Vor einem Jahrzehnt erschien eine Studie von Lena Johansson et al. (Universität Göteborg) bei der 38 Jahre lang der Neurotizismus sowie die Intro- und Extrovertiertheit von 800 Frauen erfaßt wurde.
Insgesamt erkrankten 153 der untersuchten Frauen an Demenz, darunter 104 an Morbus Alzheimer. Die Wissenschaftler fanden heraus, daß die Frauen, die sich in den Tests als sehr neurotisch zeigten, doppelt so häufig eine Demenz bekamen wie diejenigen, die hier sehr niedrige Werte hatten. Allerdings hing ersteres auch davon ab, ob die Frauen über einen längeren Zeitraum hinweg Streß ausgesetzt waren.
Intro- und Extrovertiertheit alleine schienen das Risiko für Demenz nicht zu erhöhen. Frauen, die jedoch hohe Neurotizismuswerte hatten und introvertiert waren, wiesen in der Studie das höchste Alzheimer-Risiko auf. Von 63 dieser Probandinnen erkrankten 16 (25 Prozent) an Alzheimer. Dagegen erkrankten 8 von 64 Frauen (13 Prozent), die extrovertiert und weniger neurotisch waren.
Streß, Introvertiertheit und „Neid, Launenhaftigkeit, Reizbarkeit, Neigung zu Nervosität und Anfälligkeit für Streß“ (Neurotizismus) verweisen auf den bioenergetischen Faktor Kontraktion.
Beta-Amyloidpeptide wirken antimikrobiell und spielen in der Informationsverarbeitung im Gehirn eine Rolle. Robert Pietrzak (Yale University) et al. konnten etwa gleichzeitig zur obigen Studie nachweisen, daß ängstliche Menschen eine erhöhtes Risiko haben an Alzheimer zu erkranken im Vergleich zu weniger ängstlichen Menschen, die die gleiche erhöhte zerebrale Amyloid-Beta-Konzentration haben. Info Neurologie & Psychiatrie (April 2015) kommentiert:
Neu und interessant ist der Befund, daß das Vorhandensein von Angstsymptomen einen moderierenden Einfluß auf den Zusammenhang von zerebraler Aβ-Konzentration und Manifestation kognitiver Defizite ausübt.
Man hat hier unmittelbar das orgonometrische Symbol vor sich:
Daß in dieser Studie von Depression keine Rede ist, ist darauf zurückzuführen, daß depressive Probanden von vornherein ausgeschlossen wurden.
Die genauen Zusammenhänge führt Michael Nehls in dem hier im Blog bereits gestern präsentierten extrem wichtigen Anti-Pharma-Modju-Video aus, das sich wirklich jeder anschauen sollte: Minute 1:18:19 bis Minute 1:40:24. Vor allem beschreibt er die schrecklichen, will sagen mörderischen Folgen, wenn in der medizinischen Wissenschaft nicht funktionell, sondern mechanistisch gedacht wird:
Zwischen Minute 2:24.15 und Minute 2:30:00 beschreibt er, wie und warum Lithium von der FDA (d.h. Rockefeller und den Kommunisten – siehe die heutige EU…) verboten wurde – übrigens ziemlich parallel zum Orgonenergie-Akkumulator. Ich werde nie vergessen, wie mir das lausige Kommunisten-Gesindel, diese Stiefellecker von BlackRock, mir ins Gesicht schrie: „Wir spritzen euch alle!“ Nie vergessen, niemals verzeihen!
Zum Abschluß nochmal die Wasseraffen-Theorie und die Saharasiatheorie. Nehls sagt:
In der Evolution des Menschen, vor allem des mentalen Immunsystems, war Lithium Grundnahrung über Muscheln. Wir waren Fischer und Sammler und Muscheln waren die Grundnahrung. Und ich glaube, der Mensch ist erst dann wirklich zum massiven Krieger geworden, als er im Inland unter Lithiummangel litt.
In Psychology Today ist zu lesen, daß Entzündungen oft die Antwort des Organismus auf Streß seien. Statt Medikation sei die Erhöhung des „vagischen Tonus“ eine Option, etwa durch Yoga und Meditation oder durch die Implantation von Geräten, die den Vagusnerv ständig stimulieren.
1921 entdeckte der deutscher Physiologe Otto Loewi, daß Stimulation des Nervus vagus eine Reduktion der Herzfrequenz verursacht, indem er die Freisetzung eines Stoffes auslöst, den Loewi „Vagusstoff“ nannte. Der Vagusstoff wurde später als Acetylcholin identifiziert, der erste Neurotransmitter überhaupt, den Wissenschaftlern identifiziert haben.
Der Vagusstoff (Acetylcholin) ist wie ein Beruhigungsmittel, das man einfach sich selbst verabreichen kann, indem man ein paar tiefe Atemzüge mit langem Ausatmen macht. Das bewußte Erschließen der Kraft deines Vagusnervs kann einen Zustand der inneren Ruhe erzeugen und dabei den Entzündungs-Reflex zähmen. (…)
Ein gesunder Vagotonus wird durch einen leichten Anstieg der Herzfrequenz beim Einatmen angezeigt und eine Abnahme der Herzfrequenz beim Ausatmen. Tiefe Zwerchfellatmung – mit einem langen, langsamen Ausatmen – ist der Schlüssel, um den Vagusnerv zu stimulieren und die Herzfrequenz sowie den Blutdruck zu verlangsamen, vor allem bei Zeiten des Leistungsdrucks.
Ein höherer Index des Vagotonus ist mit körperlichem und psychischem Wohlbefinden verbunden. Umgekehrt geht ein niedriger Index des Vagotonus mit Entzündungen einher, Depression, negativen Stimmungen, Einsamkeit, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Mit derartigen Erkenntnissen und Erläuterungen ist die moderne Medizin wieder da, wo Reich in den 1920er Jahren mit der Entwicklung der medizinischen Orgonomie angefangen hat. Reichs Ansatz zur Bekämpfung der chronischen Sympathikotonie war die charakteranalytische Vegetotherapie (psychiatrische Orgontherapie) und später der Einsatz des Orgonenergie-Akkumulators (physikalische Orgontherapie). Das mechanische Äquivalent heute ist die direkte Stimulierung des Vagusnervs mittels eines kleinen unter die Haut implantierten „Schrittmachers“. Problem mit dieser neuen „bioelektronischen Medizin“, und übrigens auch mit den erwähnten „Yoga und Meditation“, ist, daß diese Interventionen nur oberflächlich wirken und der alte Zustand rasch wiedekehrt, wenn sie eingestellt werden.
Die Hoffnungen sind groß, daß die Nervenstimulation die kostspielige und nebenwirkungsreiche Medikation bei rheumatischer Arthritis, Parkinson, Morbus Chron und Alzheimer ersetzen könnte. Wie weit wären wir, wenn man vor 70 Jahren die medizinische Orgonomie unterstützt hätte, statt dem verbrecherischen Irrweg des Verabreichens giftiger Substanzen!
In Wachkomapatienten sind keine seelenlosen Körperhüllen! habe ich mich mit der von der Katholischen Kirche bekämpften modernen Kultur des Todes auseinandergesetzt, in der Leben und Leiden zu einem Störfaktor werden, die durch Abtreibung und Euthanasie zu beseitigen sind.
In dem besagten Blogeintrag beschäftigte ich mich insbesondere mit neuen Entdeckungen, die darauf hinweisen, daß man Wachkomapatienten zwar nicht auf „geistiger“ Ebene, dafür jedoch auf emotionaler erreichen kann. Das läßt sich mittels Magnetresonanztomographie nachweisen. Auch wenn sich Wachkomapatienten uns nicht mitteilen können und kein Bewußtsein ihrer selbst haben, emotional „sind sie da“!
Eine Studie von Justin Feinstein (University of Iowa, Iowa City) et al. hat mit Probanden, die unter ständigem Gedächtnisverlust litten, gezeigt, daß man immer noch Gefühle empfindet, nachdem deren Ursachen längst vergessen sind. Die Versuchsteilnehmer litten unter Verletzungen am Hippocampus, der für das Abspeichern von neuen Erfahrungen verantwortlich ist. Betroffene vergessen neue Erlebnisse gleich wieder.
Die Forscher zeigten ihnen jeweils einen kurzen Film, einer davon mit lustigen Inhalten, der andere mit trauriger Grundstimmung. Fünf bis zehn Minuten nach Filmende wurden die Versuchspersonen über Details befragt. Wie erwartet, erinnerten sich die Probanden kaum mehr an den Film (…). Bei einer Befragung nach dem Gedächtnistest zeigte sich aber, daß die Emotionen immer noch vorhanden waren, die die Probanden während des Films erlebt hatten. Bei zwei Patienten blieben die Gefühle sogar deutlich länger bestehen, als bei den Gesunden, die den Film noch präsent hatten.
Diese Befunde zeigen, daß ein liebe- und respektvoller Umgang mit Menschen, die unter stark eingeschränkten Geistesfunktionen leiden, etwa Alzheimer-Patienten, alles andere als „vergebliche Liebesmüh“ ist. Feinstein erläutert dazu:
Ein Besuch oder Anruf kann also bei Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, anhaltende Freude auslösen – auch wenn sie den Besuch oder das Telefonat bereits wieder vergessen haben.
Im übrigen bestätigen die Forschungen Feinsteins Reichs psychotherapeutischen Ansatz, bei dem es, anders als bei der von der Psychoanalyse beeinflußten tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der kopflastigen kognitiv-behaviouralen Therapie, in erster Linie um die Befreiung der Emotionen geht. Sie sind weitaus fundamentaler als die „Psyche“ und machen den eigentlichen Wesenskern des Menschen aus. Sie machen uns zu liebesbedürftigen Menschen, auch wenn die höheren (d.h. oberflächlicheren) mentalen Funktionen weitgehend erloschen sind.
Emotionen haben primär gar nichts mit dem Gehirn zu tun, sondern sind unmittelbarer Ausdruck der Bewegung der Orgonenergie in einer geschlossenen Membran. Selbst Amöben spüren Lust (Expansion) und Angst (Kontraktion gegen die Expansion). Mit der Entwicklung einer Muskulatur tritt die Wut hinzu (expansive Bewegung der Energie in die Muskulatur hinein). Reich hat die Emotion Sehnsucht als Energiefluß definiert, der in den Brustbereich und die Arme geht. Unsere Sprache bringt die Verbindung zwischen Trauer, Sehnsucht und dem Herzbereich sehr klar zum Ausdruck.
Ich habe mich bereits mit Botox beschäftigt. Dieses Zeugs ist so bedeutsam, weil es viel über die muskuläre Panzerung sagt. Beispielsweise verschwinden Kopfschmerzen, wenn man die Gesichtsmuskulatur lahmlegt.
In Amerika machen sich konservative Kommentatoren häufig über die fast durchweg extrem linken „Reichen und Schönen“ (insbesondere in Hollywood) lustig, deren Markenzeichen mittlerweile jugendlich entspannte und gleichzeitig puppenhaft tote Gesichter sind: offensichtlich sei das Botox auf ihr Gehirn geschlagen.
Neuere Forschungen zeigen, daß das tatsächlich passiert. Botox setzt die kognitiven Funktionen herab, insbesondere das Sprachverständnis.
Ein Team um David Havas von der Universität Wisconsin-Madison habe 20 Frauen vor und nach einer Botox-Behandlung einem Sprachtest unterzogen. Nach der Therapie benötigten die Frauen eine Sekunde länger, um etwa folgenden Satz zu verstehen: „Sie verabschieden sich von einem guten Freund, den sie nie wieder sehen werden.“
Eine Sekunde Verzögerung klinge zwar nicht besonders lang, sagte Havas laut Magazin, sie genüge aber, um gewisse emotionale Schwingungen in einem Gespräch nicht mitzubekommen. Nach Vermutungen der Forscher benötigt das Gehirn ein Feedback der Gesichtsmuskeln, um Emotionen steuern zu können.
Jeder, der die Orgontherapie aus eigener Erfahrung kennt, weiß, daß Emotionen Ausdruck unseres gesamten Körpers sind. Botox und geradezu tragikomische Sätze wie „Nach Vermutungen der Forscher benötigt das Gehirn ein Feedback der Gesichtsmuskeln, um Emotionen steuern zu können“ – zeigen, wie weit wir auf dem Weg fortgeschritten sind, zu seelenlosen Barbiepuppen zu werden.
Massimo Musicco (L’Ospedale Santa Lucia, Roma) et al. konnten erneut und jetzt mit einiger Sicherheit bestätigen, daß Alzheimer und Krebs (und zwar durch die Bank alle Krebsarten) sich weitgehend gegenseitig ausschließen. Es ist zwar nicht unmöglich, daß ein Alzheimer-Patient auch an Krebs erkrankt oder ein Krebs-Patient auch an Alzheimer, aber dieses Zusammentreffen ist äußerst selten. Bisher bestand der Verdacht, daß diese statistische Korrelation einfach darauf zurückzuführen ist, daß Krebspatienten eher sterben und Alzheimer weitgehend eine Alterserscheinung ist, doch die neue Studie konnte diesen Verdacht ausräumen.
Für die Reichsche Krebstheorie ist es stets bedeutsam, wenn es bei Untersuchungen um den Krebs geht, nicht nur um bestimmte Krebsarten. Reich hatte nämlich aus seinen Forschungen erschlossen, daß der Krebs eine „Schrumpfungsbiopathie“ ist, d.h. eine Biopathie die mit einer allgemeinen Senkung des Energieniveaus einhergeht, im Zentrum des Organismus keine Energie mehr „produziert“ wird, bis der Körper bei lebendigen Leibe buchstäblich in Verwesung übergeht. Die Krebstumoren stellen den verzweifelten Versuch des Organismus dar, sich auf einem niedrigeren Organisationsniveau neu zu organisieren. Sie entstehen insbesondere dort, wo die Panzerung besonders stark ist, etwa an Schließmuskeln.
Was bedeutet in diesem Zusammenhang der oben umrissene antagonistische Gegensatz?
Alzheimer ist mit einiger Sicherheit so etwas wie „Diabetes des Gehirns“ und damit ebenfalls eine Schrumpfungsbiopathie. Das Spezifische dieser Art von Schrumpfung scheint jedoch eine „zentrale Desorganisation“ zu sein. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken bei Menschen, deren Persönlichkeit von Gewissenhaft und Zielstrebigkeit gekennzeichnet ist, deutlich geringer.
Die Erklärung der mechanistischen Wissenschaft für den Gegensatz von Alzheimer und Krebs ist einfach:
Erklärt wird er meistens damit, daß Alzheimer und Krebs in gewisser Hinsicht zwei Seiten derselben Medaille sind: Bei Krebs reagieren die Körperzellen zu wenig auf Signale, die ihnen den Selbstmord befehlen, und wachsen ungebremst drauflos. Bei Alzheimer sind die Nervenzellen dagegen offenbar überempfindlich für solche Signale: Sie sterben ab, obwohl es keinen offensichtlichen Grund dafür gibt. Wer also ein gut funktionierendes Zell-Selbstmord-System in seinem genetischen Code beherbergt, wird seltener Tumoren entwickeln, aber anfälliger für Alzheimer und – ebenfalls bereits belegt – ähnliche Krankheiten wie Parkinson sein. Wer dagegen sehr robuste Zellen besitzt, neigt zwar weniger zu Alzheimer und Parkinson, hat aber eher entartete Zellen im Körper.
Die mechanistische Wissenschaft erklärt den Krebs damit, daß normale Zellen biologisch entarten, durch einen „Programmfehler“ jedoch nicht zerfallen („Zellselbstmord“), sondern sich ganz im Gegenteil wie wild teilen, es also zu Zellwucherungen = Krebs komme. Bei Alzheimer komme es ganz im Gegenteil zu Zellselbstmorden auch bei vollkommen gesunden Gehirnzellen, bis das Gehirn aussieht wie ein Schweizer Käse.
Reichs Forschungen legen ein ganz anderes Szenario nahe: Während Krebs Folge extremer Panzerung ist, die das Leben dermaßen drosselt, daß es buchstäblich anfängt zu faulen, ist Alzheimer durch Kontrollverlust gekennzeichnet. Zwar kommt es zu Krampfanfällen (insbesondere auch bei Parkinson), doch generell ist dieser Zustand von einem Zerfall der Panzerung und einer entsprechenden Enthemmung, insbesondere sexuellen Enthemmung, geprägt. Weil es sich um zwei Biopathien handelt, wird die organismische Energie schon Jahrzehnte vor dem eigentlichen Krankheitsbeginn entsprechend „gepolt“ sein.
Da die Gegensätzlichkeit dieser beiden Krankheitsbilder so fundamental zu sein scheint, wäre auch an den Gegensatz zu denken von energetischem Orgonom (Zentrales Nervensystem, Kontrollverlust, Alzheimer) und orgonotischem System (Vegetatives Nervensystem, Einstellung der zentralen Energieproduktion, Krebs). Als Beispiele denke man an den Alzheimer-Patienten Ronald Reagan, der vital und „bauchgesteuert“ blieb, aber nie als besonders gewissenhaft galt, und vergleiche ihn etwa mit dem Krebspatienten Freud, der bis zuletzt zielstrebig, „zerebral“ und vor allem kontrolliert blieb. Auf gesellschaftlicher Ebene entspricht das dem Gegensatz von „entfesseltem Kapitalismus“ auf der rechten Seite und dem „sozialen Krebstod“ (Kommunismus) auf der linken Seite.