Der Natur mögen wir einen Tod schulden, der Gesellschaft schulden wir unser Altern. Das fängt damit an, daß junge Eltern das ständige „Partyfeiern“ aufgeben und ihrer Mutterrolle und ihre Rolle als Ernährer und Beschützer der Familie gerecht werden und hört damit auf, daß Selbstverwirklichung im Alter nicht dem eigenen Vergnügen dient, sondern der Gemeinschaft. Ich kann mir nichts Nihilistischeres vorstellen, als Pensionäre, die ihre „Jugendträume“ verwirklichen, statt der Gemeinschaft zu dienen, der sie alles verdanken und die sie jetzt fürstlich alimentiert.
Reife bedeutet in erster Linie, auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, sie ernstzunehmen, etc. Dies hat vielleicht am besten US-General Schwarzkopf zum Ausdruck gebracht, der sagte, das Hauptmotiv des Soldaten sei die Liebe, – die Liebe zum Kameraden, dessen Leben wichtiger sei als das eigene.
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. (Joh 15,13)
In diesem Sinne ist der rücksichtslose Kriminelle, der nur an sich denkt, keinerlei Loyalitäten, die unreifste Kreatur, die man sich überhaupt vorstellen kann. In diesem Sinne „kriminalisiert“ die Gesellschaft zunehmend. Jeder ist nur noch auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Kaum ein Beamter, der sich nicht einen Behinderungsgrad erschleicht, kaum ein Bürger, der nicht das Amt bescheißt und ohnehin – Geiz ist geil!
Man muß sich nur vor Augen halten, was wir unseren Kindern hinterlassen: Schulden, die für „konsumtive Ausgaben“ aufgenommen wurden und ein System, das die Menschen infantilisiert. Wie neulich ein FDP-Politiker seiner Parteiführung vorwarf: „Es ist gelungen, die FDP als kaltherzig, neoliberal, nicht mitfühlend darzustellen.“ Sind wir hier im Kindergarten, wo die Kleinen eine warmherzige, mitfühlende und fürsorgliche Betreuung benötigen?! Diese Art von infantilisierendem „Sozialstaat“ paßt zu einem Kapitalismus, der aus Erwachsenen Kinder macht, die sich in einem Geschäft voller Süßigkeiten verlustieren können. Auch im Großen ist dieser Kapitalismus zu einer kindischen Unternehmung, einem Börsenspiel, Monopoly ohne Rücksicht auf die Ökologie, die Volkswirtschaft und die Mitmenschen geworden. Befriedigung sofort!
In seinem kindischen egoistischen „Glücksstreben“ zerstört der „freie Mensch“ ganze Ökosysteme und hinterläßt seinen Nachfahren eine übelstinkende Müllhalde. Für nichts, für eine dekadente Abfall-Zivilisation am Rande des klinischen Irreseins. Dazu muß man nicht nach Las Vegas blicken, es reicht schon ein Besuch im örtlichen Einkaufszentrum. Ein Leben, eher ein tierisches Vegetieren, im Dienste der Unterhaltungsindustrie und des Konsums. Ein Großteil der Bevölkerung ist auf Psychopharmaka und andere Drogen. (Schon 1934 notierte Reich in Was ist Klassenbewußtsein?: „Ein Spaßvogel leistete sich vor kurzem den Witz auszurechnen, daß es nach dem Anwachsen der Zahl der Geisteskranken in den U.S.A. zu urteilen in 250 Jahren nur mehr Geisteskranke geben wird.“)
Reich war der erste Gelehrte, der frei von diesem tief in unserer „Zivilisation“ eingegrabenen egoistischen Vampirismus war. Deshalb ist es einfach empörend, daß sein Name so eng mit dem heutigen Hauptfeld des egozentrischen infantilen Narzißmus der Erwachsenen, der Psychotherapie, verknüpft wird, etwa der Gestalttherapie und all dem anderen Zeugs, mit dem den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird. Therapie kann sehr schnell in das Gegenteil der Reichschen Grundkonzeption von den Kindern der Zukunft ausschlagen. Das beste Beispiel ist der eklige Kindeskopf und Scharlatan Fritz Perls, für den Kinder nur ein Hindernis bei der „Selbstverwirklichung“ waren. Reichs eigentliche Botschaft an den Erwachsenen ist ziemlich deprimierend, weshalb die Orgonomie wohl nie besonders populär werden wird:
Die Menschen ertragen es nicht, zu hören, daß sie ihr Leben für nichts einbüßen, daß sie es verloren haben. (Jenseits der Psychologie, Köln 1997, S. 44)
In der Orgonomie geht es um die Kinder der Zukunft und nicht darum, ob sich nichtsnutzige alte Säcke a la Fritz Perls selbst verwirklichen können. Die verlogenen „Guten und Gerechten“ „opfern sich die Zukunft, – sie kreuzigen alle Menschen-Zukunft!“ (Nietzsche: Also sprach Zarathustra, Studienausgabe, Bd. 4, S. 266). Der heutige Pöbel-Mensch ist nichts weiter als ein pestilenter Vampir, der vom Blut der Zukunft lebt und alles verrät und zerstört, was die Vorfahren erwirtschaftet haben. Man schaue nur, wie wir mit unserem einzigen dauerhaften Kapital, unserem Genpool umgehen!
Während Reich für das Recht der Kinder kämpfte, sie selbst zu bleiben, hat er gleichzeitig immer wieder betont, er selbst sei nur das Werkzeug einer der Natur immanenten Logik, eine bloße Funktion, deren Sinn die Kinder der Zukunft sind. War Reich im Umgang mit Kindern libertär, so hielt er bei Erwachsenen auf Disziplin. Ich erinnere nur an Reichs Aussage in seinem Brief an Neill vom 3. März 1956, wo er davon spricht, daß sich der Student der Orgonomie als bloßes Organ in den Organismus der Orgonomie einzufügen hat. Schon am 23. August 1937 notierte sich Reich in sein Tagebuch:
Ich bin ein ungern gesehener Gast im eigenen Haus – ich störe den Seelenfrieden. Man ist froh, wenn ich für zwei Tage weg bin. Ich werde zur Autorität – wie man sagt. Und das wirkt „erdrückend“ – man möchte es einfach haben – gemütlich – unbeschwert – man möchte nicht von „hohen Anforderungen“ im Lebensgenuß gestört sein.
Spätestens ab dem Jahr 1947 machte Reich die organisierte und schwerbewaffnete Emotionelle Pest im damals Stalinistischen Rußland fest und konstatierte mit einigem Entsetzen, daß sie nach Amerika übergreift. Er dachte dabei an die moskauhörigen Fellow Travellers und eine bereits damals nach weit links abdriftende Kultur- und Wissenschaftsszene, was sogar die Naturwissenschaften betraf, wenn man an die damals aufkommende Debatte um die „Atomspionage“ denkt.
Seitdem hat sich in den USA diese Tendenz grotesk verschärft. Es ist wie in der Bundesrepublik, wo die höhere Beamtenschaft, Medien, Kultur und Akademie durchgehend „Grün“ sind – und selbst die Führung der CDU ist „Grün“. Tatsächlich ist es mit dem Zusammenbruch der UdSSR zu einer grotesken Umkehr der Verhältnisse gekommen. Heute ist Putin der reaktionäre Beelzebub, während die USA für Progressismus steht. Das wird durch den verzweifelten Kampf der genannten Kreise, des sogenannten „tiefen Staates“, gegen Trump nur deutlicher.
Seine erste Präsidentschaft war ein nicht eingeplanter Unfall, dem ein veritabler Staatsstreich folgte, die bizarre Biden-Administration, – der gegenwärtig verpufft und Trump nur noch weiter gestärkt hat, denn bei einer ungebrochenen Weiterführung seiner Präsidentschaft wäre diese folgenlos versandet.
Melanor-Merz (BlackRock) ist hier kein Zufall, denn in ihrer Panik hat die organisierte Emotionelle Pest nunmehr ihre Zentrale nach Europa verlegt. Merz‘ Schuldencoup, ebenfalls ein veritabler Staatsstreich, bedeutet nichts anderes, als daß die allerletzten finanziellen Reserven des Westens der pestilenten Agenda zur Verfügung gestellt werden. Du, Deine Kinder und Kindeskinder werden versklavt!
Letztendlich geht es dabei um den Grundkonflikt zwischen Emotioneller Pest (Stalinistischer Staatskapitalismus und Monopolkapitalismus a la „Rockefeller“) und Arbeitsdemokratie (Marktwirtschaft und Libertarismus). Was gemeint ist, wird unmittelbar einsichtig, wenn man sich die „merkwürdige“ Harmonie zwischen Der Linken und Bertelsmann vergegenwärtigt oder sich an die „merkwürdige“ Allianz zwischen Antifa und Pharmaindustrie zu Corona-Zeiten erinnert.
Reich war angesichts von „Mildred Brady“ mit genau demselben Phänomen konfrontiert, dessen Konstatierung ihm die Diagnose einer „paranoiden Psychose“ einbrachte. Rockefeller beherrschte den gesamten Medizin-, Kultur- und Wissenschaftsbetrieb in vollkommener Eintracht mit der Linken, deren Kern die Fellow Travellers waren. Zusammen taten sie alles, um die Orgonomie zu vernichten. Man schaue sich heute die Merz-Republik an! Es ist letztendlich der Kampf zwischen DOR und OR.
Das ist alles dermaßen offensichtlich, daß Homo normalis – nichts sieht.
Daß wir es bei der Melange aus Melanor-Merz und DOR-Linker wirklich mit der Emotionellen Pest zu tun haben, sieht man an zweierlei: die Pest gibt sich als Resistance aus (die Faschisten und Gleichschalter als „Antifa“) und das explizit unter der, nochmal, explizit antigenitalen Regenbogenfahne:
Die geisteskranken WICHSER, die solche Button tragen, gerieren sich tatsächlich als Widerstandskämpfer – so sieht ein wirklicher antifaschistischer Widerstandkämpfer aus:
Im übrigen… Respect! Die Emotionelle Pest gibt vor, gegen die Emotionelle Pest zu kämpfen!
Ich präsentiere hier erneut einen Blogeintrag aus dem Jahre 2013. Die angegebene Quelle, pi-news.net, ist nicht mehr aufrufbar. Trotzdem ist das ganze immer noch lesenswert. Zwar gibt es nichts Unbedeuteneres als die Zeitung von gestern, aber die von vor-vor-vor-vorgestern ist teilweise interessanter als das Exemplar von heute, denn die Gegenwart gewinnt an Tiefenschärfe. Hat sich ein abzeuchnender Trend abgeschwächt oder verschärft? Hier sehen wir, daß sich die beschriebenen Probleme verschärft haben. Die Polizei ist diverser, die Bürokratie noch grotesker und die Apartheid noch ausgeprägter geworden: deutsche Gesetze gelten nur noch für treudoofe Biodeutsche:
Die orgonomische Soziologie wurde, angefangen mit dem 1942 verfaßten Vorwort zur Massenpsychologie des Faschismus in Amerika von Wilhelm Reich, Elsworth F. Baker und Charles Konia entwickelt. Ist das ganze auf deutsche Verhältnisse übertragbar?
Auf pi-news ist neulich der Erfahrungsbericht eines Polizeibeamten mit mehr als 30 Jahren Diensterfahrung erschienen. Dieser Text ist bemerkenswert, weil er in jedem Punkt die orgonomische Soziologie bestätigt.
Die Polizei werde seit den 1980er Jahren systematisch geschwächt. Der Abbau der „bewaffneten Organe“ (Militär und Polizei) ist ein typisches Syndrom des Einflusses des liberalen Charakters auf den Gang der Zeit. Die Energie wird von der Muskulatur auf das Gehirn verlagert, weil der liberale Charakter aufgrund seiner Charakterstruktur gesunde Aggression nicht ertragen kann. Er wehrt sich gegen seine Orgasmusangst nicht primär mit muskulärer Panzerung, sondern durch „intellektuelle Abwehr“.
Das zeigt sich auch in der Polizeiorganisation selbst, wo diverse „Polizeireformen“ dafür sorgten, daß immer mehr Polizisten am Schreitisch sitzen und „Wachtmeister“ einen immer größeren Teil ihres Tages für Papierkram verschwenden. Energieverlagerung von der „Muskulatur“ ins „Gehirn“!
Folge ist, daß die Streifenwagen derartig mit Aufträgen überlastet sind, daß der Bürger nach einem Notruf immer länger auf Hilfe warten muß. Aus Sicht des linken Gesindels, das heute das öffentliche Leben in Deutschland beherrscht, sind Leute, die die Polizei rufen, verachtenswerte Spießer („Nazis“!), die sich an ihren auf Ausbeutung beruhenden Wohlstand klammern. Der Linksliberale identifiziert sich mit den Kriminellen (zu einem Gutteil „Migranten“), die die wahren Opfer seien. Er identifiziert sich mit den Verlierern und Außenseitern, weil er seinen Ödipuskomplex nicht bewältigt hat und entsprechend in ewiger subversiver Rebellion gegen den kastrierenden Vater verharrt, statt in offene Konkurrenz (Kapitalismus!) mit ihm zu treten und sich entsprechend mit ihm zu identifizieren (Nationalismus!).
Unter der geradezu orgonomisch wirkenden Überschrift „Charakterliches und ideologisches Desaster“ fährt der Polizeibeamte fort, daß der einzelne Polizist kaum noch auf Rückendeckung durch die Vorgesetzten und übergeordneten Behörden rechnen kann: alle folgen dem linken Zeitgeist und möchten nicht ihre Karriere gefährden. Was bleibt ist eine allgemeine Verunsicherung. „Der selbstsichere, sich seiner Autorität bewußte und Autorität ausstrahlende ‚Herr Wachtmeister‘ ist schon lange ausgestorben!“ Er kann keine Macht mehr ausüben.
Das hat natürlich mit der anti-autoritären Degeneration der Gesellschaft zu tun, die Charles Konia beschrieben hat.
Die Kompetenzen, die der frühere Wachtmeister noch hatte, wurden immer mehr beschnitten. Die Zeiten, wo ich als junger Polizeibeamter auf der Wache noch Schreiben amtlich beglaubigen durfte, sind schon lange vorbei. Das war ein schöner, freundlicher Dienst am Bürger – kostenlos. Viel schlimmer aber ist, daß man uns auch bei den für Polizisten rudimentär wichtigen Ermächtigungen beschnitt. Früher durften wir Blutproben bei betrunkenen Autofahrern selbständig anordnen. Heute müssen die Kollegen erst umständlich und zeitraubend eine richterliche Erlaubnis für eine simple Blutprobe einholen!
Das ist ein schlagendes Beispiel für ein Grundcharakteristikum der anti-autoritären Gesellschaft, in der die lokalen, „bürgernahen“ Autoritäten immer mehr geschwächt werden, während zentrale, „bürgerferne“ Autoritäten gleichzeitig eine Stärkung erfahren. Folge ist ein wachsendes Chaos und Gesetzlosigkeit. Der einzelne Polizist wird bloßgestellt und irgendwelche Randalierer können ihm auf der Nase rumtanzen: er muß „verhandeln“ und „deeskalieren“.
„Ein weiterer Schritt in den Abgrund, neben Personalabbau, fehlender Rückendeckung und Kompetenzentzug, waren die ständigen Reformen der Ausbildung!“ Ganz im Sinne der linksliberalen und anti-autoritären Gesinnung wurde die Ausbildung der Polizisten konsequent entmilitarisiert. Kasernen mit morgendlichem Antreten, Marschieren, Kameradschaft, Sauberkeit, korrekte Kleidung, Korpsgeist, etc. sind heute undenkbar. Außerdem dürfen sich heute nur noch Abiturienten bei der Polizei bewerben.
Und wenn diese Abiturienten bei der Polizei einsteigen, erleben sie heute eine „entmilitarisierte“ Ausbildung und durchlaufen, mehr oder weniger als Einzelkämpfer, einsam ihr dreijähriges Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung! Werden da die Kerle geschmiedet, die man im harten Polizeialltag braucht?
Zur Schwächung der Polizei trage auch der hohe Frauenanteil bei. „(W)enn der Frauenanteil zu hoch wird, schwächt das, rein körperlich betrachtet, die Polizei. Ich selbst war jedenfalls bei mancher Schlägerei froh, einen kräftigen männlichen Kollegen neben mir zu haben! (…) Frauen müssen bei der Polizei nicht die gleichen sportlichen Leistungen erbringen, wie ihre männlichen Kollegen. Warum eigentlich?“
Es geht um die Durchsetzung irgendwelcher ideologisch vorgegebener weltfremder „Gleichheitsgrundsätze“, wobei kurioserweise das eine Geschlecht „gleicher ist“ als das andere. Und es geht um die muskuläre Schwächung der Polizei – siehe oben.
Der Polizeibeamte resümiert:
Personalabbau, fehlende Rückendeckung, Kompetenzentzug, polizeifeindlicher Zeitgeist, falsche Ausbildung und Rekrutierung – das alles über Jahrzehnte kann nicht ohne böse Folgen für die innere Sicherheit unseres Landes bleiben!
Dieser ganze Wahnsinn ist nur vor dem Hintergrund der von Reich, Baker und Konia ausgearbeiteten soziopolitischen Charakterologie begreiflich.
Hinzu kommt die ideologisch gewollte Bereicherung, die uns das vaterlandslose Dreckspack beschert hat, dessen Agenda die Ausmerzung des deutschen Volkes ist. Der Polizeibeamte spricht das zwar in seinem Text nicht direkt an, aber jedem ist klar, welche Klientel er meint, wenn er über den Alltag des Bonner Polizisten schreibt:
Er zieht sich zurück, fährt vielleicht „erst mal um den Block“, schaut woanders hin, meidet gefährliche Gegenden. (…) Selbst bei kleinen Verkehrsdelikten eskaliert die Situation heute häufiger, als noch vor 25 Jahren, weil eben kein Respekt mehr vorhanden ist. Der lächerliche nichtangelegte Gurt kann heute schnell zu einer körperlichen Auseinandersetzung führen. Glauben Sie es mir! Ich weiß, wovon ich spreche! Warum also den Verkehrsverstoß ahnden, wenn man keine Lust auf diesen Streß hat?
Bis zum Überdruß liegen Beschreibungen vor, wie sich die Bewegung der orgonotischen Erregung soziopolitisch äußert: „Kreiselwelle (energetisches Orgonom mit seinem Zentrum im ZNS) liberal“ vs. „Pulsation (orgonotisches System mit seinem Zentrum im Solar plexus) konservativ“. Ad nauseam!
Vielleicht wichtiger ist aber das einheitliche Funktionieren der orgonotischen Erregung, d.h. die koexistierende Wirkung, die sich in Erstrahlung und Anziehung kundtut. Genau darum (Erstrahlung und Anziehung) kreisen die beiden gegensätzlichen gesellschaftspolitischen Ideologien vor allem.
Das gesamte Fühlen und Denken der Linken dreht sich um das, was man im Englischen passenderweise „enlightenment“ nennt, also „Erleuchtung“ = Erstrahlung – die Wolken ziehen sich zurück und mit der „Aufklärung“ kommt die Sonne. Alles, was diese „Aufklärer“ empfinden, rationalisieren und schließlich tun, ist Ausdruck einer einseitigen bioenergetischen Polung in Richtung Erstrahlung: ihr Rationalismus bzw. „Kult der Vernunft“, ihre Formulierungen, die um „das Licht“ kreisen, ihr Planungs- und Ordnungswahn: das wuchernde Dickicht muß weg, damit das Licht den Boden erreicht.
Auf der rechten Seite ist es entsprechend die orgonotische Funktion „Anziehung“, die sich im „Glauben“ bzw. in der „Naturverbundenheit“ zeigt, in der Vaterlandsliebe, das um „Blut und Boden“ kreisende Empfinden. Schon in den 1970er Jahre war mir der gravierende Unterschied der rechten Ästhetik im Vergleich zur linken aufgefallen und zwar anhand des konservativen „ZDF-Magazins“ von Gerhard Löwenthal, dessen dunkle Erdfarben in einem auffälligen Gegensatz zur hellen Ästhetik der linken Politmagazine im Ersten standen. Die inneren Kämpfe des Konservativen drehen sich um Teilhabe „am Stammeserbe“, „an Gottes Liebe“, um die Frage, ob man würdig ist oder zurückgewiesen wird – gemäß den beiden Variationen des CFP „Anziehung“. Bei den Linken hingegen dreht sich alles darum, den „revolutionären Geist“, „den Impuls der Aufklärung“ etc. aufrechtzuerhalten – die Flamme am Erlöschen zu hindern.
All das „Linke“ und „Rechte“ hat nur oberflächlich mit realen gesellschaftlichen Problemen, d.h. arbeitsdemokratischen Problemen zu tun, sondern ist Ausdruck von Panzerung, die es verhindert, daß Erstrahlung natürlicherweise in Anziehung übergeht und umgekehrt. Genauso wie im Funktionsbereich „relative Bewegung“ die Panzerung eben das, die Bewegung, hintertreibt, einschränkt, bizarr einseitig macht, unterbindet die Panzerung im Funktionsbereich „koexistierende Wirkung“ – die koexistierende Wirkung. Resultat sind zwei vollkommen verkrüppelte Wesen, von Krankheit grotesk entstellte Monster: der „verstrahlte“ Liberale (Linke nach europäischer Ausdrucksweise) und der „gläubige“ Konservative, der ewig im finsteren Mittelalter feststecken wird. Ziel der Orgonomie ist, daß sich die orgonotische Erregung gesund und frei von diesem pseudorationalistischen und religiösen Wahnsinn ausbreiten kann!
Ich war dabei! Die Welt ist bereits untergegangen und niemand hat es bemerkt. Die 1970er waren der allerletzte Nachklang von menschlicher Kultur. Was Jugendliche, was wir, damals an Musik hörten, war das allerletzte Echo von Kultur:
Das Äon-Wechsel von 1960, d.h. der damals Fahrt aufnehmende Übergang von der alten autoritären zur neuen antiautoritären (und deshalb nicht lebensfähigen) Gesellschaft, insbesondere die sexuelle Revolution der 1960er Jahre, hat jedes menschliche Leben ausgelöscht. Es war, als hätte man eine Atombombe gezündet. Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie mich damals ihr alles zerfetzender apokalyptischer Krach aus dem Schlaf des pomadigen „autoritären“ Lebens riß, das mir vorbestimmt war:
Gleichzeitig war da der sehnsuchtsvolle Zauber einer Verheißung eines neuen Lebens, eines neuen Äons:
Dieser Vibe ist verpufft und wir leben in der atomaren Wüste eines verstrahlten Planeten. Es gibt keine kulturellen Impulse mehr. Die Politik und die gesamte Akademie ist nur noch ein verachtenswertes Affentheater. Leere Gesten und sinnloses Gegrunze. Es ist aus und vorbei. Die, die die 1970er Jahre nicht mehr bewußt erlebt haben, tun mir leid, da sie in diesem inhaltsleeren Nichts aufgewachsen sind. Man mache das Radio an und lasse die „musikalische“ Plastikjauche in sein Hirn fließen! Und man vertue sich nicht: das Innenleben der heutigen Jugend sieht genau so aus!
Natürlich darf in dieser Blogserie mein unvermeidliches Bild, Bild 17, aus dem Jahr 1973 nicht fehlen… Interessant, daß das ungefähr das Jahr ist, um das die Netzseite über Paul Mathews und insbesondere auch deren Anhang kreist. Damals hatten wir den Weltuntergang – unter Ausschluß der Öffentlichkeit.
Gibt es denn keine Zukunft? Ähhh, hallo, das Äon ist vorbei! Die antike Welt ist an ihrer grotesken Dekadenz verreckt, Reich zufolge an ihrer entmenschlichenden Pornoreligion (Christusmord), und aus ihren Trümmern hat sich das Christentum erhoben. Diese neue, christliche Zivilisation ist zwischen 1914 und ca. 1974 untergegangen. Wir leben nunmehr seit einem halben Jahrhundert sozusagen im inhaltsleeren „Nachhall“ dieses Untergangs in einem geisterhaften Niemandsland. Ende. Finito. Aus. In diesem leeren Ort gibt es auch keine Zeit mehr: 1995, 2005, 2015, 2025 – nichts, wirklich nichts ändert sich mehr an der Musik, dem Erscheinungsbild der Menschen, der Mode, der Politik, nichts – es alles erstarrt.
Seit 1981/82 fasziniert mich das Plattencover bzw. das Konzertplakat einer Band, von deren Musik ich nie auch nur einen einzigen Ton gehört habe:
„No Future!“ war damals schon längst erreicht! Es ist wie bei Nietzsches bekannten „tollen Menschen“, der konstatiert, daß seine Zeitgenossen das Offensichtliche noch gar nicht mitbekommen haben: daß Gott verstorben ist und deshalb die (seine!) Welt ihren Untergang bereits hinter sich hat. Schon mal aufgefallen, daß es Deutschland gar nicht mehr gibt! Und das diese „Demokratie“ nicht mal mehr eine Simulation ist! Es gibt keine Filme mehr, keine Architektur, keine – Menschen! „Keine Menschen“? Ja, man frage jeden psychoanalytisch zumindest noch angehauchten Psychiater: es gibt keine klassischen Neurotiker mehr, sondern nur noch frühgestörte – Kreaturen, die gar nicht merken, daß sie am Leben sind. Sie wissen ja noch nicht mal welches Geschlecht sie haben oder welcher Spezies sie angehören:
Meine Generation wurde in den Untergang der Menschheit, ihre Zombiefizierung hineingeboren.
Ohne die Orgonomie wird es kein neues Äon geben. KEINE ZUKUNFT!
Die Politik der sozialistischen Einheitspartei „Unsere Demokratie“ (SPD, CDU/CSU, Grüne und Linke) basiert auf Freiheitsangst, letztendlich Orgasmusangst, und kann auf biophysische Erstarrung (Panzerung) zurückgeführt werden. Erstarrtes Gewebe hat eine Todesangst vor dem expansiven Impuls des Orgons! Statt Deregulierung herrscht Regelwut und Bevormundung, um die schlechten, gierigen und ungezügelten Menschen an die Kandare zu nehmen. Man könne den Trieben dieser armen Teufel nicht trauen. Nur wenn ein allwissender, strenger aber gerechter Staat ihnen allerorten Grenzen setzt, gäbe es eine Chance, daß sie sich wenigstens einigermaßen anständig durchs Leben schlagen. Dafür nimmt man in Kauf, daß Kreativität, Wachstum und Entwicklung auf der Strecke bleiben. Kurioserweise glaubt man gleichzeitig, daß die sozialistischen Regulatoren an der Spitze gut, genügsam und rational sind, sowie alles überblicken und lenken können. Hier ist der Mensch plötzlich gottgleich. Jeder, der wie unsereins diese Götter, diese Inkarnationen des sexual-und lebensfeindlichen Über-Ichs, haßt und verachtet, ist abgrundtief – „nicht hilfreich“.
Reich schrieb Mitte der 1940er Jahre:
Der natürliche arbeitsdemokratische Prozeß verträgt keine anderen administrativen Funktionen als solche, die dem Zusammenhalt der Gesellschaft und der Erleichterung ihrer Lebensfunktionen dienen. (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 248)
Er setzte sich für die Ersetzung der gesamten Staatsmaschine durch die Organisation der Produktion auf der Grundlage freier und gleicher Assoziation von Produzenten ein (ebd., S. 217).
Die Verantwortung für den Gang der menschlichen Bedürfnisbefriedigung würde ausschließlich auf den Konsumenten und Produzenten lasten und ihnen nicht von einer autoritären Staatsadministration gegen ihren Willen und Protest aufgezwungen werden müssen. (ebd., S. 279)
Und weiter:
(…) nur in dem Maße, in dem der Staat deutlich sichtbar und jedem unmißverständlich sich selbst abbaut, ist arbeitsdemokratische Entwicklung organischmöglich (…) unterdrückt [der Staat] die Freiheitssehnsucht, mißbraucht er sie gar und stellt er sich der Tendenz zur Selbstverwaltung in den Weg, dann bezeugt er seinen faschistischen Charakter. (ebd., S. 254f)
Die besagten Götter und ihre Speichellecker sehen das anders: für sie sind Trump, Musk und Milei die „Faschisten“!
Reichs Ansatz und der unserer drei Helden bedeutet zunächst einmal die Zerschlagung des Asozialstaates. Solidarität ist eine Sache der freiwillig und selbständig handelnden Individuen (Kontakt) und nicht Aufgabe von kalten Institutionen (Kontaktlosigkeit). Jeder Bundes-„Bürger“ – vom Baby bis zum Greis – erhielt 2021 durchschnittlich 10 000 bis 12 000 Euro pro Jahr, inklusive Leistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Kindergeld und andere Unterstützungen (1,2 Billionen Euro insgesamt)! Es läuft nicht nur darauf hinaus, daß Menschen zu Zootieren degradiert werden, sondern auch darauf, daß die primären Triebe (in diesem Fall vor allem produktive Arbeit) die sekundären Triebe finanzieren: es ist der Weg in den garantierten Abgrund. Nichts ist demoralisierender als nicht für seinen eigenen Lebenserhalt aufzukommen. Analog zu den primären und sekundären Trieben könnte man durchaus sagen, daß selbsterarbeitetes Geld „primäres Geld“ ist, während geschenktes bzw. ergaunertes Geld „sekundäres Geld“ ist – Dekadenz!
Wie ich, der Souverän, an mein Geld komme, geht dem Staat einen feuchten Kehricht an! Deshalb die ersatzlose Abschaffung der sozialistischen (zutiefst kriminellen) Einkommenssteuer, die die Produktion bestraft und vor allem verteuert. Entsprechend kann die Umsatzsteuer die Einkommenssteuer ersetzen, ohne daß die Preise unverhältnismäßig steigen müssen. Markus Krall!
Am wichtigsten ist aber die Zerschlagung des staatlichen Geldmonopols und der sozialistischen Planwirtschaft („Geldmengensteuerung“) und ihre Ersetzung durch eine private Goldwährung, Bitcoin etc., um der mafiösen Korruption (die Leute an der Quelle erhalten „frisches“ Geld, während der machtferne Plebs sich mit dem inflationierten Geld zufriedengeben muß) zu unterbinden und dezentrale, private Planung möglich zu machen, allein schon weil man sparen kann, ohne Angst zu haben, daß die Inflation das harterarbeitete Geld auflöst.
Und wo wir schon bei der Zerschlagung der Mafia und ihrer Schutzgelderpresserei sind: genauso müssen Gewerkschaften, Handwerkskammern, Unternehmerverbände und andere politischer Kartelle zerschlagen werden, jedenfalls wenn es sich in irgendeiner Weise um Zwangsmitgliedschaften handelt. Jedes Machtkartell der Produzentenist wider die Arbeitsdemokratie. Reich hat sich immer wieder darüber ausgelassen, daß es das Gegenteil von Arbeitsdemokratie, nämlich organisierte Emotionelle Pest, ist, wenn Produzenten von Gasleuchten gegen die Produzenten von Elektrolampen vorgehen, Zeppelinbauer gegen Flugzeugbauer etc. – die Pharmaindustrie gegen den Orgonenergie-Akkumulator.
Maßnahmen, wie sie Musk durchsetzt, sind zwar nur ökonomischer Natur, jedoch entsprechen sie den biosozialen Erfordernissen. Es geht hier unmittelbar um Funktionen, die jenen der sexuellen Revolution im Sinne Reichs entsprechen: Selbstregulierung, freie Entfaltung, Befriedigung primärer Impulse, Lebendigkeit, eine neue Art von Moral jenseits der sozialistischen Zwangsmoral. Dagegen wenden sich bezeichnenderweise die sexual- und lebensfeindlichen Pfaffen in einem „Grundsatzpapier zur Sozial- und Wirtschaftspolitik“, in dem sie die Gier geißeln und den Staat loben.
Was ist seit Schröder und Merkel in diesem Land geschehen? Warum die „Energiewende“ und „offene Grenzen“? Es ist müßig über Motive zu spekulieren, denn diese offenbaren sich letztendlich im logischen Effekt dieser beiden Maßnahmen.
Wer wird bei einem Blackout, der Tage, Wochen, Monate (sic!) anhalten kann, bewaffnet sein? Die Kriminellen und – die Polizisten. Die letzteren werden sich mit ihrer Dienstwaffe ausschließlich um die Verteidigung der eigenen Familie kümmern! Ähnlich die Mannen der Feuerwehr und aller anderen Notdienste. Ärzte und Krankenschwestern werden genauso handeln. Das gleiche gilt für jeden, der für die Infrastruktur unersetzbar ist, etwa um die Kraftwerke wieder hochzufahren. Und überhaupt, wie sollen diese Leute, nachdem sie ihre Frau und ihre Kinder im Stich gelassen haben, eigentlich zu ihrem Arbeitsplatz gelangen? Mit ihrem Elektroauto? Über Straßen ohne Ampeln, voller Autowracks, die von plündernden und brandschatzenden Banden beherrscht werden, welche überall Checkpoints eingerichtet haben? Übrigens: Telefon und Handy werden auch nicht mehr funktionieren. Und was Notsender für die paar batteriebetriebenen Radios verbreiten: Glaubt irgendjemand, die hätten selbst einen Überblick über die Lage?
Neulich habe ich mich mit einer Negerin heftigst gestritten um das Öffnen des Fensters und den Luftzug in einer U-Bahn. Sofort ging es ihr nicht um die Sache, sondern ausschließlich um ihre und meine Hautfarbe! Ein Nachbar sagte einer Kopftuchtürkin, sie dürfe ihr Auto nicht genau vor der Feuerwehreinfahrt parken. Die instantane Replik drehte sich um – Hitler! Es ist in solchen Fällen immer so. Im Katastrophenfall wird sich dieses „multiethnische“ Land in rassisch definierte Gangs aufteilen, die sich bekämpfen wie Weiße, Neger und Mexikaner in amerikanischen Gefängnissen. Überleben werden die Gruppen mit einer „Rassenidentität“.
Mit diesen beiden Maßnahmen, die physische und mentale Entwaffnung des deutschen Volkes, haben die Rotgrünen angesichts der flächendeckenden „internationalistischen“ Umerziehung ihr Ziel erreicht: den Genozid. Man braucht doch nur die Medien konsumieren, die fast zu 100 Prozent von diesen Leuten dominiert werden: sie HASSEN uns mit einem viehischen Fanatismus.
Woher dieser kommt, wissen wir seit Freud: Ödipuskomplex. „Papa das Schwein“ muß kastriert werden und die Keimbahn, unsere eigene Identität, muß durchtrennt werden. Er schändet „Mutter Natur“ und beutet unsere unterdrückten schwachen Brüder und Schwestern aus, die PoCs. Die Hintergründe solchen Wahns hat Reich bereits 1933 in seiner Massenpsychologie des Faschismus analysiert, als es noch um die „Mutter Germania“ ging, geschändet von – PoCs. Daß der „Endkampf“ wieder in der Ukraine geführt wird und wir wieder in Epidistanz zu Moskau und Washington gehen… Nun gut, immerhin wird der Untergang totaler als wir ihn uns heute überhaupt vorstellen können.
Wenn eine entwickelte Gesellschaft zerfällt, reorganisiert sie sich auf primitivere Weise neu. Als im südlichen und östlichen Mittelmeerraum die spätantike Welt inklusive dem Christentum zerfiel, reorganisierte sie sich neu durch die Bildung von inzestuösen Großfamilien, die alle Staatlichkeit ablehnten und, was die Gesellschaft betraf, absolut verantwortungslos handelten. Um was es geht, sieht man anhand der Artverwandten Mafiaclans auf Sizilien und in Süditalien. Seit spätestens 2015 werden entsprechende Strukturen aus „humanitären“ Gründen massenhaft nach Deutschland geholt mit den entsprechenden Folgen für das deutsche Volk.
Näherliegende Beispiele für eine Reorganisation auf primitiverer Ebene sind die Rockerbanden oder etwa die Punk-Bewegung im England Mitte der 1970er Jahre. England stand vor dem totalen Kollaps, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch moralisch. Der „Aufbruch der 60er“ Jahre hatte sich als geschmackloser Witz erwiesen: kernlose Plastikmenschen, ohne auch nur den Hauch von Authentizität.
Damals hatte ich für die Sex Pistols nur Verachtung übrig: zu kommerziell. Wenn schon Punk, dann vielleicht 999. Johnny Rotten? Eine Witzfigur. Im nachhinein betrachtet, war er vielleicht einer der letzten authentischen Menschen im öffentlichen Leben. Vor allem, weil er nie jemanden kopiert hat, nie jemanden nach dem Mund geredet hat. Außerdem ist er einer der wenigen, die tatsächlich von ganz unten kommen. Er ist wirklich ein Working Class Hero.
Und er hat immer wieder Meinungen geäußert, die zum linksliberalen Mainstream quer lagen. Er traute in Israel ein Konzert zu geben, trotz der antisemitischen linken Boykotthetze, und er bekannte sich zu Trump. Aber worum es wirklich geht, offenbarte er 2007 in einem Interview:
Ich habe große Achtung vor der menschlichen Rasse und allen Lebenswelten. Es ist diese Kraft, diese Energie, die alles auflädt, die uns am Leben hält. Das fasziniert mich sehr. Nun, manche setzen das in Religion um. Ich weiß nicht, was es ist, aber es ist sehr ergreifend. Und es bricht mir das Herz, etwas Totes zu sehen oder zu hören, wie irgendetwas stirbt oder Totes zu sehen. Das ist nicht Hippie. Leider wurde diese Mentalität von den Hippies nie verstanden. Sie sind egoistische Bastarde.
Lydon ist ein Anarchist nach meinem Geschmack: „Was brauchen wir den Staat? Wir haben Freunde, Familie, Traditionen!“ – Es ist die Frage, ob wir uns von neuem zu „Krebsgeschwüren“ organisieren oder ob wir endlich erlauben, daß sich das Orgon frei entfaltet, d.h. die Liebe zwischen den Menschen sich frei entfalten kann. Faschismus (Barbarei) oder Arbeitsdemokratie! Der Kult des Todes oder die Liebe für das Leben! „Selbstregulation“ oder Selbstregulation! „Anarchie“ oder Anarchie!
Reich war ein Anhänger der Marx’schen Wirtschaftstheorie. Ihr zufolge stand am Anfang eine Bedarfswirtschaft, bei der es durch die Versklavung anderer langsam zu einer Kapitalkonzentration kam, die schließlich den Kapitalismus ermöglichte. Vorher wurde die menschliche Arbeitskraft so ausgebeutet, wie man Maschinen „ausbeutet“. Dieses seiner Natur nach immer lokale System, das von Kriminalität kaum zu scheiden war, da Menschen verschlissen und „weggeworfen“ wurden, wurde schließlich durch den seiner Tendenz nach globalen Handel gesprengt, der eine weitaus effektivere Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft, die nun zu einer Ware wie jede andere wurde, ermöglichte. Dabei ist die menschliche Arbeitskraft die einzige Ware, die mehr Wert (den „Mehrwert“) schafft, als sie kostet. Problem ist jedoch, daß die kapitalistische Konkurrenz dazu zwingt, die menschliche Produktivkraft immer effizienter auszubeuten, was zu überproportionalen Wachstum der „Produktivkraft Maschine“ führt (waren einst tausend Arbeiter in einer Fabrik, ist es heute vielleicht noch einer!), wodurch der Anteil der einzig wertschöpfenden menschlichen Produktivkraft immer kleiner wird. „Die Maschine“ zermürbt also nicht nur den Arbeiter (sehr schön in Charlie Chaplins Modern Times dargestellt), sondern marginalisiert auch die immer kleiner werdende Schicht der Kapitalisten, deren Profitrate sinkt und sinkt. „Der Mittelstand verschwindet.“ Am Ende steht der Kommunismus, bei dem das kollektive Proletariat die alles dominierende Maschine übernimmt und die dadurch möglich gewordene freie Arbeitszeit ähnlich genießt, wie einst die Sklavenhalter und Feudalherrn. Das wurde tatsächlich karikaturhaft durch das neofeudalistische System der Sowjetunion verkörpert – und beflügelt noch heute die Phantasien des arbeitsscheuen linken Gesindels.
Eine entsprechende Freudsche Wirtschaftstheorie gibt es zwar nicht, aber die letztendlich (!) auf den Psychoanalytiker Immanuel Velikovsky zurückgehende Eigentumsökonomik Gunnar Heinsohns ist der perfekte Ersatz. Ihr zufolge geht der Kapitalismus auf das Freudsche Urdrama zurück: die Söhne vereinigen sich und stürzen den Urvater, nicht um, wie bei Freud, dem Inzest mit der Mutter frönen zu können („Ödipuskomplex“), sondern um das Land des Vaters (also die Mutter…) unter sich zu gleichen Parzellen aufzuteilen. Durch diese Rechtstitel auf ein jeweils gleichgroßes Stück Land wird eine Art „Monopoly“ in Gang gesetzt, das wir als „Kapitalismus“ bezeichnen. An dessen Ende steht der Monopolkapitalist, der nunmehr wie einst der Urvater „alle Parzellen“ besitzt und erneut entmachtet wird, wodurch das Spiel von vorn beginnt.
Nach diesen beiden Theorien ist der Kapitalismus inhärent selbstzerstörerisch und endet gegenwärtig mit dem Monopolkapitalisten BlackRock. Er ist demnach kein „natürliches“ System, wie man es sich seit Adam Smith ausgemalt hat und wie es heute von der „Österreichischen Schule“ vertreten wird. Der paläolithische Fischer stieß auf den Bauern, es kam zum Austausch und so weiter, bis wir beim heutigen Kapitalismus angelangt sind. Es gelte nur, die Hindernisse dieses freien Handels zu beseitigen und alles läuft reibungslos so weiter bis in alle Ewigkeit. Was diese Theorie nicht erklären kann, ist, warum sich der Kapitalismus nur in Westeuropa entwickelt hat, d.h. warum die Fischer und Bauern in Tansania in alle Ewigkeit ihre Güter austauschen können, es aber niemals irgendeinen Fortschritt geben wird. Marx und Heinsohn bieten nicht nur Erklärungsansätze für den Sonderweg Europas, sondern zeigen auch, warum dieser schließlich scheitern muß, was bei Marx utopische, bei Heinsohn fatalistische Implikationen hat.
Im Anschluß an Werner Sombart habe ich in Ökonomie und Sexualökonomie versucht, den westeuropäischen Sonderweg mit Reichs Sexualökonomie zu erklären. Die erotische Kultur des Feudalismus (die letztendlich auf die Marienfrömmigkeit zu Zeiten der Ritter um 1000 nach Christi zurückging), gebar das Manufakturwesen und schließlich die Massenproduktion des Kapitalismus. Man braucht sich heute nur die Werbung anschauen: es geht beim Kapitalismus praktisch ausschließlich um Erotik und Sex! Eine genital gesundende Welt würde entsprechend eine voll ausgebildete Arbeitsdemokratie hervorbringen, die untergründig ohnehin von jeher existiert (Stichwort „Fischer und Bauer“).
Nun bin ich in Gestalt des Buches The Weirdest People in the World von Joseph Heinrich auf eine wichtige, wenn nicht entscheidende Ergänzung gestoßen, die die drei erwähnten Theorien zumindest teilweise zusammenführt. Heinrich führt den Erfolg des Westens auf ein Edikt der Katholischen Kirche um das Jahr 1000 zurück, das die Heirat innerhalb der Familie, also die Heirat zwischen Cousins verboten hat. Deshalb mußten später die Habsburger ihre fatalen Inzuchtheiraten auch jeweils vom Papst genehmigen lassen! Das war das Ende der sonst weltweit herrschenden nepotistischen Mafiaökonomie mit einem „Paten“ an der Spitze der jeweiligen „Familie“, z.B. der „Corleone“, wie sie bis heute etwa Süditalien niederhält, wo im Gegensatz zu Norditalien dieses Edikt nie konsequent durchgesetzt wurde. Vor diesem Edikt beruhte alles auf Verwandtschaft und Clans, was sowohl ökonomisch als auch sexualökonomisch (siehe Reichs Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral) absolut verheerende Konsequenzen hatte.
Mit der durch die Katholische Kirche erzwungenen Entstehung der Kleinfamilie war man fortan auf Fremde angewiesen, denen man auf Gedeih und Verderb vertrauen mußte. Erst dadurch entwickelte sich eine genuine „Eigentumsökonomik“ mit Rechtssicherheit, da jeder ohne unmittelbaren Zwang Rechtstitel akzeptiert, erst jetzt wurde wirklicher Austausch und Handel möglich, ein Netz von wechselseitigen Abhängigkeiten, erst jetzt konnte es so etwas wie „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“ geben, die ihre Arbeitskraft verkaufen. Und vor allem: erst jetzt konnte sich eine „erotische Kultur“ ausbilden. Erst die Machtpolitik der Katholischen Kirche setzte die ökonomische Zusammenarbeit und damit den Weg zu Kapitalismus und Arbeitsdemokratie frei. Daß die Kirche ganz nebenbei auch für die Erbgesundheit und einen Anstieg des durchschnittlichen IQ sowie eine Abnahme der Psychopathologie des Westeuropäers sorgte, ist ein weiterer glücklicher Nebeneffekt, den sie nun wirklich nicht auf dem Schirm hatte. Daß sie das ganze nur deshalb tat, um mehr Kontrolle über die durch Familien- und Clanstrukturen undurchdringlich verfilzte Gesellschaft zu erlangen und auch die letzten Reste des Heidentums zu überwinden, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Tragikomik, weil dieser alles entscheidende Schlag gegen Saharasia gleichzeitig ausgerechnet parallel zur Einführung des Zwangszölibats erfolgte.
Coppolas Trilogie Der Pate ist die wirklich perfekte Illustration dieses Blobeitrags: der „Pate“, die Rolle der Katholischen Kirche und Michaels verzweifelter Versuch zum regulären Kapitalisten, zum „ehrbaren Kaufmann“ zu werden!
Der Arbeiterbewegung ging es am Anfang um das Naheliegende: einen möglichst großen „Anteil am Kuchen“. Alles hat seinen Preis, auch die Arbeit! Es war ein simpler Machtkampf zwischen „Arbeit und Kapital“ um „gerechte“ Löhne. Die Marxistische Mehrwerttheorie hingegen sagt aus, daß der Kapitalismus grundsätzlich „ungerecht“, will sagen fundamental unmoralisch ist, unabhängig vom Wohlstand der Arbeiter im jeweiligen kapitalistischen Land. Demnach sind „Arbeitskämpfe“ aus Marxistischer Sicht vollkommen sinnlos und dienen den Marxisten allenfalls der antikapitalistischen Indoktrination der Arbeiter. Trotzki hat ausgeführt, daß, auch wenn jeder einzelne Arbeiter einen Lohn erhält, der ihn zum Millionär macht, das System ausbeuterisch ist und bleibt, solange der von den Arbeitern erwirtschaftete Mehrwert ungerechterweise in der Tasche der Kapitalisten verschwindet. Anders kann man die zutiefst moralische, fast schon religiöse Inbrunst der Kommunisten auch kaum verstehen!
Die Mehrwerttheorie hat eine einzige Funktion: die Deslegitimierung privater ökonomischer Betätigung. In diesem Sinne ist sie Roter Faschismus. In einer abwegigen Wendung ist sie sogar Schwarzer Faschismus, denn Engels (und damit automatisch auch sein Parasit Marx) war selbst Kapitalist. Engels argumentierte, daß er (getreu der Marxistischen Gesellschaftsanalyse) nichts tun könne, um das Los seiner eigenen Arbeiter zu verbessern, denn deren Lage sei dem Kapitalismus an und für sich inhärent. Die perfekte Rechtfertigung für Ausbeutung, die später von den Kommunisten in den „staatskapitalistischen“ Ländern auf die Spitze getrieben wurde!
Abgesehen davon gibt es etwas, das zugunsten der Mehrwerttheorie bzw. der ihr zugrundeliegenden Arbeitswerttheorie spricht: bis heute kann die „bürgerliche“ Ökonomie nicht erklären, wie überhaupt „Wert“ entsteht. Marx zufolge ist er die „geronnene“ lebendige Arbeit des kollektiven Arbeiters. Die „bürgerliche“ Ökonomie hat dem hingegen Konzepte, wie dem vom individuellen „Geistkapital“ ins Feld geführt, d.h. sie hebt die unternehmerische Initiative und Expertise hervor, ohne die die Wirtschaft brachliegen würde.
Wahrscheinlich kann das Rätsel, wie Wert produziert wird, nur durch Reichs Entdeckung der kosmischen Überlagerung bzw. ihrer orgonometrischen Formulierung gelöst werden:
Durch Beseitigung der Kapitalisten als Klasse und damit der Beseitigung der „geistigen Produktivkraft“ wird die Erschaffung von Wert unmöglich gemacht, wie die Geschichte des Kommunismus plastisch vor Augen geführt hat. Das gleiche läßt sich sagen, wenn die „lebendige Produktivkraft“ der Arbeiterklasse zerstört wird, wie gegenwärtig beim Zerfall der liberalen Gesellschaft (Drogen, Bürgergeld, die Jugend-„Kultur“, der generelle sittliche Verfall im allgemeinen und der Arbeitsmoral im besonderen). Charakteristischerweise fördern Marxisten diesen Zerfall, um die „Aufhebung“ des Kapitalismus in einer Art „Jüngsten Gericht“ voranzubringen.
Was also ist Wert? Es ist das „A“ in der obigen Gleichung: das Produkt der Überlagerung von Kapital und Arbeit. Dieses Produkt „A“ ist dabei eine mittelbare Fortführung der kosmischen Orgonenergie „N“: „geronnene Orgonenergie“, wenn man so will. Marx hat alles getan diese „Wertschöpfung“ zu verunmöglichen.
Um zum Anfang zurückzukehren: Beim Konflikt zwischen Arbeit und Kapital geht es letztendlich um die Würde der Arbeit, d.h. um ihren Wert, nicht nur um ihren Preis. Es ist so ähnlich wie mit dem Gold: ich kaufe es zum jeweilig aktuellen und ständig fluktuierenden Preis, weil ich weiß, daß es einen intrinsischen Wert hat, denn es ist das ultimative Mittel, um Wert zu speichern. Letztendlich ist es das Kapital: ich kann mit ihm eine Fabrik kaufen und Arbeitskräfte einstellen! Kapital ist eine Entsprechung des Gedächtnisses (Fertigkeiten, Expertise, Geistkapital) und der Erstrahlung (Wertspeicher): t à L.
Arbeit (die Arbeitsleistung) wird gekauft, hat demnach einen Preis. Gleichzeitig hat sie aber auch einen Wert. Im Gegensatz zum rein instrumentellen, toten Faktor „Fabrik“ ist die lebendige Produktivkraft, die Arbeitskraft, die einzige Ware, die aus sich selbst Wert erschafft: L à t. Sie ist die Kreiselwelle in Aktion, etwa indem Arbeiter etwas „von Hamburg nach Bremen“ tragen. Das hat seine Entsprechung in der Rolle der Gravitation („Anziehung“) im Universum (L à t).
Problem ist, daß die Funktion Arbeit ohne „Gedächtnis und Erstrahlung“ ziellos ins Leere läuft, genauso wie eine Fabrik ohne Arbeiter „totes Kapital“ ist. Diese Fabrik wäre wie eine DNA („Gedächtnis“), die ohne mRNA, Ribosomen, tRNA etc. keine Proteine „fabrizieren“ kann.