Posts Tagged ‘Liberale’
15. Februar 2024
[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]
Mit seinen Ausführungen über die kosmische Überlagerung in der dritten Ausgabe der Charakteranalyse hatte mich Reich Mitte der 1970er Jahre: von einem Tag auf den anderen war ich „Reichianer“. Das böse Erwachen kam mit einiger Verzögerung: unvermittelt saß ich mit Leuten in einem Boot, mit denen ich nichts zu tun haben will und die m.E. nichts von Reich verstanden haben! Ich kann mich beispielsweise an meine rasende Wut erinnern, als ich schließlich Alexander Lowen und seine „Bioenergetik“ durchschaute.
Nun, wo ich mich nicht nur mit Stirner, sondern endlich auch mit der Stirner-Literatur auseinandersetze, muß ich mit einigem Entsetzen konstatieren, in welchem schier erdrückendem Ausmaß sich die Anhänger Silvio Gesells („rostendes“ Schwundgeld) der Stirner-Bewegung parasitär aufgepfropft haben. Es scheint praktisch unmöglich sich mit der Stirner-Rezeption zu beschäftigen, ohne dieser vermeintlich „freiwirtschaftlichen“ Heilsdoktrin ausgesetzt zu sein, die einzig und allein ärmere Bevölkerungsschichten treffen würde, denen buchstäblich das wenige Ersparte bzw. Aufgesparte unter den Händen förmlich zerfließen würde. Das überträgt sich schließlich auf die Fundamente der Gesellschaft selbst, da die bioenergetische Spannung erlischt (Krebs!). Die Österreichische Schule sagt dazu alles Notwendige: „Wer den Zins abschafft, ermöglicht heute Investitionen, die sich unter normalen Marktbedingungen nie gelohnt hätten. Und es erlischt die Bereitschaft, Konsumverzicht im Heute zu üben, um im Morgen konsumieren zu können. Es entwickelt sich eine Freibiermentalität, die eine Gesellschaft verarmen läßt, weil sie ihren Kapitalstock zerstört.“ – Der Gesellianismus ist eine geradezu perfekte Entsprechung zum Lowenschen Primitiv-Reichianismus, der keinerlei bioenergetische Grundlegung hat und wirklich nur Schaden anrichtet.
Da es nie so etwas wie einen „LaMettrie’smus“ gegeben hat, stellt sich hier das Problem kaum, wenn man mal von der relativ häufigen und wirklich nervigen Gleichsetzung mit De Sade absieht.
Es scheint so, daß Reich und Stirner und La Mettrie in der gepanzerten Gesellschaft nur in beschnittener, wenn nicht schlichtweg kastrierter Form zu Wort kommen. Insbesondere Reich wurde von Anfang an von Marxisten mißbraucht, um ihre pseudoreligiöse Todgeburt von Ideologie (hinter allem stecken gesellschaftliche Beziehungen) an den Mann bringen zu können: statt auf „Gott, der hinter allem wirkt“ wird ständig auf „die Gesellschaft“ verwiesen. Ja, ich weiß, eine Oblate ist, wenn sie geweiht ist, nicht mehr das, was sie ist. – Stirner muß dafür herhalten Anarchisten und Libertären ein Fundament zu geben. LaMettrie soll der Postmoderne bei der „Wiederverzauberung“ der Welt helfen. Allen fehlt das Bewußtsein dafür, was eigentlich den Kerngehalt der Leistung der großen Drei ausmacht und daß dieser Kern jedweden Kompromiß, jede Verwässerung ausschließt. Von daher auch meine ganze Empörung angesichts all dieser „-ianer“ und daß ich trotz aller Differenzen treuer, ja, „Laskaianer“ bin!
Es gibt nur zwei Arten der „Regulierung“ eines Individuums bzw. einer Gruppe von Individuen: Selbstregulierung oder Fremdregulierung. Entweder wird ein Baby gestillt, wenn es Hunger hat, oder man zwingt ihm seine Regeln auf, wobei die eine Regelung, die andere zwangsläufig nach sich zieht, bis wir vollkommen verpanzerte Individuen und eine verpanzerte Gesellschaft vor uns haben. Irgendwelche Kompromisse zwischen Selbstregulierung und Fremdregulierung können nur im Chaos enden. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: das anfangs selbstgesteuerte Baby wird renitent, quengelig, zieht sich in sich zurück oder fordert ständig Aufmerksamkeit etc. Beim von Anfang an in ein Korsett von Regeln gesperrten Baby sieht es kaum anders aus, vor allem wird es nicht mit Dankbarkeit und Zuneigung reagieren, wenn man es „befreit“ und damit den Boden unter den Füßen wegreißt.
Das erklärt auch Reichs tiefsitzende Verachtung für „Liberale“, Stirners Verachtung für „fromme Atheisten“ und die LaMettries für zutiefst reaktionäre angebliche „Aufklärer“.
Schlagwörter:Alexander Lowen, Anarchisten, Atheisten, Aufklärer, Österreichische Schule, Bioenergetik, de Sade, Freiwirtschaft, Fremdregulierung, Heilsdoktrin, Kapitalstock, La Mettrie, LaMettrie, Liberale, Libertäre, Marxisten, Max Stirner, Postmoderne, Schwundgeld, Selbstregulierung, Silvio Gesell, Stirner, Wiederverzauberung
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26. Dezember 2023
Schlagwörter:Antikommunismus, Caryl Chessman, Commentary, Demokratie, die Rosenbergs, Don Camillo, Eugene Dennis, FDA, Giovanni Guareschi, Gus Hall, Harold R. Medina, Henry Winston, Kommunismus, Kommunistenführer, Kommunistische Partei, Liberale, Martin Gardner, McCarthyismus, Mystiker, Neue Linke, Neurotiker, New Republic, Nugget, political correctness, RAF, Real, Scharlatane, Spaßguerilla, Spontis, Stammheim, The Menninger Bulletin, The New York Post, The New York Times Magazine, Time, True, Verschwörung, Wissenschaftler
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16. November 2023
Der von Reich, Baker und Konia gesehene biophysische Unterschied (Unterschied in der Panzerstruktur) zwischen Linken (Liberalen) und Rechten (Konservativen) findet sich bei der Generation von Stirner, Marx und Co. (die „Junghegelianer“) besonders klar verkörpert in den beiden Rechtsphilosophen Karl von Savigny (Rechtshegelianer) und Eduard Gans (Linkshegelianer):
Die von Savigny begründete Historische Rechtsschule ging von einem an Hegel, auch Herder, angelehnten organisch gewachsenen Volksgeist aus. Da Recht im Verständnis Savignys Kultur sei und Kultur „geistige Tradition“, diese bezüglich des römischen Rechts sogar „literarische Tradition“, nähre sich der Volksgeist aus einem dahingehenden Bewußtsein und führte so zu Volksüberzeugungen.
Im Gegensatz zu Savigny befürwortete Gans die ganz und gar sozusagen „antiorganische“ Französische Revolution (der damals aktuellen von 1830 und damit auch der von 1789).
Anders als der konservative Savigny, der die Entstehung und Entwicklung von Menschen gemachter Gesetze als naturgegebene Phänomene nur betrachten und auslegen wollte, da er sie gleichsam dem Menschen als „ewig“ gegeben und göttlich ansah, forderte der Hegelianer Gans eine Betrachtung rechtlicher Tatbestände, vor allem solcher des Besitzes, aus dem Geist philosophischer Spekulation und historischer Zuordnung. (…) Der teilweise erbittert und mit harten verbalen Attacken geführte akademische Kleinkrieg zwischen dem mächtigen Savigny und dem populären Gans sollte bis zum frühen Tod des Letzteren 1839 andauern: Noch auf dem Sterbebett soll er ein Pamphlet gegen seinen alten Feind verfaßt haben.
Gans agierte „volksfern“ ganz aus dem Kopf („Rationalität“) und der sozialen Oberfläche („soziale Gerechtigkeit“) heraus, während Savigny sozusagen vom „gesunden Volksempfinden“ (mystisch verzerrter Kontakt zum bioenergetischen Kern) ausging. Gans ging von angeblich rationalen Ideen aus, über das, was sein soll, Savigny von dem was schon immer war und durch seine pure Existenz seine Rationalität erwiesen hat. Es ging hier um den Gegensatz von Fortschritt und Tradition, zwischen rationalen (will-kürlichen!) Eingriffen auf der einen und die Durchsetzung des Eigent-lichen auf der anderen Seite, bzw. zwischen verkopfter Freiheit und angeborener, „gegebener“ (unwillkürlicher) Eigenheit.
Oberflächlich betrachtet steht die Stirnerity der sich vom Überkommenen lösenden Auffassung von Gans näher, doch… …doch betrachte man die gegenwärtige Migrationsdebatte: in einem traditionslosen Siedlungsraum, eine Kopfgeburt der neo-Marxistischen „philosophischen Spekulation“, in dem keinerlei Platz mehr ist für das Eigene (egal wie banal oder genuin Stirnerisch man es immer interpretieren mag), wird die Selbstregulation absolut negiert. Die Herrschaft des Über-Ich wird total.
Schlagwörter:Über-Ich, Eduard Gans, Eigenheit, französische Revolution, Freiheit, Hegel, Hegelianer, Herder, Junghegelianer, Karl Marx, Karl von Savigny, Konservative, Kultur, Liberale, Linke, Linkshegelianer, Max Stirner, philosophische Spekulation, Recht, Rechte, Rechtshegelianer, Rechtsphilosophie, Tradition, Volksgeist
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24. Juli 2023
[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]
Warum konnte ein Mann wie Reich, der Stirner kannte, seine Orgasmustheorie, Charakteranalyse etc. in der Tasche hatte, auf die Linken und, wie er sie später in Amerika rückschauend nannte, die „Liberalen“ hereinfallen? Weil er und sie etwas gemeinsam hatten: im krassen Gegensatz etwa zu Freud glaubten Reich und die Linken, daß der Mensch gut ist, daß man ihn nur a la Sexpol „aufklären“ müsse, damit sein guter Kern zum Tragen komme. Später mußte Reich erkennen, daß erstens Freud (oberflächlich) recht hatte und zweitens, die Linken und „Liberalen“ noch weiter vom „Kern“ entfernt waren, als etwa Freud: ihre „optimistische Anthropologie“, ihr Glaube an das Gute im Menschen war darauf begründet, daß sie nur die soziale Fassade sahen und selbst nur in dieser Fassade lebten. Ich denke jetzt an Habermas, Fromm, Marcuse und all diese anderen Flachen.
Das ist Reichs singuläre Position: daß er nichts, aber auch rein gar nichts, mit seinen alten Genossen zu tun hat (auch wenn die Rackelmanns, Senfs, Nitzschkes, Fallends, Bennetts, etc. ihn wieder in die „Emanzipationsbewegung“ heimholen wollen), sehr viel jedoch mit einer konservativen Position a la Freud – seinem Todfeind…. Siehe oben.
Das ganze ist geradezu peinlich simpel, offensichtlich und selbstverständlich, aber ich kenne niemanden, der sowas ausspricht.
Ich hasse „Freud“, ich hasse unsere „Kultur“… Die Frage ist nur, wie man die Falle verläßt. Die Linke, das Liberale, das „Progressive“, wird uns ob seiner Oberflächlichkeit in alle Ewigkeit nur noch weiter in die Scheiße reinreiten. Der einzige Weg ist: siehe oben. – Und überhaupt: Bernd Laskas LSR-Projekt mit seiner Devise „zunächst die Widerstände“ reiht sich harmonisch in diesen „konservativen“, realistischen Weg ein.
Schlagwörter:Emanzipationsbewegung, Freud, Fromm, Habermas, Konservativ, Kultur, Liberale, Linke, Marcuse, Max Stirner, Oberflächlichkeit
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27. Februar 2023
Schlagwörter:Amerika, Anarchisten, Anthony Blunt, Antikommunismus, Beatniks, Donald Maclean, Dwight MacDonald, Fellow Traveller, Franz Kafka, Guy Burgess, Henry A. Wallace, Interventionismus, KGB, Kim Philby, Liberale, Linke, McCarthyismus, Michael Whitney Straight, Orgasmatron, Präsident Kennedy, Progressive, Psychofaschismus, Sowjetunion, The New Republic, USA, Vietnamkrieg
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15. Februar 2022
Schlagwörter:Amerika, Angst, anti-autoritär, antiautoritär, Autoritarismus, autoritäre, Autorität, Charakterologie, Die Linke, Donald Trump, Dschihad, Ersatzreligion, Faschismus, Feminismus, gesellschaftliche Polarisierung, Gesellschaftsordnung, Gesellschaftspolitik, Ideologie, Isis, Islam, Islamismus, Kirchen, Konservatismus, Konservative, Liberale, Linke, Linken, Mexiko, Moral, Moslems, Muslime, Obama, Parteipolitik, political correctness, Politik, Politiker, politische Korrektheit, politische Psychologie, politisches Handeln, Politisierung, Politreligion, Präsident Trump, Rassismus, Rechte, Religion, Sozialpsychologie, Soziologie, Trump, Vaterlandsliebe, westliche Gesellschaft
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16. Dezember 2021
Schlagwörter:australische Ureinwohner, Bachofen, Bordell, Bourgeoisie, Bronislaw Malinowski, Bukumatula, die sexuelle Revolution, Faschisten, Freudo-Marxisten, Friedrich Engels, Hedonismus, Inzest, Inzesttabu, Irokesen, Junggesellenhaus, Klassengrenzen, Klassenkampf, Klassenkämpfe, Kommunisten, Kreuz-Vetter-Basen-Ehesystem, Lewis Henry Morgan, Liberale, Liebe und Sex, Malinowski, Marxismus, Marxistisch, matriarchal, Matriarchat, matrilinear, Moralismus, Mythen, Patriarchat, Proletariat, psycho-sexuelle Entwicklung, Radikale, roter Faschismus, Sexualmoral, sexuelle Revolution, Totem und Tabu, Trobriand, Trobriander, Urhorden, Urvater, Wilhelm Reich
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15. September 2021
In seinem Buch Der Mensch in der Falle führt Elsworth F. Baker aus:
Der moderne Liberale wird vielleicht auch versuchen, den Lehren von A.S. Neill von Summerhill zu folgen. Er behauptet, „auf der Seite des Kindes“ zu stehen, versteht aber weder Neill noch das Kind. Das Ergebnis ist eine von Schuldgefühlen verzerrte, mechanische Anwendung von „freiheitsorientierten“ und „sexualfreundlichen“ Techniken, bei der „alles Richtige“ dem Kind in den Rachen gestopft wird, wodurch Verwirrung, Ressentiment, Frustration, Ungezogenheit und „Beatnikismus“ erzeugt werden. Übersehen wird die emotionale Fähigkeit des Kindes, solche Lehren anzunehmen oder die Verantwortung für ihre richtige Anwendung zu übernehmen.
Das hat Baker Anfang der 1960er Jahre geschrieben, doch läßt es sich eins zu eins auf heutige Verhältnisse übertragen. Das, was damals die Kinder der „Beat Generation“ waren, d.h. die damalige „flippige“ antiautoritäre „Gegenkultur“, die von linker Ideologie, Musik, Mode, Drogen und östlichem Mystizismus geprägt war, – das sind heute die hüpfenden Freitags für Fjudscher-Kids.
Sie sind das Produkt rot-grüner Lehrer*Innen, die, selbst durch und durch antiautoritär, auf der Seite des Kindes stehen, d.h. „des Kindes an sich“ – nicht etwa auf der Seite von Charlotte oder von Paul, konkreten Individuen. Man ist auf der Seite der Schwachen und Unterdrückten – und merkt dabei gar nicht, daß man diese ausnutzt, um die eigenen charakterlichen Probleme auszuleben bzw. zu versuchen sie zu bewältigen. Das ist das, was die Leninisten den Bauern- und Arbeitermassen in Rußland angetan haben. Genau das gleiche geschieht heute in unseren Klassenzimmern!
Die Lehrer sind von ihrem bioenergetischen Kern abgeschnitten und entfremden entsprechend die Kinder systematisch von deren eigenen Identität, mittlerweile sogar ihrer Geschlechtsidentität. Je schlimmer es den Opfern dieser „fortschrittlichen“ Erziehung geht, je verwirrter und frustrierter sie werden, desto mehr werden sie auf die vermeintlichen Verursacher ihres Seelenelends gehetzt: auf die allerletzten Überreste von rationaler Autorität, von Rationalität überhaupt, die es in unserer Gesellschaft noch gibt. Diese Kinder werden grausamer und rücksichtsloser sein, als die Kinder des Nationalsozialismus. Man schaue sich doch nur mal die Vernichtungsphantasien der „Antifa“ und der Corona-Sekte an!
Die ganze Menschenverachtung zeigt sich darin, daß die Kinder dazu gebracht werden ihre eigene Zukunft zu zerstören. Was wird bleiben, wenn unsere Gesellschaft etwa durch Blackouts zusammenbricht? Mord und Todschlag und eine Hölle auf Erden, die wirklich alles an Schrecken in den Schatten stellt, was jemals an Elend gewesen ist. Auf eine verquere Art scheinen die Freitags für Fjudscher-Gören das ja auch zu ahnen… Es wird schlimmer werden als der Holocaust! – Vom Great Reset will ich erst gar nicht anfangen…
Schlagwörter:A.S. Neill, antiautoritär, Antifa, Beatnikismus, Blackouts, Corona-Sekte, Fridays for Future, Frustration, Gegenkultur, Geschlechtsidentität, Great Reset, Holocaust, Identität, Leninisten, Liberale, Ressentiment, Rußland, Summerhill, Ungezogenheit, Verwirrung
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22. Juli 2021
Schlagwörter:Bigotterie, Bildung, Cancel Culture, College, Engstirnigkeit, High School, Hochschulabschluß, Indoktrination, Kommunisten, Konservative, liberal, Liberale, Mindestlohn, Schulbildung, Schule, Sozialisten
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14. Juli 2021
DAVID HOLBROOK, M.D.:
Über Pseudo-Liberalismus
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Da Dr. Holbrook nicht ohne Grund seine eigene Seite im Weltnetz hat kann ich hier ohne Bedenken etwas eigenes anfügen, für das natürlich ausschließlich Peter Nasselstein die Verantwortung trägt:
Ebenfalls auf Facebook hat ein hier ungenannt bleibender englischer Reichianer etwas über die EM gepostet und die rassistischen Angriffe, die die drei englischen Neger (Fremdwort für „Schwarzer), die beim Elfmeterschießen gescheitert sind, über sich haben ergehen lassen müssen. Er klagt die Emotionelle Pest an, die drei wären phantastische Spieler und ganz tolle Menschen, dazu Photos mit den drei Visagen. Und es sind wirklich drei außergewöhnlich unangenehme Zeitgenossen. DAS nicht zu sehen, sondern nur, daß sie „schwarz“ und damit automatisch gut und sympathisch sind: DAS ist Rassismus. Und warum sind denn die Neger so außergewöhnlich gute Fußballer? Liegt das vielleicht an RASSISCHEN Eigenschaften? Ich verweise auf die Weltrangliste der Sprinter!
Man stelle sich das ganze mal umgekehrt vor! Wäre die englische Mannschaft 100% weiß oder hätten drei Weiße in einer ansonsten schwarzen Mannschaft die Elfmeter verschossen: „Da sieht man mal wieder wohin weiße Hybris und weiße Vorherrschaft führen!“ Goutiert wird natürlich nicht, daß die homogenste Mannschaft und die, bei der alle Spieler die Nationalhymne ergriffen mitgesungen haben, gewonnen hat, die italienische. Und, ja, – man schaue sich die schwarze Popkultur an und frage sich, warum kein einziges schwarzes Land Spitzenleistungen bringt. Afrika ist potentiell der reichste Kontinent überhaupt!
Ich weiß, die Reichianer HASSEN mich wegen solcher „Nazi-Posts“. Find ich gut! Freut mich ehrlich! Warum, weil sie immer mit dem Strom schwimmen, keinen einzigen Gedanken auch nur ansatzweise zuende denken können und ihre Schlußfolgerungen stets am Anfang, nicht etwa am Ende ihrer Überlegungen stehen. Sie machen sich die Welt, so wie sie ihnen gefällt. „Diversität ist unsere Stärke“, auch wenn das dem Gegenteil der Wirklichkeit entspricht. DAS nenne ich Emotionelle Pest!
Ja, die Hetze gegen die afro.englischen Spieler ist teilweise wirklich einfach nur abstoßend. Aber wer hat denn wirklich Schuld an dieser ganzen Misere? Die linke Woke-Kultur und sonst nichts! Der englische Trainer hat statt, wie üblich, routinierte, nervenstarke und erfahrene Spieler von Ende 20 einzusetzen, diese drei schwarzen Unglücksraben genommen, um auf jeden Fall die Quote zu erfüllen. Es sollte kein rein „weißer Triumpf“ werden und England sollte sehen, wie toll doch die „Diversity“ funktioniert. Aus fachfremden („anti-arbeitsdemokratischen“), rein politischen Gründen wurden deshalb drei Spieler genommen, die noch nicht mal 20 sind. Und ich wette darauf, daß unser „Reichianer“ das gut fand, mußte doch „ein Zeichen gesetzt werden“.
Schlagwörter:Diversität, Elfmeterschießen, England, Europameisterschaften, Konservative, Liberale, Liberalismus, Linke, Masochismus, Meinungsfreiheit, Neger, Quarantäne, Rassismus, Schuldgefühle, Schwarze
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Der Rote Faden (Band 2): 55. Die „Liberalen“ und die Kommunisten
26. Dezember 2023DER ROTE FADEN (Band 2): 55. Die „Liberalen“ und die Kommunisten
Schlagwörter:Antikommunismus, Caryl Chessman, Commentary, Demokratie, die Rosenbergs, Don Camillo, Eugene Dennis, FDA, Giovanni Guareschi, Gus Hall, Harold R. Medina, Henry Winston, Kommunismus, Kommunistenführer, Kommunistische Partei, Liberale, Martin Gardner, McCarthyismus, Mystiker, Neue Linke, Neurotiker, New Republic, Nugget, political correctness, RAF, Real, Scharlatane, Spaßguerilla, Spontis, Stammheim, The Menninger Bulletin, The New York Post, The New York Times Magazine, Time, True, Verschwörung, Wissenschaftler
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