Roter und schwarzer Sadismus

7. Februar 2017

Dem Kommunisten geht es um Macht um ihrer selbst willen (die berühmte „Machtfrage“). Da er vom Kern abgetrennt ist, ist die absolute Kontrolle die einzige Möglichkeit, um mit dem inneren Terror (der Orgasmusangst, Angst vor „Kontrollverlust“) fertigzuwerden. Der Faschist hingegen mit seinem verzerrten Kernkontakt sieht sich als „Ritter“, der einer Mission „im Auftrag des Herrn“ folgt, dem Ozeane von Blut geopfert werden. Der norwegische Massenmörder Breivik ist ein gutes Beispiel, die Kämpfer des Islamischen Staats sind ein anderes.

Vom Ödipuskomplex her betrachtet, rebelliert der Kommunist gegen den brutalen Vater, während der Faschist sich mit ihm identifiziert und ihn zu übertrumpfen sucht. Der Kommunist versucht die überkommene Ordnung zu zerschlagen, der Faschist versucht sie karrikaturhaft zu überbieten. Man schaue sich nur an, was nach dem Ersten Weltkrieg in Europa geschah.

Wie lautet der Spruch? „Der Kommunist tötet dich zu deinem Besten, der Faschist tötet dich zu seinem Besten.“ Die Handlungen des Kommunisten werden durch seine intellektuelle Abwehr bestimmt. Entsprechend ist sein Sadismus eingebettet in ein Gedankensystem, das moralische Überlegenheit signalisiert. Der Faschist, mit seiner muskulären Abwehr, lebt schlicht seine Brutalität aus.

Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)

6. Februar 2017

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Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)

Wilhelm Reich und Alex Jones

5. Februar 2017

Ich hasse Verschwörungstheorien, weil jeder alles behaupten kann und da Verrückte in der Lage sind, ein in sich geschlossenes Wahnsystem zu kreieren, das in sich logischer ist als die Wirklichkeit, bei der wir uns mangels Wissen jenseits unseres perspektivischen Blicks immer wieder verhaspeln, wenn wir sie beschreiben sollen. Entsprechend nehme ich Verschwörungstheorien erst ernst, wenn etwas von zwei vollkommen unabhängigen Quellen bestätigt wird und ich das aus mehr oder weniger „eigenem Erleben“ bestätigen kann. Da wäre beispielsweise der „Schwarze Block“, der tun und lassen kann, was er will, ohne daß die Polizei eingreift oder etwa besetzte Häuser geräumt werden.

Ich habe einen Augenzeugenbericht aus Leipzig, wo ein ehemaliger „Autonomer“ berichtete, wie bizarr er es fand, daß einer der extrem militanten Anführer ehemaliger Hells Angels war und sich gegenwärtig im Zeugenschutzprogramm des Bundeskriminalamts befand und bei Kontrollen von der Polizei immer freundlich durchgewunken wurde. Und ein lokaler Fernsehbericht aus Seattle Anfang der Nuller Jahre, wo der Lokalreporter vollkommen konsterniert berichtet, wie friedliche Aufmärsche gegen die Proteste der Demonstranten vom Schwarzen Block übernommen werden, durch Gewaltexzesse vollständig deslegitimiert werden und die „Anarchisten“ dann auch noch ein Haus besetzen dürfen, für das die Stadt wie selbstverständlich Strom und Wasser bezahlt. Jeder andere US-Bürger würde für solche Aktionen für Jahre im Knast landen! Und schließlich mein Hamburg von der Hafenstraße bis heute, wo der Schwarze Block hochoffiziös an der Uni die Strategie gegen den bevorstehenden G20-Gipfel entwerfen kann. Oder die Tatsache, daß regelmäßig in Deutschland von Linksradikalen ganze Bahnlinien durch Vandalismus lahmgelegt werden – und nichts passiert. Von wegen kriminelle Vereinigung, Terror und so! Es ist wie „SA marschiert!“ – und die preußische Polizei macht nichts.

Es scheint einen „tiefen Staat“ zu geben, der diese SA-Horden instrumentalisiert, um legitimem linken Protest, etwa gegen die Welthandelsorganisation, von vornherein jede Wirkmöglichkeit zu nehmen, und um rechten Protest, insbesondere gegen die genozidale Umvolkung, von vornherein durch blanken Terror unmöglich zu machen. Wenn man dann noch bedenkt, daß die Medien, die durch wenige, d.h. vielleicht gerade mal fünf, global operierende Großkonzerne kontrolliert werden, das ideologische Sprachrohr des Schwarzen Blocks sind. Die „Linken“ und die Großkapitalisten haben ein und dasselbe Ziel: die Öffnung aller Grenzen („Grenzen“ in jeder Beziehung und in jedem Bereich!) und die Zerschlagung aller gewachsenen Strukturen.

Reich sprach von „Hoodlums in Gouvernement“ (Kriminelle in der Regierung) und der Kooperation von „Moskau“ und „Rockefeller“. Nach Reichs Tod wurde sein Erbe systematisch von „Reichianern“ zerstört. Sie tauchen meist aus dem Nichts auf, machen einen ungeheuren Wind und lösen sich wieder in nichts auf. Typischerweise vertreten sie die „rot-grüne“ Agenda der gleichen Verschwörer, die bereits Reich ermordet haben.

Hier ein klitzekleiner Einblick in das, was wirklich passiert:

Und hier was Deutschsprachiges über die gottverfluchte Lügenpresse. WER LIEST BLOSS DIESEN SATANISCHEN PROPAGANDADRECK?!

http://www.pi-news.net/2017/02/wien-ib-chef-nimmt-stellung-zu-schussdrama/

Und schließlich: ich kann kaum ausdrücken, wie sehr ich Alex Jones und Donald Trump liebe:

Strick: Wilhelm Reich, Biologist (2015)

4. Februar 2017

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Strick: Wilhelm Reich, Biologist (2015)

Sexnotstand bei musel-manischen Killerschimpansen!

3. Februar 2017

Unsere Vettern die Schimpansen können liebevoll, empathisch, voller Mitgefühl sein, aber auch brutale Bastarde, was fremde Affenhorden betrifft. Bei den Bonobos, deren Motto „Make love, not war!“ zu sein scheint, ist das letztere zwar schwächer ausgeprägt, aber auch sie sind in dieser Hinsicht nicht ohne. Nun haben Forscher beobachtet, wie ein ehemaliges Alphatier, das fünf Jahre außerhalb einer Schimpansenhorde bzw. an deren äußersten Rand lebte und nur Kontakt zu zwei ehemaligen Verbündeten hatte, brutal ermordet und sein Leichnam kannibalisch geschändet wurde, als er versuchte in die Gruppe zurückzukehren. „Reichianer“ brechen bei so etwas weinend zusammen, weil eine derartig fiese Natur nicht dem „Weltbild“ entsprechen will, das Reich etwa in Äther, Gott und Teufel angeblich gezeichnet hat.

Immerhin gibt es einen „Reichianischen“ Aspekt bei dieser Sache, denn durch den Einfluß des Menschen gibt es bei der betreffenden Horde unnatürlicherweise mehr Männchen als Weibchen. (Weibchen werden von Wilderern weggefangen und getötet, um deren Babies als Schmusetiere verkaufen zu können.) Entsprechend ist die Sozialstruktur aus den Fugen geraten und von übermäßiger Konkurrenz um die wenigen verbliebenen Weibchen geprägt. Wenn man so will, ist es zu einer sexualökonomischen Katastrophe gekommen, die den Aggressionspegel ins unerträgliche gesteigert hat. Genau das gleiche beobachtet man gegenwärtig in menschlichen „Großhorden“, nämlich China, Indien und dem moslemischen Kulturkreis. Bereits in vorislamischer Zeit wurden weibliche Babys sofort nach der Geburt ermordet, indem man sie bei lebendigem Leib in der Wüste verscharrte. Mohammed hat das zwar verboten, doch trotzdem war die Kindersterblichkeit bei Mädchen durch Vernachlässigung in Saharasia stets signifikant höher als bei Buben. Das hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft und mittlerweile durch die muselmanische Invasion auch Auswirkungen auf das Geschlechtergleichgewicht in Europa. Es wird immer einfacher das Geschlecht von Ungeborenen zu ermitteln und entsprechend als minderwertig erachtetes weibliches Leben auszumorden. „Reichianer“ kämpfen fanatisch für dieses Recht auf Mord, der zynischerweise „Schwangerschaftsunterbrechung“ genannt wird. Der Planet wird sich in eine mörderische Hölle voll musel-manischer Killerschimpansen im Sexnotstand verwandeln!

Der empathische Tanz der Zukunft

2. Februar 2017

Tanzen macht empfänglicher für die Gefühle anderer: Wer viel tanzt, reagiert stärker auf die Stimmung, die durch Körperhaltung und Bewegung des Gegenübers ausgedrückt werden. Sogar die unbewußten Gefühlsreaktionen auf andere sind bei Tänzern verstärkt, wie eine Studie belegt. Das Tanzen könnte vielleicht sogar Autisten und anderen Menschen mit gestörter Sozialwahrnehmung helfen, empathischer zu werden.

Man lese selbst den Bericht über die Studie von Julia Christensen (City University of London) et al.. Es geht um die „Ausdrucksbewegungen des Lebendigen“, es wird mittels Fingerelektroden der Hautschweiß, d.h. die Reaktion des autonomen Nervensystems gemessen, es geht um Empathie und Kontakt. Und gleichzeitig geht es ganz und gar nicht darum, sondern um reine Mechanik und Datenverarbeitung („Spiegelneuronen“). 80 Jahre nach Reichs Entwicklung der charakteranalytischen Vegetotherapie (zu der er sich u.a. auch durch Ausdruckstanz inspirieren ließ) und seinen bioelektrischen Experimenten ist die offizielle Wissenschaft nicht einen Zentimeter weiter. Sie mißt immer noch nur den Hautwiderstand, begnügt sich mit oberflächlichen Befragungen und befaßt sich mit Menschen, als wären diese Kühlschränke oder automatisch sich öffnende Türen, deren Sensoren und Relais besser eingestellt werden müßten. Als Student de Orgonomie fühlt man sich immer wie ein Besucher aus der Zukunft, der in ein altes primitives Jahrhundert geraten ist.

Münster: Gott ist tot und die letzten Menschen blinzeln

1. Februar 2017

Gestern postete Robert dankenswerterweise einen Link zur „Erinnerungskultur“ in diesem gottverlassenen Scheißland: http://www.journalistenwatch.com/2017/01/31/terroranschlag-breitscheidplatz-den-opfern-einen-namen-geben/

Dort geht es darum, daß das Politikerpack aus wahltaktischen Gründen nicht will, daß das von ihnen so bezeichnete „Pack“, die deutsche Wahlkartoffel, allzusehr emotionalisiert wird und auf dumme Gedanken kommt.

Zweifellos ist das alles so richtig beobachtet, aber ich möchte den Blick tiefer richten auf die massenpsychologischen Aspekte. Es trifft sich gut, daß ich, wenn ich durch das wintertrübe westfälische Münster gehe, an „Wilsberg“ denken muß oder an den „Münster-Tatort“. Was mich dabei beklemmt, ist das Gefühl, daß das Fernsehen, die Fiktion, in einer gewissen Hinsicht realer ist als die Wirklichkeit. Die letztere ist rein fassadär, will sagen: im Film dringen die Protagonisten tatsächlich durch die Häuserfassaden, hinter denen die Menschen leben, und vor allem: im Film haben die Menschen einen Charakter, sind Unikate, während im realen Leben die Menschen immer austauschbarer werden, Fensterpuppen. Ich bin alt genug, um in der Rückschau zu sehen, daß früher die Menschen zu einem Gutteil wirkliche „Charakterköpfe“ waren, interessant, mit Biographien, mit einem Innenleben. Heute sehe ich nur Zombies. Je jünger desto leerer und austauschbarer. Es ist so, als wenn die Menschen nur noch Fassaden wären; nur noch Oberfläche ohne Tiefe, ohne Inhalt.

Man vergleiche die heutigen Politiker mit einem Kiesinger, Adenauer, Strauß, Wehner, Brandt oder Schmidt! Die ersteren sind gar keine Menschen mehr, sondern nur Chimären, Geister, Pappkameraden. Sie spiegeln getreulich das wider, was in den Massen geschieht: Es gibt kein Leben mehr hinter den Häuserfassaden, denn die Menschen schauen Wilsberg oder den Münster-Tatort, wo sie wirkliche Charaktere, etwa Ekki oder Professor Boerne, mit einer Faszination bewundern, deren Ursprung sie nicht benennen können. Auf der Straße begegnet man solchen Charakteren nie, sondern emotionalen Neutren ohne Innenleben.

Wegen dieser allgegenwärtigen Leere kommt den demokratischen Eliten, den Politikern, gar nicht in den Sinn, daß da auf dem Berliner Weihnachtsmarkt MENSCHEN auf grausamste Weise zerfetzt und zerquetscht wurden, unendlich bedeutsame Biographien, ganze Universen des Innenlebens ausgelöscht wurden. Es ist alles nur Fassade. Gott ist tot, der bioenergetische Kern ist erloschen. Tote Augen blicken uns an, während tote Münder irgendwelche bedeutungslosen Laute absondern.

Corrington: Wilhelm Reich. Psychoanalyst and Radical Naturalist (2003)

31. Januar 2017

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Corrington: Wilhelm Reich. Psychoanalyst and Radical Naturalist (2003)

Krebsiger Zerfall nach dem Tod

30. Januar 2017

Alex E. Pozhitkov (University of Washington) et al. konnten in ihrer Arbeit „Tracing the Dynamics of Gene Transcripts after Organismal Death” zeigen, daß nach dem Tod sich das Leben im Körper fortsetzt, vielleicht für zwei Tage. Die Forscher stellten eine „schrittweise Abschaltung“ nach dem Tod fest, wo einige Gentranskriptionen, die Übertragung von DNA auf RNA und der erste Schritt der Genexpression, geringer wurden, während andere sich nach dem Tod sogar verstärkten. Einige Zellen scheinen zu kämpfen und zu versuchen, sich selbst zu reparieren, speziell Stammzellen. Dabei kommt es insbesondere zu Aktivitäten, die üblicherweise mit Streß, Immunabwehr, Entzündung und Krebs verbunden sind. Interessanterweise ist auch Gentranskription, die mit der embryonalen Entwicklung verbunden ist, erhöht. Es sei, als ob Teile des Körpers in der Zeit zurückgingen, d.h. zelluläre Eigenschaften der sehr frühen Entwicklung zeigen.

Wie Reich in Der Krebs gezeigt hat, versucht sich der Körper beim Absterben auf einem primitiveren Niveau neu zu organisieren.

Tagebuchschreiben

29. Januar 2017

Es ist fraglich, ob das autobiographische Aufarbeiten irgendeinen Nutzen zeitigt. Einer Studie der beiden britischen Forscher Elaine Duncan (Glasgow Caledonian University) und David Sheffield (Staffordshire University) zufolge haben die, die Tagebuch schreiben, einen weitaus schlechteren Gesundheitszustand als jene, die auf diese selbstbezüglichen Grübeleien verzichten. Tagebuchschreiber leiden wesentlich häufiger unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Verdauungsproblemen. Besonders deutlich ist der Effekt bei denen, die auf diese Weise ihre Traumata „bewältigen“ wollen.

Bisher hatten Psychologen angenommen, daß Tagebücher zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse geeignet seien, aber es ist offensichtlich günstiger, wenn nicht alles sofort zu Papier gebracht wird. Man nimmt an, daß die Tagebuchschreiber viel öfter an ihr Geschick denken und sich in einem grübelnden, ewig wiederholenden Zyklus befinden.

Das Problem ist umfassender. Leute, die sich in der „Esoterik“ auskennen, wissen, daß es nichts Kontraproduktiveres gibt, als schlimme Dinge, „bei denen es doch nicht mit rechten Dingen zugehen kann“, etwa schier unerklärliche Unglückserien und unfaßbar schlechtes Karma, „aufarbeiten“ zu wollen. Nicht nur, daß es nichts bringt, vielmehr chronifizieren sich diese Umstände nur noch weiter, wenn man sich immer und immer wieder auf sie „eintuned“. Es ist geradezu ein „schwarzmagisches Ritual“ der Selbstvernichtung!

Das einzige Geheimnis des „Glückspilzes“ und „Sonntagskindes“ ist es, daß er sich nicht von der Vergangenheit einspinnen läßt, sondern immer wieder von vorne anfängt.

Weniger „esoterisch“: Das Geheimnis des Womanizers ist nicht sein Aussehen, sondern einzig und allein seine positive Ausstrahlung und seine Unverfrorenheit. Der Loser mag zwar wie der nächste James Bond aussehen, aber wenn er die unvermeidlichen Zurückweisungen des hysterischen Geschlechts nicht aus seinem Kopf kriegt, d.h. schlicht und ergreifend ignoriert bzw. gleich wieder vergißt, wird er ewig eine dunkle Wolke aus Unsicherheit mit sich tragen, die wirklich auch noch die empfänglichste Frau abstößt.

Was vergangen ist, ist vergangen. Basta! In der Vergangenheit zu leben und sei es nur, den vergangenen Tag „aufzuarbeiten“, ist äquivalent mit Panzerung!