Archive for Mai 2020

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 66

21. Mai 2020

orgonometrieteil12

66. Mechanistischer Kausalismus, mystischer Finalismus und energetischer Funktionalismus

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Von „Die Funktion des Orgasmus“ (1927), über „Die Entdeckung des Orgons, Bd. 1“ (1942) zu „Genitalität“ (1944)

20. Mai 2020

1927 beschrieb Reich, wie von der gesunden Frau beim Höhepunkt der Atem angehalten wird, was von heftigem Atmen abgelöst wird, „das sich bei der Frau gewöhnlich in Schreien auflöst“ (Die Funktion des Orgasmus, S. 25). In der revidierten Fassung von 1944 ist dieser Satz schlichtweg gestrichen (Genitalität, S. 41), desgleichen zuvor 1942 in Die Entdeckung des Orgons, Band 1 (Fischer TB, S. 82). Und da, wo es 1927 noch hieß, daß das Atmen in der Erregung „frequenter“ wird, wird er in der neuen Fassung „tiefer“.

1942 ergänzt er:

Die Frauen reagieren auf die Orgasmusangst verschieden. Die meisten halten den Körper mit halbbewußter Aufmerksamkeit ruhig. Andere bewegen ihn sehr forciert, weil die sanfte Bewegung allzu starke Erregung bewirkt. Die Beine werden aneinander gepreßt. Das Becken wird zurückgezogen. Zum Zwecke der Bremsung der orgastischen Empfindung wird er Atem regelmäßig angehalten. Das letzte sah ich merkwürdigerweise erst 1935. (Die Entdeckung des Orgons, Band 1, S. 124f, Hervorhebungen hinzugefügt)

Bei der Beschreibung der Behandlung eines zwangsneurotischen Charakters wird von Reich nachträglich ebenfalls ein ganzer Satz gestrichen. Hier geht es um die Forderung nach sexueller Abstinenz, nachdem der Patient in einen „Zirkel“ gefangen ist zwischen Befriedigung im Geschlechtsakt, darauffolgendem Verschwinden der Symptomatik und deren Wiederkehr nach einigen Tagen. Sexuelle Abstinenz bis zum Erfolg der Analyse sollte das durchbrechen. Aus sexualökonomischer Sicht war dieses psychoanalytische Vorgehen natürlich absurd! (Die Funktion des Orgasmus, S. 25).

Reich wandte sich dagegen, den Patienten die angebliche „Ersatzbefriedigung“ des Geschlechtsverkehrs während der Behandlungszeit zu verbieten, damit die Symptome klarer hervortreten. Gerade diese Regel würde das Behandlungsziel hintertreiben: die Freilegung der Genitalität. In der psychiatrischen Orgontherapie gilt allenfalls, daß der Patient etwa 24 Stunden vor der Sitzung keinen Geschlechtsverkehr haben sollte, damit die Blockaden besser hervortreten.

Ideologie und das Nichtglaubenwollen (Teil 11)

19. Mai 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen

 

Die Vorgehensweise der Emotionellen Pest bei der Coronavirus-Pandemie erkennen

18. Mai 2020


Die Bioenergetik der Coronavirus-Krise (Teil 7).

Die Vorgehensweise der Emotionellen Pest bei der Coronavirus-Pandemie erkennen

nachrichtenbrief153

17. Mai 2020

Ideologie und das Nichtglaubenwollen (Teil 10)

16. Mai 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen

 

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 65

15. Mai 2020

orgonometrieteil12

65. Sexualökonomie

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Ideologie und das Nichtglaubenwollen (Teil 9)

14. Mai 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen

 

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 64

13. Mai 2020

orgonometrieteil12

64. Das Unbewußte

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Ideologie und das Nichtglaubenwollen (Teil 8)

12. Mai 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen