Posts Tagged ‘Gehirn’

ZUKUNFTSKINDER: 6. Das sexuelle Elend der Jugend, d. Das ORANUR-Kind

3. April 2018

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6. Das sexuelle Elend der Jugend, d. Das ORANUR-Kind

ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, a. Das soziale Umfeld des Fötus

14. Februar 2018

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4. Geburtshilfe, a. Das soziale Umfeld des Fötus

ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, c. Das Menschentier

4. Februar 2018

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2. Die Vererbungsfrage, c. Das Menschentier

ZUKUNFTSKINDER: 1. „Rousseauismus“? d. Das moderne Leben

29. Januar 2018

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1. „Rousseauismus“? d. Das moderne Leben

Politik ist eine Sexualkrankheit

10. November 2017

Wie Elsworth F. Baker in seinem Buch Der Mensch in der Falle ausgeführt hat, gibt es prinzipiell zwei soziopolitische Charaktertypen: den Konservativen und den Liberalen (gemeint ist der Linke). Wie alle Charaktere (außer natürlich dem genitalen Charakter) gehen sie auf Sexualabwehr zurück.

Das sieht man daran, daß der Konservative ganz offen gegen den Sexus gerichtet ist. Sein Gegner wird letztendlich immer als „sexuelles Schwein“ diskreditiert, als „Unter(leibs)mensch“. Reich hat das im einzelnen in Die Massenpsychologie des Faschismus ausgeführt.

Beim Linken ist das komplizierter, weil er keine einfache „muskuläre Abwehr“ hat, wie der Konservative, sondern eine hochkomplexe „intellektuelle Abwehr“. Er wirft dem politischen Gegner vor nicht intellektuell genug zu sein, dumm zu sein, will sagen, nicht ausschließlich im Gehirn zu leben, also dem „Ort“, der in jeder Hinsicht am weitesten vom Genital entfernt ist. Sein Gegner, der „Rechte“, der „Nazi“, ist jemand, der NICHT DENKT UND NICHTS WEISS. Die Sexualverneinung des Linken ist also weitaus komplizierter und weitaus schwerer zu durchschauen als die des Rechten.

Alle Politik ist nichts anderes, nichts anderes, als der Streit zwischen diesen beiden Arten der Sexualabwehr.

Aufkleber, wie der folgende, werden einfach hingenommen und niemand, wirklich niemand, durchschaut dieses Spiel, dessen Mechanismen Reich bereits 1933 in Die Massenpsychologie des Faschismus offengelegt hat:

Gershon: Der kluge Bauch (2001)

21. März 2017

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Gershon: Der kluge Bauch (2001)

Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)

6. Februar 2017

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Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel VI.13.

27. Mai 2016

orgonometrieteil12

I. Zusammenfassung

II. Die Hauptgleichung

III. Reichs „Freudo-Marxismus“

IV. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

V. Reichs Biophysik

VI. Äther, Gott und Teufel

1. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

2. Spiritualität und die sensationelle Pest

3. Die Biologie zwischen links und rechts

4. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur

5. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“

6. Die gesellschaftlichen Tabus

7. Animismus, Polytheismus, Monotheismus

8. Dreifaltigkeit

9. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung

10. Die Schöpfungsfunktion

11. Die Rechtslastigkeit der Naturwissenschaft

12. Bewegung und Bezugssystem

13. Der Geist in der Maschine

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 4.b.

14. März 2016

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

a. Die Atemsperre

b. Wahrnehmung und Bewußtsein

Die Verfassungen des Lebendigen

10. Februar 2016

Der Brauch ist der Herrscher in allem. (Pindar, 522-442 v.Chr.)

Hans Hass‘ Energontheorie zufolge gibt es drei Arten von Energonen:

  1. die Einzeller,
  2. die Mehrzeller, die zusammen die erste Hälfte der Evolution bestimmt haben, und, in der zweiten Phase der Evolution,
  3. die „Hyperzeller“ („Berufskörper“ und Erwerbsorganisationen)

Die Energiequelle der ersten Hälfte der Evolution ist die Sonne. In der von den Hyperzellern getragenen zweiten Hälfte der Evolution lebt das einzelne Energon vom Bedarf, insbesondere dem Luxusbedarf, der anderen Energone.

Wir können entsprechend von einem „gesellschaftlichen Organismus“ sprechen. Er müßte, wäre diese Denkweise korrekt, Funktionselemente mit den „herkömmlichen“ biologischen Organismen gemeinsam haben. Hier wird es sinnvoll sein, zwischen Protozoen (Zellkern) und Metazoen (Gehirn) und so die folgenden drei Ebenen zu unterscheiden:

In der ersten Phase der Evolution baut das Genom das Menschentier auf, das dann mit Hilfe seines Gehirns in der zweiten Stufe in der Lage ist, Berufskörper aufzubauen. Wir, die Berufskörper, werden so selber zu „Keimzellen“ höherer Einheiten.

Die funktionelle Identität zwischen der ersten und zweiten Evolutionsphase beschreibt Hass wie folgt:

Wenn ein Unternehmen ein weiteres, ebensolches hervorbringt (…), dann sind eine Unmenge von Einzelbefehlen dazu nötig (…). Bringt eine Tanne eine andere hervor oder ein Fuchs einen Fuchs, dann ist das wiederum nur über entsprechende Steuerungen möglich.

Das geht so weit, daß die beiden Phasen von den gleichen Marktgesetzen bestimmt werden: die Produkte der DNA können auf ihre Produktion sowohl stimulierend als auch hemmend rückwirken, so daß hier der Bedarf die Produktion steuert und rationell mit den Ressourcen umgegangen wird. Genauso sieht es in der freien Marktwirtschaft aus.

In der zweiten Phase der Evolution entsprechen den Genen die „Meme“: Ideen, die wichtiges „kulturelles Erbgut“ transportieren. Der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Phase der Evolution ist vor allen Dingen die Geschwindigkeit der Entwicklung. Während die natürliche Evolution nach menschlichen Maßstäben unendlich langsam abläuft, überfordert uns die Geschwindigkeit der technischen („zivilisatorischen“) Evolution.

Demgemäß ist nach Hass das Erbrezept, das als erste Einheit des Lebens Erfahrungen speichern konnte, „die eigentliche zentrale Regierung im Körper“. Im Verlauf der Evolution bildete dieser „Herrscher in allem“ ein flexibleres Organ aus, das Zentralnervensystem, „das ihm einen Teil der Steuerungsgeschäfte abnimmt“.

Der Physiker Alfred Gierer weist aus einer etwas anderen Perspektive auf die Kontinuität von DNA und ZNS hin:

Ganz formal kann man die Evolution der erblichen Eigenschaften als Lernprozeß ansehen, ebenso gut läßt sich aber auch individuelles Lernen als Evolutionsprozeß auffassen; in beiden Fällen werden nämlich durch Versuch und Irrtum Verhaltensweisen mit nützlichen Folgen selektiv begünstigt. (Die Physik, das Leben und die Seele, München 1985)

In jeder einzelnen Zelle ist das gesamte Erbrezept des Organismus vorhanden. Daß eine Leberzelle nicht als Nervenzelle funktioniert, wird dadurch erreicht, daß bestimmte Hemmstoffe („Repressoren“) die nicht benötigten Genbereiche maskieren. Bemerkenswerterweise gibt es entsprechende Vorgänge auch in der Hirnphysiologie. Beim Prägungslernen werden aus einem Überangebot an Synapsenverbindungen bestimmte ausgewählt und verstärkt, während andere abgebaut werden. Diese Art von Lernen geht demnach mit einem Minus an Nervenzellmaterial einher, Teile des Gehirns werden sozusagen „maskiert“.

Es ist nicht so, daß sich die Gene entschließen nun eine Leber aufzubauen, vielmehr sendet das umgebende Gewebe Signale aus, die die Gene soweit inaktivieren, bis nur noch z.B. Leberzellen entstehen können. Diese Situation kann man mit der Reizverarmung beim Gehirn vergleichen, bei der nur eine Prägung eingehämmert wird, was wie bei den Genen zur dramatischen Abnahme der ursprünglichen Kapazität führt. Je reichhaltiger die Eindrücke aus der Umgebung sind, desto kleiner ist der Synapsenverlust – je unspezifischer das umgebende Gewebe ist, desto weniger spezialisiert sich die Zelle.

Auch kommt man immer mehr zu der Erkenntnis, daß Gene nicht etwa den Organismus mechanisch in allen Einzelheiten vorprogrammiert aufbauen, dazu wäre auch ihr Informationsgehalt viel zu gering, sondern vielmehr das autonome (orgonotische) Funktionieren des Protoplasmas „stören“ und in neue Richtungen lenken. Genauso stört das Gehirn das autonome Funktionieren des Organismus, was man dann „instinktive Handlung“ oder „willentliche Handlung“ nennt – je ob die orgonotische Pulsation von Memen oder Genen gestört wird.

In der Keimbahn sind die Erbrezepte potentiell unsterblich. Nach Hass gibt es in der zweiten Phase der Evolution eine Entsprechung: die Sprache gibt „dem Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen, die sonst mit seinem Tod erlöschen würden, auf Nachkommen zu übertragen“. So sei schließlich über die Sprache die umstrittene Lamarcksche Vererbung erworbener Eigenschaften doch möglich geworden.

Dem Erbgut, das sich nur über Mutationen verändern kann, tritt ein weiterer Steuerungsmechanismus zur Seite: das entsprechende, seine Erfahrungen auf andere übertragende Gehirn. Es ist ungleich anpassungsfähiger, ungleich fähiger, individuell Erarbeitetes im Erbgang weiterzugeben.

Hass bezeichnet den Menschen als „aufbauende und steuernde Keimzelle“. Während beim Genom noch die Funktion „aufbauendes Rezept“ und „Steuerung“ zusammenfallen, würden sie sich in der weiteren Entwicklung, der Funktionsverlagerung zum Gehirn, trennen. Bei den Tieren verlagert sich die Steuerung auf das Gehirn, während die Steuerungsrezepte noch vom Genom stammen. Auf dem Weg zum Menschen schließlich, könnten sich die beiden Funktionen aufs neue vereinigen, da das Gehirn selbstständig neue Verhaltensrezepte aufbauen kann.

Nach Hass kam es infolge zu einem weiteren, letzten Entwicklungsschritt, denn die „Rezepte zur Steuerung künstlicher Funktionsträger“ verblieben nicht im Gehirn.

Bei der Zusammenarbeit von mehreren Menschen verteilten sich diese Rezepte (…) über die beteiligten Gehirne (…). Bei weiterem Anwachsen löste sich in diesen „Organisationen“ das Steuerungsrezept vom einzelnen Gehirn los – in Gestalt von geschriebenen oder gezeichneten Vorschriften.

Hass spricht schließlich von der Wissenschaft als „Riesengemeinschaftsorgan“ in der Tradition: DNA – ZNS – Bibliotheken, Computer, etc.

Hass findet auch eine funktionelle Verbindung zwischen dem Genom und den Verfassungen der Staaten: so wie die Rechtsordnung das den Staat Konstituierende sei, „so ist auch die ‘Rechtsordnung’ Erbrezept das den individuellen Körper eines tierischen und pflanzlichen Organismus Konstituierende“.

Das mechanistische Denken haftet an den Strukturen und ist blind für die beschriebenen funktionellen Identitäten. Der Mystizismus zieht kurzschlußartig Verbindungen, wo gar keine funktionellen Beziehungen bestehen.