Archive for the ‘Sozialpsychologie’ Category

nachrichtenbrief130

4. Mai 2019

People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 1)*

3. Mai 2019

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

David Holbrook, M.D.: POLITISCHE IDENTIFIKATION UND PERSÖNLICHES IDENTITÄTSGEFÜHL

2. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Politische Identifikation und persönliches Identitätsgefühl

 

David Holbrook, M.D.: DER UN-MIGRATIONSPAKT

1. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Der UN-Migrationspakt

 

nachrichtenbrief129

27. April 2019

Das sozialistische Patientenkollektiv (Teil 3)

16. April 2019

Man kann das, was in der Praxis der Orgontherapeuten geschieht auf die Gesellschaft übertragen. Zwar hat diese kein Über-Ich, kein Unbewußtes und keine „Komplexe“, doch jenseits von diesen psychologischen Vorstellungen: alle Systeme folgen den, wenn auch auf ihre jeweils spezifische Art und Weise, identischen energetischen Gesetzmäßigkeiten, etwa was die Abwehr („Reaktion“) von bioenergetischen bzw. „bio-sozialen“ Impulsen („Revolution“) betrifft. Aufkleber wie folgender sagen alles, doch nur die Orgonomie versteht wirklich, was sie eigentlich im Grunde aussagen:

Dem werden natürlich Aufkleber wie der folgende entgegengehalten:

Was soll man DAGEGEN einwenden können! Klingt gut, aber „Selbstorganisation statt Lohnarbeit“ kann nur jemand fordern, der wohlbehütet aufgewachsen, danach ohne jedwede Lebenserfahrung an die Uni gegangen ist und die Welt nur durch die rosarote Brille betrachtet. Jemand, der in der Jauchegrube dieser Gesellschaft aufgewachsen ist, die Unterschicht und ihre Kinder auf viszeraler Ebene kennt, weiß, daß ein Gutteil nicht arm ist, weil „der Kapitalismus“ so unerbittlich ist, sondern sie sind arm, weil sie schlichtweg einen „Dachschaden“ haben. Sie leben nicht in der Hölle, die Hölle ist vielmehr in ihnen. (Wann und wie in der Generationenfolge diese Hölle in sie gelangt ist, d.h. wie sich die äußere Hölle im Inneren verankert hat, ist eine ganz andere Frage!) „Befreit“ man sie von der Lohnarbeit, wie es „Hartz IV“ in gewisser Hinsicht getan hat, dann verlieren sie auch noch den letzten Halt. Der Zwang fünf Tage die Woche ganztägig zu malochen, ist ein absoluter Segen für sie – und nicht zuletzt für die Gesellschaft. Was passiert, wenn man diese Massen „befreit“, hat nicht zuletzt die Sowjetunion gezeigt. Schließlich mußten die Leiter der „volkseigenen Betriebe“ zu weitaus härteren Maßnahmen greifen, gar mit Konzentrationslagern und physischer Vernichtung drohen, um sinnlosen Vandalismus, ständige Arbeitsverweigerung und den „Diebstahl an Volkseigentum“ einzudämmen und die Gesellschaft in Gang zu halten. Wegen der gepanzerten Menschen muß jedweder Sozialismus, egal wie human sein Antlitz ist, letztendlich in der Hölle auf Erden münden.

Wenn man den sozialistischen und anarchistischen Wichsern sagt, daß der Kapitalismus mit seiner Mischung aus Zwang und Freiheit wahrscheinlich das ideale Gesellschaftssystem bzw. das Gesellschaftssystem ist, das einen Grad an Gesundheit verkörpert, den der gepanzerte Mensch gerade so noch eben ertragen kann, ticken sie auf die eine oder andere Weise aus. Sozialisten und Anarchisten sind schlichtweg Irre, die in die Psychiatrie gehören. Das sozialistische Patientenkollektiv:

Das sozialistische Patientenkollektiv (Teil 2)

15. April 2019

Das, was wir heute an Laternenpfählen finden, setzt in seinem ganzen Irrsinn ungebrochen das fort, was einst in Heidelberg seinen Anfang nahm. Der 1935 geborene Psychiater Wolfgang Huber begann in den 1960er Jahren die damalige unmenschliche Psychiatrie zu kritisieren und wurde dafür gemaßregelt. Wikipedia:

Am 12. Februar 1970 demonstrierte eine Patientenvollversammlung in der Psychiatrischen Poliklinik Heidelberg gegen die wegen „Aufhetzung der Patienten“ verfügte Entlassung Hubers. Huber gründete im Februar 1970 mit Kollegen, Studenten und 52 Patienten das Sozialistische Patientenkollektiv („SPK“) als Selbstorganisation von Psychiatrie-Patienten, in der es keine Trennung mehr von Patienten und Ärzten gab. Er sah Erkrankungen als Folge der kapitalistischen Produktionsverhältnisse, demzufolge sei Krankheit eine Form von Protest. Psychisch Kranke hätten revolutionäres Potential, sie seien daher als politische Gefangene anzusehen. Das Kollektiv hatte bis zu 500 Mitglieder und gab insgesamt 51 Flugblätter heraus.

Lutz Hachmeister führt in seinem Buch über den RAF-Terror, in den Huber schon bald verwickelt war, aus, daß dessen „Grundaxiom“ gewesen sei, „daß es in der kranken kapitalistischen Gesellschaft keine ‚Gesunden‘ im eigentlichen Sinne geben könne“ (Schleyer. Eine deutsche Geschichte, München: C.H. Beck, 2004, S. 349). Hachmeister weiter:

Wer sich gesund fühlte, war krank, wer krank war und das als Resultat gesellschaftlicher Prozesse begriff, hatte zumindest schon mal eine höhere Stufe des Bewußtseins erreicht (….). In einer zusammenfassenden Agitationsschrift des SPK aus dem Jahre 1973 hieß es: „Auf eine einfache Formel gebracht, war das SPK die größte in den Jahren 70/71 mögliche Konkretisierung der Widersprüche des Begriffs Krankheit bei dessen höchst möglicher Verallgemeinerung… Die Gesundheit ist ein biologisch-faschistisches Hirngespinst, dessen Funktion in den Köpfen der Verdummer und Verdummten dieser Erde die Verschleierung der gesellschaftlichen Bedingtheit und gesellschaftlichen Funktion von Krankheit ist.“ (ebd.)

Was für ein verschwurbelter Mist! Was wirklich dahinter stand, wird aus den Erinnerungen von Margit Schiller deutlich, die aus dem SPK hervorging und zum ersten RAF-Kader gehörte:

Den Stein meiner Einsamkeit und Verzweiflung am Leben aufzuheben und ihn gegen seine Ursache zu werden. Die Ursache war die kapitalistische Gesellschaftsordnung… (…) Die Revolution mußte heute gemacht werden, und wer das nicht verstand, war ein Dummkopf und ein Ausbeuter. (ebd., S. 350)

Man kann wirklich argumentieren, daß der RAF-Terror unmittelbar aus der allgemeinen Neurose entsprungen ist. Das verschwurbelte Flugblatt (sic!), das man erst annähernd versteht, wenn man es mehrmals gelesen hat, spricht überdeutlich von der Abtrennung von den eigenen Emotionen. Und der Aufruf jenseits dieses leeren Geschwafels endlich aktiv zu werden, bringt das neurotische Ausleben des verkorksten Innenlebens offen zum Ausdruck. Diese Kontaktlosigkeit, Neurose und offene Emotionelle Pest wird dann auch noch als Ausdruck eines „höheren Bewußtseins“ hingestellt. Und schließlich ist die Aussage „Gesundheit ist ein biologisch-faschistisches Hirngespinst“ eine zumindest implizite Kampfansage an Wilhelm Reich, eine Kampfansage im Geiste Marcuses und Adornos.

Die RAF hat keine einzige, nicht eine, politische Forderung gestellt! Diese Psychopathen haben bei ihren Anschlägen neben ihre Bomben Eimer voll Schrauben und Nägel gestellt und ausschließlich mit Dummdummmunition geschossen. Beides ist an blutrünstigem Sadismus nicht zu toppen! Und diese Irren, die einem schlechten Horrorfilm entsprungen schienen, konnten sich auf eine landesweite Sympathisantenschar stützen, die bis heute ungebrochen fortwirkt, unsere Medien, die „Wissenschaft“ und mittlerweile sogar die Behörden kontrolliert. Heute ergötzen sich diese Psychopathen am „Volkstod“. Und das alles nur aus einem einzigen Grund: weil ähnlich wie in den 1930er Jahren Politik zur ausschließlichen Neurosenbewältigung mutiert ist: die Verzweiflung am Leben wird gegen ihre vermeintliche Ursache gekehrt, „die kapitalistische Gesellschaftsordnung“, die unverzüglich beseitigt werden muß – weil diese Arschlöcher keinen Zugang zu ihren eigenen Emotionen finden. Würden sie mit ihren Emotionen in Kontakt kommen, würden sie sich nicht mehr lächerlicherweise als „Opfer“ hinstellen.

Das sozialistische Patientenkollektiv (Teil 1)

14. April 2019

Ich liebe die Aufkleber, mit denen fast ausschließlich die „Anti“fa und andere Linke unsere Umwelt zukleistern. Kaum einer, der mich nicht inspiriert, teilweise sogar geradezu umhaut. Etwa dieser hier:

„grenzfrei: selbst bestimmt frei bewegt“: das ist die freiheitskrämerische Zusammenfassung des gesamten Grundimpetus der Orgonomie! Es geht um Selbstbestimmung (Selbstregulation) und die freie Bewegung der Orgonenergie durch Beseitigung der „Grenze“, d.h. der Panzerung.

Daß diese Spinner selbst die Panzerung verkörpern, d.h. den „Widerstand“, die charakterliche Abwehr, und systematisch die gesellschaftliche Selbstregulation und die freie Bewegung blockieren…

Man gibt vor, gegen das Böse, die Emotionelle Pest, anzugehen, ist aber selbst das absolut Böse, die organisierte Emotionelle Pest, die die Frauen dem Islam und die indigenen Unterschichten kriminellen Abenteurern ausliefert und zum Schutze dieses zutiefst rassistischen Vernichtungsprojekts am eigenen Volk die Demokratie („Volksherrschaft“) beseitigt:

Hier noch die neuste Bekanntgabe des sozialistischen Patientenkollektivs:

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 13

7. April 2019

orgonometrieteil12

13. Krebs und Kommunismus

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 12

1. April 2019

orgonometrieteil12

12. Die Kontinuität der Funktion