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Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 4)

14. Juli 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 4)

Die Orgasmustheorie hat sechs Elemente

2. Juli 2024

1. Eine Frage der PHILOSOPHIE – die „Kulturdiskussion“ zwischen Reich und Freud: Ist der Mensch ein polymorph-perverses sadomasochistisches Tier, dem Rationalität aufoktroyiert werden muß, oder kann man die Gesellschaft auf Selbststeuerung gründen?

2. Die logische Vollendung der Freudschen LIBIDOTHEORIE durch Reich. Freud hingegen hat stattdessen seine eigene Leistung mit der Todestriebtheorie und der neuen Angsttheorie (Angst nicht Folge von Libidostau, sondern ein „Signal“) zerstört. Hinzu kommt, daß das Ich in sich zu schwach sei, um sich gegen die sozusagen „Triebsignale“ wehren zu können, weshalb Panzerung (= das Über-Ich) insbesondere Anna Freud zufolge unvermeidlich und unaufhebbar ist!

3. Die logische Vollendung der CHARAKTERANALYSE (als Fortführung der Psychoanalyse), da der genitale Charakter, also das Therapieziel, per definitionem orgastisch potent sein muß. Freuds Therapieziel hingegen war der Stoiker, der sich in der Misere der vermeintlich prinzipiellen Unbefriedigbarkeit einrichtet.

4. Die Ausweitung der Psychologie (Psychoanalyse) in die SOZIOLOGIE hinein: Sexualökonomie (die gesellschaftlichen Folgen des Konzepts orgastische Potenz) und Politische Psychologie (die gesellschaftlichen Folgen der charakteranalytischen Sichtweise). Heute betrifft das vor allem einerseits die Analyse der Gender- und Transideologie und andererseits die Analyse des neurotischen liberalen und des pestilenten pseudoliberalen Charakters – der diese pestilenten Ideen propagiert.

5. Der Orgasmus ist ein Thema der MEDIZIN (Hormone, Autonomes Nervensystem) und eines der BIOLOGIE (die orgastische Plasmazuckung, Spannung – Ladung – Entladung – Entspannung). Das letztere führte einerseits 1935 zu den allerersten elektrophysiologischen Messungen der sexuellen Reaktion, Jahrzehnte vor Masters und Johnson, und andererseits 1936 zu den Bionversuchen, Jahrzehnte vor der Entdeckung der Mikrosphären.

6. Die KOSMISCHEN Aspekte des Orgasmus betreffen einerseits das, was Reich in Die kosmische Überlagerung erläutert hat, und andererseits das ORANUR-Experiment bzw. den OR-DOR-Metabolismus. Organismische Orgonenergie, die nicht im Orgasmus metabolisiert wird, verwandelt sich zwangsläufig in DOR, das wiederum die Grundlage aller Biopathien ist, insbesondere aber der Emotionellen Pest. Zur kosmischen Überlagerung morgen mehr.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 140)

30. Juni 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Es ist immer dasselbe: das Individuum gegen die Gesellschaft. Kaum hat Stirner Feuerbachs Chimäre „der Mensch“ zerschlagen, kommt Marx und macht das Individuum zu einer bloßen Schnittstelle gesellschaftlicher Beziehungen oder es wird wie bei Nietzsche, Freud, Heidegger auf je eigene Weise Transformator letztendlich mystischer Kräfte. Ausnahmslos allen ist gemeinsam, daß sie dem Individuum nichts zutrauen. Das sieht man ganz praktisch an der Kindererziehung. Das Baby weiß sofort wo die Brustwarze der Mutter ist. Es ist ein Geben und Nehmen, wechselseitige Anregung, der Egoismus des Babys verzahnt sich eins zu eins mit dem Egoismus der Mutter, Bestärkung, wechselweise Verstärkung, organische Entwicklung aus sich selbst heraus. Der Stirnersche „Verein“ ist sofort da. Aber nein, diese natürliche „egoistische“ Entwicklung, die uns alle anderen Lebewesen vorleben, muß zerschlagen werden (das „irrationale Über-Ich“ muß errichtet werden), um dann im Nachhinein durch das ersetzt zu werden, was Reich als („altruistischen“) „Ersatzkontakt“ bezeichnet hat: Hegel, Feuerbach, Marx, Nietzsche, Freud, Heidegger mit ihren grandiosen Systemen versuchen das wildgewordene, irrational gewordene Individuum irgendwie wieder einzubinden. Eine elende Flickschusterei. Dann betrachte man, was LaMettrie, Stirner und Reich gemeinsam ist – die Aussage: „Leute, hört auf Kopfgeburten hinterherzulaufen, sondern geht von der Wirklichkeit aus.“ Platt ausgedrückt: aus jedem Neugeborenen folgt alles mit logischer Konsequenz. Es weiß, was es will und was es will, ist gut. Wie sollte es anders sein? Das Lebendige würde gar nicht existieren, wenn es nicht rational wäre! Und wenn die Umwelt entsprechend rational reagiert…

Warum diese Panik, dieser Haß, dieses Ausweichen, dieses ins Lächerliche ziehen bei den Reaktionen auf LSR? Weil Laska dem Ersatzkontakt, diesen ganzen Mummenschanz ein Ende setzt. Eine ganze Ersatzwelt droht zu kollabieren.

Bei LaMettrie ist es der Maschinenmensch (das heißt der von der Metaphysik, dem sinnlosen Schuldgefühl und der sinnlosen Scham befreite Mensch), bei Stirner der Eigner seiner selbst, der nicht mehr „besessen“ ist und bei Reich der ungepanzerte („über-ich-lose“) Mensch, der an die Stelle einer vollkommen verfehlten Art von Menschsein tritt. Einen größeren Fauxpas kann man sich gar nicht vorstellen. Imgrunde haben LaMettrie, Stirner und Reich gesagt: „Leute, das ist alles kontraproduktiver Blödsinn, was ihr hier veranstaltet.“

Und das Schlimme ist, daß sie für diese Botschaft nicht nur jeweils umgebracht wurden, sondern die Leute aus Panik noch eine Schicht an Blödsinnigkeit draufgelegt haben. Man denke nur an all das Unheil, das, als Reaktion auf LaMettrie, Rousseau in die Welt gesetzt hat (die Französische Revolution), als Reaktion auf Stirner letztendlich das 20. Jahrhundert (Marx und Nietzsche) und als Reaktion auf Reich die „sexuelle Revolution“ a la Genderfluidity etc. Das irrationale Über-Ich feiert heutzutage solche Triumphe, daß Leute sich sogar kastrieren, die Brüste abschneiden und hochgiftige Chemie in sich pumpen.

Das ist letztendlich der Riecher Laskas, der L und S und R gefunden hat. Ich weiß, es klingt verquer, aber es ist der Riecher, der das besagte Neugeborene vollautomatisch zur Brustwarze der Mutter führt.

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 3)

29. Juni 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 3)

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 2)

28. Juni 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 2)

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 1)

27. Juni 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 1)

Paki S. Wright’s THE ALL SOULS‘ WAITING ROOM (Teil 2)

26. Juni 2024

The All Souls‘ Waiting Room : Wright, Paki S.: Amazon.de: Bücher

Diese Memoiren vermitteln einen intimen (m.W. sogar den einzigen) Einblick in eine der drei Fraktionen der orthodoxen (!) Orgonomie, die sich bereits zu Reichs Lebzeiten abzeichneten. Zunächst muß man wissen, daß es neben Reich nur drei weitere Orgonomen gab, also nicht bloße Orgontherapeuten, sondern umfassende Vertreter der Orgonomie: Elsworth F. Baker, Chester M. Raphael und Michael M. Silvert. Um Baker gruppierten sich seine Schüler, also das, was heute das American College of Orgonomy ist, um Raphael die Gruppe, die um das Wilhelm Reich Museum kreist und schließlich die informelle Gruppe, die Silvert in Greenwich Village um sich gesammelt hatte und die sich irgendwann verflüchtigte.

Beispielsweise wird die entscheidende Szene beschrieben, wo Silvert gegen Baker und Raphael („Edgar Cooke“ und „Nathan Katzman“ – tatsächlich ist „Katzman“ im Roman eine Verdichtung unterschiedlicher Figuren, u.a. Tom Ross) opponierte und durch geschickte Wortwahl Reich dazu bringt, nach der Vorlage der Anklageschrift der FDA nicht vor Gericht zu erscheinen, um sich zu verteidigen, denn, so Silvert, „wo bleibe bei all dem die Wahrheit“? „Johnnine erinnerte sich, wie heftig Dinahs [ihre Mutter und Freundin Silverts] Hetzreden gegen Cooke und Katzman gewesen waren“ (S. 135). Später wird eindringlich beschrieben, wie Silvert in einer Mischung aus Dummheit, fanatischer Verblendung und unbewußtem tiefen Haß gegen Reich Akkumulatoren und Bücher von Orgonon nach Greenwich Village transportierte und damit Reichs Schicksal besiegelte. Reichs Judas!

Die entscheidende letzte Sitzung des OIRC (Orgonomic Infant Research Center) wird beschrieben, in der Johnnine und ihre Mutter Dinah im Mittelpunkt standen (siehe dazu Reichs Buch Kinder der Zukunft, wo das ein ganzes Kapitel füllt). Dabei wird im vorliegenden Buch eine entscheidende Fehlwahrnehmung Reichs aufgedeckt. Er glaubte, die gespannte Atmosphäre stamme daher, daß das Publikum so prüde und lebensfeindlich war und Dinahs Vitalität, Virilität und Lebensnähe nicht ertragen könne, doch Johnnine reagierte nicht etwa deshalb irritiert, sondern weil „Ernesto Febrillo“ und Silvert im Publikum saßen und sie sich zur Begutachtung ihrer Muskelspannung und Körperhaltung entkleiden sollte – wie es bei derartigen medizinischen Präsentationen gang und gäbe ist.

„Little Orgonon“ wird beschrieben, wohin Silvert die Neunjährige mitnahm. Das Cloudbusting, und wie Ea im New Yorker Hafen beim Cloudbusting am Himmel erschien; etwas später, wie direkt über dem Auto ihrer Mutter auf einer einsamen Landstraße Ea schwebte und Johnnine sah, wie es mit einer unglaublichen Geschwindigkeit davonflog. Und das alles unter Bedingungen, als würden die Protagonisten in der Sowjetunion leben, d.h. unter dem ständigen Druck von irgendwelchen Geheimdienstagenten beobachtet und aktiv verfolgt zu werden. Die einfach nur traurigen Gerichtstermine Reichs, bei denen Johnnine mit ihrer Mutter und anderen „Anhängern“ im Zuschauerraum sitzt. Dinahs unmittelbare Beteiligung an der von den Behörden erzwungenen Bücherverbrennung im Hafen New Yorks. Trauriger und traumatischer geht es nicht!

Das Verrückte ist, daß Silvert („Daniel Pahlser“) in vieler Hinsicht Reichs wichtigster, engagiertester und talentiertester Mitarbeiter war, nicht zuletzt im OIRC, gleichzeitig aber ein pestilenter Charakter: „(Johnnine) hatte Pahlser nie gemocht. Er war mürrisch und humorlos, herablassend und zerstreut.“ Andererseits hatte er sich so sehr um sie bemüht, hatte versucht ihr eine Art Ersatzvater zu sein und ihre Liebe zu gewinnen. „Ihre Mutter hatte Pahlser wegen seiner therapeutischen Fähigkeiten verehrt, die Eltern der Kinder, die er entbunden hatte, beteten ihn geradezu an. Warum, wenn er so wunderbar war, zog sich Johnnines Inneres immer noch zusammen, wenn sie an ihn dachte?“ (S. 144f).

Am Ende bleibt ein Gefühl tiefer Beunruhigung und Verletzung. Es sind so viele, in wirklich jedweder Beziehung bizarre und „unmögliche“ Dinge im Umfeld Reichs geschehen, die kein menschliches Wesen verkraften kann… Peter Reich beschreibt das Gefühl in seinen Kindheitserinnerungen Der Traumvater. Er sieht im Kino den Horror-Science-Fiction-Film Die Fliege (1958) und denkt sich beim Verlassen: keiner dieser Leute ahnt, daß mit meiner Person zwischen ihnen jemand gesessen hat, der sowas vor kurzem tatsächlich erlebt hat. Es ist kein Zufall, daß Peter Reich und Paki Wright ihre Erinnerungen nur als „Träume“ bzw. „Jenseitserfahrungen“ niederschreiben konnten. Oder wie Vincent Price sagt:

Minute 1:43…

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 139)

22. Juni 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Was wollte Laska? Was hat ihn getrieben? Für sich selbst Klarheit schaffen im Gewirr des intellektuellen Lebens. „Selbstvergewisserung“, wie er selbst immer wieder sagte. Warum aber dann ein lohnloser Achtstundentag am LSR-Schreibtisch, all seine Veröffentlichungen und Korrespondenzen? Warum hat er nicht einfach sein Leben genossen, indem er mit seinen geliebten Hunden durch den nahen Nürnberger Wald spazierenging? Weil er einer Utopie anhing. Zitat aus seiner Website: https://www.lsr-projekt.de/wrnega.html

Reich schloß seinen Aufsatz über den Erziehungszwang mit den Worten: „Wir müssen daran denken, daß die ursprüngliche lebendige Kraft, die der Erziehungszwang zähmen will, aus sich selbst heraus einmal Kultur geschaffen hat. Man darf großes Zutrauen zu ihr haben. Ist es gewagt, zu behaupten, daß sich das Leben seine notwendigen Daseinsformen selbst am besten zu schaffen vermag?“ Das war die Grundformel einer nichtpräskriptiven Utopie, die das Dilemma moderner Philosophie, in das sie der Zwang zur Vermeidung des sog. naturalistischen Fehlschlusses führt, überwindet.

In diesem Sinne war Laska ein Getriebener. „Das Leben“ in ihm hat nach außen gestrebt hin zu einer Utopie. Der Eigner (im Sinne Stirners) sehnt sich nach dem Verein – auch wenn der Jahrhunderte entfernt ist. Der Verein schafft sich in der Kooperation der Individuen spontan seine Regeln gemäß dem „rationalen Über-Ich“.

LaMettrie, Stirner und Reich haben durch ihren frühen, elenden Tod ihr Leben „geopfert“, weil sie sich ansonsten selbst verraten hätten. Aber wie das formulieren, ohne daß man im Sinne Hegels, Nietzsches und Heideggers vom Geist/Willen/Sein schwafelt, das einen benutzt, um sich zu verwirklichen – Stichwort „irrationales Über-Ich“?

Bei ihrem letzten Treffen, als sie über die sozialen Konsequenzen der Psychoanalyse sprachen und Reich für seinen sozialen Aktivismus warb, meinte Freud zu ihm „Der Eros [Geist/Lebenswille/Sein] wird eine Anstrengung machen“, was Reich zutiefst befremdet hat. Erinnert irgendwie an das „Verhältnis“ von Stirner und Schopenhauer, LaMettrie und Rousseaus „Naturkult“.

Marx und Reich (ZWEITER NACHTRAG zu: Die eigentlichen Feinde von LSR. Oder: Peter offenbart die letzten esoterischen Geheimnisse der Weltverschwörer)

21. Juni 2024

Marx Grundauffassung war die, daß rationale materielle Bedingungen schließlich die irrationalen Ideen der Menschen verschwinden lassen würden. Reichs Grundimpetus war das genaue Gegenteil: die irrationalen Ideen der Menschen machen eine rationale Entwicklung der materiellen Bedingungen unmöglich. Dabei war an sich Marx für eine derartige „charakteranalytische“ bzw. „massenpsychologische“ Betrachtungsweise geradezu prädestiniert: David McLellan macht in seiner Untersuchung über Die Junghegelianer und Karl Marx die interessante Bemerkung, „daß Marx sich die verschiedenen Erscheinungsformen der Entfremdung als Vielzahl von Schichten um einen innersten Kern herum dachte, die eine nach der anderen abgelöst werden müßten, wobei die jeweils tiefer liegende Schicht immer erst dann sichtbar werde, wenn die äußere Schicht entfernt worden wäre“ (S. 94).

Der Unterschied ist natürlich der, daß Marx das reale, materielle und damit nicht entfremdete Wesen freilegen will, das nur unter bestimmten materiellen Voraussetzungen agieren kann, sich dessen bewußt wird und sich infolge von seiner illusorischen „Eigenheit“ befreit. Genau das ist Thema von Marx‘ Die Deutsche Ideologie. Reich wäre für Marx nichts anderes als ein „wahrer Sozialist“ gewesen, der nicht, wie Marx im Kommunistischen Manifest schreibt, „statt wahrer Bedürfnisse das Bedürfnis der Wahrheit und statt der Interessen des Proletariers die Interessen des menschlichen Wesens, des Menschen überhaupt [vertritt], des Menschen, der keiner Klasse, der überhaupt nicht der Wirklichkeit, der nur dem Dunsthimmel der philosophischen Phantasie angehört“.

Was nun die am Ende des letzten Beitrags erwähnte „Maschine“ betrifft: in Das Kapital konstatiert Marx zunächst, ganz im Sinne Reichs, daß die Maschine sich nur im Gegensatz zur lebendigen Arbeit entwickeln kann und sich schließlich in Gestalt des Kapitals gegen den Arbeiter stellt. Gleichzeitig befreit die Maschine aber den Arbeiter von der Arbeit – er muß nur das Kapital in seine Hände bekommen, d.h. letztendlich eins werden mit der Maschine. Dialektik!

Marx‘ charakterologischer Zerfall vom Liberalen zum Roten Faschisten im Lichte der heutigen BRD (ERSTER NACHTRAG zu: Die eigentlichen Feinde von LSR. Oder: Peter offenbart die letzten esoterischen Geheimnisse der Weltverschwörer.)

20. Juni 2024

Der frühe Marx wird durch die beiden folgenden Zitate gekennzeichnet, die einen durch und durch liberalen Geist zeigen, der geradezu seherisch das gegenwärtige rotfaschistische System der BRD-Unrechtsjustiz vorausgesehen hat und die ganze Perfidie der rotfaschistischen Gesinnung etwa der heutigen SPD:

Karl Marx 1842 in seinen Bemerkungen über die neueste preußische Zensurinstruktion:

Der Schriftsteller ist also dem furchtbarsten Terrorismus, der Jurisdiktion des Verdachts anheimgefallen. Tendenzgesetze, Gesetze, die keine objektiven Normen geben, sind Gesetze des Terrorismus, wie sie die Not des Staats unter Robespierre und die Verdorbenheit des Staats unter den römischen Kaisern erfunden hat. Gesetze, die nicht die Handlung als solche, sondern die Gesinnung des Handelnden zu ihren Hauptkriterien machen, sind nichts als positive Sanktionen der Gesetzlosigkeit.

Wie gesagt: der heutige Unrechtsstaat im globalistischen Siedlungsraum „BRD“.

Im gleichen Jahr äußerte sich Marx das erste Mal zum Sozialismus bzw. Kommunismus in Der Kommunismus und die Augsburger »Allgemeine Zeitung« und zwar auf eine denkbar erstaunliche Weise, als könnte er in das verrottende Gehirn eines heutigen ideologisch verblendeten Jusos blicken – Opfer einer ständigen Rotbestrahlung seit der Kinderkrippe:

Wir haben die feste Überzeugung, daß nicht der praktische Versuch, sondern die theoretische Ausführung der kommunistischen Ideen die eigentliche Gefahr bildet, denn auf praktische Versuche, und seien es Versuche in Masse, kann man durch Kanonen antworten, sobald sie gefährlich werden, aber Ideen, die unsere Intelligenz besiegt, die unsere Gesinnung erobert, an die der Verstand unser Gewissen geschmiedet hat, das sind Ketten, denen man sich nicht entreißt, ohne sein Herz zu zerreißen, das sind Dämonen, welche der Mensch nur besiegen kann, indem er sich ihnen unterwirft.

Kurz danach kam es bei Marx zur Wende: er entdeckte das „Gattungswesen“, zu dem sich das Individuum „emanzipieren“ (sic!) müsse – die klassische Wende vom Liberalismus zum Pseudo-Liberalismus (Roten Faschismus). Dazu schrieb er 1844 in Zur Judenfrage:

Die [liberale, PN] politische Emanzipation ist die Reduktion des Menschen, einerseits auf das Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft, auf das egoistische unabhängige Individuum, andrerseits auf den Staatsbürger, auf die moralische Person … erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seinen individuellen Verhältnissen Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine „[eigene Kräfte]“ als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht.

Im Sommer 1844 wird er dann in seinen „Pariser Manuskripten“ diese vermeintliche „Emanzipation“, d.h. die Vergesellschaftung des Individuums mit der Beseitigung des Privateigentums gleichsetzen und dann im Folgejahr in seiner Auseinandersetzung mit Stirner das Individuum endgültig zu einem bloßen Reflex der sozioökonomischen Entwicklung auflösen.

Du wirst nichts besitzen und dabei glücklich sein und du wirst ganz und gar mit der Maschine eins werden.