Archive for the ‘Sozialpsychologie’ Category

Der biologische Rechenfehler der sozialen Orgonomie…

15. März 2018

Dem informierten Leser etwa von Charles Konias Buch The Emotional Plague wird sehr bald eine verheerende Leerstelle der Orgonomie auffallen. Die Orgonomie betrachtet alle Menschen als gleich. Der einzige Faktor, der sie unterscheidet, ist die Panzerung und ihre sozialen Konsequenzen, die zwar ein Eigenleben führen können, etwa in Gestalt der Klassentrennung, doch prinzipiell ist die Panzerung die einzige Ursache der Unterschiede. Beseitige die Panzerung und die sozialen Fragen sind (zumindest langfristig) gelöst.

Das ist ohne Zweifel richtig, wenn man nur die bioenergetische Ebene im Auge hat, doch wird dabei geflissentlich ein rein „mechanischer“ Faktor übersehen, der einen empfindlichen Kontrapunkt zu diesem Konzept setzt: der angeborene IQ. Sehr grob dargestellt, ist man bei einem IQ unter 70 geistig behindert, bei unter 80 kann man seinen Lebensunterhalt in einer Industriegesellschaft nicht selbständig erwirtschaften, bei unter 90 ist man nicht in der Lage selbständig zu arbeiten und bei unter 100 bleibt der „kritische Bürger“, der erst eine Demokratie möglich macht, eine Illusion. Jetzt überlege man sich, daß es außerhalb Europas (inkl. Nordamerika, Australien, etc.) und Ostasiens kein Land gibt, wo der durchschnittliche IQ bei 100 und darüber liegt und daß er in weiten Gebieten Schwarzafrikas bei 70 und sogar darunter liegt.

Es gibt nicht nur charakterologisch (d.h. bioenergetisch) bedingte Hilflosigkeit, etwa der Hochbegabte, der sein Leben als Penner fristet, sondern auch eine rein mechanisch bedingte Hilflosigkeit. Werden im Süden Afrikas etwa Obstplantagen Schwarzen übereignet, fällen sie als erstes die Bäume, um Geld mit dem Verkauf des Brennholzes zu machen. Dieses unverantwortliche Verhalten hat nichts mit Panzerung zu tun, sondern sie ist Funktion einer rein organisch bedingten Einschränkung.

Wir können die Welt nicht erlösen! Zweifellos hat die Orgonomie als „linkes“ Projekt angefangen und das wirkt nach. Elemente davon haben sicherlich auch ihre Berechtigung, doch der linke Grundimpetus, die Welt an einem archimedischen Punkt geraderichten zu können und alle Probleme zu beseitige, ist nicht tolerabel. Man kann die Unterschiede der Rassen und Klassen nicht „aufheben“, auch nicht „bioenergetisch“!

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, f. Das Kind in der Schule

13. März 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, f. Das Kind in der Schule

Die Politisierung aller

12. März 2018

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über den Unterschied zwischen irrationaler Gruppeninteressenpolitik und rationaler Staatspolitik:

Die Politisierung aller

KINDER DER ZUKUNFT: Gesundheit und sexuelle Lebensfreude (Teil 1)

11. März 2018

So war das „Kapitel“ mit dem Titel „Die sexuellen Rechte der Jugend“ ursprünglich überschrieben. Im Original fängt diese Schrift mit – „Diese Schrift…“ an, im fiktiven „Reich-Buch“ Children of the Future mit „Die folgenden Seiten…“. So wird aus einer losen Sammlung von Aufsätzen ein „Buch“ herbeimanipuliert!

Wir wissen, wann Reich das Manuskript von 1932 (das  er wahrscheinlich 1930 geschrieben hatte) umgestaltete. Reich:

Ich hatte schon bei der Neubearbeitung meines Jugendbuches [gemeint ist Der sexuelle Kamp der Jugend] 1938 festgestellt, daß jedes sexualökonomische Wort seine Bedeutung nach 8 Jahren beibehalten, daß aber jedes Parteischlagwort, das ich in das Buch hineingenommen hatte, sinnlos geworden war. (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 20)

Wenn ich das aus dem Manuskript richtig entschlüsseln kann, arbeitete 1938 mit einer Schere, mit der er manche Passagen ganz entfernte und manche mit maschinengeschriebenen neuem Material ersetzte, indem er Zettel in das Manuskript hineinklebte. Möglicherweise nahm er dann 1942, als er das Vorwort zur geplanten amerikanischen Neuauflage von Die Massenpsychologie des Faschismus schrieb und aus diesem Anlaß erneut das Manuskript zur Hand nahm, Streichungen im Manuskript vor, um nicht nur „Parteischlagworte“ der KP, sondern generell sozialistische Elemente („kapitalistisch“, „proletarisch“, „bürgerlich“) zu streichen. Andererseits kann ich nicht recht nachvollziehen, warum er  gleich am Anfang folgendes durchgestrichen haben soll: „Wir ziehen Folgerungen, denen man sonst beharrlich ausweicht. Der Jugendliche, der dieses Buch zur Hand nimmt, will wissen…“

Ziemlich sicher bin ich, daß eine dritte Bearbeitungsebene von den amerikanischen Herausgebern der 1983 erschienenen Children of the Future stammt, Chester M. Raphael und Mary Boyd Higgins. Es wurden im Manuskript Passagen mit einem Stift eingekreist und mit einem „Häkchen“ oder einem „Kringel“ versehen, die letzteren Passagen wurden dann in Children of the Future nicht veröffentlicht. Auch werden beispielsweise eingekreiste Passagen im Text an eine andere Stelle verschoben.

Die meisten „Kringel“ lassen sich durchaus rechtfertigen, denn dort geht es meist um Kapitalismuskritik und Zeitgebundenes, während andere „Kringel“ nicht nachvollziehbar sind. Aber ohnehin: Wie kann man auch nur ein einziges Komma bei Reich wegzensieren?! Manchmal wurden auch größere  Passagen mit einem großen „X“ gestrichen, darunter auch spätere maschinenschriftliche Zusätze Reichs. War das Reich selbst, der vielleicht 1942 diese Streichungen vornahm, oder waren es gar die Herausgeber? Wohl eher die letzteren, wie wir gleich sehen werden!

Nehmen wir das erste Beispiel: Warum wurden folgende Sätze aus dem Jahre 1932, von wem auch immer, aus der „Vorbemerkung“ gestrichen?

Und die Behörden geben vor, die Jugend vor sexueller Verderbnis zu schützen, indem sie nach wie vor die sexuelle Unwissenheit der Jugendlichen unter 18 Jahren mit allen Mitteln verteidigen. Und in Wirklichkeit?

Ein paar Absätze später heißt es im Originalmanuskript:

Die zentrale Frage der Jugend ist die des Geschlechtsverkehrs im jugendlichen Alter und der Stellung des Staates und seiner Behörden dazu.

Im Manuskript wurde das Wort „Staates“ eingekringelt. In Children of the Future wurde dieser Begriff dann durch „society“ ersetzt, was den Satz natürlich absurd macht. Das Resultat, wie es in der deutschen Übersetzung korrekt widergegeben wird: „Die zentrale Frage dreht sich um den Geschlechtsverkehr unter Jugendlichen und die diesbezügliche Einstellung unserer Gesellschaft“ (Kinder der Zukunft, S. 150). Schön, aber – dann gebt doch bitte als Verfasser dieses „Buches“ folgende Autoren an: „Mary Boyd Higgins, Chester M. Raphael und Wilhelm Reich“!

Der letzte Absatz der Einführung (in Kinder der Zukunft, S. 151) lautet: „Die Entscheidung über die sexuellen Rechte der Jugend hat die Jugend selbst.“ Wenn ich das Manuskript richtig interpretiere, wollte Reich, daß das in „Blockquote“ gesetzt wird. Nichts davon in Children of the Future und Kinder der Zukunft. Viel später im Manuskript wird eine halbe Seite von Reichs maschinengeschriebenen Zusätzen einfach durchgestrichen, inklusive dem handschriftlichen Zusatz: „Aber das kann nur die Jugend selbst schaffen.“ – Der ganze Grundimpetus der Schrift wird unterdrückt, zumal fast durchweg durch „Kringel“ „kameradschaftlich“ durch „freundschaftlich“ ersetzt wird.

Gut, Passagen wie die, wo Reich die Jugendlichen auffordert sich „älteren Kameraden“ anzuvertrauen, stören heute:

Voraussetzung bleibt immer die Vernichtung der Geheimtuerei in der Gruppe oder Organisation. Jeder Junge und jedes Mädel müssen das sichere Gefühl bekommen, daß sie ruhig über ihre sexuellen Schwierigkeiten mit ihren Gruppengenossen sprechen können.

Aber wer gibt Raphael und Higgins das Recht, das in die Tonne zu treten?

Wer hat entschieden, das erste Kapitel von „Die sexuellen Rechte der Jugend“, Reichs Version eines „Sexualkundeunterrichts“, ganz zu streichen?

Mussolinis Faschismus, Hitlers Nationalsozialismus und Die Massenpsychologie des Faschismus

9. März 2018

„Faschismus“ war Ende der Zwanziger Jahre zunächst einmal ein Stalinistischer Kampfbegriff, der unterschiedslos für alle nichtkommunistischen Massenbewegungen gebraucht wurde, sei dies der eigentliche Faschismus in Italien, die Sozialdemokratie („Sozialfaschismus“), die klerikal geprägten Heimwehren in Österreich, die antiklerikalen Nationalsozialisten in Österreich, die Nationalsozialisten in Deutschland, der Stahlhelm, etc. Die innere und wechselseitige Widersprüchlichkeit dieser Phänomene würden sich aus den inneren Widersprüchen des in chaotischer Auflösung befindlichen Spätkapitalismus erklären. Reich hat als Mitglied der KPÖ bzw. KPD den Begriff „Faschismus“ übernommen und nie wieder aufgegeben.

Von Anfang an, war für Reich „Faschismus“ aber weniger die terroristische Speerspitze des untergehenden und deshalb wild um sich schlagenden Kapitalismus, als vielmehr Ausfluß der mechanistischen und gleichzeitig mystischen Charakterstruktur der Menschen in der heutigen von Maschinen geprägten Massengesellschaft. Unterschiede zwischen den diversen Faschismen erklären sich aus diesem mechano-mystischen Grundwiderspruch. Bei Mussolini richtete sich alles auf die Durchsetzung einer totalitären Staatsidee, für die der Mystizismus (der Appell an den „Mythus“) nur Instrument war. Bei Hitler war es genau umgekehrt: der totalitäre Staat war ein bloßes Instrument zur Vernichtung des als „jüdischer Idee“ verachteten Staatsgedankens („David“) und dessen Ersetzung durch ein ständiges anarchisches Ringen um Macht, das stets dafür sorgt, daß das biologisch Starke sich durchsetzt („Goliath“). Eine verquere, sadistische Naturmystik.

Der „Mussolinismus“ und der Hitlerismus sind unvereinbare Gegensätze und gleichzeitig funktionell identisch:

Was die Massen lernen müssen

4. März 2018

Alles hängt davon ab, ob oder ob nicht und wie schnell die gesamte Öffentlichkeit von der Einsicht in die Schädlichkeit von Panzerung durchdrungen wird. (Kinder der Zukunft, S. 66)

Das ist eine der wichtigsten Aussagen in Kinder der Zukunft, das erste Buch von Reich, das seit 20 Jahren in Deutschland erschienen ist. Wie Charles Konia immer und immer wieder hervorgehoben hat, ist es praktisch das einzige, was man im Moment auf Massenbasis konkret tun kann: die Massen müssen gewahr werden, daß Panzerung ein Faktor, nein, DER Faktor ist, der ihr Leben bestimmt.

Dies umfaßt drei Bereiche:

  1. Die Prävention, d.h. das Verhindern, daß sich Säuglinge, Kinder und Jugendliche überhaupt erst abpanzern. Das ist natürlich das Thema von Kinder der Zukunft.
  2. Das Gewahrwerden, daß „psychische“ (emotionale) und „psychosomatische“ (bioenergetische) Erkrankungen nicht auf biochemischen Ungleichgewichten im Körper beruhen, sondern auf Panzerung, will sagen, sie gehen letztendlich auf Panzerung zurück. Langfristig bedeutet dies einen radikalen Umbau unseres gesamten Gesundheitswesens.
  3. Unser soziales Leben, insbesondere aber die „Gesellschaftspolitik“ ist Ausdruck von Panzerung. „Politik“ reduziert sich dann weitgehend auf Psychopathologie (d.h. Emotionspathologie) und verliert damit ihre Macht über die Massen. Dies gilt insbesondere für Politik linker Provenienz, die nichts anderes ist als säkularisierte Religion. Es ist buchstäblich so, daß das „Seelenheil“ der Weltverbesserer von der – Weltverbesserung abhängt, d.h. keinerlei Verankerung im rationalen Leben (in dem, was Reich „Arbeitsdemokratie“ nannte) hat.

Es wird sich in dieser Welt nichts, NICHTS, zum Positiven hin verändern, solange die Menschen sich ihrer Panzerung und der Panzerung in ihren Mitmenschen nicht gewahr werden. Es ist wie in der individuellen Orgontherapie: nichts, wirklich NICHTS, geht voran, solange der Patient sich nicht seiner jeweiligen Panzerung, etwa im Brustsegment, gewahr wird. Das bedeutet natürlich nicht nur, daß man intellektuell „weiß“, daß man gepanzert ist (ein bloßes Jonglieren mit nicht klar definierten Begriffen), sondern daß man es fühlt, erfährt, in Kontakt mit der Panzerung tritt, sozusagen Kontakt mit der Kontaktlosigkeit aufnimmt. Das geht einher mit einem existentiellen Schmerz und dem Willen zur Veränderung. Im sozialen Bereich muß dieser Wille die Massen erfassen oder es gibt keinerlei Hoffnung dem Abgleiten in die Barbarei zu entgehen. Deshalb ist etwa das Buch Kinder der Zukunft von einer Bedeutung, die schlichtweg nicht überschätzt werden kann.

Der Grundfehler der Orgonomie im Umgang mit der Öffentlichkeit

1. März 2018

Seit Reichs Zeiten wird immer wieder der gleiche Fehler gemacht: gegen die Lüge der anderen wird die Wahrheit (nicht „die eigene Wahrheit“, sondern DIE Wahrheit) gesetzt. Etwa gegen die Lüge, daß Reich nicht ganz richtig im Oberstübchen war, die Wahrheit, daß das Orgon existiert und praktisch eingesetzt werden kann. Theoretisch mag dieser Ansatz die beste Lösung sein, doch praktisch… Praktisch sieht es aus der Perspektive des Publikums so aus, daß hier jede Seite ihre „eigene Wahrheit“ vertritt und die Jury folgt dann fast immer dem gesellschaftlichen Mainstream. So kann die Orgonomie niemals auf einen grünen Zweig kommen. Was tun?

In der realen Welt, weit weg von wissenschaftlichen Prinzipien, Kliniken, Forschungslabors und erkenntnistheoretischen Erwägungen, geht es immer nur um Erzählungen, d.h. letztendlich um EMOTIONEN. Eine solche Erzählung ist „Reich der verrückte Pseudowissenschaftler“ und weniger populär „Reich der Orgasmuskönig“. Zwei Erzählungen, die den eigentlichen Inhalt von Christopher Turners Adventures in the Orgasmatron ausmachen. Ein sehr modernes Buch, denn nur oberflächlich geht es um eine Biographie mit akademischem Anspruch, im Kern aber um das Ausspinnen der zwei besagten populären Erzählungen. Worum es heutzutage generell geht, sieht man etwa anhand von Obama und Trump: in den letzten Jahren ging es nie auch nur ansatzweise um objektive politische Berichterstattung, sondern einzig um das Fortspinnen der Erzählung vom humanistischen und intellektuellen Superneger Obama bzw. vom rassistischen und tumben Kinderfresser Trump. Man kann tun und lassen, was man will, gegen derartige Erzählungen ist nicht anzukommen! Nochmal: Was tun?

Das einzige, was man tun kann, ist auf subversive Weise eine Gegenerzählung in Gang zu setzen. Untergründig hat es diese Gegenerzählung in der Orgonomie stets gegeben, sie hat beispielsweise den heutigen Präsidenten des American College of Orgonomy als Jugendlichen zur Orgonomie gebracht: Reich als heroisches Opfer finsterer Machinationen „der Mächtigen“.

Baut man dadurch nicht selbst die eigene Unternehmung auf der Lüge auf? Nur aus mechano-mystischer Sicht stoßen wir hier auf ein Dilemma. In der funktionellen Herangehensweise unterscheiden wir nicht zwischen „irrationalen“ Gefühlen (Erzählungen) und rationalem Verstand (die Wahrheit), sondern zunächst einmal zwischen primären (ungepanzerten) und sekundären (gepanzerten) Gefühlen. Es geht schlichtweg darum, daß irrationale Argumente sich, so Reich, nicht mit Verstandesargumenten allein schlagen lassen. Die gegen sie vorzubringenden Verstandesargumente müßten vielmehr „auf festem Fundament kräftiger, natürlicher Gefühle ruhen“ (Die sexuelle Revolution, Fischer TB, S. 203).

Die Reglementierung des Schußwaffenbesitzes ist ein Symptom der Emotionellen Pest

28. Februar 2018

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über die Reaktion auf Schulmassaker in Amerika:

Die Reglementierung des Schußwaffenbesitzes ist ein Symptom der Emotionellen Pest

KAMERADEN DER ZUKUNFT

21. Februar 2018

In Kinder der Zukunft wirkt der Abschnitt „Das Problem der Freundschaft zwischen Jugendlichen“ (S. 181-188) im „Kapitel“ über „Die sexuellen Rechte der Jugend“ ziemlich anachronistisch – bzw. er wirkte noch vor wenigen Jahren anachronistisch: heute wird er immer aktueller. Es geht um die Spaltung der Sexualität in Zärtlichkeit und Sinnlichkeit. Früher himmelte der bürgerliche Jugendliche die Mädchen der eigenen Klasse an und stellte sie auf ein Podest als Verkörperung von Schönheit und „Reinheit“. Seinen Trieb entlud er mit Prostituierten und Mägden.

Im von Reich selbst revidierten Originalmanuskript heißt der Abschnitt übrigens „Die Schwierigkeiten der kameradschaftlichen Beziehungen der Jugend“ und beispielsweise wird die Gattin nicht zum „sexuellen Spielzeug“ (ein Begriff, der Freude suggeriert) des Ehemannes, wie es der Übersetzer ungeschickt widergibt, sondern (so das Originalmanuskript) zum „sexuellen Werkzeug“. Zynisch ausgedrückt: ein bloßer Stoßdämpfer. Eine kameradschaftliche Beziehung ist ausgeschlossen, weil der Geschlechtsakt die Ehefrau immer weiter entwertet, d.h. gefühlsmäßig auf die Stufe der besagten Prostituierten und Mägde herabwürdigt.

Szenarien einer vergangenen Welt, die in den beiden Weltkriegen und der Entwicklung der antiautoritären Gesellschaft seit 1960 bis auf kuriose Restbestände untergegangen ist. Aber nein, in der multikulturellen Gesellschaft sind sie aktueller denn je! Was im übrigen zeigt, daß es hier um fundamentale bioenergetische oder besser gesagt charakterstrukturelle Gesetzmäßigkeiten geht.

Die „Prostituierten und Mägde“ sind heute unsere ganz normalen deutschen Mädchen. Mit ihnen verlustiert sich die moslemische männliche Jugend, da die eigene Volksgruppe in dieser Hinsicht absolut tabu ist. Kommt dann die Cousine aus der Türkei, die man zu heiraten hat, hat das deutsche Spielzeug seine Schuldigkeit getan. Es ist wirklich alles wie in der einstigen Klassengesellschaft.

Die Parallele geht sogar noch weiter, wenn wir das Mädchen aus besseren Kreisen betrachten. Ich zitiere das von Reich revidierte Originalmanuskript (bitte mit der entsprechenden Stelle S. 182 vergleichen):

Das Mädel wieder muß ihre genitale Sinnlichkeit unterdrücken. An Stelle gesunder, natürlicher Sexualität entwickelt sie das typische Wesen des Weibchens mit dem Seelchen, sie wird kokett, sexuell überspannt, dem Mann, den sie liebt, gefügig, ja hörig, oder sie nützt die Sexualität zur Beherrschung der Männer aus. Das Ausschalten der genitalen Befriedigung hat ein Lüsternwerden zur Folge; ein solcher Mensch muß von Sexualität zu triefen anfangen. Soweit sich so ein Mädel von der heuchlerischen Moral und Lebensart befreit und ein Geschlechtsleben lebt, wird der Schwerpunkt auf die Reizung verlegt. So kommt es zur Erscheinung der Halbjungfrau, die alles tut, ausnahmslos alles, bis auf die Aufnahme des männlichen Gliedes in die Scheide.

Wer kennt sie nicht, die aufgedonnerten, ewig provokanten kleinen „Südländerinnen“, die exakt den von Reich beschriebenen „Mädeln“ entsprechen.

Die Paralelität wird deutlich an den folgenden Ausschnitten, die ich einem früheren Blogeintrag von mir entnehme:

Ab und an findet man sogar in deutschen Medien so etwas wie Realität. Etwa wenn man folgendes zu lesen bekommt:

Sie heißen Serap, Ayse oder Günay, kommen aus der Türkei, Algerien oder dem Kosovo und sind auf der Flucht vor ihrer Familie. Sie sind 16, 17 Jahre als, also noch halbe Kinder, aber sie sollen verheiratet werden – an den Cousin oder einen Mann aus ihrem Heimatdorf. Krumm von Prügeln und in Todesangst haben sie sich in Frauenhäuser oder vom Jugendamt angemietete Wohnungen geflüchtet. Für die Mädchen geht es tatsächlich um Leben und Tod.

Wie in in den Ursprungsländern dieser Mädchen und Frauen zugeht, beschreibt Souad in ihrer Autobiographie Bei lebendigem Leib. Hier wird der wirkliche, nämlich sexualökonomische, Hintergrund des „Nahostkonflikts“ beleuchtet.

In Sabatina: Vom Islam zum Christentum – ein Todesurteil beschreibt die 21jährige Pakistanerin Sabatina James ihre tragische Lebensgeschichte, die ein bezeichnendes Licht auf die Realität des Islam und die imgrunde reaktionäre Vision einer „multikulturellen Gesellschaft“ wirft.

Als 10jährige folgt Sabatina ihrer Familie in die österreichische Provinz. Sie lebt sich schnell ein. Dabei kollidiert sie immer häufiger mit den Moralvorstellungen ihrer Eltern. Kurz nach ihrem 16. Geburtstag verschleppen sie ihre Eltern nach Pakistan, weil sie ihnen zu westlich geworden ist. In der Koran-Schule wird sie geschlagen und mißhandelt. Zu ihrem 17. Geburtstag wird sie (wie in der islamischen Welt üblich) zur Heirat mit ihrem eigenen Cousin gezwungen!

Dem Buch Der Multikulti-Irrtum von Seyran Ates zufolge müssen muslimische Mädchen und junge Frauen häufig den Analverkehr über sich ergehen lassen; die Methode würde zuverlässig nicht nur die Empfängnis, sondern vor allem die Entjungferung verhüten. Vernünftige Erhebungen zum Thema kann man sich kaum vorstellen. Man kann nur beispielsweise auf die „sotadische Zone“ verweisen und auf sich häufende Anekdoten, wie die folgende aus einem „Sexforum“:

hatte mal eine perserin als freundin. diese wurde gezwungen, jemanden zu heiraten den die familie ausgesucht hat. sie musste als jungfrau die ehe eingehen. ich hatte fast ein jahr lang spass mit ihr. sie machte alles ausser normalen gv. fuer sie war anal das beste ueberhaupt. sie konnte nicht genug davon kriegen.

Man lese auch unbedingt den Artikel „Gefangen im Unaussprechlichen“ aus der Süddeutschen Zeitung:

Kundruns wirklicher Horror aber, das sind eingesperrte und vergewaltigte Ehefrauen, mißbrauchte Töchter. Sie erzählt von einem Mädchen, in deren Mund sich eine Geschlechtskrankheit eingenistet hatte, vom Bruder übertragen. Von einer Fünfjährigen, deren Anus zerrissen ist, weil sie anal mißbraucht wurde, um das Jungfernhäutchen zu schützen. „Tor zwei“ nennen Musliminnen das: Analverkehr, um die Jungfräulichkeit zu bewahren; diese Sexualpraktik nutzen Männer, wenn ein junges Mädchen in der Hochzeitsnacht unberührt wirken soll.

In ihrem Buch Die fremde Braut beschreibt die deutsch-türkische Soziologin Necla Kelek, wie aus Gastarbeitern Türken und aus Türken Moslems wurden. „Importbräute“ (so gut wie immer Cousinen) werden aus der Türkei geholt, hier wie Gefangene gehalten und als Brutmaschinen mißbraucht. Eine vom deutschen „Sozialstaat“ subventionierte systematische Türkisierung bzw. Islamisierung der deutschen – „Be-Völkerung“.

Das besondere an ihrer Arbeit ist der quasi „sexualökonomische“ Blick ins Intimleben. Beispielsweise beschreibt sie, wie sie selbst auf das Eheleben vorbereitet wurde:

Auch ich wurde von meiner Tante in die „Kunst der Liebe“ eingewiesen. Ich war 14, und sie sagte mir, wie man es mit einem Mann machen soll: „Du legst dich hin, machst die Hände zur Faust und schließt die Augen. Und ‚o gelir ve bosalir’, er kommt und entleert sich. Aber wenn du dich bewegst, wird er sich lange an dir aufhalten.“ Seit 25 Jahren mache sie es so, und ihr Mann habe sich noch nie beklagt. (S. 217)

Soweit das Eigenzitat. – Wir brauchen Wilhelm Reich mehr denn je, werden aber mit dieser minderwertigen Rückübersetzung abgespeist.

Das teutsche Wesen

17. Februar 2018

Interessanter Kommentar von „Zeitgenosse“:

Was die Selbstzerstörung der Deutschen anlangt, so habe ich einem interessanten Kommentar gehört. Ich habe mal nen Ur-Bayer darauf angesprochen, warum ihr Deutschen euch mit Freuden selber ruiniert und abserviert. Er (ein Stock-konservativer Rechter aus Süd-Bayern) meinte darauf hin lakonisch: das ist das germanische Erbe in uns. Wir müssen einfach mit wehenden Fahnen untergehen und nach Walhalla gehen; das liegt in unserer Natur seit Ewigkeiten.

Andere Rechte geben ganz im Gegenteil dem „artfremden“ Christentum die Schuld. Dessen „jüdischer“ Universalismus (alle Menschen sind gleich), Masochismus (die andere Wange hinhalten) und Welthaß (ich bin nicht von dieser Welt) hätten die Wehrhaftigkeit und den Selbsterhaltungstrieb des treudoofen Germanen „zersetzt“.

Nun, wie die alten Germanen waren, läßt sich an den Skandinaviern und vor allem Isländern ersehen. Das, was heute als „deutsch“ imponiert, ist wohl eher Resultat von vier ungeheuren Katastrophen: Pest, Bauernkriege und Reformation, 30jähriger Krieg, kleine Eiszeit: die alten Traditionen zerstört, die Leute, die säen und ernten sollten, waren tot oder sterbenskrank, Söldnerheere plünderten das Land und die Sommer waren wie heute die Winter, man konnte also kaum was anbauen, während die Winter selbst arktisch waren. Generation auf Generation ist durch eine Hölle gegangen, gegen die der Syrienkrieg Pipifax ist!

Gegen die alles zersetzende Anarchie wurde ein rigider „analer“ Ordnungswahn gesetzt, der bis heute das „Deutschtum“ ausmacht. Nicht zufällig sind im Deutschen alle Schimpfwörter fäkaler Natur. Die durchschnittliche Charakterstruktur des Deutschen war infolge, frei nach Elsworth F. Baker, durch eine anale Blockade aufgrund von Verdrängung geprägt und entsprechend durch Sicherheitsstreben, Ordnung und Sauberkeit gekennzeichnet. Alles war bioenergetisch auf Kontraktion gepolt – „Kontraktion“ im Sinne der kosmischen Überlagerung und damit auf Produktion. Siehe die zweite Hälfte der Schöpfungsfunktion:

Gleichung9xy

Der verdrängte anale Charakter kennt nur zwei Dinge Planung (das X bei Vx) und Rabboten (das Y bei Vy). Resultat ist ein Arbeitsprodukt A nach dem anderen. Deshalb, wegen dieser allesüberbordenden Produktivität (die unterfüttert wurde durch die ebenfalls anale sprichwörtliche Sparsamkeit der Deutschen = Anhäufung von Kapital, „Häufchen machen“) wurde Deutschland Opfer der angelsächsischen Emotionellen Pest, die das friedliebende Deutschland im Ersten Weltkrieg (und im Anschluß im Zweiten Weltkrieg) vernichten wollte. Ich erinnere nur an den alliierten Bombenterror. Das kann man alles hier und hier nachlesen! (Lesebefehl!)

Bis heute sorgt Deutschland durch seine Sparsamkeit und Produktivität für Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft, deshalb tut das Merkelregime ja auch alles, um dieses Land zu ruinieren bzw. „weltkompatibel“ zu machen.

Das ist die erste Erklärung für die gegenwärtige Selbstzerstörung unseres Vaterlandes. Die zweite ist aber wichtiger:

Ein weiterer Aspekt der verdrängten analen Blockade ist der Masochismus. Der Masochist kann sich von seiner krampfartigen analen Panzerung nicht selbst befreien und provoziert deshalb andere, die dieses Geschäft für ihn besorgen: „beschmutz mich, benutz mich“. Wie Churchill schon ganz richtig sagte: entweder würgt dich der Deutsche wie ein irrer Hunne oder er kriecht vor dir und leckt dir die Stiefel. Oder wie der Türke vor kurzem sagte: eine KÖTERRASSE. Der masochistische deutsche Untermensch verkuppelt seine 15jährige Tochter mit phallisch-narzißtischen Machos aus dem sagenumwobenen Südland und zahlt ihn dafür fürstlich von ihm GEFICKT zu werden. Je mehr sich der Deutsche zur Gaudi der Herrenmenschen blutend im eigenen Kot suhlen kann, desto glücklicher ist er!