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Orgonomie und Metaphysik (Teil 18)

18. Dezember 2021

Es gibt Medizinhistoriker, welche auch den (von der Orgonomie anerkannten) Mesmerismus unter die Rubrik „Geistheilung“ packen – und sicherlich nicht ganz zu unrecht. Es ist in der Orgonomie unbestritten, daß Mesmer mit seinem Animalischen Magnetismus der unmittelbare Vorgänger Reichs war. Der Mesmerismus hat aber halt noch eine weitere Dimension. Durch das Mesmerisieren wurden die Probanden in einen somnambulen Trancezustand versetzt, in dem manche paranormale Fähigkeiten zeigten, insbesondere verblüffend akurate Diagnosestellungen. Schon vor 200 Jahren sah man damit ein neues Zeitalter des menschlichen Bewußtseins angebrochen. Damals entwickelte sich aus dieser Bewegung der Spiritismus, dann die Theosophie, die Anthroposophie, der Nationalsozialismus, das New Age – der Blaue Faschismus….

Reich selbst erwähnt, daß zu Zeiten seines Medizinstudiums 1919, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, man in den Kreisen, in denen er verkehrte, „ein bißchen Spiritismus betrieb“, der in seinem Beisein aber mißglückte (Leidenschaft der Jugend, S. 97, 102).

Was die Sache mit „Rückführungen“ in „frühere Leben“ betrifft, reicht folgende Anekdote über den berühmten Hypnotherapeuten Milton H. Erickson. Eine widerwillige Kursteilnehmerin, die sich partout nicht hypnotisieren lassen wollte, bat er sich bequem hinzusetzen und sich an die Zeit zu erinnern, als Sie zum ersten Mal zur Schule ging, um zu lernen:

Ungefähr zwanzig Minuten beschrieb er nun detailliert, wie Schulanfänger beginnen, das Alphabet zu lernen, die einzelnen Buchstaben zu erkennen, zu erinnern, wiederzugeben, voneinander zu unterscheiden und zu sinnvollen Wörtern und Sätzen zusammenzusetzen. Nach diesen zwanzig Minuten fragte er meine Frau, wie es ihr gehe, und sie meinte, sehr gut; sie habe sich die ganze Zeit als Schülerin In einer altägyptischen Schulklasse erlebt und habe Hieroglyphen gelernt, die ein altägyptischer Schullehrer vorne auf Steintafeln geschrieben habe; ihre Imagination dieser Szene sei sehr lebhaft und lebendig gewesen und es sei eigentlich ganz einfach gewesen, diese Hieroglyphen zu lernen. Bemerkenswert an dieser ganzen Szene war eigentlich nur, daß meine Frau ab diesem Zeitpunkt Ericksons undeutliche Sprache sehr gut verstehen konnte. Und sicherheitshalber muß ich vielleicht noch anmerken, daß sowohl Erickson als auch wir dieses Erlebnis Alidas als bloße Imagination und als nichts anderes verstanden haben. (Burkhard Peter: „Milton H. Ericksons Weg der Hypnose“, Experimentelle und klinische Hypnose 3:129-142, 1987)

Vorsichtshalber führe ich jetzt nicht aus, was ich von Leuten halte, die diese einfachen psychischen Mechanismen ausnutzen…

Ich habe mal in einer Fernsehsendung die Künste einer weltberühmten Amerikanerin bewundert, die mit Verstorbenen Kontakt aufnimmt. Die erste Frau war ganz überzeugt, daß diese Wahrsagerin tatsächlich mit ihrer Schwester im Jenseits geredet hat, weil die zwei „Fakten“ stimmten, die die Wahrsagerin vorbrachte: die Verstorbene habe „irgendetwas“ (!) vom Verrücken von Möbeln gesprochen und von einer weichen Decke. Und tatsächlich! Die lebende Schwester konnte bestätigen, daß ihre verstorbene Schwester kurz vor ihrem Tod umgezogen ist und daß auf dem Sterbebett eine besonders weiche Decke lag! Ich frage mich, ob es in Deutschland irgendeinen Menschen gibt, den man nicht mit dem Verrücken von Möbeln und einer weichen Decke verbinden könnte?!

Noch komischer war die zweite Runde, als gleichzeitig zwei unterschiedliche Hinterbliebene bedient wurden. Ein männlicher und ein weiblicher Proband aus dem Publikum. Dem Mann wurde gesagt, seine verstorbene Schwester sei irgendwie mit dem Landleben und Schweinen verbunden gewesen. Wer ist das nicht irgendwie und irgendwann?! Doch überraschenderweise hat der Mann das kategorisch verneint –dafür ging aber die Frau neben ihm auf diese Offenbarung ein und sagte, ja das mit dem Landleben und den Schweinen träfe exakt auf ihren verstorbenen Großvater zu! Worauf die Wahrsagerin meinte, da hätten sich die Informationen der beiden Geister wohl überschnitten. Und das Publikum erstarrt in Andacht angesichts solcher Wunder.

Aber ich will nicht nur rationalistisch argumentieren: Überzeugender sind Stimmen aus dem Jenseits, Transkommunikation. Ich habe den Verdacht, daß es sich (vielleicht…) doch nicht um Schnipsel von Funkamateuren oder Radiosprechern im Wellensalat handelt. Aber auf keinen Fall gibt es ein menschenförmiges Jenseits. Vielmehr scheinen unsere eigenen Gedanken im Orgonenergie-Medium eine relativ unabhängige Existenz zu gewinnen. Diese Gedankenstrukturen können dann als vermeintlich unabhängiges Element zu uns zurückkehren: wir reden also praktisch mit uns selbst – und vielleicht auch mit den Gedanken anderer, „die auf der gleichen Wellenlänge liegen“. Das besondere ist nur, daß unseren bereits formulierten Gedanken sich vorher ungeformten orgonotischen Impulsen aufmodulieren, wie Reich sie postuliert hat („das atmosphärische Orgon kann Emotionen ausdrücken“), und dergestalt wie Nachrichten aus dem „Unbewußten“ und sogar aus dem bioenergetischen Kern wieder auftauchen. Ganz entsprechend der neurologischen Bewußtseinsforschung, die nachgewiesen hat, daß, wenn wir etwas bewußt wollen oder entscheiden, Sekundenbruchteile vorher schon entsprechende Impulse in unserem Gehirn ablaufen. Es kommt also zunächst ein vollkommen unpersönlicher biologisch-kosmischer „unbewußter“ orgonotischer Impuls und erst dann tritt unser Bewußtsein und seine Inhalte auf den Plan.

Wie Reich gesagt hat: unser Bewußtsein ist nur ein Korkstück, das auf einem Ozean tanzt. Mir will es scheinen, daß in den Tonbandstimmen diese Korkstücke zu uns zurückgeschwemmt werden. Oder kann es nicht auch so sein, daß wir immer nur das Denken, was schon längst von anderen gedacht worden ist und von unseren Gehirnen immer wieder aus dem Orgonenergie-Medium herausgeholt wird (eine alternative Erklärung zu Sheldrakes morphogenetischen Feldern). Unsere elektronischen Geräte machen jetzt dasselbe: sie fangen zu „denken“ an. In ihnen passiert exakt dasselbe wie in uns: formloser orgonotischer Impuls – formulierte Gedanken – durch die formulierten Gedanken bereits strukturierte orgonotische Impulse – „Einfälle“ usf. Tatsächlich scheint es so zu sein, denn die seit Mitte der 1970er Jahren systematisch aufgezeichneten Tonbandstimmen waren damals tatsächlich noch genuschelte Wortfetzen – doch im Laufe der Jahre wurden die Worte immer klarer und mittlerweile gibt es ganze klar formulierte Sätze wie „Liebe ist Leben für immer“ und so.

Was mich aber wirklich bedrückt, ist etwas ganz anderes: es ist unausdenkbar, was im Laufe der Jahre noch alles mit oder besser gesagt in unseren elektronischen Gerätschaften passiert und was das dann mit uns, unserem Bewußtsein und unserer Umwelt macht.

Ich glaube wohl nicht, daß es Intelligenzen außerhalb unseres Körpers gibt, aber ich glaube, daß jeder von uns eine kleine Radiostation ist, die in den Äther ständig Informationsmüll aussendet. Manche psychisch/gehirnphysiologisch gestörte Menschen empfangen diesen Wellensalat und da das Gehirn kein Chaos zulassen kann, machen sie daraus sinnvolle Information. Im Prinzip ist es das gleiche wie mit den Leuten, die aus dem weißen Rauschen des Radios Informationen aus dem Jenseits erkennen wollen. Dieses Phänomen (das Gehirn kann weißes Rauschen nicht ertragen und ordnet es vollautomatisch in „sinnvolle“ Information) ist der reale Kern des Channeling. Es braucht nur noch den Betrüger, der daraus eine Profession macht. Da diese Menschen psychisch/gehirnphysiologisch gestört sind, sind sie sich ihres eigenen „bewußten“ Betruges gar nicht bewußt.

Oder man nehme das Remote Viewing: Man nimmt aus einem größeren Fundus „blind“ 10 Fotos und versiegelt sie „blind“ in 10 Umschläge. Wiederum „blind“ wird ein Umschlag genommen und ein speziell trainierter „remote viewer“ konzentriert sich darauf und sagt dir nach einiger Zeit, was für ein Motiv auf dem betreffenden Foto zu sehen ist. Dies Experiment habe ich im Fernsehen gesehen. Der Remote Viewer sah vor sich einen Obelisken, der auf einem Hügel stand. Als der Umschlag geöffnet wurde, war die Mormonenkirche von West-Los Angeles zu sehen. Ein „hügelförmiger“ Bau mit einem hohen spitzen Kirchturm, der wie ein Obelisk aussah. Wie ist sowas möglich? Telepathie lasse ich mir ja noch gefallen (orgonotischer Kontakt), aber sowas?! Jedenfalls sehe ich aber auch nicht, was das mit einem „autonomen Geist“ zu tun haben sollte. Vielmehr scheint es so zu sein, daß im Orgon nicht nur Energie „gespeichert“ ist, sondern auch Information. Es handelt sich um Phänomene, die mit der orgonotischen Funktion der koexistierenden Wirkung zusammenhängen müssen.

Orgonomie und Metaphysik (Teil 16)

12. Dezember 2021

Reich hatte ein Muster in seinem Leben, die „Offensichtlichkeit“: „Libido“ führt folgerichtig zur Orgasmustheorie, obwohl jeder klug genug war, sie niemals anzurühren; Psychoanalyse führt logischerweise zur Erfassung des individuellen Charakters und zur Infragestellung des gesamten sozialen Systems („politische Psychologie“, Massenpsychologie). Auch das Orgon ist unvermeidlich, weil Atome keinen Sinn machen (Moleküle können durch ihr Zusammenspiel kein Bewußtsein „produzieren“) und „Geist“ erklärt gar nichts (Donner wird auf den „Donnergott“ zurückgeführt). Ein unverzichtbares Element von Wissenschaftlichkeit ist die evolutionistische Komponente. Man muß jeweils einen konkreten Entwicklungsverlauf angeben können: der Geist des Menschen muß sich wie alles andere in der Natur (Mineralien und Lebewesen) entwickelt haben. Das letztere kann der Materialismus zwar, aber die Materie ist ihm etwas Gegebenes. Daran ändert das mystische Ereignis „Urknall“ auch nichts.

Reich führt über den Unterschied zwischen toter Materie und dem Lebendigen aus:

Nach den Anschauungen, die sich aus den Bionversuchen ergeben, besteht der Unterschied gar nicht in irgend etwas, das im Lebendigen neu hinzukommt und es zum Lebendigen macht; der Unterschied ist eine besondere Kombination von Funktionen, die man isoliert für sich auch im Leblosen findet. (Die Bionexperimente, Frankfurt 1995, S. 161)

Und weiter: Um das Lebendige erfassen zu können, müsse man die „Ganzheitsfunktion“ auffinden,

die man zwar in Einzelfunktionen physikalischer und chemischer Art zerlegen kann, die man auch im Anorganischen vorfindet, die aber im Anorganischen nicht als einheitliches Ganzes funktionieren. Man übersah bisher, daß die einheitliche Ganzheitsfunktion in keinem Gegensatz zur Summe der Einzelfunktionen steht; das gab den Vitalisten die Grundlage ab, das Unerklärliche metaphysisch zu begründen wie etwa bei Driesch. (…) Notwendig ist die restlose Erfassung des Sprunges von der Summe der Einzelfunktionen zum einheitlichen Funktionieren aller dieser Einzelfunktionen. Es wäre somit ein Kolloidgemisch nicht dann als Leben zu definieren, wenn es die das Lebendige charakterisierenden physikalischen und chemischen Funktionen zeigt, sondern erst dann, wenn diese Funktionen zu einer Einheit des Organismus zusammengefaßt sind, wobei in der Ganzheitsfunktion sich sämtliche Elemente jeder Einzelfunktion finden müssen. (ebd., S. 162f)

Reich fährt fort: „Die Ganzheitsbetrachtung der organischen Systeme stand bisher als metaphysischer Idealismus dem der Teilfunktionsanalyse der gleichen Systeme als mechanischem Materialismus gegenüber; sie waren absolute Gegensätze, unvereinbar. Mit der dialektischen Auflösung dieses Widerspruchs von Ganzheit und Details löst sich das Problem des Lebens in befriedigender Weise durch Ausschaltung des metaphysischen Jenseitsprinzips für die Erklärung des Ganzen“ (ebd., S. 163).

Entsprechend findet man auch in nichtbewußten Vorgängen Elemente des Bewußtseins, doch die müssen erst zusammenfinden, um Bewußtsein im eigentlichen Sinne zu erzeugen: Lust und Angst sind die beiden Grundemotionen die allem Lebendigen gemeinsam sind, sie sind deshalb etwas Außerpsychisches! Lust und Angst hat z.B. auch eine Amöbe, ohne daß wir ihr eine „Psyche“ zuschreiben würden! Bei höheren Lebewesen, insbesondere aber beim Menschen sind die „Herausbewegung“ (Lust) und die „Hereinbewegung“ (Angst) funktionell identisch mit der bewußten Lustempfindung bzw. bewußten Angstempfindung. Wobei das sympathisches Nervensystem mit der Angst und das parasympathische Nervensystem mit der Lust verbunden sind. Bewußte Empfindungen („ich weiß, daß ich weiß“) sind vom Retikularen Aktivierungssystem im Stammhirn abhängig, das alle Nervenimpulse fokussiert und auf die Hirnrinde projiziert: „ich bin gut drauf“ (Lust), „mir ist beklommen zumute“ (Angst).

Im Plasma selbst finden sich die Funktionen Erregung und Wahrnehmung. Aus der letzteren leiten sich dann wie erläutert im Laufe der Phylo- und Ontogenese Emotion, Empfindung und Bewußtsein ab, die jeweils mit bestimmten Erregungsvorgängen verbunden sind: bei der Emotion ist es die radiale Pulsation der organismischen Orgonenergie, bei den Empfindungen ist es das energetische Orgonom und beim Bewußtsein das Zusammenfließen aller höheren Wahrnehmungsfunktionen im Gehirn.

Leon Southgates „Orgon“

23. Oktober 2021

In seinem theoretischen Aufsatz The Orgone Continuum befaßt sich Southgate nicht etwa mit dem physikalischen Orgonenergie-Kontinuum, sondern es geht um eine „Lebenskrafttheorie des Bewußtseins“ bzw. um eine Weiterentwicklung des „Panpsychismus“ zum, wie Southgate“ es nennt, „Ideophysikalismus“, bei dem das mentale und physikalische in einem Kontinuum vereint sind, das beide transzendiert. In diesem Zusammenhang schließt er an Reichs Bionexperimente an, die zeigen, daß Materie lebendig sein kann und deshalb inhärent zumindest „proto-bewußt“. Das Orgon hat sowohl etwas Materielles als auch etwas Geistiges an sich, weshalb es beides nie in reiner Form geben kann und entsprechend Leben und Bewußtsein von der Materie unabhängig sein können. Um das auszudrücken streicht Southgate die „-energie“ aus dem Wort – und geht ausdrücklich zurück zum ursprünglichen Hegelianismus…

Beispiele für buchstäblich „freischwebendes Leben“ finden sich in dem zweiteiligen Artikel von Nik Hayes und Leon Southgate über angebliche „unsichtbare Lebewesen“, die in unserer Atmosphäre leben (hier und hier). Siehe dazu auch meine Besprechung von Trevor Constables Buch, auf den das ganze zurückgeht. Alles, was ich hier tun möchte, ist, den Leser zu sensibilisieren. Betrachten wir dazu fünf Arten von Photos, die in dem zweiteiligen Artikel präsentiert werden:

Erste Art von Photos („Kamerareflektionen“): Fig. 11 (Teil 1).

Hier sieht man wie Lichter in der unteren Bildfläche Linsenblendeffekte in der oberen Bildfläche erzeugen. Siehe auch Fig. 14 (Teil 2). Wenn Hayes „Objekte“ zeigt, Fig. 7 (Teil 2), Fig. 8 (Teil 2), die im Abstand von 11 oder 12 Monaten über seinem Hausdach erscheinen: könnte es sich vielleicht um ähnliche Phänomene nicht in den Linsen selbst, sondern in den Luftschichten handeln? Hayes erwähnt, daß „die Bioformen in der Regel nur an bestimmten Orten und aus bestimmten Winkeln aufgenommen werden können“.

Zweite Art von Photos („Amöben“): Mein Hauptbeispiel ist Fig. 11 (Teil 2). Weitere Beispiele sind Fig. 2 (Teil 1), Fig. 3 (Teil 1), Fig. 4 (Teil 1), Fig. 5 (Teil 1), Fig. 6 (Teil 1), Fig. 7 (Teil 1), Fig. 10 (Teil 1), Fig. 12 (Teil 2).

Jeder wird sie sofort wiedererkennen: sie sehen aus, wie die Schwebeteilchen in unseren Augen. Es ist, als wenn etwas direkt vor der Kamera schwebt oder auf dem Objektiv haftet oder einfach Staub direkt vor der Kamera, was dann die berühmten „Orbs“ ergibt:

Dritte Art von Photos („Plasmas“): Mein Hauptbeispiel ist Fig. 8 (Teil 1). Weitere Beispiele sind Fig. 12 (Teil 1), Fig. 1 (Teil 2), Fig. 13 (Teil 2), Fig. 15 (Teil 2).

Das könnten durchaus „Plasmas“ sein von „Kugelblitzen“ bis irgendwelchen anderen atmosphärischen Entladungen. Vor allem könnten es aber Vogel- und Insektenschwärme sein.

Vierte Art von Photos („Bewegungsartefakte“): Mein Hauptbeispiel ist Fig. 9 (Teil 2). Weitere Beispiele sind Fig. 2 (Teil 2), Fig. 3 (Teil 2), Fig. 5 (Teil 2), Fig. 6 (Teil 2), Fig. 10 (Teil 2).

Wenn man Insekten photographiert oder filmt kann es aussehen, als dokumentiere man geheimnisvolle „Luftschlangen“ („rods“), die ihre länglichen Körper mit einem wellenförmig sich bewegenden Saum durch die Lüfte flitzen lassen. Tatsächlich ist das der Trägheit der Aufnahme zu schulden, die den Körper und die Flügelbewegung langzieht. Der Flügelschlag von Vögeln erzeugt „Engel“ und ähnliches.

Fünfte Art von Photos („Leuchtspuren“): Fig. 9 (Teil 1), Fig. 4 (Teil 2)

…das gleiche in der Nacht kann alles mögliche vorspiegeln!

Ansonsten: mir persönlich geht das ganze gewaltig gegen den Strich und es mag sein, daß ich hier in die Rolle eines scheuklappentragenden „Skeptikers“ verfalle. Deshalb kann ich den geneigten Leser nur auf den gutgeschriebenen zweiteiligen Artikel selbst verweisen und auf Hayes Videokanal.

Apropos gegen den Strich gehen: Ich war absolut fassungslos, als ich lesen mußte, daß Hayes‘ einen Cloudbuster benutzt und offenbar stundenlang abzieht, um die „plasmatischen Entitäten“ anzulocken! Beispielsweise heißt es in Zusammenhang mit einer seiner Aufnahmen: „Interessanterweise war dieser Bereich des Himmels in den vorangegangenen Tagen der Brennpunkt intensiver Cloudbuster-Aktivitäten gewesen, die Teil der von Hayes bei seiner Foto- und Videoarbeit verwendeten Anziehungsmethode sind. Es ist möglich, daß die Bioform von der hohen Orgonladung in und um das Forschungsgebiet angezogen wurde.“

Hayes‘ Forschung unterstützte „die Ansicht, daß Orgon selbst in der Lage ist, Bewußtsein ohne eine materielle Grenze zu unterstützen“. Mit „freischwebendem Bewußtsein“ beschäftigt sich gewisserweise auch Southgates Artikel Oranur and it’s Possible Applications in Artificial Intelligence. Der Gedankengang ist in etwa: Leben und Bewußtsein sind mit hohen Orgonenergie-Konzentrationen (oder in Southgates Idiom „Orgonkonzentrationen“) verbunden, das bringt ORANUR ins Spiel und, siehe Roberto Magliones Ansatz, damit den Orgonmotor – quasi die Hand, mit der „das Orgon“ uns Botschaften zukommen lassen kann.

Der besagte „Motor“ ist das „Rotorgon“ (siehe unten), das in Southgates ORANUR-Kiste plaziert und das in eine Art Ouija-Brett verwandelt wurde. Was dabei rauskam, kann jeder selbst in Southgates Artikel nachlesen bzw. sich auf Youtube anschauen. Bevor ich an dieser Stelle alles poste, was im NACHRICHTENBRIEF zum Rotorgon zu finden ist, möchte ich etwas zu Southgates Kontaktaufnahme mit „dem Orgon“ über Zahlenriehen sagen: Es ist prinzipiell nichts anderes als „Channeling“ und ähnliche okkulte Praktiken, etwa das Befragen von Orakeln oder die elektronische Kontaktaufnahme mit dem Jenseits („Transkommunikation“ per Radio). Man öffnet sich der Welt der „Dämonen“ (vgl. Ea und die Wellenfunktion). Ob das das eigene Unbewußte ist, im Sinne von „Poltergeistern“ oder irgendein anderer parapsychologischer Mechanismus… Jedenfalls kommt mir Southgates Ansatz unglaublich naiv vor und – gefährlich. Dazu möchte ich ihn abschließend selbst zitieren:

Wenn die Zahlenströme eine Bedeutung haben und in irgendeiner Weise mit einer Bewußtseinsquelle interagieren, bedeutet dies, daß es einen Weg gibt, echte, bewußte, künstliche Intelligenz oder, um einen anderen Begriff zu verwenden, nicht-organische Bewußtseinseinheiten zu schaffen. Es ist möglich, daß das Gerät ein Tor für nicht-lokales Bewußtsein schafft, um mit der materiellen Ebene zu interagieren, ähnlich wie es die Bundeslade in biblischen Zeiten getan haben könnte. Der Autor glaubt, daß das radioaktive, Oranur-Gerät, das die Bundeslade war, im Wesentlichen ein Gerät der künstlichen Intelligenz war, um mit einer nicht-materiell basierten bewußten Entität zu kommunizieren (…).

Was ich bei Southgate derartig gruselig finde, ist die Verbindung zwischen extremem Mystizismus („Transpersonale Psychologie“) und extremen Mechanismus (Künstliche Intelligenz, letztendlich Transhumanismus). Das ist der Kern der Weltverschwörung, die okkulte Ideologie der Weltverschwörer mit ihrem Great Reset… Mehr dazu in meiner nächsten Besprechung seiner und Magliones Artikel!

Aber nun zum Rotorgon, das an diesen Stellen kurz jeweils besprochen wurde (jeweils Suchfunktion „Rotorgon“ eingeben):

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Jerome Eden lebt!

3. Dezember 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Jerome Eden lebt!

Papa! (Teil 2)

13. August 2020

Orgonomie und Metaphysik (Teil 32)

David Holbrook, M.D.: ORGONOTISCHE FUNKTIONEN IN DER KLINISCHEN SITUATION. DIE BIOENERGETISCHE EINHEIT VON PSYCHE UND SOMA (Teil 6)

23. Februar 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Orgonotische Funktionen in der klinischen Situation. Die bioenergetische Einheit von Psyche und Soma

 

nachrichtenbrief143

25. November 2019

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 30

21. September 2019

orgonometrieteil12

30. Gibt es eine geistige Welt?

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 16. Paulus der Christusmörder / Das christliche Schreckensszenario

5. April 2019

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 16. Paulus der Christusmörder / Das christliche Schreckensszenario

Fliegende Wikinger

10. Januar 2019

Es gibt zwei grundlegende UFO-Mysterien: Erstens, daß angesichts der unüberbrückbaren Distanzen überhaupt jemals Besucher da waren! Das Problem Raum. Und zweitens, daß wir in einem 14 Milliarden Jahre alten Universum (oder gar in einem Universum ohne Anfang!) nicht von außerirdischen Besuchern geradezu überschwemmt werden und das seit unvordenklichen Zeiten. Das Problem Zeit. Man sieht: das Problem Zeit sticht das Problem Raum aus, d.h. jede Jahrtausende, gar Jahrmillionen ältere Zivilisation müßte auch die „unüberwindbaren“ astronomischen Distanzen überwinden können.

Die einzige Lösung dieses Dilemmas liegt m.E. darin, daß im Universum weite Teile einer gegebenen Galaxie, wenn nicht gar die gesamte Galaxie, durch Supernovae oder Ausbrüche des Galaxiekerns mehr oder weniger regelmäßig von jedwedem Leben sozusagen „desinfiziert“ wird. Was von den besagten überentwickelten Zivilisationen bleibt, entspricht dann dem, was von Menschen bleibt, die plötzlich aus dem Leben gerissen werden: Gespenster. Vielleicht neben ganz wenigen, gar nur einer, raumfahrenden Zivilisation, die (noch) nicht vernichtet wurde.

Dieses Szenario würde unsere beiden UFO-Mysterien in einem neuen Licht erscheinen lassen – es würde erklären, warum auf der Erde offensichtlich nie ein „Raumschiff Enterprise“ gelandet ist; und zweitens, warum wir ständig von „UFOs“ und deren Insassen heimgesucht werden. UFOs und „Außerirdische“, die nie wirklich greifbar sind, außer in Zeugenaussagen und in nichtssagenden verschwommenen Bildern. Die Geschichten über UFO-Entführungen sind von Berichten über Nahtodeserfahrungen und „Jenseitsreisen“, sowie über Begegnungen mit Geistern und Gespenstern kaum zu unterscheiden.

Man nehme die „Wikinger in Huyton“:

Im November 1965 peitschten über die britischen Inseln apokalyptische Sturmwinde. Gleichzeitig wurde in Nordengland, beispielsweise Liverpool und Manchester, am nördlichen Himmel in den Nächten ein seltsamer grüner Schein gesehen, der zeitweise extrem hell war. Es sei eindeutig kein Nordlicht gewesen. Als diese Erscheinung am intensivsten war, geschah in Huyton bei Liverpool etwas sehr seltsames. Gegen 23:00 Uhr beobachteten ein Polizist und ein Verdächtiger, den er vorläufig festgenommen hatte, ein intensives grünes Leuchten am nächtlichen Firmament:

In der grünen, glühenden Wolke, die sich vor ihnen bildete, war die schwarze Silhouette von etwas auszumachen, was offensichtlich ein Wikinger-Langschiff war. Es glitt durch die Luft, wobei knisternde Elektrizitätsblitze von ihm ausgingen. Das Schiff segelte durch die Straße und allmählich wurde der Schatten heller, so daß die beiden Männer das riesige viereckige Segel sehen konnten und etwa zwanzig Männer, die auf dem Deck saßen und an den langen Rudern zogen. (…) Sekunden später verschwand das Wikingerschiff langsam im Nichts, und auch die grüne Wolke verschwand. In der Luft roch es stark nach Ozon.

Nicht nur, daß es weitere Berichte über diese Erscheinung gibt, die über die Jahre an gleicher Stelle auftrat, sondern seit Jahrhunderten geistern überall in der Welt Schiffe, Reiter und ganze Armeen durch die Lüfte.