Charles Konias bio-soziologische Ausführungen beziehen sich hier zwar auf Obama, doch lassen sich Dr. Konias Ausführungen umstandslos auf die Zustände im heutigen Deutschland übertragen:
Warum wollen manche einfach nicht wahrhaben, daß Barack Obama eine Bedrohung für Amerika darstellt?
Ist Obama wirklich ein Sozialist?
Der Ursprung der gepanzerten Moral
Warum Liberals 2012 für Obama stimmen müssen
Das Massaker in Colorado hätte verhindert werden können, wenn…
Was haben die Unterstützer Obamas gemeinsam?
Kommentar zu „Warum wollen manche einfach nicht wahrhaben, daß Barack Obama eine Bedrohung für Amerika darstellt?“
Robert (Berlin) schrieb 2014:
Obama erklärt, künftig per Dekret regieren zu wollen
US-Präsident Barack Obama hat im Rahmen einer Kabinettssitzung am Dienstag offiziell seine Absicht bekundet, die Verfassung mit Füßen zu treten und eine sozialistisch-korporativistische Diktatur weiter zu festigen, die weitgehend dem Einfluss des Kongresses oder des amerikanischen Volkes entzogen wäre. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/kurt-nimmo/obama-erklaert-kuenftig-per-dekret-regieren-zu-wollen.html
Robert:
Warum fördert Obama die illegale Einwanderung, wenn Millionen Bürger keine ausreichende Hilfe erhalten?
Dass die Regierung Obama ein Freund illegaler Einwanderung ist, hat sie ja nun in den vergangenen Jahren mehr als deutlich gemacht. Der Grenzschutz ist ein Witz, die Bundesregierung geht nicht gegen »Sanctuary Cities« vor, obwohl diese Schutzgebiete für Immigranten gegen Bundesgesetz verstoßen. Es gibt eine Website, auf der Illegale lernen, wie sie Sozialprogramme in Anspruch nehmen können, sobald sie im Land sind, außerdem hat die Regierung Flugblätter verteilt, auf denen den illegalen Einwanderern erklärt wird, man werde ihren Status nicht prüfen, wenn sie Lebensmittelmarken beantragen. Und Obama hat die Behörden angewiesen, bei Deportationsfällen von Nicht-Kriminellen »nach eigenem Gutdünken« zu verfahren. Kurzum: Obama hat für die illegalen Einwanderer ein großes »Hereinspaziert«-Schild aufgehängt, was natürlich dazu geführt hat, dass unsere Grenzen überrannt werden. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-snyder/warum-foerdert-obama-die-illegale-einwanderung-wenn-bei-uns-millionen-buerger-keine-ausreichende-hi.html
Robert:
Illegale Einwanderung und Banden – Eines Tages werden amerikanische Städte brennen
Hätten Sie es gewusst? Jede Woche kommen mehr illegale Einwanderer nach Texas als dort Babys geboren werden! Die Mainstream-Medien machen sehr viel Aufhebens um all die Jugendlichen, die über die Grenze strömen, und das hat seinen Grund: Sie versuchen, die emotionale Karte zu spielen. Aber die Geschichte hat noch einen anderen Aspekt, von dem man nicht viel hört: Weil er sich weigert, unsere Grenzen zu schützen, hat es Barack Obama zugelassen, dass Hunderttausende Gangmitglieder illegal in die Vereinigten Staaten gekommen sind und sich in unseren Großstädten niedergelassen haben. In vielen Gemeinden ist die Gang-Aktivität inzwischen völlig außer Kontrolle geraten und wenn eines Tages unsere Städte brennen, haben wir das der Dummheit der Bundesregierung zu verdanken. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-snyder/illegale-einwanderung-und-banden-eines-tages-werden-amerikanische-staedte-brennen.html
Robert 2015:
Ein Mann überquert die US-Grenze als IS-Terrorist verkleidet, dazu eine Enthauptung simulierend
Kommentar zu „Ist Obama wirklich ein Sozialist?“
Peter schreibt 2014:
Interessant, wer alles Dr. Konias neues Buch empfiehlt:
Ein Kommentar zu „Der Ursprung der gepanzerten Moral“
Robert:
Am Beispiel der grünen Bewegung kann gut auch sehen, dass es hier um Ideologie geht und deren Maßnahmen größtenteils irrsinnig sind. Die Windräder produzieren unregelmäßig Strom und Überkapazitäten, die dann für die Abnahme an die Nachbarländer bezahlt werden müssen. Ja, wir bezahlen unsere Nachbarn, damit sie unseren überschüssigen Strom abnehmen!
Das ist grüne Ideologie, der es darum geht, sich gut zu fühlen. Oder der Massenimport von Verbrechern und Vergewaltigern, damit sich diese intellektuellen Eierköpfe moralisch überlegen fühlen können.
Zwei Kommentare zu „Warum Liberals 2012 für Obama stimmen müssen“
Robert schrieb 2012:
Konia schreibt nur, wie der Rote Faschist Hussein Obama das us-amerikanische Volk betrügt. Aber wie der Schwarze Faschist Walker Bush das Volk betrogen hat, dazu schweigt er. Diese politische Einseitigkeit ist schwer nachzuvollziehen.
Sieben Kommentare zu „Das Massake von Colorado hätte verhindert werden können, wenn…“
Robert:
Die Verbindung zwischen Gewaltakte und Psychopharmaka
„War ja zu erwarten. Die Medien sind sofort im gleichen Atemzug auf das Thema Waffen gesprungen, als sie über die tragische Schiesserei an der Schule berichtet haben. Ja die Schusswaffen sind schuld und man muss sie den Bürgern wegnehmen. Was sie nie berichten, immer und immer wieder zeigt jeder Fall auf, die Täter standen unter dem Einfluss von Psychopharmaka. Der Schütze von Connecticut hatte eine lange Geschichte an mentaler Störung. Warum erzählen die Medien uns das nicht?“ http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/12/die-verbindung-zwischen-gewaltakte-und.html
Robert:
Massaker in Newtown: Anti-Waffenkampagne geht in die heiße Phase
300 Millionen Schusswaffen soll es in den USA in privater Hand geben – bei der Errichtung einer Diktatur ein enormes Hindernis. Deshalb werden spätestens seit 1999 so genannte »Amokläufe« an Schulen veranstaltet, um den Tod von Kindern als emotionalen Treibsatz für eine globale Anti-Waffenkampagne zu nutzen. Für die Täterschaft der Beschuldigten gibt es in der Regel keine Beweise. Jüngstes Beispiel: Der Amoklauf eines 22-Jährigen an der Grundschule von Newtown, Connecticut, mit 28 Toten. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/gerhard-wisnewski/massaker-in-newton-anti-waffenkampagne-geht-in-die-heisse-phase.html
Robert:
Was Freeman sagt, ist nur ein moralischer Appell. Was Wisnewski schreibt, mag quatsch sein, nur macht er auf Widersprüche aufmerksam, die sonst unbeachtet bleiben. Jedenfalls um längen besser als den Quatsch von Konia mit den zeitungsverhängten Fenstern. Er spielt den oberschlauen Psychiater, der glaubt, an solchen Indizien den Psychotiker zu erkennen. Könnte genauso gut eine längere Renovierung sein. Man kann nicht alle Phänomene in eine generelle Theorie quetschen, damit wird die orgonomische Psychiatrie wertlos.
Peter:
Was für eine kranke Welt, in der Wisnewski Publikum für seinen Verschwörungsmist findet. Der weiß schon alles, bevor die Tinte der Presseticker getrocknet ist. Popkultur der allerübelsten Sorte! Unterirdisch! Zum KOTZEN!
O.:
An die Schlussfolgerung des Kopp-Verlages habe ich nicht gedacht. Wozu die Maske und die Schutzweste, wenn ich mich danach suizidieren würde, warum nicht dem oft zitierten Vorbild eines Counterstrikers entsprechen und soviel „Antiterroristen“ mitnehmen wie möglich?
Ferner gleich die von emotional unbeteiligten Journalisten inszenierte Waffendiskussion lässt es nach einem Drehbuch aussehen.
Fünf Kommentare zu „Was haben die Unterstützer Obamas gemeinsam?“
Robert schrieb 2014:
„Die zweite Gruppe sympathisiert mit den Unterdrückten aus unbewußten Schuldgefühlen und aus Mitleid. Zu dieser Gruppe gehören die meisten gutmeinenden, gutbetuchten, weißen liberalen Intellektuellen.“
„Die Unterstützung Obamas durch die zweite Gruppe stammt aus Schuldgefühlen und Mitleid für Menschen, von denen sie sich vorstellen, daß sie weniger Glück hatten. Diese Gefühle werden aus ihrem persönlichen Leben auf den sozialen und politischen Schauplatz verlagert. Ihre Schuldgefühle und guten Absichten verbergen ihre auf Emotionen beruhende Intoleranz gegenüber Menschen, die sie als die Herrschenden betrachten, die autoritären Magnaten unserer Gesellschaft, die sie subversiv zum Sturz bringen.“
Das sind genau jene Massen in Deutschland (und Westeuropa), die für die Masseneinwanderung, der mörderischen Toleranz gegenüber der Asylantenflut und ausländischen Gewalttätern ist.
O.:
So sehen seine Unterstützer aus, die das Opium fürs Volk verteilen.
O.:
And other antiauthorian obama promoters:
Peter 2015:
Broder meint, der Zentralrat der Juden würde für die Moslems eintreten aus Angst vor den Moslems: präventive Unterwerfung. Das ist zu kurz gegriffen und rationalistisch. Diese Leute IDENTIFIZIEREN sich mit den vermeintlich „Unterdrückten“. Es ist also ein emotionales Problem. Aus dem gleichen Grund unterstützen die („die“) Juden in den USA den Israel-Hasser Obama.
Broder glaubt, der ZdJ würde auf eine verquere Weise rational handeln, nein er handelt durch und durch irrational.
Robert:
Roseanne Barr: MK-Ultra regiert in Hollywood!
Zur Ergänzung des gestrigen Blogeintrags: Charles Konia verkörpert den orgonomischen Funktionalismus. Es sei insbesondere auf den letzten Beitrag in folgender Reihe verwiesen:
Wie die politische Rechte das Unmögliche verspricht
Hat der Mensch, insbesondere der Mann, ein tiefverwurzeltes Bedürfnis gewalttätig zu sein?
Die politische Rechte ist für die Linke kein ernstzunehmender Gegner
Teile und herrsche: Die Emotionelle Pest am Werk
Die Probleme, die Menschen beim Erkennen der Emotionellen Pest haben
Die Quelle der Popularität von Barack Obama
Das übliche Verständnis von „Charakter“ reicht nicht aus
Die Rolle des Panzers bei Sprechstörungen
Um die Biologie zu verstehen, ist funktionelles Denken notwendig
Kommentar zu „Es sind die Menschen“:
Robert (Berlin) 2013: Paul Craig Roberts: Obama könnte die Schuldenkrise zur völligen Machtergreifung nutzen
Paul Craig Roberts, der frühere Staatssekretär im Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan, warnte, Präsident Barack Obama könnte die Krise im Zusammenhang mit der Schuldenobergrenze dazu benutzen, sich durch die Ausrufung des Staatsnotstandes und über Präsidialdirektiven, die angeblich einen Wirtschaftszusammenbruch verhindern sollen, praktisch eine absolute Machtposition zu verschaffen.
Kommentar zu „Wie die politische Rechte das Unmögliche verspricht“:
Peter: An der Diskussion um die Kinderkrippen läßt sich ablesen, daß in Europa das soziopolitische Spektrum weit nach links verschoben ist und die politische Kultur flächendeckend von Roten Faschisten dominiert wird. Bei den „Grünen“ wirken Ansichten, die auf einen Kontakt mit dem bioenergetischen Kern hinweisen, als kämen sie von Marsmännchen: fremd und exostisch bizarr.
Kommentare zu „Die politische Rechte ist für die Linke kein ernstzunehmender Gegner“:
Robert (Berlin): Das passt sehr gut auf die heutigen Pseudo-Liberalen, die Grünen und ihnen nahestehende.
O.: Ich frage mich, wo Konia in seinem Land die Linken hernehmen möchte? Das Amerika von jeher von der emotionellen Pest regiert wird, ist banal, aber woher kommen die Linken? Oder anders gefragt, seine edlen Rechten, woher kommen die? Ganz viele Ufos müssen in den USA gelandet sein und solche Kreaturen mitgebracht haben.
Mir scheint als würde Konia rechte emotionell Pestige zu Linken machen wollen und seine edlen Rechten kommen aus einem Klonlabor. Mag ja sein, dass Obama im linken Gewand herkommt, doch sein Vater war in der rechten CIA, die die „guten“ Nazis aus dem 3. Reich aufnahm, weil sie ihre Technik und ihr Spionagewissen wollten. Grüne sind in den USA ein europäisches Kuriosum gewesen, um dass uns einige beneidet hatten, die KP war eine Randerscheinung. Eine Großdemo bestand in den Achtzigern aus 10 Leuten, die im Kreis mit einem Plakat in der Hand liefen, in Deutschland hätte man sie für eine kleine religiöse Sekte gehalten.
Kommentare zu: „Teile und herrsche: Die Emotionelle Pest am Werk“:
Peter: Gerade in der heutigen BILD-Zeitung gelesen: „Hamburg kämpft gegen Rechts!“ Also gegen die Hälfte der Bevölkerung und den Großteil der Steuerzahler?! Und dieses Drecksloch soll eine „Demokratie“ sein?! Nein, mit einem neuen Programm, das mal so eben 500 000 Euro kostet (ein Klacks für die restlos überschuldete Hansestadt, die für die existentiellen Bedürfnisse ihrer steuerzahlenden Bürger kaum einen Cent übrighat!), will Sozialsenator Detlef Scheele (57, SPD) unsere Stadt vor dem „Rechtsextremismus“ schützen. Die Zahl der Hamburger, die rechtsextremen Organisationen angehörten, ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 440 auf 330 gesunken. Ähh, das macht mehr als 1500 Euro pro Kopf! Ich kommentiere das mal lieber nicht…
Wer schützt uns vor…
O.: Endlich wurde der Hamburger Verfassungsschutz personell verkleinert, finde ich gut!
O.: Divide et impera (lat. teile und herrsche):
Konia nimmt hier (kaum unbewußt) auf Machiavelli Bezug und verfolgt selbst unverkennbar dieses Prinzip, in dem er in gut und böse aufspaltet bzw. Fronten stilisiert in der amerkanischen Parteilandschaft Selbiges Prinzip spielte sich im „Kalten Krieg“ ab und man kann nur eine dritte (verborgene und manipulierende) Kraft dahinter vermuten (und erkennen). Dies ist eine elegante Kriegstaktik, die ständig verwendet wird und kann nur mir dem „Werk der emotionellen Pest “ beschrieben werden. (Nur) im Titel ist Konia korrekt.
Auch Konias Buchtitel „Neither .. Nor …“ verspricht er dieses Teufelsprinzip aufzuheben, dem er aber inhaltlich nicht folgt. Von daher macht er sich unglaubwürdig für mich.
Würde ich politisch agieren wollen und in den Krieg ziehen (lassen), würde ich die von Machiavelli durchschaute Taktik anwenden wie die Charakteranalyse. Ebenso ist sie in Betrieben die „neue“ beliebte Methode, um die Globaliseriungsdoktrin gegen die gespaltenen Arbeitnehmer gnadenlos durchzusetzen. Auch hier kann sie nicht anders als emotionelle Pest genannt werden und verdient in der Bekämpfung keine Gnade, kennt man nicht ein besseres Gegenmittel.
siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Teile_und_Herrsche
und https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli
Peter: Siehe den Abschnitt über Machiavelli S. 25 bis 27 in:
Peter: Konia hat 150%ig Recht: die USA werden von Roten Faschisten regiert, die ganz offen mit Terror drohen:
Statt die Emotionelle Pest zu bekämpfen, kooperieren pestilente Charaktere (Kommunisten) wie Obama und Kerry mit ihr. Und das schlimme ist, daß Kerry mir so etwas durchkommt, ohne das er einen Proteststurm erntet.
Kommentar zu „Die Quelle der Popularität von Barack Obama“:
Robert (Berlin): „Obama und die meisten, wenn nicht alle seine Anhänger, haben daher Kontakt mit einander durch ihre oberflächlichen und mittleren Schichten.“
Also Wut, Sadismus und Perversionen der mittleren Schicht und die reaktive Rationalisierung der oberflächlichen Schicht mit ihrer Intellektualisierung („Gerechtigkeit“, „Gleichheit“).
Kommentar zu „Die Rolle des Panzers bei Sprechstörungen“:
Robert (Berlin) 2012: Die Rolle der Emotionen wird beim Stottern vollkommen übersehen oder sogar als Störfaktor gesehen. Rein mechanische Methoden mit Handübungen oder Tonübungen sollen Erfolg bringen. Es ist allen Stotterern bekannt, wenn sie sehr wütend sind und es dann nicht unterdrücken, stottern sie nicht. Ebenso wenn sie singen oder eine schauspielerische Rolle spielen.
Kommentar zu „Um die Biologie zu verstehen, ist funktionelles Denken notwendig“:
Robert (Berlin): Erinnert ein bißchen an „Schöne, neue Welt“ von Huxley, wo die Emotionen chemisch gesteuert wurden.
Zu „Was ist falsch an der Denkweise der Teenager?“ schrieb Robert (Berlin) 2013:
„In der Tat ist die psychiatrische Praxis von heute zum Zustand von vor 100 Jahren regrediert, als die subjektive Funktionsweise des Geistes eins zu eins mit der objektiven Funktionsweise von bestimmten Hirnarealen gleichgesetzt wurde.“
Das habe ich auch immer in diesem Blog geschrieben. Die Psychiatrie ist auf den Erkenntnisstand vor FREUD zurückgefallen.
FREUD hat übrigens mit dieser Gehirnmythologie vor der Psychologie gearbeitet, bis er merkte, dass es größtenteils unrichtige Spekulationen waren. Sein Lehrer war THEODOR MEYNERT.
Zu „Zwei Möglichkeiten die Wissenschaft der Orgonomie zu zerstören“ schrieb Robert (Berlin):
„In Bezug auf psychiatrische Therapien ist jede denkbare Art von Behandlung zulässig und gleichberechtigt, unabhängig von ihrer Wirksamkeit“
Dazu passt auch die Beliebigkeit der Parteien, die nicht mehr in ihren Werten unterscheidbar sind:
„Jede Partei schleift die Fundamente, auf denen sie gegründet wurde: Die christliche CDU will nichts mehr von der christlichen Ehe wissen, die liberale FDP macht den Kotau vor der diktatorischen EU-Kommission, die sozialdemokratische SPD drückt die Löhne ihrer Arbeiterwähler durch importierte Billiglöhner, die einst gewaltfreien Grünen sind für jeden Krieg zu haben.“
O.: Reichs Wissenschaft zu zerstören, gibt es mehrere Methoden: blanker Terror, physische und psychische Vernichtung, Unterwanderung und Übernahme, die Orgonomie „einzukaufen“, sie inhaltlich zu verflachen und mit anderen Inhalten füllen, Verwirrung zu stiften, üble Nachrede, dümmliche Darstellungen, egomainische Selbstdarstellungen, Anerkennungssucht mit Reich ausleben oder schlicht Reich in den Himmel zu loben, ihn „anzuerkennen“, ihn für die Körperpsychotherapie als maßgeblich zu stilisieren.
Eine offene Gegenerschaft ist sicherlich nicht einfach zuertragen, pestiger ist eine geheime Gegnerschaft, doch die schlimmste Gemeinheit bleibt die vermeintliche Anerkennung!
Zu „Amerika und Rußland im 21. Jahrhundert“ schrieb Robert (Berlin):
Es ist offiziell: Obama verzeichnete vier Jahre hintereinander ein Billionen-Defizit
Darauf Robert: Eine russische Bekannte von mir besuchte 2012 ihre Heimatstadt Moskau und zeigte mir Fotos von Buchläden, die mehrere Regale Anti-Putin Literatur hatten. Buchläden im Zentrum und am Hauptbahnhof. Titel wie ‚Satan Putin‘ und ‚Putin unser Untergang‘ und massenhaft ähnliches. Die Cover sprachen Bände. In Deutschland undenkbar, wenn es so etwas über Merkel gäbe.
Zeitgenosse: Salut.
@Robert Leider hat Obama ein schweres Erbe angetreten; den geringen Haushaltsüberschuss der Clinton Administration hat Bush jr. komplett verpulvert und hat die Verschuldung massiv angehoben. Und diese Erblasten haben die Obama Regierung von Anfang an schwer belastet – dazu kommen die gewaltigen Konjunkturprogramme die während der Wirtschaftskrise angeworfen werden mussten. Aber das ist ja ein generelles Problem der OECD-Staaten.
Aber ich muss Henryk M. Broder recht geben: Obama war und ist eine Mogelpackung; an die Macht gepusht durch die Medienkampagnen und den kleinen Bonus eines Friedensnobelpreises (erhalten für was eigentlich…?). Aber keine Sorge: es ist vollkommen unerheblich, wie hoch die Schulden der USA sind. So lange der US-Dollar Weltleitwährung bleibt, ist es irrelevant. Dazu empfehle ich die Erläuterungen von Dirk Müller.
Darauf Robert: Ich habe vor kurzen eine interessante Grafik gesehen. Die über Staatsschulden. Und die hat fast nur der Westen und US-Protektorate. Womöglich deshalb der aggressive Nato-Kurs.
Zeitgenosse antwortet: Möglicherweise. Staatsschulden haben ja andere auch. Das Grundproblem des ganzen ist ohnehin nur das Zins- und unser aller Schuldgeldystem. Auch deshalb dreht sich die Schuldenspirale immer schneller. Klar. Alle Zins- und schuldgeldsysteme kollabieren nach ca. 80 Jahre. Ist keine ideologisch gefärbte Meinung sondern Erfahrungen aus der Wirtschaftsgeschichte und reine Mathematik.
Aber es ist etwas interessantes geschehen: Die EZB hat die Banken ihres wichtigsten Geschäftsbereiches beraubt – die Verleihung von Geld (die mittels Bilanzverlängerung aus dem Nichts geschöpft werden ohne Risiko) gegen Zinsen an Staaten. Und das ohne gewaltige Zinsen. DIe Banken jammern natürlich jetzt klarerweise. 🙂
O.: Wenn ich als Amerikaner (der ich nicht bin) behaupte, dass mein Land (USA) zum stalinistischen Kommunismus mutiert ist, gilt das noch als konservatives politisches Stilmittel oder als „Kommunismus-Wahn“?
Kommunisten durfte es in Amerika eigentlich nicht geben, diese sind dort doch schnell klein gehalten worden und die soziale Kontrolle gegen Kommunisten ist sehr groß. Wer unter dem Kommunsimusverdacht steht, wird sozial geächtet, schlimmer als es in Deutschland üblich war bis in die Achtziger.
Entweder diffarmiert Konia sein Land als kommunistisch oder er hetzt ganz massiv gegen eine kaum existente „Bedrohung“ und folgt somit der Obama-Politik, die eine konsequente Fortstzung der früheren Regierungen war. Soll dies die allgemeine Haltung der ACO widerspiegeln? Schließlich ist er in exponierter Stellung Präsident derselben. DeMeo, der sich für meinen Geschmack immer aus allem raushält (wenn er gerade mal sich nicht angegriffen fühlt) übernimmt Konias Haltung?? – Wie Verhalten sich die anderen Kollegen des ACO? Gibt es hier hierzu eine sichtbare Haltung?
Und Zeitgenosse: @O Was du angesprochen hast, offenbart ein noch tieferes Problem der organisierten Orgonomie: Politische Richtungen einzuschlagen ist ein gefährlicher Weg. Es gibt „linke“ Orgonomen und „rechte“ Orgonomen. Liberale und Ultrakonservative Ansichten. So kann man es natürlich halten, aber es entsteht dabei ein Grundproblem (besonders für Neueinsteiger und Interessenten von außen): Wenn Orgonomen „ihre“ Orgonomie unterschiedlich interpretieren, dann kann sie nicht den Anspruch einer exakten Wissenschaft erheben. Aber das sollte sie!! Und sie muss es auch, falls sie nicht endgültig zu einem reinen „Nischenprodukt“ verkommen will, die sich mit Lichtschiffkontaklern, Wünschelrutengänger usw. ein Ghetto teilen muss.
Denn dafür ist die Orgonomie viel zu wertvoll! Welche Politik Reich vertreten hat bis kurz vor seinem Tod, weiß niemand. Denn er hat sich dazu nicht wirklich EINDEUTIG geäußert. Es gibt nur eine Menge unterschiedlicher Interpretationen. Meine ist zB, das er bis zum Ende ein Marxist geblieben ist :-). Vielleicht ist meine Interpretation ja auch falsch; so wie die Interpretation eines Bakers, Sharafs, Konias,usw. Man weiß es nicht. Leider enthält die Orgonomie eine nicht unwesentliche soziale Komponente, was die ganze Sache noch mühsamer macht.
Lösung für diese Angelegenheit? Habe ich keine. Vielleicht haben andere eine für.
PS.: Die universale Orgonenergie steht ja auch nicht politisch in irgendeiner Richtung – genau so wenig wie die Relativitätstheorie zB. 🙂
Zeitgenosse weiter: Moment. Eine Lösung hätte ich sogar: Zuerst die Orgonomie so zu fördern und aufbauen, dass sie sich als Wissenschaft etablieren kann (die dann auch auf Unis endlich gelehrt wird). Dafür Sorge tragen das Kinder möglichst ungepanzert aufwachsen können. Bis dahin eine Konsenspolitik der Mitte fahren (wo Konservative und Liberale mit leben können). Die bestehenden Charakterpanzerungen der Menschen weitestgehend und sukzessive auflösen.
Beginnt man damit heute werden die Menschen, so schätze ich, in ca. 400 Jahren geistig und seelisch reif genug sein, um auch eine Arbeitsdemokratie nach Reich`schen Muster aufbauen und leben zu können.
Dann stellt man der gesamten Menschheit die Frage: Wie wollt ihr nun zusammenleben?
Und die Antwort(en) darauf werden in diesem Entwicklungsstand dann so sein: Wozu brauchen wir überhaupt noch so etwas wie Politik. 🙂
Lieber wäre mir so ein Zustand allerdings morgen schon – aber das ist und bleibt Illusion. 😦
O. antwortet: Meine Sicht: Die Orgonomie beginnt und endet mit Reich. Danach gab es einige interessante Leute und Ansätze, die hier weitergearbeitet haben, die ich mir gerne ansehe, aber jeder von ihnen war ein Individualist (letztlich wie Reich einer war).
Organisationen scheinen schwierig zu sein, weil es immer (bei gepanzerten Untherapierten) um Macht und Sektentum geht, einer wird zum Guru. – Diese Strukturen gehören nicht in die Orgonomie. Leute, die mystischen Esokram mit Reichs Worten vermischen, zerstören Reichs Wissen absichtlich. Sind sie Reichianer? Gewiss nicht.
Besser ist es neu zu beginnen, ohne die falschen Typen einzuladen und zu hofieren. Wenn Individualisten sich treffen und ihre eigene Meinung und Erfahrung austauschen, gefällt mir das besser, auch wenn mal um die verschiedenen Richtungen gerungen wird und wir nicht gleicher Meinung sind. Und immer muss man in der „Orgonomie“ auf der Hut sein, vor pestigem oder zu neurotischem Verhalten.
Gegenseitige Anerkennung ist der Schlüssel zur Orgonomie, aber ich dulde nicht die Zerstörung von Wissen durch Esos usw. Wer der Anerkennung Willen sich hier aufhält, geht garantiert nicht den richtigen Weg.
Die soziale Komponente ist die Ursache von allem und daher ganz zentral. Sie läßt sich für mich nicht im Links-rechts-Schemata lösen. Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir diese Ebene verlassen. Machiavelli hat gesagt: Teile und herrsche. Das bedeutet, wenn zwei Parteien sich streiten, kannst du über sie herrschen … so oder ähnlich.
Es sei hier auch an Max Stirner erinnert in „Der Einzige und sein Eigentum.“ (1845)
Dazu Zeitgenosse: Ein Neubeginn ist ein spannender Gedanke – aber so völlig ohne irgendeine Form von, sagen wir, Dachorganisation? Hmm. Weiß nicht.
Richtig. Um persönliche Anerkennung sollte es wirklich nicht gehen; allenfalls um die Anerkennung der Orgonomie prinzipiell. Divide et impera hat auch schon das Römische Imperium zusammenbrechen lassen.
Aber das Hick hack macht es Interessenten schwer einen guten Zugang zu diesem Thema zu finden – leider landet man eben zu oft bei der Suche bei den „Esos“.
Mein allererster Kontakt beispielsweise zu dem Thema Orgontherapie fand, nach Lesen des Buches „Der Krebs“, zur Lassek?schen Methode statt (In Österreich von einer Ärztin propagiert aus WIen; Name ist unerheblich). Aber ich sagte den Termin kurz bevor ab, weil ich ein kaum Übereinstimmung zum ursprünglichen Therapiekonzept sah. Im Nachhinein zum Glück.
Aber was meinst du mit dem Hinweis die politische Ebene zu verlassen? Irgendwie muss ja das Zusammenleben der Menschen organisiert werden und eine Arbeitsdemokratie würde bei gepanzerten Menschen (zu denen ich auch gehöre zB) nicht funktionieren. Also bleibt leider derzeit nur die Politik (ohne eine politische Seite zu favorisieren). Aber das habe ich ja in meinem Nachtrag zur Antwort ohnehin beklagt.
Aber PN ermöglicht ja solche Treffen zB nächsten Monat in Hamburg – also Erfahrungsaustausch findet sehr gut statt. Die Idee eines Stammtisches finde ich toll.
Robert (Berlin) 2015: Doku Kalter Krieg 2015 – TÄUSCHUNG DIE METHODE REAGAN
Mit Reagans Machtantritt ändert sich die Strategie der USA im Kalten Krieg grundlegend: Angriff statt Verteidigung. Sein geheimes „Komitee für Täuschungsoperationen“, dessen Existenz in dieser Dokumentation zum ersten Mal von Zeitzeugen bestätigt wird, plante brillante und perfide Geheimdienst-Operationen – gegen die Sowjets, aber auch gegen die Entspannungspolitik.
In meinem Blogeintrag Weder links noch rechts hätte ich einen vierten Punkt anführen können: In der heutigen Orgonomie haben liberale Charaktere nichts verloren! Zu Reichs Lebzeiten ging es darum das Alte zu überwinden und etwas revolutionär Neues zu schaffen. Das ist die natürliche Agierfeld der Linken. Heute kann es nur darum gehen das Erreichte zu bewahren. Wie vermeintlich „Weiterentwicklungen“ der Orgonomie aussehen, zeigt der Reichianismus, der gleichbedeutend ist mit der systematischen Unterminierung und Zerstörung der Orgonomie. Er wird vollständig von liberalen Charakteren bestimmt. Man schaue sich nur an was sogenannte Progressive gegenwärtig ganz allgemein in bzw. mit der westlichen Gesellschaft anrichten. Sie zerstören alles, auch das, was erhaltenswürdig ist. Das sieht man auch am Zionismus: Früher war er ein linkes, geradezu kommunistisches Unterfangen. Es waren liberale und sozialistische Charaktere, die das moderne Israel aufgebaut haben. Heute sind linke Israelis eine zerstörerische Kraft, die alles tun, um den israelischen Staat im Namen einer vermeintlichen „Gerechtigkeit“ zu zerstören.
So kann man auch den Untergang des Ostblocks erklären, dessen wirtschaftliche und gesellschaftliche Agonie sich noch hätte lange hinziehen können, wie etwa auf Cuba oder in Nordkorea, der aber in Gestalt des liberalen Reformers Gorbatschow Selbstmord beging. Der Westen zeigt eine umgekehrte Dynamik: Im Kalten Krieg wurden geheime Militärstrukturen in der „Zivilgesellschaft“ aufgebaut, die bei einem Überrennen durch die Rote Armee den Besatzungstruppen, insbesondere aber Kollaborateuren eine blutige Überraschung bereitet hätten. Man denke nur an „Gladio“. Derartige Stay-Behind-Todesschwadronen professioneller Killer und Terroristen mit militärischer Einzelkämpfer-Ausbildung gab und gibt es bis zum heutigen Tag sogar in den USA selbst. Es ist aber eine Illusion, daß diese Strukturen sich vom tiefen Staat und den globalistischen Großkonzernen (Reichs Hoodlums in Government) instrumentalisieren lassen werden, um den Nationalisten Trump auszuschalten. Es gehört zur Natur der Sache, daß Militärs, jedenfalls in den unteren Rängen, praktisch durchweg konservative Charaktere sind. Die linksliberalen Massenmedien in den USA bereiten die Bevölkerung zwar täglich auf die heißersehnte Ermordung Trumps vor (sic!), normalisieren den Gedanken an seine „Beseitigung“, doch wird sich aus rein charakterologischen Gründen die Geheimarmee kaum dafür hergeben.
Im September 2011 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz. Angesichts von Andreas Peglaus von mir besprochenem Buch Rechtsruck ein Beispiel dafür, wie Massenpsychologie nach Wilhelm Reich im 21. Jahrhundert wirklich aussehen muß:
Anhand meines Vaters und den Einblicken, die er mir in die Welt der Kaifacharbeiter im Hamburger Hafen vermittelt hat, habe ich sozusagen live miterlebt, wie die deutsche Arbeiterkultur nach und nach zerstört wurde, jedenfalls der Teil, der sich unmittelbar am Arbeitsplatz abspielte. Die Insiderwitze, deren Zusammenhang Jahrzehnte zurückreicht, die also kein Außenstehender auch nur annäherungsweise würdigen kann. Das Wissen darüber, wie weit man beim anderen gehen kann. Das Gefühl der Sicherheit unter Seinesgleichen zu sein, wenn man erst mal die Prüfungen und Aufnahmerituale überstanden hat, die kaum jemand bewußt formulieren kann, sondern die einfach da sind – und die von Anfang an nie für Ausländer galten. Plötzlich bröselte der buchstäblich in Jahrhunderten gewachsene soziale Kitt, war die Unbefangenheit flöten, das identitätsstiftende Gemeinschaftsgefühl, das Gefühl in einem Boot zu stecken, die Solidarität. Und auch ganz praktische Dinge, wie daß der Arbeitsrhythmus etwas Gemeinschaftliches ist und niemand dauerhaft zu schnell oder aber auch nicht zu langsam arbeiten darf. Aus Arbeit in der Heimat unter Freunden wurde ein lästiger Job unter Fremden.
Und so ist es allgemein im Alltag. Linksliberale und sozialistische Kopfwesen können sich nach Belieben eine schöne neue bunte Welt erträumen, es wird nicht funktionieren, weil die Bioenergetik nicht mitspielt. Gibt es zu viele Fremde, zerbricht das Gemeinschaftsgefühl, der soziale Zusammenhalt, wie jetzt wieder eine schwedische Studie gezeigt hat, die zahlreiche Vorläufer hat. Aber wozu Studien? Nichts sollte offensichtlicher sein! Die linksliberale Politik und die linksliberalen Medien zeichnen aber stets das Gegenteil: alle werden glücklicher, die Menschen finden enger zusammen, Friede, Freude, Eierkuchen und alle lächeln wie blöd, weil sie ja so happy sind. Das spiegelt nur eins wieder, die vollständige Abgetrenntheit der „Progressiven“ von ihrem eigenen bioenergetischen Kern. Es ist wirklich so einfach, doch niemand, wirklich niemand sieht das.
Robert sagte 2010: Der Publizist William S. Schlamm,… rechtskonservativer Reich-Hasser
Es ist typisch für die vielen Konservativen, dass sie perverse Sexualität nicht von natürlicher Sexualität unterscheiden können und deswegen Reich missverstehen. Schlamm ist da beileibe nicht der Einzige. Der übelste Vorwurf ist, Reich hätte den sexuellen Kindesmissbrauch unterstützt.
Während die Konservativen Reich unterstellen, er fördere Perversionen, unterstellen ihm die Liberalen, er wolle eine genitale Diktatur errichten (und die Prä-Genitalität unterdrücken).
Klaus: Immer wenn ich anfing, was von Bloch zu lesen, war ich sehr gelangweilt, weil ich mich fragte, was er außer historischen Thesen zu bieten hat an allgemeinen Erkenntnissen. Und wenn da auch allgemeinere Erkenntnisse sind, kann man die kürzer und klarer zum Ausdruck bringen. Diese Standardautoren der Linken machten sich eben vierzig Jahre gut in Regalen – Suhrkamp hat ja gleich fürs Design gesorgt. Nun hatten die linken Studenten immerhin wenigstens Helden fürs Bücherregal – die gegenwärtigen haben u. a. wegen der standardisierten Veranstaltungen und Prüfungen meistens erheblich weniger Lektüreerfahrungen aus eigener Initiative. Nicht einmal mehr zum Protzen ist etwas im Regal aneinandergereiht.
Wie sehr z. B. Adorno bloß Kultstatus hatte (und z. T. noch hat) (wie mir scheint: ohne inhaltlich Umwerfendes mitzuteilen), merkte ich z. B. daran, dass in einem meiner spannendsten Seminare – über kleine Schriften Gottlob Freges – mein Nachbar einerseits heimlich, andererseits demonstrativ (Buch unterm Tisch, aber vor Seminarbeginn sichtbar) Adorno las.
Robert: Adorno hat allerdings mit die „Studien zum autoritären Charakter“ geliefert, womit er die Psychostruktur des faschistischen Charakters liefern wollte. Es hat allerdings mehr mit Sozialpsychologie statt Tiefenpsychologie zu tun. Ich bezweifele, ob er Reichs „Massenpsychologie“ gelesen hat – jedenfalls merkt man darin wenig (in der Suhrkamper Taschenbuchausgabe). Das Buch erschien 1950 als Sammelwerk in den USA. http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4rer_Charakter
Jonas Says:
@Robert:
Habe leider die Quelle nicht parat, erinnere mich aber gelesen zu haben, dass sich Adorno im „autoritären Charakter“ stark an Reich orientierte – auch wenn er seinen Namen nicht erwähnt. In privaten Briefen diskutiert er dies aber. Er gibt Reich den Vorzug gegenüber Erich Fromm, da letzterer den Fehler beginge, die psychoanalytische Methode direkt auf die Gesellschaft anzuwenden, während Reich psychoanalytische und soziologische Methodik nach ihren Zuständigkeitsbereichen getrennt halten will.
Das man davon zugegebenermaßen wenig merkt, ist natürlich eine andere Geschichte. Zum Verhältnis Adorno-Reich sind sicherlich Laskas Arbeiten im LSR-Projekt lesenswert (Stichwort Re-pulsions- und De-zeptionsgeschichte).
Klaus: Wie trivial es ist, was er zum irrationalen Kampf gegen jegliche Autorität zu sagen hat – eben so trivial, wie das, wogegen er argumentiert, lächerlich ist. Daher wundern mich immer die vielen Worte, die dafür gebraucht wurden.
David 2015: Der libertinistische Gegenpart zum asketisch verträumten Bloch spielte Herbert Marcuse, der Prophet des Anspruchsdenkens, der Leistungsverweigerung und der anti-genitalen polymorph-perversen Erotisierung der Gesellschaft. Alles was die Spießer von je her den fortschrittlichen Menschen fälschlich andichteten, propagierte dieses Schwein.
Und Habermas?
Der wird doch auch immer wieder erwähnt – im Zusammenhang mit der Kritischen Theorie:
Zitat Wikipedia:
Wegen der Vielfalt seiner philosophischen und sozialwissenschaftlichen Aktivitäten gilt Habermas als ein produktiver und engagierter öffentlicher Intellektueller.[2] Vom hegelianisch-marxistischen Ursprung der Frankfurter Schule hat er sich durch die Rezeption und Integration eines breiten Spektrums neuerer Theorien gelöst. Er verband den historischen Materialismus von Marx mit dem amerikanischen Pragmatismus, der Entwicklungstheorie von Piaget und Kohlberg
(ähnlich auch Loevinger – das sind doch die Stadien der moralisch-psychologischen Entwicklung des Kindes wenn ich mich nicht irre; Anmerkung von mir)
und der Psychoanalyse von Freud. Zudem beeinflusste er maßgeblich die deutschen Sozialwissenschaften, die Moral- und Sozialphilosophie. Meilensteine waren vor allem seine Theorie des kommunikativen Handelns
(kommunikatives Handeln klingt ziemlich modern, irgendwie facebook-like; nach Arbeitsdemokratie hört das sich aber gar nicht an, finde ich; Anmerkung von mir)
und, wiederholt inspiriert durch die diskurstheoretische Auseinandersetzung mit Karl-Otto Apel, seine Diskurstheorie der Moral und des Rechts.
Zitat Ende.
Irgendwie kommt mir das alles ziemlich „rechts“ vor und anfangen konnte ich mit Habermas noch nie was. Vielleicht konnte ich ihn noch nicht einmal verstehen.
Robert 2011: Zu Daniel Cohn-Bendit ein informativer Artikel von Bettina Röhl:
Vom Wutbürger zum Machtbürger
Daniel Cohn-Bendit ist eine Art Überpräsident der 68er Bewegung. Seine pädophilen Entgleisungen schaden ihm nicht. Jetzt schwingt er sich zum Oberrichter über Demokratie, Verfassung und die Schweiz auf. Von Bettina Röhl
Dazu Peter: Bei den lesenswerten Leserbriefen habe ich folgenden interessanten Link gefunden: http://wireltern.eu/news/die-paedophilenpartei.html
Ich werde niemals soviel fressen können, wie ich kotzen möchte.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger weist Forderungen aus der CSU nach höheren Mindeststrafen für sexuellen Kindesmissbrauch ab.
Im „Hamburger Abendblatt“ nannte die FDP-Politikerin die geforderte Strafverschärfung für jede Form von sexuellem Missbrauch „reine Symbolpolitik“. http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Justizministerin-gegen-schaerfere-Strafen_aid_949153.html
Ja, es ist symbolisch, daß in diesem Land Diebstahl härter bestraft wird als die Zerstörung einer Kinderseele.
O.: So wie Dieter E. Zimmer im Zeit-Artikel WR interpretiert und dieses Verständnis als das der 68-er hinstellt, wird den Studenten unterstellt sie wollten oder konnte WR nicht verstehen. Aber auch in den 90-ern wurde Reich in Belzig und Berlin in Reich-nahen Kreisen noch als Freifahrtschein zum Ficken missverstanden. Die meisten Reich-Schüler waren aber noch zu verklemmt, um überhaupt mal Sex zu haben, so musste sie dann bei den etwas lockeren sozialisierten Ex-DDR-lern/-innen sich abschauen, wie man einfach mal sich mit jemandem zum Sex verabreden kann.
Also auch in Berlin wurde noch geglaubt, bei „Reich-Lese-Unkundigen“, die aber durch Vorträge glaubten etwas vom genitalen Charakter verstanden zu haben, man müsse nur ficken und frei fließen. Die Eingeweihten wussten natürlich, dass das nichts bringen würde und das man ohne Therapie ohnehin nicht vorankäme.
Das Problem war aber vielmehr eine taugliche Therapie zu finden, wo doch niemand weit und breit eine Ahnung davon hatte … und so beißt sich die „sexuelle Revolution“ noch in ihren eigenen „Schwanz“ – wenn sie einen hat.
Warum sind, Reich zufolge, ausgerechnet die totalitären, staatsgläubigen Kommunisten „Freiheitskrämer“? Man sollte doch weit eher etwa die USA als „Freiheitskrämer“ bezeichnen, wollen die doch der Welt die „Freiheit“ bringen!
Die Kommunisten haben eine tiefere, eine biologische Zielsetzung, nämlich den „neuen Menschen“, während Konservative nur oberflächliche Veränderungen wollen, etwa die Einführung eines parlamentarischen Systems und einer freien Marktwirtschaft (vgl. Neither Left Nor Right, S. 142). Konservative wollen keinen „grundlegenden“, keinen radikalen, d.h. an die Wurzel gehenden Umbau.
Kommunisten wollen die „Blockaden“ lösen, die eine freie Entwicklung behindern. Bisher sei die Geschichte von blockierenden Klassengegensätzen geprägt, die verhinderten, daß der Mensch sein wahres Potential entfalten konnte. In der zukünftigen klassenlosen Gesellschaft verschwinde diese Dauerblockade und an ihre Stelle trete, so das Kommunistische Manifest, „eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“.
Genau das hat Reich zu den Kommunisten hingezogen und hat ihn später zu einem Antikommunisten gemacht: daß sie das Blaue vom Himmel versprechen, die Menschen für im Grunde gut und gerecht und rational halten, wenn nur nicht die „Umstände“ wären, die die Massen daran hinderten, ihr wahres Potential zu entfalten. Statt, daß der Kleine Mann auf sich selbst und seine Verantwortung verwiesen wird, werden „die Ausbeuter“ und „Wall Street“ für seine Malaise verantwortlich gemacht. Gäbe es die nicht, wäre er frei, zumindest nach einer „Übergangsphase“.
Es ist bezeichnend, daß Leute, die ständig von Marx redeten, sich nach dem Ende des Realsozialismus prompt in Anhänger von Silvio Gesell verwandelten. War es früher „das Kapital“, das alles blockierte, ist es nun „das Zinssystem“. Sowohl Reich als auch Gesell hätten die „Blockierungen“ lösen wollen: die „Blockierung der Lebensenergie“ und die „Geldblockierung“.
Das Perfide an der Botschaft der Marxisten, Gesellianer und all der anderen Freiheitskrämer ist, daß die Aufmerksamkeit geradezu systematisch von der eigenen Blockierung, der biophysischen Panzerung, weggelenkt und auf externe Faktoren gerichtet wird. Konservative mit ihrem „Keine Experimente!“ haben zwar auch keine Lösung anzubieten, aber sie sorgen zumindest nicht für ein haltloses Chaos, das die Lösung der Probleme auf immer verunmöglicht.
Beim Publikum kommt bei den Marxistischen und Gesellianischen Vorträgen an, daß nicht etwa sie selbst die Schuld für ihre Umstände tragen, d.h. die Verantwortung, sondern vielmehr „das System“. Wenn dieses umgestaltet werde, komme alles in Fluß und würde sich schließlich selbst regulieren. Klingt gut, aber das Gegenteil ist der Fall. Jede „Umgestaltung“ wird eher zu einer Katastrophe führen, wie erst vor kurzem die Einführung des Euro gezeigt hat, der uns von „nationalen Egoismen“ befreien sollte, jedoch das exakte Gegenteil bewirkte. Der einzige Weg raus aus der allgemeinen Misere liegt im Blick nach innen: du trägst die Verantwortung für dein eigenes Leben und niemand sonst. Aber das will niemand hören.
Freiheit und Verantwortung beruhen auf dem Kontakt mit dem biologischen Kern und sind deshalb biologische Funktionen. Freiheit ist nicht ohne Verantwortung zu haben und läßt sich nicht dadurch herbeiführen, daß man die „Umstände“ verändert und irgendwelche angeblichen „Blockaden“ beseitigt. Sie ist nur mit biologischen Mitteln erreichbar. Sie mit soziologischen erreichen zu wollen, ist Freiheitskrämerei und kann nur in der Katastrophe münden.