Paul Mathews: Symposium des Esalen-Instituts über Wilhelm Reich: Oder was Orgonomie nicht ist (Teil 1)

23. August 2021

Symposium des Esalen-Instituts über Wilhelm Reich: Oder was Orgonomie nicht ist (Teil 1)

David Holbrook, M.D.: ÜBER AUTORITARISMUS, RECHTS UND LINKS / EMOTIONALER TON UND DIE WAHRHEIT

22. August 2021

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Über Autoritarismus, rechts und links

Emotionaler Ton und die Wahrheit

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: c. Wechselwirkende Galaxien (Fortsetzung)

21. August 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: c. Wechselwirkende Galaxien (Fortsetzung)

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: c. Wechselwirkende Galaxien

20. August 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: c. Wechselwirkende Galaxien

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: b. Zwergellipsen

19. August 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: b. Zwergellipsen

Wer Grün wählt, wählt den Faschismus!

18. August 2021

Die faschistische Partei Wilhelm Reichs (Teil 4)

HIV/AIDS und Corona/Covid-19

17. August 2021

Der ganze moralistische Ton, die Aufmachung der Kampagne, der zentral generierte Gruppendruck der AIDS-Kampagne der 1980er Jahre („Benutze ein Kondom!“) kehrt in der gegenwärtigen Corona-Impfkampagne zurück. Auch damals stand die Menschheit vor der Auslöschung,– wenn wir nicht alle Kondome benutzen!

Damals, nach 20 Jahren sexueller Befreiung durch die Pille, die endlich sorgenfreie Spontanität im intimen Umgang zwischen Männlein und Weiblein ermöglichte, setzte eine besonders von „Linken“ fanatisch forcierte Gegenreaktion ein, die aus dem Geschlechtsakt etwas inhärent Lebensgefährliches und für die Gemeinschaft Lebensfeindliches machte, den Akt auf eine streng geregelte klinische Verrichtung reduzierte (Aufstülpen, Rein, Raus, Entsorgen) und den Orgasmus fast verunmöglichte. Liebevoll streicheln mit Gummihandschuhen!

Heute wieder genau das gleiche: Seit etwa 20 Jahren sind alle Krankheiten besiegt. Wir haben wirklich alle Stoffe des Planeten auf ihre medikamentöse Wirksamkeit durchprobiert und dank MRT gibt es nichts Verborgenes mehr. (Der eine oder andere mit einer schrecklichen Krankheit wird jetzt empört sein, aber wir sprechen hier selbstverständlich nicht von Absolutheiten, sondern von dem was maximal in der mechanistischen Medizin erreichbar ist!) Die Menschen lebten noch nie gesünder, jede Generation erringt neue Altersrekorde – und die Pharmaindustrie steht vor dem Ruin. Deshalb sind Impfstoffe, die Gesunden verabreicht werden, der Markt der Zukunft.

Mit Covid wird wieder bei voller Fahrt die Handbremse gezogen: die Menschheit steht wieder vor dem Untergang! Nur diesmal sollen uns nicht glitschige Gummitüten retten, sondern die Spritze. Und wieder können sich die „Linken“ vor Begeisterung und Fanatismus gar nicht wieder einkriegen. Der gleiche geiferende „Zieh … über!“

Ging es vor vier Jahrzehnten um die Einschränkung der Sexualfunktion, ist heute die Arbeitsfunktion dran. Und genauso wie damals nichts, wirklich gar nichts stimmte, denn es war für einen Heterosexuellen faktisch unmöglich AIDS durch normalen Geschlechtsverkehr zu kriegen, stimmt heute nichts, wirklich gar nichts: außerhalb der Risikogruppen ist es fast unmöglich an Covid zu sterben, solange man so behandelt wird, wie bei jeder anderen Grippevariante auch!

Alles genauso wie damals. Statt die eine entscheidende Risikogruppe, die Homosexuellen (besonders die heimlichen Homosexuelle) mit dem Kondom zu retten, wurde genau die Gruppe belästigt, die das alles praktisch nichts anging: junge heterosexuelle Paare. Das war Emotionelle Pest pur: ein gigantischer Generalangriff auf die Genitalität und eine einzige Propaganda für die Homosexualität. Das ganze ist dann über die Jahre mehr oder weniger versandet und das Endresultat ist kurioserweise eine erschreckende Durchseuchung der sexuell aktiven Bevölkerung mit sexuell übertragbaren Krankheiten, u.a. weil sich dumme Nutten und ähnliche Menschen in ihrer AIDS-Panik irgendwelche Antibiotika einwarfen und so resistente Keimstämme züchteten.

Heute habe ich keine Angst vor den Ungeimpften, sondern vor den Geimpften, denn so sicher wie das Amen in der Kirche, werden die immer neue Generationen Krankheitserreger ausbrüten – gegen die wir uns ins alle Ewigkeit werden regelmäßig werden impfen lassen müssen. Und noch etwas: Ich persönlich habe von AIDS-Diagnosen gehört, die ich nie und nimmer glaube. Wer will schon wissen, auf was die entsprechenden Tests so alles ansprechen! Die Konsequenzen der positiven Tests waren jedenfalls lebenszerstörend. Urplötzlich ging es, ob der neuen vorgeblich „lebensrettenden“ Medikation, bergab und zwar rapide! Bei Covid haben wir eine ähnliche Situation. Patienten wurden sinnlos intubiert und die üblichen Medikamente für Lungenerkrankungen abgesetzt, da die in den aus dem Nichts instantan hervorgezogenen Covid-Leitlinien nicht vorgesehen sind.

Fußnote zu: Nachwort zu „Zweite Ergänzung zu ‚Besprechung von ORGONOMIC FUNCTIONALISM No. 8, Spring 2021 (Teil 3)‘“

16. August 2021

Ich erwähnte eine Eselsbrücke zur englischen Vokabel „elevator“: –> see you later alligator –> rock’n roll –> Elvis Presley –> Las Vegas –> merkwürdigerweise spielen in allen Filmen über Las Vegas Fahrstühle eine zentrale Rolle –> Fahrstuhl.

Jedes einzelne Wort der Eselsbrücke, bspw. „Elvis“, wird selbst wieder über eine entsprechende Eselsbrücke ins Bewußtsein gerufen. Das zeigt uns, daß Sprachen untrennbar von der Kultur sind, in der wir aufgewachsen sind und leben. Eine zweite entscheidende Rolle wird der Aufbau und das Funktionieren (sozusagen „Assoziieren“) unseres Organismus spielen. Alles hier ausgeführte in der Tradition: Kant (Organismus), Marx (Gesellschaft), Freud (die Vergesellschaftung der Psyche), Reich (die Vergesellschaftung des Körpers)!

Plansprachen sind von daher eine Todgeburt wie alles Künstliche. Die einzige Möglichkeit, den Beschränkungen unserer gepanzerten Sprache zu entkommen, ist die Orgonometrie. Sie steht in der gleichen Traditionsreihe, wenn wir noch Hegel, Engels und Lenin einfügen.

Nachwort zu „Zweite Ergänzung zu ‚Besprechung von ORGONOMIC FUNCTIONALISM No. 8, Spring 2021 (Teil 3)‘“

15. August 2021

Gibt es ein „primordiales Bewußtsein“, das Erinnerungen etwa so speichert wie ein Magnetband? Reich hat in Charakteranalyse lang und breit ausgeführt, daß das Ich die Summe aller vergangenen Erlebnisse ist. Da wird nichts mechanisch „abgespeichert“, sondern in der Vergangenheit wurden bestimmte Weichen für die Strukturierung des sich entwickelnden Organismus gestellt, weshalb „Erinnerungen“ nichts anderes sind als die Wahrnehmung der aktuellen biophysischen Struktur des Organismus. Wie sollte es auch anders sein? Imgrunde sagen die Mystiker natürlich auch nichts anderes, nur daß sie die Welt vollkommen überflüssigerweise verdoppeln. Diese Spaltung hat Reich im letzten Kapitel der Charakteranalyse analysiert…

Nehmen wir hier die Erinnerung an das intrauterine Leben – und in letzter Konsequenz an Vorleben: der Hauptfehler der Proponenten von „Rückführung“, wie Freud, Jung, Rank, etc., liegt einfach darin, daß es das „Ich“, das sich angeblich erinnert, gar nicht gibt. Es ist genau umgekehrt: erst der Akt der Erinnerung konstituiert das Ich. Natürlich existierte die Vergangenheit, denn mein Selbst, d.h. mein Körper, war dabei als ich geboren wurde, aber es ist naiv zu glauben, damals wäre etwas abgespeichert worden, was man später wieder abrufen kann. Erinnerungen sind, streng orgonomisch betrachtet, nur eine aktuelle Folgeerscheinung der Art, wie in der Vergangenheit sich die bioenergetische und physische Grundlage des Ich formierte („Zeit –> Raum“). Beim Erinnern geht es also nicht um „das Abspielen einer Kassette“ („Raum/Zeit“), sondern darum, wie der „Kassettenrekorder“ gebaut und immer wieder repariert wurde.

Selbst Vokabellernen würde ich hier hinzurechnen. Niemand kann mir einreden, daß eine Vokabel wie „elevator“ in irgendwelchen Schaltkreisen oder biochemischen Verbindungen im Gehirn gespeichert wird, um dann jederzeit wieder abgerufen werden zu können. Als ich die Vokabel „elevator“ lernte, konstituierte sich mein „Selbst“ neu, wie bei jedem neuen Input. Dieser Vorgang wird evident, wenn man sich den konkreten Mechanismus des Erinnerns vergegenwärtigt. Es wird nichts von einem Speicher „abgerufen“, sondern Assoziationsketten, Eselsbrücken, rein physiologische Automatismen und der Abschluß offener „Gestalten“ sind die Grundlagen der Erinnerung. Erinnerungen sind in das Funktionieren des Körpers eingebettet: es handelt sich um zusätzliche Organe (Hans Hass).

Bei mir wäre die Eselsbrücke etwa: „elevator –> see you later alligator –> rock’n roll –> Elvis Presley –> Las Vegas –> merkwürdigerweise spielen in allen Filmen über Las Vegas Fahrstühle eine zentrale Rolle –> Fahrstuhl“.

Warum wird dann doch das Ich so betrachtet, als wäre es ein kleines Männchen, das im Gehirn sitzt? Diese Illusion beruht auf der orgonotischen Pulsation, die die primäre Grundlage des „sekundären“ Ich ist. Erinnert sich etwa ein Patient an die Einzelheiten seiner Geburt, bedeutet das nicht, daß er damals ein Bewußtsein, ein „Ich“ hatte, das dies abspeicherte, vielmehr durchlief damals das pulsierende orgonotische System eine entscheidende Entwicklungsphase, die seine zukünftige Entwicklung bestimmte. „Erinnerungen“ sind gar keine „Erinnerungen“, sondern nur die Wahrnehmung der aktuellen biophysischen Struktur des Organismus. Erinnerungen sind also letztendlich eine Illusion, aber eine notwendige Illusion, denn nur so gewinnt das „Ich“ seine Identität.

„Erinnerungen an frühere Leben“ entsprechen in etwa dem, was mir passiert, wenn ich in der Abenddämmerung nach Hause gehen: irgendwelche Stoffetzen an Bäumen werden aus der Entfernung zu Personen, weil mein Gehirn im Chaos meiner Umwelt, immer Sinn ausmachen will, damit ich mich überhaupt orientieren kann. All die „Kleopatras“ und „Napoleons“, die heute rumlaufen, sind Menschen, die Halt im Ansturm ihrer wirren Gefühle suchen.

Genauso wie es mittels der soziopolitischen Charakterologie möglich ist, die politischen Weltläufe zu verstehen, ohne in Verschwörungstheorien Zuflucht nehmen zu müssen, kann die „personale“ Charakterologie auch jene „unerklärlichen“ seelischen Vorgänge erklären, von denen all die Spökenkieker unter den Therapeuten berichten.

Man kann sagen, daß nach der modernen Neuro-Psychiatrie das Gehirn eine „konstruktivistische Sinnfindungsmaschine“ ist, die von Eindrücken bedrängt wird, denen das Gehirn irgendeinen Sinnzusammenhang geben muß. Das Gehirn darf unter keinen Umständen eine Sinnleere zulassen, da sich sonst der Mensch nicht mehr orientieren kann. Zum Beispiel könnte man in lauten Kneipen keine Gespräche führen, würde man nicht ständig die Lücken in den Sätzen, die man nicht vom Hintergrundgeräusch trennen konnte, mehr oder weniger sinnvoll selbst auffüllen. So schließen wir auch sonst ständig Sinnlücken, um uns in einer von uns nur fragmentarisch registrierten Welt überhaupt zurechtfinden zu können. Hier könnte beispielsweise das Geheimnis des UFO-Phänomens liegen: früher „sah“ man Gnome, Engel und Dämonen, heute sieht man „UFOnauten“.

Zweite Ergänzung zu „Besprechung von ORGONOMIC FUNCTIONALISM No. 8, Spring 2021 (Teil 3)“

14. August 2021

Um 1950 herum schreibt Reich in seinem Manuskript „Die orgonbiophysikalische Bedeutung der Bione“:

Die Entstehung von Lebewesen aus Eiern widerlegt nicht die Tatsache, daß die Eier selbst durch die natürliche Organisation von Bionen in jedem einzelnen Tier von neuem entstanden sind. Die Eier der Tiere entstehen nicht aus Eiern durch Zellteilung oder Knospung, sondern sie organisieren sich aus tierischer Materie.

Das ist direkt von seiner Krebsforschung abgeleitet: genauso wie Krebszellen und dann der ganze Tumor nicht aus entarteten Körperzellen entstehen, sondern sich aus dem bionösen Zerfall, also der Auflösung der Körperzellen neu organisieren, geht auch die Eizelle und infolge der gesamte neue Organismus aus dem bionösen Zerfall von Zellen des Mutterorganismus hervor, die sich dann zu neuen Zellen, dem Embryo und schließlich dem neuen Organismus organisieren. [Ähnliches schrieb er etwa zur gleichen Zeit in Die kosmische Überlagerung: „Es ist zu vermuten, daß sich die Spermatozoen und Eier in den Metazoen auf die gleiche Art durch Kondensation von Orgonenergie im Keimgewebe bilden“ (S. 41).]

Es erübrigt sich zu sagen, daß das falsch ist und das gar zu begründen. Hier zeigt sich die Tragik des Reich-Archivs. Er glaubte, daß ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod und zukünftige Generationen seinem Ansatz gegenüber aufgeschlossener sein würden. Dabei hat er verkannt, daß auch er Kind seiner Zeit war und Sachen, wie das obige Zitat, nur aus der Zeit heraus gewürdigt werden können. Damals setzte der Triumpf der Molekularbiologie und Genetik erst an (ganz zu schweigen von der modernen Bildgebung) und die Menschen hatten gerade so eben noch ein Ohr für derartige Ausführungen, während heute nur noch Reich-Spezialisten überhaupt weiterlesen!

Ich bin der Überzeugung, daß man immer das zeitnah veröffentlichen sollte, was man erarbeitet hat, denn nur so ist Kritik und Kontrolle möglich und es kann nichts mehr verlorengehen bzw. später von irgendwelchen Archivaren und Herausgebern manipuliert werden.

Macht Reichs obige Aussage aus heutiger Warte überhaupt irgendeinen Sinn? Ja – und das ist die Gegenwahrheit zu dem, was ich soeben ausgeführt habe: Erst heute können wir das Geschehen bei der Befruchtung orgonbiophysikalisch richtig einordnen. Das, was in den Hoden und Ovarien geschieht, ist wirklich engstens mit bionösem Zerfall verbunden, was man allein schon an der Krebsanfälligkeit dieser Organsysteme sieht. Die Vererbung kommt ins Spiel, weil sich diesem mit der Krebsgenese funktionell identischen Prozeß ein anderer Funktionsbereich überlagert: die koexistierende Wirkung.

Beim Krebsprozeß geht es nur um Bewegung und entsprechende Formgesetze, so wie Reich das in Der Krebs und Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. Bei der Vererbung geht es jedoch nicht um Bewegung („Bewegung von A nach B“), sondern gewisserweise deren Gegenteil: das Zusammenfallen bzw. die Gleichzeitigkeit von A und B, so als gäbe es keine räumliche bzw. keine zeitliche Distanz zwischen ihnen. Wenn ich mich an etwas erinnere, ist es, als gäbe es keine zeitliche Distanz zwischen damals und heute. Genetik ist das entsprechende in der Biologie („Du siehst aus wie dein Vater 1980!“). Diese „Zeitlosigkeit“ („Zeit –> Raum“ bzw. „Nacheinander –> Nebeneinander“), die im Bereich der Genetik zum Ausdruck kommt, ist eine unabhängige orgonotische Funktion wie die Bewegung („Raum/Zeit“) eine ist:

Was sagt uns das ganze? Daß ein Projekt wie die Zeitschrift Orgonomic Functionalism absolut kontraproduktiv ist und Reichs Renommee schadet, wenn es nicht in eine lebendige orgonomische Forschung eingebunden ist und von tatsächlichen Orgonomen betreut wird. In einer rationalen Welt würde das Material mit entsprechenden Kommentaren im Journal of Orgonomy erscheinen und Reichs Archiv von im Feld praktisch seit Jahrzehnten tätigen Fachleuten wie Drs. Konia. Crist, Harman, etc. betreut werden.