Zur Abtreibungsdebatte in den USA.
Über die Zerstörung der amerikanischen Nation durch die Politik
Ich habe Saharasia zuende gelesen und bin restlos begeistert! Ich bin bereit dieses Buch gegen jeden Einwand zu verteidigen. Selbst gegen meine eigenen Einwände – da die Sache so ungemein richtig und wichtig ist. Ich finde es nur schade, daß DeMeo nicht aufs ganze geht und die Bakersche soziopolitische Charakterologie einbaut, etwa durch ein Schlußkapitel wie: „Europe vs. Saharasia: The Miscarried Biosocial Revolution: The Enlightenment, Modern Liberalism and the Spread of Communism“. Stattdessen bekämpft er sie (Bakers Nosologie) in Nach Reich. Und dann muß ich doch glatt von DeMeo solch einen Mist lesen: „Regarding the Soviet Union, established in the wake of the Russian Revolution, its early period of existence under Stalin’s dictatorship was no less bloody than prior Central Asian states, largely because Soviet armoring and patrism was not touched or changed by the communist revolution“ (S. 343). So als wenn die Revolution etwas genuin „matristisches“ Gewesen sei, was früh gescheitert ist, und nicht Saharasia in neuen Kleidern; Bakers modern liberalism.
Angesichts meiner Lektüre des ethnologischen Buches Frauenmacht ohne Herrschaft über geschlechtsegalitäre Gesellschaften möchte ich vielleicht doch noch was einwenden: DeMeo benutzt (gezwungenermaßen) die ethnologischen Daten für seine Weltkarten, so als handele es sich um physikalische Meßergebnisse. Dem ist natürlich nicht so, vielmehr sind sie natürlich alle durch die Vorurteile der Feldforscher geprägt. Es ist nur die Frage, in welche Richtung dieser systematische Fehler geht: die fast durchweg männlichen und teilweise sogar missionarisch-christlichen Feldforscher werden wohl die matristischen Anteile verkannt haben (so hat selbst Malinowski die sozioökonomische Stellung der Trobriandischen Frauen unterschätzt). Für die Saharasiatheorie bedeutet dies, daß ein Großteil der „grauen“ Bereiche wohl eher „weiß“ sind – was die Saharasiatheorie noch eindeutiger macht.
In seiner Diskussion von „Saharasia Today“ beschreibt DeMeo sehr schön die sexualökonomisch horriblen Zustände in der arabischen Welt. Doch über das entscheidende Problem, das etwa auch dies Aufkommen des Faschismus in den 20er und 30er Jahren oder die gegenwärtige reaktionäre Wende in den USA erklärt, kein Wort. Kein Wort über die Schere zwischen gutgemeinten aber kontaktlosen Reformen, wie die des Schahs in Persien, und der biophysischen Struktur der Menschen. Typischerweise preist DeMeo die Reformer. Was haben diese „Westler“ erzeugt: den Islamismus. Jeder Versuch Saharasia aufzulösen, endet in einer Verschärfung Saharasias. Was tun? Zumindest nicht die Sozialreformer preisen, wie DeMeo es tut, sondern auf die Traditionen setzen und ihre langsame organische Veränderung.
Die antisexuelle Reaktion steht heute Links! Übrigens wird das wahre Problem normalerweise nirgends erwähnt: daß (wie mir persönlich von Betroffenen erzählt wurde) Mädchen und Frauen tatsächlich belästigt werden – und zwar von türkischen Jugendlichen. Ein Resultat jener Geschlechtertrennung, die die Linken auch in diesem Land durchsetzen wollen. In Saudi-Arabien geht das so weit, daß selbst einzelne Männer belästigt werden. Neulich las ich in einem Tatsachenbericht, daß eine Frau, die an einer saudiarabischen Strandpromenade joggen wollte, ständig angemacht wurde. Also bat sie ihren Fahrer, vor ihr her zu joggen. Schockiert stellten sie fest, daß jetzt zusätzlich auch er, von saudischen Männern angemacht wurde.
Ich lese gerade ein Buch, das ich seit 10 Jahren lesen wollte: Norman Lewis: Die Missionare. Über die Vernichtung anderer Kulturen. Ein Augenzeugenbericht, Stuttgart: Klett-Cotta, 1991. Über die weltweite Verschwörung von US-Fundamentalisten, die über matriarchale Stämme herfallen, um ihnen Jesus und den Tod zu bringen. Wirklich die perfekte Ergänzung zu DeMeos Saharasia, auch wenn die Lektüre wirklich kaum zum aushalten ist: Christen.
Weibliche Sexualität: Spontan fällt mir da dieser Widerspruch auf, zwischen der klitoralen Fixierung der „neuen Frau“ und der gegenwärtigen Tatoo-, Narben- und Beringungsmanie. Das letztere ist aus der zentralasiatisch-saharasischen Zucht von Rindern und Pferden hervorgegangen: das Vieh wird vom Besitzer gekennzeichnet und die Vagina der Stuten wird in der Pferdezucht vernäht, um die Zucht zu kontrollieren – das gleiche haben dann die „arischen“ Eroberer Ägyptens mit den schwarzen Ureinwohnerinnen gemacht (Reste findet man noch im heutigen Nord-Süd-Konflikt im Sudan). Was hat das nun mit der „neuen Frau“ zu tun?
Sado-Masochismus: die Verweigerung der Hingabe („Ich bin doch kein Tier! Kein dahinschmelzender, sich vollkommen hingebender Plasmasack, sondern eine selbstbewußte, eine sich selbst BEWUSSTE Frau!“) wird kontrakariert mit dieser extremen Selbsterniedrigung zu einem gebrandmarkten und beringten Stück Vieh („Fick mich!“): Die weibliche Biologie muß doch irgendwie durchbrechen: als man im 19. Jahrhundert die weibliche Sexualität schlechtweg leugnete, waren es die hysterischen Ohnmachts-, d.h. Hingabeanfälle – und heute, wo aus der Frau ein kastrierter Mann ohne eigene (also vaginale) Sexualität gemacht wurde, ist es eine stark masochistisch gefärbte „viehische“ Hysterie.
Irenäus Eibl-Eibesfeldt (Die Biologie des menschlichen Verhaltens, München 1984, S. 317) erwähnt bezüglich des vaginalen Orgasmus die Arbeit von Grafenberg („G-Punkt“) aus den vierziger Jahren – der soll nun ja nach dem Spiegel-Aufsatz auch ein klitoraler sein. Eibl-Eibesfeldt fährt jedoch fort: „Aber auch die Reizung von Cervix bzw. Uterus scheint beim Zustandekommen des vaginalen Orgasmus eine Rolle zu spielen. L. Clark (1970) berichtet von mehreren Frauen, die nach totaler Hysterectomie den Geschlechtsverkehr nicht mehr genossen, weil diese Reizung wegfiel.“ Eibl-Eibesfeldt fährt fort: „Viele Frauen unterscheiden die beiden Formen des Orgasmus deutlich voneinander. Vielleicht handelt es sich beim vaginalen Orgasmus um die ältere Form. Die Reizung der Clitoris erfolgt ja im wesentlichen nur dann, wenn die Partner mit ihrer Vorderseite zueinander orientiert sind. Das ist aber sicher die stammesgeschichtlich jüngere Paarungsstellung.“
DeMeo schreibt in Saharasia ebenfalls ausführlich über die Hysterektomie – die er mit dem Beschneiden und Zunähen der Frauen in Afrika gleichsetzt. Ich setze ebenfalls gleich: die merkwürdige weibliche Begeisterung für die Hysterektomie, von der xyz berichtet, und die Selbstverstümmelung der „neuen Frau“.
Es ist die Angst vor Kontrollverlust, die Angst sich auszuliefern an einen zuckenden Hohl-Muskel. Daher auch die Magersucht und die merkwürdige Verneinung des Weiblichen, die immer wieder in der Mode für Frauen durchbricht. Letztendlich hängt dies alles auch mit der Angst vor dem vaginalen Blut zusammen, das aus dem Uterus kommt: die Angst vor der Auflösung: Orgasmus = Todesangst. Daher auch die Geschichten über Kindes- und Menschenopfer, die immer wieder matriarchalen Gesellschaften angedichtet werden. Es ist eine Todesangst vor dem Satan – vor Seth – vor Isis – vor der Frau, die soweit geht, daß sich die Frauen selbst nicht akzeptieren können. Es ist die Angst vor dem orgonotischen „Kurzschluß“ zwischen der Eichel (die durch die Beschneidung unempfindlich gemacht wird) und dem Uterus (weshalb ich auch die Begeisterung der Orgonomen für das Diaphragma nicht nachvollziehen kann).
Kurioserweise arrangieren sich „konservative“ Frauen weit besser mit diesem „devil inside“, einfach weil sie bioenergetisch weit besser verankert sind – und den Ehesegen Gottes haben. „Progressive“ Frauen aber, die sich doch an sich von „Saharasia“ emanzipiert haben, sind dieser Angst haltlos ausgeliefert – sie flüchten erst recht vor der vaginalen Sexualität und ihre sexuelle Befreiung äußert sich dann weitaus „saharasischer“ als bei ihrer gesitteten konservativen Schwester.
Politik ist das Instrument der Emotionellen Pest.
Politisierung ist die bevorzugte Zerstörungsmethode der Pest für Amerika
Letztendlich ist der Mystizismus eine Verschwörung, um die Wahrheit zu verbergen. Dazu drei Beispiele:
1. Die Verschwörer schlagen uns stets mit unserer eigenen Waffe, d.h. der Enthüllung der Wahrheit. Zwei hypothetische Beispiele: Die USA entwickeln mit Hilfe der erbeuteten unausgereiften deutschen „Wunderwaffen“ eine Superwaffe, die sie ähnlich etwa einer Atombombe nicht wirklich verbergen können. Die Augenzeugenberichte sind nicht mehr aus der Welt zu schaffen, also setzt man über Einflußagenten immer absurdere Geschichten über „Außerirdische“ in die Welt, so daß keiner dieser Berichte jemals wieder ernstgenommen wird und die Augenzeugen ihre eigenen Erinnerungen entsprechend dem gewollten Narrativ „umschreiben“. Oder man nehme den Skandal um „9/11“ und all die Verbindungen zum saudischen Königshaus. Was tun, um die Leute fehlzuleiten? Man erfindet absurde Geschichten über die absichtliche Sprengung der Wolkenkratzer. Das Gemeine ist, daß auch das Gegenteil wahr sein könnte, also die Rede von „Superwaffen“ die außerirdische Invasion verhüllen soll oder ich hier die wirklichen Täter von „9/11“ schütze! Echte Enthüllungen werden verhindert mittels sozusagen falschen „Gegenenthüllungen“.
2. So arbeitet die Emotionelle Pest stets, insbesondere indem eine Wahrheit in einem undurchdringlichen Gestrüpp aus Nebensächlichkeiten erstickt und unzugänglich gemacht wird. Bernd A. Laska hat sich die Enthüllung dieses Mechanismus mit seinem LSR-Projekt zur Lebensaufgabe gemacht. Voltaire, Diderot, Rousseau, de Sade etc., d.h. ganze Bibliotheken und der Gehirnschmalz ganzer Generationen von Geisteswissenschaftlern dienten nur dazu, die einfachen Wahrheiten von LaMattrie zu übertönen. Desgleichen bei Stirner durch Marx, Nietzsche und Konsorten und bei Reich. Reich wurde von Freud verfolgt, weil er den Kern der Psychoanalyse freigelegt hatte und danach diente alle Beschäftigung mit Reich wiederum dem Ziel, diese Tat Reichs im Verborgenen zu halten.
3. Hat sich die Wahrheit trotzdem durchgesetzt, wird sie in die Zange genommen, indem die einen ihre Vertreter der rigiden Orthodoxie zeihen, die das Feuer der Wahrheit ersticken, während die anderen genau denselben Leuten eine laxe Heterodoxie vorhalten. Mit anderen Worten: sie können niemals irgendetwas richtig machen, etwa dem Erbe Reichs gerecht werden. Auf diese Weise wird die Wahrheit in alle Ewigkeit im mystischen Verborgenen bleiben – und dergestalt die Emotionelle Pest triumphieren. Auf diese Weise wurde Elsworth F. Baker und das American College of Orgonomy von jeher von den falschen Freunden Orgonomie in Schach gehalten und dergestalt das Erbe Reichs systematisch zerstört.
Reich wurde in einem Gebiet geboren und ist aufgewachsen, das heute zum westlichsten Teil der Ukraine gehört. Die Einzelheiten kann man auf der Website https://www.wilhelmrei.ch/ nachlesen.
Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Deutsche Reich ständig am Rande des Bürgerkrieges, während sich die Sowjetunion aus einem blutigen Bürgerkrieg herausschälte. Man war alles andere als geborene Freunde, denn die Komintern tat alles, um einen blutigen Bürgerkrieg in Deutschland zu befeuern, und die Deutschen standen auf Seiten der Weißen; eine Unterstützung, die von den Sozialdemokraten bis zum rechten Rand des politischen Spektrums reichte. Außerdem hatten die Deutschen mit der Sowjetunion noch ein Hühnchen zu rupfen, denn die hatte alles getan, um ihren vertraglichen Verpflichtungen von Brest-Litowsk nicht nachzukommen, womit sie gewichtig zur wirklich „ungerechten“ deutschen Niederlage im Weltkrieg beigetragen hatte. Aber was mehr zählte als Ideologie und Gefühle war die geostrategische Lage der beiden Nationen, die zu diesem Zeitpunkt gemeinsam die absoluten Parias der Weltpolitik waren. Buchstäblich der Abschaum der damaligen Menschheit, sahen sich die Reichswehr (in Gestalt der Freikorps die Schlächter der Roten in Deutschland) und die Rote Armee (die Schlächter der Weißen in Rußland) gezwungen eng miteinander zu kooperieren. Die Russen profitierten von der Expertise und Technik der Deutschen, während die Deutschen in den Weiten Rußlands frei von der Kontrolle der Entente Manöver abhalten und sogar Waffen produzieren und testen konnten.
Die Periode der Unsicherheit endete in beiden Ländern etwa 1923. In diesem Jahr scheiterte Hitlers Marsch nach Berlin, er kam in Haft und wurde dort über Rudolf Heß mit den Ideen Karl Haushofers, Professor für Geopolitik, bekannt gemacht: die Zukunft Deutschlands läge in den unermeßlichen Weiten Eurasiens („Lebensraum im Osten“). Nach der Machtergreifung Hitlers 10 Jahre später wurde die bereits auslaufende Zusammenarbeit mit der Roten Armee aus ideologischen Gründen endgültig gestoppt und Hitler bereitete sich auf einen kolonialen Eroberungskrieg gegen „die Slawen“ vor. Dieser begann denn auch nach einem genauso kurzen wie absurden Intermezzo: der Renaissance der deutsch-sowjetischen Freundschaft im Hitler-Stalin-Pakt. Im Gegensatz zu seinen Generälen, die auf das Machtzentrum Moskau konzentriert waren, richtete sich Hitlers eigentliches Augenmerk auf die Ukraine als Kornkammer und in jeder Hinsicht „westlichster“ Teil der Sowjetunion. Tatsächlich stand diese dank des Verlustes der Ukraine knapp vor dem Kollaps, vor dem sie nur die Unterstützung durch die USA gerettet hat.
Nach dem Krieg taten die USA alles, um eine Allianz zwischen Bonn bzw. Berlin und der Sowjetunion bzw. Rußland zu verhindern. Das war natürlich anfangs alles durch Kommunismus und Kalten Krieg überlagert, tritt aber jetzt aktuell klarer denn je zutage. Biden riskiert eher einen Dritten Weltkrieg, wieder mit Deutschland im Zentrum, als es zuzulassen, daß ein neues Machtzentrum entsteht: Deutschland und seine Expertise in enger Allianz mit Rußland, d.h. mit freiem Zugriff auf die unendlichen Weiten Nord- und Zentraleurasiens.
Dieser geopolitische Zentralkonflikt des Planeten hat Reichs Leben bestimmt. Man denke nur an das Berlin Anfang der 1930er Jahre. Nachdem sich Moskau mit dem endgültigen Sieg Stalins über Trotzki als Zentrum des Weltkommunismus fest etabliert hatte, war es nicht im Interesse der KPdSU, daß die Kommunisten in Berlin an die Macht kamen. Alles wurde getan, um einen Erfolg der KPD unmöglich zu machen, denn über kurz oder lang wäre die Führungsrolle von Moskau und den Russen nach Berlin und den Deutschen übergegangen. Hingegen bot ein Hitler an der Macht Stalin die Möglichkeit schließlich ganz Europa mit der Roten Armee von der „faschistischen Barbarei“ zu befreien, d.h. im Endeffekt ein großrussisches Reich zu errichten.
Das oben Umrissene ist m.E. der „materialistische“ Kern der gegenwärtigen Ukraine-Krise. Es geht um materielle Interessen. Das Fressen steht immer am Anfang, vor jedweder Ideologie, jeder Sexualität, etc. Reichs Entdeckung war, daß die in den Massen Struktur gewordene Sexualunterdrückung das Unmögliche schafft, nämlich, daß diese schließlich gegen ihre eigenen Interessen, letztendlich gegen ihre „Freßinteressen“ handeln und den Stalins und Hitlers dieser Welt die Macht über sich geben. Das sieht man sehr schön an den heutigen seelenverkrüppelten Deutschen, die in ihrer überwiegenden Mehrheit sich gegen Putin und Rußland mobilisieren lassen und für einen durch und durch korrupten Mafiastaat wie die Ukraine BUCHSTÄBLICH hungern und frieren wollen, statt im Verein mit Rußland und mit dem Goldrubel in eine sichere, satte und warme Zukunft voranzuschreiten.
Und Gemach, ich mache mir über Putins Charakter und den russischen Faschismus keinerlei Illusionen, auch nicht über die „saharasische“ Natur von „Rußland an sich“. Aber ich will nicht „die Welt retten“, sondern frage mich, was im DEUTSCHEN Interesse ist. Was jedenfalls nicht im deutschen Interesse ist, ist die Aufnahme von Millionen von Afroukrainern und die weitere Zersetzung der Reste der deutschen Kultur durch die politisch korrekte trans Jaucheflut aus dem Westen.
Wie paßt das zusammen, daß Reich zwischen 1928 und 1936 ein fanatischer Kommunist sein konnte, der, wie die „Antifa“ heute, kaum einen Unterschied zwischen Konservativen, Reaktionären und „Nazis“ machte; – und daß heute sein gegenwärtig einzig legitimer Nachfolger, Charles Konia, Linksliberale, Sozialdemokraten und Kommunisten unterschiedslos in einen Topf wirft?
Für Konia sind Leute wie Obama, Harris und Biden und alle anderen gegenwärtigen Führer der Demokratischen Partei der USA nichts anderes als rote Faschisten, – genauso wie es für Reich Ende der 1920er Jahre und Anfang der 1930er Jahre keinen Unterschied zwischen dem katholischen Zentrum, den Anhängern der Hohenzollern und den Nationalsozialisten gab.
Um das verstehen, muß man sich die damalige Presse und die damalige Justiz vergegenwärtigen: die ständige Hetze gegen fortschrittliche Leute wie Reich, und Gerichte, die die Schuldigen laufenließ, während Unschuldige, die die falsche politische Gesinnung hatten, mit einem Unrechtsurteil nach dem anderen in die Enge getrieben wurden. Es ist kein Zufall, daß der Justizpalast-Brand in Wien 1927, sein Vor- und Nachspiel, Reich politisch radikalisiert hat. „Funktionell“ betrachtet waren alle Akteure auf der Rechten unterschiedslos Feinde des Lebendigen, d.h. alle ihre Ideologien und entsprechenden Handlungen liefen auf das gleiche hinaus: die restlose Auslöschung der Orgonomie (d.h. des gesellschaftlich wirksamen Lebensimpulses). Es waren in Wien, Berlin, Kopenhagen, Malmö und Oslo unterschiedslos die gleichen Faschisten, ob sie sich nun katholisch, deutsch-national oder sozialdemokratisch gerierten. Sie lieben den Tod und wir lieben das Leben!
Und daran hat sich prinzipiell nichts geändert, obwohl es mittlerweile, beginnend mit den Jahren unmittelbar nach Reichs Tod, zu einer dramatischen „Rotverschiebung“ (Konia) gekommen ist, durch die sich nun das politische Spektrum sozusagen „links staut“ und alle Unterschiede auf der Linken nichtig macht. Die Medien sind nur noch „Rotbestrahlung“ und die Justiz verbreitet durchweg „Roten Terror“. Wir werden vom letzten Stalinistischen Abschaum regiert… Ich brauche das nicht weiter ausführen. Die Orgonomie, d.h. die Verkörperung des Lebendigen, ist die gleiche geblieben, sie ist die einzige letztgültige Wahrheit, nur die Zeitläufe haben sich geändert: aus einer sexualfeindlichen autoritären Gesellschaft ist eine permissive antiautoritäre Gesellschaft geworden; aus dem todestrunkenen Mystizismus der Reaktion ist der nihilistische Wahn des mechanistischen Transhumanismus geworden.