chemical Cancer Research – A Brief Comparison“, Orgone Energy Bulletin, 2(3), July 1950, S. 139-142)

„(…) es kann vorkommen, daß im Lebendpräparat die Krebsdiagnose notwendig ist, während sie aus dem toten Farbpräparat noch in keiner Weise hervorgeht“ (Der Krebs, S. 271f). Wo der Histologe aufgrund von Farbschnitten noch „chronische Entzündungen“ sieht, kann Reich bereits Krebs diagnostizieren (ebd., S. 274f). „Die Diagnose ‚maligner Tumor‘ ist für die Bionforschung dann gegeben, wenn sich blasiger Zerfall der Zellen und spindelige, neuartige Formen im Lebend-Präparat auch nur vereinzelt zeigen“ (ebd., S. 275).

Daß die Reichsche Diagnose lebensrettend ist, zeigt Wilhelm Reich: „Public Responsibility in the Early Diagnosis of Cancer“ (Orgone Energy Bulletin, 1(3), July 1949, S. 110-116). Daß schon die rein psychiatrische Diagnose ohne alle Laborwerte ausreicht, zeigt beispielsweise folgende Beschreibung einer Patientin durch Reichs Mitarbeiter Simeon J. Tropp:

Verstandesmäßig begriff ich die tiefsitzende Resignation bei dieser Patientin; verstandesmäßig konnte ich es mit den somatischen Ergebnissen einer karzinomatösen Schrumpfungsbiopathie integrieren; aber ich konnte dabei keinen Zugang zum Sterbensprozeß finden; ich konnte ihn nicht wirklich sehen. Zwar sah ich die leblose Qualität beim Körper dieser Patientin; ich sah die Resignation im Körperausdruck. Ich wußte, daß sie sich in sich zurückgezogen hatte, wußte, daß es ihr fast unmöglich war wütend zu werden, und ich wußte auch, daß sie sexuell sehr zugeknöpft war, und doch begriff ich immer noch nicht die Bedeutung dessen, was vor meinen Augen lag. Ich habe einfach nicht die Krebsschrumpfungs-Biopathie gesehen. Wir sind derartig an Schlußfolgerungen durch Deduktion gewöhnt und sind derartig von Röntgenaufnahmen, Laborbefunden und klinischen Daten zur Diagnose von Krankheiten abhängig geworden, in die wir uns nicht hineinversetzen können, nicht sehen können, was der Organismus ausdrückt. Kurz gesagt, verstehen wir noch nicht die Sprache des Körpers. Bei der Krebspatientin ist es so, als ob der Körper sprach und sagte: „Ich will mich nicht bewegen; ich will nicht atmen; ich habe bereits begonnen zu sterben; ich will sterben.“ (Tropp: „Orgone Therapy of an Early Breast Cancer“, Orgone Energy Bulletin, 2(3), July 1950, S. 131-138)

Reich beschreibt vier Stufen in der Entwicklung von Krebszellen (Der Krebs, S. 268-283): In der ersten Phase kommt es zu einem massiven Auftreten von T-Bazillen, in der zweiten Phase zu entzündlichen Gewebsveränderungen, die in der dritten Phase zu blasigem Zerfall und der Formation von spindelförmigen Krebszellen führen. In der vierten Phase werden daraus schließlich richtiggehende „Amöben“, die die mechanistischen Krebsforscher gemeinhin für „Parasiten“ halten.

Dieser Zerfallsprozeß tritt „natürlich“ im Organismus des Krebspatienten auf, der deshalb unter etwas leidet, was Reich als karzinomatöse Schrumpfungsbiopathie bezeichnete: chronische charakterologische Resignation setzt sich auf Zellebene als biopathische Schrumpfung fort; gestörte äußere Atmung führt zu gestörter Zellatmung. Der Krebspatient und seine anorgonotische Veranlagung: er kann keinerlei Ladung halten und entlädt sie im bionösen Zerfall.

Über sich selbst berichtet Reich:

Bei mir selber entdeckte ich an der linken Seite der Zunge, wo eine Zahnbrücke dauernd am Zungenepithel rieb und eine kleine Erosion erzeugt hatte, T-Zerfall der Zungenepithelien, und ich konnte sogar eine T-Bazillenkultur erzielen. Das war vor etwa fünf Jahren, und ich habe noch immer keinen Krebs. Die rechte Zungenseite ergab keine T-Bazillen und hatte gesunde Epithelzellen. (ebd., S. 289f)

Gesundheit bedeutet also nicht Freiheit von Krankheitserregern, sondern die Fähigkeit mit ihnen fertigzuwerden.

Die Körperzellen des Krebskranken haben zu wenig orgonotische Ladung, wodurch sie die Tendenz haben in Bione zu zerfallen, die sich nun ihrerseits zu neuen Krebszellen reorganisieren können oder die weiter zu T-Bazillen zerfallen, die wiederum andere Zellen zum bionösen Zerfall anregen usw. Reich beobachtete auch, daß in besonders schweren Krebsfällen die Körperzellen nicht erst in Bione, sondern gleich in T-Bazillen zerfallen. Auch können im Spätstadium die Tumorzellen selbst in amorphe Massen aus T-Bazillen zerfallen (ebd., S. 244, 282f). Schon vorher kann man beobachten, daß gesunde Zellen beim Kochen in Kaliumchlorid in PA-Bione zerfallen, während krebskranke Zellen bei dieser Prozedur in T-Körperchen zerfallen (ebd., S. 232, 244).

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Gloria Ramirez im T-Zerfall

6. April 2012

Für Reich war Krebs nicht einfach nur eine maligne Zellwucherung, sondern der Tumor war Ausdruck einer zugrundeliegenden „bösartigen“ bioenergetischen Schrumpfung. Der Organismus hört auf sich bioenergetisch auszustrecken, d.h. zu leben – und zerfällt.

Dies erfolgt nach Reich in drei Stufen:

  1. Kontraktionsphase
    Sie beginnt mit chronischer Unfähigkeit zur (vagotonen) Expansion und drückt sich charakterlich in Resignation aus. Muskulärer Spasmus, Blässe der Haut, Armut an biologischer Ladung der Gewebe, orgastische Impotenz und Anämie des Blutes sind ihre physiologischen Kennzeichen. Diese erste Phase hat die Krebsbiopathie mit allen anderen Biopathien gemeinsam.
  2. Schrumpfungsphase
    Sie ist gekennzeichnet durch Verlust von Körpersubstanz, Schrumpfung der roten Blutkörperchen, Körperschwäche, Eingehen der biologischen Widerstandskraft des Gesamtorganismus, Gewichtsverlust und schließlich allgemeine Kachexie.
  3. Fäulnisphase
    Orgonverlust in den Gewebszellen, Verwandlung der Krebsmasse in faulige Materie, rasche Bildung von Fäulnisbakterien (putrider Zerfall), Zerfall der Fäulnisbakterien in T-Bazillen, allgemeine T-Bazillen-Intoxikation, faulige Liegegeschwüre, fauliger Körpergeruch, Tod. (Der Krebs, Fischer-TB, S. 242f)

Am Ende der Involution steht ein undramatischer Tod, der einem verfrühten „natürlichen“ Alterstod entspricht, bei dem der faulige normalerweise postmortale Zerfall schon zu Lebzeiten eintritt. Während ansonsten erst Leichen zerfallen, setzt Reich zufolge die Körperfäulnis bei Krebskranken bereits bei lebendigem Leibe ein

Der Krebs ist nichts andere als verfrühtes und beschleunigtes, aber „normales“ Absterben des Organismus (ebd., S. 156)

In welchem Ausmaß der Zerfall fortschreiten kann, so daß Krebspatienten sogar „giftiger“ werden als Leichen, zeigt der Fall der 31jährigen Gloria Ramirez. Sie wurde am 19. Februar 1992 in eine kalifornische Notfallaufnahme mit Gebärmutterkrebs im Endstadium eingeliefert. Als eine Krankenschwester der Patientin Blut entnahm, nahm sie einen fauligen Ammoniak-Gestank wahr, der derartig schlimm war, daß 23 Krankhausmitarbeiter, Besucher und Patienten um sie herum nach Luft rangen. Die Notfallaufnahme mußte evakuiert werden. Ein Opfer verbrachte zwei Wochen auf der Intensivstation. Ramirez selbst verstarb 40 Minuten nachdem sie eingeliefert worden war. Die Autopsie mußte in Ganzkörperschutzanzügen durchgeführt werden.

Trotz aufwendiger toxikologischer Untersuchungen konnte der Fall, der sogar als „Massenhysterie“ hingestellt wurde, nie geklärt werden. Es wurden beispielsweise unterschiedlichste Versuche unternommen, über das Postulieren komplizierter chemischer Reaktionen, die die Entwicklung von Nervengasen ermöglicht hätten, das rätselhafte Geschehen zu erklären.

Reich schreibt im Zusammenhang mit Fäulnisprozessen und T-Bazillen:

Hier und dort öffnen sich im T-Bazillenversuch Ausblicke zu einer künftigen chemischen Auffassung. Diese Fragen liegen noch völlig im Dunkel. Eine solche recht interessante Tatsache soll aber hier erwähnt werden: Im fauligen Abbau von Eiweißkörperm ergeben sich wesentlich niedrige Methyl- und Stickstoffverbindungen (Harnstoff, Skotol, Indol), also Bestandteile von Harn und Fäkalien. Alte T-Bazillen-Kulturen riechen faulig, scharf sauer und amoniakal. Der Körpergeruch fortgeschrittener Krebsfälle ist ähnlich und sehr typisch. Die „Fäulnis bei lebendigem Leibe“ ist also kein Gleichnis, sondern ein realer Tatbestand. (S. 292)

T-Bazille zeigten eine Verwandtschaft zu Cyankalium (Zyankali) „und wirken wie eine Erstickung und Atemlähmung“ (S. 265 und 267).

Erklärt das den Fall von Gloria Ramirez? Gut möglich, daß die Anwesenden einfach nicht damit rechneten, daß ein lebender Mensch schlimmere Ausdünstungen haben kann als jeder Leichnam. Ramirez, die bereits sterbend eingeliefert wurde, kann einer jenen seltenen Fälle gewesen sein, wo der Krebspatient nicht frühzeitig an „mechanischen“ Komplikationen, etwa akutem Nierenversagen, stirbt, sondern der Krebsprozeß, das „Verfaulen bei lebendigem Leib“, sich bis zum Ende entfalten und damit alle möglichen Giftstoffe produzieren kann.