Posts Tagged ‘Gesundheit’

Emotionen sprechen lauter als Worte (Teil 2)

30. Januar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Das Projekt „Children of the Future” des „Orgonomic Infant Research Center” (O.I.R.C.) (Teil 2)

24. Dezember 2018

Das Projekt „Children of the Future” des „Orgonomic Infant Research Center” (O.I.R.C.)

Das Projekt „Children of the Future” des „Orgonomic Infant Research Center” (O.I.R.C.) (Teil 1)

23. Dezember 2018

Das Projekt „Children of the Future” des „Orgonomic Infant Research Center” (O.I.R.C.)

Psychotherapie und das Projekt „Kinder der Zukunft“

26. Oktober 2018

In Kinder der Zukunft (Gießen, 2018) beschreibt Reich den „perfekten Kontakt“ seines Sohnes Peter als Kleinkind. „David“ so heißt er im Buch, lebt aus dem Kern heraus, ist „transparent“, durchlässig. Er ist ehrlich, aufrichtig, direkt, bescheiden und freundlich. Reich fährt fort: „Wir haben bereits solche Eigenschaften bei biopathisch Erkrankten [im Verlauf der Heilung] aus der Tiefe aufsteigen sehen. Jetzt finden wir das Gleiche in natürlich heranwachsenden Kindern“ (S. 41).

Die Worte, die ich nachträglich in eckige Klammern gesetzt habe, stammen nicht von Reich selbst, sondern sind eine Erfindung des Übersetzers, werden aber Reichs Intention entsprechen. Die Qualitäten, die das ungepanzerte Kind mitbringt und im Laufe der Zeit entfaltet, tauchen auch im Verlauf einer regelgerechten psychiatrischen Orgontherapie auf. Das „Kind der Zukunft“ ist in uns verschüttet, ähnlich wie die Arbeitsdemokratie am Grunde des Kapitalismus fortwirkt. Wenn wir arbeiten, haben wir automatisch Anteil an der Gesundheit. Wir werden Teil der Gemeinschaft aller Arbeiter. Wenn wir in Orgontherapie gehen, öffnen wir die Tür zu den „Kindern der Zukunft“. Entsprechend behandeln Orgontherapie-Patienten ihre Kinder anders – sie empfinden Solidarität mit ihnen.

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 19)

14. Oktober 2018
Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist heimann.jpg.

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 2)

6. September 2018

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist heimann.jpg.https://www.orgonomie.net/Entstehungsgeschichte.pdf

Gesundheit und Krankheit, Demokratie und Diktatur

25. August 2018

Entweder ist ein Mensch (und eine Gesellschaft) ungepanzert, d.h. gesund, oder nicht, also krank. Gesundheit und Krankheit sind zwei grundlegend unterschiedliche Kategorien zwischen denen es keine Übergänge, Abstufungen oder Grauzonen gibt. Entweder hat man Malaria oder man hat sie nicht. Es gibt keine Gesunden, die mehr oder weniger von der Malaria entfernt sind. Es gibt aber sehr wohl Malariakranke, die fast gesund und Malariakranke, die fast tot sind, ein Kontinuum unendlich vieler Abstufungen. Der orgastisch potente und der gepanzerte Mensch sind zwei vollkommen unterschiedliche Spezies. Das einzige, was man sagen kann, ist, daß es mehr oder weniger ausgeprägt kranke (gepanzerte) Menschen gibt.

An dem hier beschriebenen fehlerhaften Denken leiden auch alle soziopolitischen Analysen, die so tun, als gäbe es irgendwas, was die Marktwirtschaft mit der organisierten Kriminalität verbände oder die Demokratien mit Diktaturen. Vorzugsweise argumentieren so Rechts- und Linksextreme. Allenfalls haben Diktaturen unterschiedlich schlimme Phasen. Beispielsweise war der nationalsozialistische Gebilde nach seiner Konsolidierung kaum zu vergleichen mit dem gleichen „Staat“, der im Krieg Fabriken zur systematischen Ermordung von Menschen unterhielt. Das gleiche läßt sich über die Sowjetunion sagen, wenn man die Zeit der Neuen Ökonomischen Politik mit der Zeit der Säuberungen vergleicht. Es gab Zeiten, wo die Demokratien mit den Diktaturen verhandeln konnten, aber das ändert nichts daran, daß es zwei GRUNDSÄTZLICH unterschiedliche Systeme sind.

Man kann allenfalls sagen, daß Demokratien nicht homogen sind und es in ihnen jede Menge an emotionell pestkranken Menschen gibt. Deshalb muß man alles tun, daß sie nicht in Richtung Faschismus bzw. Sozialismus kippen und dergestalt ihr Wesen (das CFP, das gemeinsame Funktionsprinzip) GRUNDSÄTZLICH ändern.

Psychotherapie, Körpertherapie, Orgontherapie

25. Juli 2018

Psychotherapie ist nicht das, was sie vorgibt zu sein, denn jedes längere Gespräch setzt euphorisierende Endorphine frei. Deshalb ist die Methode auch ziemlich gleichgültig, wie jeder ehrliche Psychotherapeut zugeben wird. Es kommt auf die Person des Therapeuten an, sein Charisma und seinen Rapport mit dem Patienten. Ähnlich ist es mit der Körpertherapie bestellt, etwa der „Bioenergetik“ nach Alexander Lowen. Die Aktivierung verspannter Skeletmuskulatur setzt Endorphine frei und entsprechend enthusiasmiert verläßt der Patient die Praxis. In beiden Fällen kommt das endorphin-freisetzende freiere Atmen hinzu.

Was rundweg allen diesen Ansätzen fehlt, ist die Libidotheorie Freuds, die einzig und allein Reich beibehalten und weiter ausgebaut hat. Dabei geht es nicht nur, wie es häufig dargestellt wird, darum, daß Reich das vage Konstrukt „Libido“ mit einer konkreten physikalischen Energie, dem Orgon, ausgefüllt hat. Wichtig sind die Libidostufen, d.h. die Befreiung der genitalen Libido von prägenitalen Überlagerungen. Das zwingt dem Gespräch und den körperlichen Interventionen von den Themen bzw. den Körperregionen her eine bestimmte Abfolge auf.

Orgontherapie ist „biophysische Chirurgie“ (Reich), d.h. die sprachlichen und die körperlichen Interventionen haben jeweils eine bestimmte FUNKTION, sind Teil eines strategischen Gesamtplans. Es geht nicht darum, daß es dem Patienten besser geht, d.h. er sich in seiner Neurose häuslicher einrichtet, sondern um die Umstrukturierung seiner Libidostruktur (= Charakterstruktur) in Richtung Genitalität (= Gesundheit, das Funktionieren des Organismus als Einheit).

Gesundheit und Charakter

21. Mai 2018

Wegen der doppelten Annäherungsweise, die das Reichsche Werk auszeichnet (von der Biologie auf das Soziale und vom Sozialen auf die Biologie) kann man nicht einen sozialen gegen seinen vorgeblich „biologistischen“ Gesundheitsbegriff ausspielen. Gerade jene Marxisten, die Reich diese vorgebliche Einseitigkeit vorwerfen, verfallen in das entgegengesetzte Extrem. Hier spreizt sich Ernst Bloch:

Gesundheit ist ein sozialer Begriff, genau wie das organische Dasein der Menschen, als Menschen insgesamt. So ist sie überhaupt erst sinnvoll steigerbar, wenn das Leben, worin sie steht, nicht selber von Angst, Not und Tod überfüllt ist. (Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt/Main 1977, Bd. 2, S. 541)

Also kann etwa in Bangla Desh niemand „gesund“ sein und alle würden dort gesünder, hätten sie unseren Lebensstandard? Wegen der Panzerung wäre eher das Gegenteil der Fall: Bangla Deshis wären eher mit ihrem neurotischen Elend konfrontiert, litten vermehrt an „Zivilisationskrankheiten“ „psychosomatisch“, etc. Für einen nichtsnutzigen linken Zombie wie dem pseudophilosophischen Schwätzer Bloch sind die Menschen selbst Zombies.

Reich hat stets einen untrennbar soziobiologischen Gesundheitsbegriff vertreten: die Panzerung ist „verinnerte“ gesellschaftliche Unterdrückung, das „Überich“. Dies sieht man besonders gut an seiner Auseinandersetzung mit der Neopsychoanalyse etwa in Reich Speaks of Freud. Leute wie Sullivan, Horney, Fromm, etc., die nur mit blutleeren („libidoleeren“) Begriffen hantiert haben.

Gemeinhin wird heute Gesundheit definiert als Verfügung über die eigene Zeit und das Gefühl, Kontrolle über das eigene Leben zu haben (wobei auch die Sinnfrage involviert ist = „Welche Funktion hat das?“), was zwar weitgehend mit Reichs funktioneller Definition von Gesundheit als Selbstregulation übereinstimmt, aber daß Reich im Gefängnis von einem Augenblick zum anderen nicht mehr „gesund“ war…

ZUKUNFTSKINDER: 7. Das Drogenproblem, b. Die vegetative Strömung und ihre Drosselung

18. April 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

7. Das Drogenproblem, b. Die vegetative Strömung und ihre Drosselung