Posts Tagged ‘Liebe’

Frage und Antwort: Sex und Liebe

3. Juni 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Frage und Antwort: Sex und Liebe

 

Wie du Menschen helfen kannst, die dir wichtig sind, auch wenn du kein Therapeut bist

15. März 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Wie du Menschen helfen kannst, die dir wichtig sind, auch wenn du kein Therapeut bist

 

Ein dritter Blick auf Reichs Triebtheorie (Teil 6)

23. Februar 2019

Eines der Hauptmißverständnisse, unter denen die Orgonomie leidet, ist, daß Reich für „Sex“ stand. Wenn es, frei nach Aldous Huxleys „Schöner neuer Welt“, keinen Triebstau mehr gäbe, weil Sex, frei nach Lenin, so einfach zu haben ist wie ein Glas Wasser, wären die Menschen erst recht unglücklich und – Reich hätte Unrecht. Tatsächlich haben wir dank Tinder solche Verhältnisse. Aber gemach: wer als Mann Geld hatte und als Frau Mut bzw. ausreichend Selbstverachtung konnte ohnehin schon von jeher jederzeit so viel Sex haben, wie er bzw. sie wollte. Sexualökonomisch ist das alles vollkommen wertlos, teilweise sogar kontraproduktiv, da wirkliche Befriedigung nur möglich ist, wenn die Emotionen mitspielen („Liebe“). Emotionen sind unmittelbarer Ausdruck der Bewegung der organismischen Orgonenergie. Sind sie nicht vorhanden (innere Leere), ziehen sie sich zurück (Angst) oder versuchen ganz im Gegenteil das „Liebesobjekt“ zu vernichten (Haß): was soll das mit Wilhelm Reich zu tun haben?

Eine Frau, die sich nach einer frustrierenden Ehe von ihrem Mann trennt und sich bei „Gangbangs“ austobt, kann behaupten, sie sei noch nie so sehr befriedigt wie jetzt, doch das hat NICHTS mit wirklicher genitaler Befriedigung zu tun. Sie rächt sich an ihrem Mann, letztendlich an ihren Eltern, lebt ihren Masochismus aus und „befriedigt“ ihren Narzißmus, aber dieses Ausleben der Neurose… Ausführungen erübrigen sich. Das gleiche gilt für das heutige Geschlechtsleben weiter Kreise junger Menschen, für die Sex nicht etwa die Besiegelung und Erfüllung einer romantischen Beziehung ist, sondern umgekehrt an deren Anfang stehen kann. Heute ist es für junge Frauen durchaus nicht absonderlich, beim elektronischen „Flirten“ erst mal nach einem „Schwanzbild“ zu fragen, bevor man sich trifft – um zu ficken. Bei Sympathie ist danach ein engeres (sic!) Kennenlernen nicht ausgeschlossen…

Man täusche sich nicht: die „Generation Tinder“ ist nicht freier als vorangegangene, denn die Spaltung zwischen Körper („Sex“) und Seele („Liebe“) wird aufrechterhalten, hat sich vielleicht sogar noch verschärft. In der sexualfeindlichen Welt vor der vermeintlichen „sexuellen Revolution“ gab es zumindest Anklänge an die Genitalität und ihren natürlichen Ablauf:

Anmerkungen zum Thema „Emotion“

31. Januar 2019

„Angst ist in Wirklichkeit eine Kontraktion, die gegen die Ausdehnung gerichtet ist. Kontraktion allein, z.B. gegen Kälte, ruft keine Angst hervor“ (Elsworth F. Baker: Der Mensch in der Falle, S. 45). Bei der Schrumpfungsbiopathie hat man keine Angst, obwohl sich der Körper kontrahiert.

Bei der Expansion sollte man zwei Dinge auseinanderhalten, nämlich Liebe und Wut. Demnach ist nämlich nicht jede Expansion mit „lustvoller Entspannung“ oder gar „Auflockerung der muskulären Panzerung“ verbunden. Bei Wut ist wohl eher das Gegenteil gegeben, trotzdem sie eine Expansion ist. Andererseits löst sich bei Kontraktion, etwa bei tiefer Traurigkeit, die Panzerung auf.

Bei der Lust haben wir es mit einer Expansion zu tun, die frei zur Haut fließt, bei der Wut mit einer Expansion, die in die Muskulatur geht. Sehnsucht ist eine Emotion, bei der die Energie in die Brust, zum Mund und zum Genital hin expandiert. Bei Traurigkeit zieht sich die Energie einfach wieder zurück, während bei der Angst sie es gegen die Expansion macht und es zum inneren Stau kommt („Stauungsangst“).

Was ist mit „Lustangst“? Betrachten wir zunächst die Orgasmusformel: Spannung – Ladung – Entladung – Entspannung. Das Phönomen der „kalten Erektion“ schließt aus, daß der Flüssigkeitsstrom zur Peripherie eine sekundäre Folge der energetischen Ladungsverschiebung ist („Ladung – Spannung“). Wie Walter Hoppe in seinem Buch über Wilhelm Reich schrieb, muß man zentrale Erregung und periphere Aufladung auseinanderhalten, weshalb es „Spannung – Ladung“ ist (S. 226). Wenn man dies bedenkt, schließen sich Angst und sexuelle Lust durchaus nicht aus. Die anfänglichen Gefühle im Solar Plexus (zentrale Erregung) sind ja identisch. Generell sind „das Gefühl der Erwartungslust und das der Erwartungsangst miteinander verwoben“ (Die Funktion des Orgasmus). Das erklärt beispielsweise die Lust an Horrorfilmen. „Auch beim Schaukeln, im rasch abwärts fahrenden Lift (…) verspürt man am Herzen und am Genitale Empfindungen, die angst- und lustbetont zugleich sind“ (ebd.). Das erklärt die Lust an der „Todesangst“ auf der Kirmes.

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest* (Teil 1)

9. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Zum gegenwärtigen Sexualchaos

10. September 2018

Oben haben wir die psychosomatische Gleichung: Bioenergie – Psyche – Soma. Die „Psyche“ ist das einheitliche Funktionieren des Organismus. Unter „Soma“ subsumiert man die unzähligen Teilfunktionen (Leber, Milz, Herz, Lunge, etc.).

Die vom „einheitlichen“ Mystizismus geprägte autoritäre Gesellschaft war von der Spaltung zwischen Liebe (Psyche) und Sex (Soma) geprägt. Die erstere war „platonisch“ und bestimmte das Leben, der letztere wurde heimlich im Bordell ausgelebt.

Heute in der zersplitterten antiautoritären Gesellschaft gibt es diese Spaltung natürlich immer noch, nur verlagerte sich hier der öffentliche Schwerpunkt ganz auf den Sex und damit auf nebensächliche Teilfunktionen, d.h. es kam zu einer allumfassenden Zersplitterung. Beispiele: Sexualratgeber, die um alle möglichen und unmöglichen prägenitalen Verlustierungen kreisen, und Pornographie, die ungefähr so anregend ist, wie beim Sezieren im Anatomiekurs zuschauen zu müssen.

Die linke Gesellschaft versucht mit einem bestimmten „linken“, d.h. verkopften Mystizismus die verlorene Einheit, die dieser mechanistischen Gesellschaftsformation doch so wesensfern ist, durch die Genderideologie und das Aufheben aller Spaltungen aufzuheben. Um was es geht, sieht man etwa anhand des Chemnitzer Konzerts zur Feier der Ermordung eines weiteren Deutschen: „ich fick dich grün und blau, trete dir in den Bauch und esse dann die Fehlgeburt“ wird auf der Bühne gesungen und unten schwenken begeisterte Party People Fahnen mit dem Friedenssymbol und Liebesparolen.

Liebe, Arbeit und Wissen: eine problematische Trias

27. August 2018

„Liebe, Arbeit und Wissen sind die Grundlagen unseres Lebens. Sie sollten es auch beherrschen.“ Dieses Motto Wilhelm Reichs ist nicht so unproblematisch fundamental, will sagen bioenergetisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen will.

Erstens gibt es diese drei „Naturfunktionen“ nicht im Tierreich. Liebe ist nicht nur ein unverbindliches angenehmes Gefühl, sondern ein Versprechen von Treue und Verläßlichkeit. Arbeit ist, frei nach Marx, nicht ein blindes Werkeln, sondern immer mit bewußter Planung verbunden, also mit dem Blick auf die Zukunft, die durch eine geistige Blaupause vorweggenommen wird. Wissen ist nichts anderes als die Kunst der Voraussage. „Das Boot wird kentern, wenn nicht die Fugen richtig abgedichtet werden.“ Jede einzelne dieser drei Funktionen beinhaltet also jeweils große Spannungsbögen im krassen Gegensatz zur bloßen Lustabfuhr, der Befriedigung des Bewegungsdrangs und das Begnügen mit dem Hier und Jetzt. („Wieso? Das Bott schwimmt doch!“)

Die Arbeitsdemokratie („Liebe, Arbeit und Wissen“) setzt demnach einen gewissen Grad an emotionaler Reife und ein Mindestmaß an Intelligenz voraus. Das sieht man unmittelbar anhand der beiden Ausdrucksweisen der Arbeitsdemokratie in der gepanzerten Gesellschaft: der Demokratie und der Marktwirtschaft. In primitiven Weltgegenden werden kaum je Stammesdenken und Kriminalität (Bestechung, Vetternwirtschaft, Korruption) transzendiert. Das sahen wir im Nationalsozialismus, sehen wir in der heutigen Türkei und generell in der Dritten Welt. Nicht zuletzt sehen wir das aber in unserer heutigen grünroten Demokratie mit ihrem Gesinnungsterror und den wirtschaftlichen Profiteuren der um sich greifenden zukunftsblinden Verblödung (Beispiel „Energiewende“, irrwitzige Abgaswerte, Asylindustrie, etc.).

Der verdrängte Christus: 19. Das ewige Evangelium

15. August 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

19. Das ewige Evangelium

Die Linke, die Rechte und die Mitte (1962) (Teil 1)

10. August 2018

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Linke, die Rechte und die Mitte

Der verdrängte Christus: 11. Der orgonomische Kern der Bibel

23. Juni 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

11. Der orgonomische Kern der Bibel