Posts Tagged ‘Zwangsgrübeln’

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 2)

6. September 2018

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung

Die Frohe Botschaft der Orgonomie

26. September 2016

Verwirrung ist ein unmittelbares Resultat der Blockade der orgonotischen Strömung:

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Im Alltag tritt dies auf, wenn wir nicht unserem Bauchgefühl folgen und uns „trotz besseren Wissens“ in Situationen bringen oder in Beziehungen begeben, die nicht gut für uns sind. Teilweise müssen wir für den Rest unseres Lebens mit psychosomatischen Symptomen (etwa „Magendrücken“) und/oder beispielsweise Zwangsgrübeln für diese Fehlentscheidung bezahlen. Wir befinden uns „rechts von der Blockade“ im Lande der Konfusion.

Ausnahmslos sämtliche politischen, weltanschaulichen und „philosophischen“ Debatten spielen sich in diesem Bereich rechts der Blockade ab und werden niemals zu irgendetwas führen, außer zu noch mehr Verwirrung und Frustration.

Es gibt nur eine einzige Lösung und die besteht in der Beseitigung der Blockade. In seinem Herzen weiß das jeder. Um so schockierender ist es, daß wir alle mit diesem Irrsinn weitermachen und allen Ernstes glauben, die Diskussionen, Debatten und Auseinandersetzungen würden zu mehr führen als zu mehr heißer Luft, Verwirrung und Ungemach.

Was ist der Sinn des Lebens?

16. August 2012

Was für eine Frage! „Was ist der Sinn des Lebens?“ Ich meine, wie soll denn auch nur theoretisch die Antwort aussehen!? Etwa seinen Mitmenschen ein wirklicher Mitmensch zu sein? Was ist dann der Sinn der Existenz der Menschheit? Wir werden irgendwann verschwinden, wie jede andere Tierart auch! Der Planet wird verschwinden! Die gesamte Galaxie wird irgendwann unbewohnbar werden!

Gott? Was muß das für ein „Wesen“ (oder was auch immer) sein, das all das Leid geschehen läßt, um dann am Ende alles in Wohlgefallen aufzulösen… Nichts wird jemals das Leid auch nur eines jungen Mädchens aufheben oder rechtfertigen können, das auf dem Küchentisch einer Engelmacherin unter unsäglichen Qualen elendig verreckt ist!

Was ist der Sinn des Lebens? Ausgerechnet Freud hat dazu wohl nicht die Antwort gegeben, aber immerhin in die richtige Richtung gewiesen, als er in einem Brief vom 13. August 1937 an Prinzessin Bonaparte schrieb:

Im Moment, da man nach dem Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja in objektiver Weise nicht; man hat nur eingestanden, daß man einen Vorrat an unbefriedigter Libido hat, und irgend etwas anderes muß damit vorgefallen sein, eine Art Gärung, die zur Trauer und Depression führt.

Wenn sich beispielsweise die Panzerung des Brustsegments löst, fragt man nicht mehr nach dem Sinn des Lebens, denn man kennt die Antwort. Die Antwort liegt im Bereich der Emotionen und Empfindungen, nicht in dem Bereich der – Zwangsgrübelei.

Den Sinn des Lebens wird man niemals in seiner Studierstube ergründen können, sondern nur, wenn man sich auf das Leben einläßt. Siehe dazu das Motto aus Nikolai Ognjews Das Tagebuch des Schülers Kostja Rjabzew (1927), das Reich Die sexuelle Revolution vorangestellt hat. Oder das Wort des österreichischen spätklassischen Dichters Franz Grillparzer (1791-1872): „Denn Leben ist ja doch des Lebens höchstes Ziel.“

Man betrachte ein beliebiges Photo, daß eine Landschaft zeigt, eine Szene aus der Stadt, das Photo einer beliebigen Lebenssituation. „Objektiv“ betrachtet ist es eine sinnlose Anreihung von Graustufen bzw. Farben. Erst die Perspektive, bzw. die „Tiefe“, die die Objekte in eine funktionelle Beziehung zueinander versetzt, vermittelt Sinn. Nicht anders ist es mit Menschen, die „keinen Sinn mehr im Leben sehen“: sie sehen auf Grund ihrer Panzerung alles flach, ohne Tiefe. Alles ist „grau in grau“ – siehe dazu meinen Blogeintrag Depression und DOR.

Es geht dabei nicht um „künstliche Paradiese“. „Glückspillen“ würden die Menschen nicht wirklich glücklicher machen, da nur Tiefe (d.h. Sinnhaftigkeit) für dauerhaftes Glück sorgen kann. Mit einer „Glückspille“ würde man den Menschen die Chance nehmen zu reifen, tiefer zu werden, – den Sinn des Lebens zu finden.

Das einzelne Leben gewinnt Sinn, indem es Teil eines Ganzen wird. Die Sinnfrage ist also identisch mit dem Problem der Kontaktlosigkeit und wird aktuell, wenn der Ersatzkontakt Religion („Glaubenskrisen“), Ideologie, „Maloche“, „Sex“, etc. wegbricht.