Posts Tagged ‘Kommunismus’

David Holbrook, M.D.: EIN ANGRIFF DER EMOTIONELLEN PEST / IST ES POLITIK? / TODESDROHUNGEN / KULTE DER LINKEN / MORALISCHE PANIK / DIE ANARCHISTEN EINSPERREN / DIE HERRSCHAFT DES PÖBELS

28. September 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Ein Angriff der Emotionellen Pest, die sich als „soziale Gerechtigkeit“ tarnt

 

Ist es Politik?

 

Todesdrohungen wegen fehlender Unterstützung von Black Lives Matter in den sozialen Medien

 

Kulte der Linken

 

Moralische Panik: der quasi-religiöse, messianische und kultische Drang, die Welt und die Menschheit neu zu gestalten

 

Die Anarchisten einsperren

 

Die Herrschaft des Pöbels, das Wahlkollegium, die Polizei und die Demokratie gegen demokratischer Republikanismus

 

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 4)

25. September 2020

Generell muß ich über Marx und Reich folgendes sagen:

1. Wenn die Leute vor Marx‘ Zeiten, sagen wir, ein hochherrschaftliches Schloß betrachteten, dachten sie an den Fürsten oder König und vielleicht an den Architekten und einige große Künstler als „die Erbauer“. Wenn ein Marxist dasselbe Gebäude (oder etwas anderes von Menschenhand Geschaffene) betrachtet, sieht er nur die „lebendige Arbeitskraft“ in irgendeiner Materie verdichtet bzw. „geronnen“. Es ist ähnlich wie Reichs Konflikt mit den Freudianern, die nur Symbole und „Komplexe“ und anderes verkopftes psychisches Zeugs sahen, während Reich die freie Libido in verspannten Muskeln und Verhaltenssymptomen erstarren sah. Es geht um Arbeitsenergie (Marxismus) und Sexualenergie (Psychoanalyse).

2. Im Vergleich zu vorangegangenen Arbeiten zum Thema habe ich meine orgonometrische Sicht auf die Marxsche Werttheorie geändert, die die Arbeit auf das rein quantitative Maß der Zeit reduziert. Eigentlich steht hinter dieser Theorie das zentrale Konzept des Dialektischen Materialismus von „Quantität schlägt in Qualität um“, die primäre Materie wird gewissermaßen zum daraus abgeleiteten „Geist“, was eben den „Materialismus“ konstituiert. Heute glaube ich, daß hinter dieser Denkfigur etwas Funktionelles steckt, nämlich die orgonotische Kreiselwelle. Bei der Arbeitsenergie geht die über lange Zeit gedehnte Pulsfunktion („Quantität“) plötzlich in die Wellenfunktion („Qualität“) über. Ähnlich wie bei der Sexualität, also dem Bereich der Sexualenergie: lange Reibung, kurzer Höhepunkt.

3. „Reich’s Marx“ ist im Wesentlichen der Anfang von Das Kapital. Hier beschreibt Marx in klassischer Weise die Funktion der lebendigen Arbeit. Kein Wunder, daß Reich davon fasziniert war. Jeder ist fasziniert, der das liest. Aber der Pestcharakter Marx konnte seine wesentliche Einsicht nicht entwickeln, und der Rest von Das Kapital ist unlesbarer pseudodialektischer Müll. Noch schlimmer sind Band 2 und 3, die erst von Engels auf der Grundlage von Notizen geschrieben wurden, die Marx hinterlassen hatte. Die einzige Funktion der riesigen Buchstabenwüste besteht darin, daß Marxisten auf dicke Bände angeblicher „Wirtschaftswissenschaft“ verweisen können.

4. Wie ich bereits angedeutet habe, produziert nicht nur der Arbeiter einen „Mehrwert“, sondern auch der Kapitalist. Die letztere Funktion wurde vor Marx von allen gesehen (siehe Punkt 1), aber seit Marx vernachlässigt man sie. Heute sagt man zum Beispiel, daß die Neger Amerika aufgebaut haben, was natürlich eine Absurdität ist. Warum hatten die Schwarzen dann in ihrer afrikanischen Heimat nichts aufgebaut? Der weiße Meistergeist hinter ihrer Arbeit war natürlich wesentlich. Wenn man Reichs Massenpsychologie des Faschismus aufmerksam liest, sieht man, daß er versucht hat, beide Standpunkte, beide „Mehrwerte“, in einem gemeinsamen Funktionsprinzip zu harmonisieren. Auf unheimliche Weise taten die Stalinisten dasselbe, als sie in einer fast schon psychotischen Weise Stalin als den führenden Kopf hinter den „Errungenschaften der Sowjetunion“ darstellten.

5. Was ist Kommunismus? Im Gegensatz zur öffentlichen Meinung, die Dutzende von „Marx-Bänden“ (fast alles Polemiken und endlose Notizen zu ökonomischen Fragen) sieht, hatte Marx nur drei Werke geschrieben: Das Kommunistische Manifest (zusammen mit Engels), den ersten Band Das Kapital und Fußnoten zum Gothaer Parteiprogramm der SPD. Und all das läuft auf das hinaus, was die vormarxistischen ursprünglichen Kommunisten der Arbeiterklasse lange vor dem Plagiator Marx gelehrt hatten:

Das Kommunistische Manifest: die rationale Organisation der Gesellschaft nach den Erfordernissen der Arbeit und nach denen, die tatsächlich die Arbeit verrichten (eine Art Arbeitsdemokratie = Sozialdemokratie).

Das Kapital: Arbeit wird in Zeiteinheiten gemessen.

Fußnoten zu Gotha: jeder Arbeiter sollte Bezugsscheine je nach der Zeit erhalten, in der er gearbeitet hat (Sozialismus) – später, in einer perfekten kommunistischen Gesellschaft, würde jeder diese Coupons nach seinen Bedürfnissen erhalten.

Offensichtlich gibt es hier eine gewisse Rationalität, denn auch beispielsweise medizinische Orgonomen werden streng nach der Zeit bezahlt, die Sie mit Ihren Patienten verbringen. Und in einem Wohlfahrtssystem erhalten die Bedürftigen „Bezugscoupons“ entsprechend ihren Bedürfnissen. Und es ist offensichtlich, wie all dies wegen der Emotionellen Pest allzuschnell in roten Faschismus („Stalinismus“) ausarten kann.

Buchbesprechung: REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz (Teil 3)

16. September 2020

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Besprechung REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz

David Holbrook, M.D.: PSYCHIATER SEIN VERSUS DAS DEBATTIEREN POLITISCHER THEMEN / DER TON / ZUM FASCHISMUS, RECHTS UND LINKS!

12. September 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Psychiater sein versus das Debattieren politischer Themen auf Facebook

 

Der Ton

 

Zum Faschismus, rechts und links!

 

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 1)

2. September 2020

In seinem inspirierenden Buch How to be a Conservative (Bloomsbury 2015, S. 42) kommt Roger Scruton zu einer Aussage über den Sozialismus, die verdeutlicht, wie Reich aus seiner „sozial-demokratischen“ Grundhaltung der 1920er und 1930er Jahre heraus folgerichtig sein Konzept der Arbeitsdemokratie entwickeln konnte und das praktisch übergangslos:

Weil wir in Gesellschaften zusammenarbeiten, genießen wir die Sicherheit, den Wohlstand und die Langlebigkeit, an die wir uns gewöhnt haben (…) Die Art und Weise, in der unsere Aktivitäten miteinander verwoben sind und das Schicksal eines jeden von uns mit dem von Fremden, die wir nie kennenlernen werden, verbindet, ist so komplex, daß wir es nie auflösen könnten. Die Fiktion eines Gesellschaftsvertrages wird nicht allen Beziehungen – Versprechen, Lieben, Erzwingen, Bemitleiden, Helfen, Kooperieren, Verbieten, Beschäftigen, ein Geschäft machen – gerecht, die die Mitglieder der Gesellschaft zu einem organischen Ganzen verbinden. (…) Und je mehr wir von diesem Arrangement profitieren, desto mehr müssen wir im Gegenzug geben. Dies ist keine vertragliche Verpflichtung. Es ist eine Verpflichtung der Dankbarkeit. (…) Das ist meiner Meinung nach die Wahrheit, die im Sozialismus steckt, die Wahrheit unserer gegenseitigen Abhängigkeit und der Notwendigkeit, alles zu tun, um die Vorteile der sozialen Mitgliedschaft an diejenigen weiterzugeben, deren eigene Anstrengungen nicht ausreichen, um sie zu erlangen.

Hier wird der Sozialismus unmittelbar aus der arbeitsdemokratischen Verflechtung abgeleitet: wir können die Früchte der Gesellschaft nur genießen, wenn wir bereit sind, sie mit anderen zu teilen (ebd. S. 52).

Das gefährliche am Sozialismus ist die Definition von Armut, die das besagte Teilen motiviert. Für den Sozialisten ist sie entweder das Resultat von Ausbeutung oder wird willkürlich festgelegt (etwa „50% des durchschnittlichen Einkommens“). Das erstere finden wir bei Marx, das letztere in der post-Marxistischen Sozialdemokratie. Theoretisch könnten alle Menschen Millionäre sein, aber solange die Kapitalisten den Mehrwert einheimsen bzw. solange Menschen unter der vermeintlichen „Armutsgrenze“ leben (also etwa nur mit 1 Million im Monat auskommen müssen, statt mit 2 Millionen) wird es Ungerechtigkeit geben. Das heißt in jedem Fall, daß das kapitalistische System gestürzt und absolute ökonomische Gleichheit hergestellt werden muß. Oder wie Scruton es ausdrückt: für den Sozialisten kann Armut nicht durch Reichtum, sondern nur durch Gleichheit beseitigt werden (ebd. S. 45). Auf diese Weise enden wir von der Arbeitsdemokratie kommend schnurrstraks im roten Faschismus. Wie genau und warum werde ich, inspiriert durch Scruton, im nächsten Teil beleuchten.

David Holbrook, M.D.: DIE EMOTIONELLE PEST

18. August 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Die Emotionelle Pest

 

Worum geht es in der Black-Lives-Bewegung?

11. August 2020


Die gefährlichste Seuche überhaupt.

Worum geht es in der Black-Lives-Bewegung?

David Holbrook, M.D.: DIE VIELEN GESICHTER DES FASCHISMUS / DIE FREIE REDE

24. Juli 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Die vielen Gesichter des Faschismus

 

Die freie Rede

 

nachrichtenbrief162

19. Juli 2020

Paul Mathews: Ideologie und das Nichtglaubenwollen

3. Juli 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen