Posts Tagged ‘Liberalismus’

Blogeinträge Mai/Juni 2012

21. November 2017

Charles Konias Orgonsoziologie. Angesichts des gestrigen Beitrags zur Ökonomie möchte ich insbesondere auf seinen Blogeintrag „Wieso ‚Konjunkturpakete‘ nicht funktionieren“ verweisen:

Blogeinträge Mai/Juni 2012

  • Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Christentums
  • Wieso „Konjunkturpakete“ nicht funktionieren
  • Kommunismus/Sozialismus ist der Krebs des Gesellschaftskörpers
  • Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Liberalismus
  • Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Konservatismus
  • Der schwindende Kern-Kontakt bei den Menschen
  • Das Robin-Hood-Syndrom
  • Eines der Hauptsymptome eines emotionell pestkranken Charakters
  • Die Auswirkungen der sozio-politischen Rotverschiebung auf das Denken der Menschen

 

Kommentar zu „Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Christentums“:

Robert (Berlin) schrieb 2013:

Dieser Artikel ist ausgesprochen gut, leider aber sein Lösungsansatz sehr utopisch. Das deswegen, weil durch den Einbruch der islamischen Pest seine Lösung immer unwahrscheinlicher wird, abgesehen auch davon, dass es nie genügend Therapeuten geben wird. Man müsste eine freie „Insel“ schaffen, diese gut schützen und darin ungepanzerte Kinder aufwachsen lassen (unter der Aufsicht von Orgontherapeuten) und diese erziehen dann wiederum als Erwachsene weitere ungepanzerte Kinder.

O.:

„Die Emotionelle Pest ist eine medizinische Erkrankung und muß wie jede andere Infektionskrankheit behandelt werden.“ (laut Konia)
Dies würde sagen, EP sei keine psychische Erkrankung und könne nicht mit Psychotherapie behandelt werden.
Daher mein Gegenargument: Emotionelle Pest ist eine psychische Erkrankung und muss mit Psychotherapie behandelt werden.
Genauer betrachtet ist sie aber ein soziales Phänomen einer Masse psychisch Kranker (definiert nach Reich). Mit Einzeltherapie wird dem keiner beikommen können. Vielleicht wäre eine Kombination aus Grupen- und Einzeltherapie sinnvoll?
_______________
@ Robert: Ich möchte nicht auf der Insel leben, wo Orgontherapeuten die Aufsicht haben.

Zu „Wieso „Konjunkturpakete“ nicht funktionieren“:

David:

Die wirtschaftlichen Empfehlungen von Seiten der politischen Rechten, verantwortungsvolle Haushaltspolitik durch Ausgaben- und Steuerkürzungen und den Markt sich selbst regulieren lassen, kommt den aktuellen wirtschaftlichen Problemen der gepanzerten Menschheit näher als all die „Lösungen“ der heutigen linken Ideologen.

Richtig, die Deregulierung ist im Prinzip großartig.

Jedoch: de facto wird einseitig zugunsten der Konzerne und Firmen dereguliert, während – gegenwärtiger Berichterstattung zufolge – etwa ein Mini-Jobber sich mit Vertragswerken konfrontiert sieht, die bis oben voll gestopft sind mit Klauseln zugunsten des Stärkeren – für ihn gibt es also nicht weniger, sonder mehr Regulierung!

Das, was ich „Bürokratie westlichen Typs“ nenne, breitet sich immer mehr aus.

Knebelverträge nennt man sowas umgangssprachlich.

Es gibt – unter der Vortäuschung von Deregulierung von konservativer Seite her – eine gewaltige Verschärfung der Regulierung.

Und was kann Mann / Frau sonst machen, als sich verschärft ausbeuten zu lassen??

Mann / Frau braucht ja unbedingt das wenige Geld.

Diese ganze Freiheitsideologie und Dereguliererei ist genau so ein Lügengebäude wie der Marxismus, nur in entgegengesetzter Richtung .So sehe ich das.

David

—-

Übrigens hat der Autor dieser Zeilen online beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, die Leiharbeit – so genannte „Zeitarbeit“ – zu verbieten und unter Strafe zu stellen.

Auch als es die noch nicht gab, konnten dennoch die Firmen auf Auftragsspitzen reagieren:

Sie mussten eben zu den Treffpunkten der Gelegenheitsarbeiter gehen, wie etwa bei Haltestelle „Brendle“ am Stuttgarter Großmarkit, wo auch die „Servis“ des Arbeitsamtes war – die es heute nicht mehr gibt, und sie mussten sich dort Leute holen.

Das war keine Zeitarbeits-Einrichtung, sondern eine Vermittlung, d.h. der Arbeiter wurde nicht verliehen sondern vermittelt. Das muss wieder eingeführt werden.

Es ging also ohne weiteres, nur war es für die Firmen nicht so bequem.

Für die Firmen gab es auch nicht die Haftungs-Abwälzung, die man heutzutage um jeden Preis will – vielleicht wegen der amerikanischen Unsitte, dass übermäßig hoher Schadenersatz-Prozesse üblich sind.

Zu „Kommunismus/Sozialismus ist der Krebs des Gesellschaftskörpers“:

Robert (Berlin):

Ein anderer Krebs ist der Überwachungsapparat, der immer gigantischere Züge annimmt

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/steve-watson/senator-rand-pauls-botschaft-an-obama-genug-ist-genug-wir-wollen-unsere-freiheiten-zurueck-.html

David:

Wie bitte?

der Verzicht auf Rückzahlung der Darlehen für College-Studenten …

dieser Verzicht soll schlecht sein??

Hiermit bezieht sich Konia meines Erachtens auf eine Gesetzes-Änderung, die es erlaubt, von den Studienkredit-Schulden im Falle einer Privatinsolvenz genau so befreit zu werden wie von anderen Schulden auch.

Vorher waren Studienkredit-Schulden von der Privatinsolvenz ausgenommen, das heißt sie mussten auf jeden Fall bedingungslos – und mit Zins und Zinseszins – bis zum letzten Cent zurückgezahlt werden.

Bekanntermaßen stehen die jungen Menschen in Nordamerika – gehört habe ich es von Kanada aber USA ist vermutlich genauso – unter einem GEWALTIGEN sozialen Druck – verschuldet durch die Bildungs-Inflation die wiederum auf das Konto des Modern-Liberalen Charkters geht und zwar:

Kein College-Abschluss – keine Arbeitsstelle.

Die Personalchefs wollen College-Abschlüsse sehen heutzutage.

Glaubt hier etwa immer noch irgend jemand, dass die jungen – nicht besonders privilegierten – Kanadier und US-Bürger sich zum Spass so hoch verschulden??

Und wie könnte man die Bildungs-Inflation wieder zurückdrehen?

Robert (Berlin) schrieb 2016:

Gulag – Der lautlose Tod

GULAG – DER LAUTLOSE TOD
Kriegsdrama von Waris Hussein aus dem Jahr 1982.
Mit: John Savage, Willie Nelson, Francesca Annis, Ben Cross
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

INHALTSANGABE:
Als Abenteurer geht er nach Russland, wo er drei Jahre verbringen wollte. Doch Victors Leben wird zum Drama. Als angeblicher Spion verhaftet und in eine überfüllte Zelle eingesperrt, will man den amerikanischen Staatsbürger zu einer Unterschrift zwingen. In endlosen Verhören wird er brutal zusammengeschlagen und Tag für Tag fast leblos in das feuchte Rattenloch zurückgeschleift … bis er endlich unterschreibt sein eigenes Todesurteil. Denn die Antwort heißt 10 Jahre Gulag zehn Jahre lautloser Tod. Nur sein ungebrochener Stolz gibt dem US Bürger die Kraft, die grausame Zeit der Quälerei in Kälte und Eis zu überleben. Ausgezehrt und entkräftet wird Victor in ein abgelegenes Dorf verbannt. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt ist abgeschnitten. Ständig überwacht und kontrolliert, findet sein kurzes Glück mit einer jungen Frau aus dem Dorf über Nacht ein jähes Ende. Russische Soldaten holen ihn ab und verschleppen den von Folter gekennzeichneten Mann in den Norden Sibiriens. Victors Alptraum beginnt erneut…

Zu „Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Liberalismus“:

Robert (Berlin) schrieb 2013:

Ein bestechender Artikel zu Obama

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ein_gott_der_keiner_war

O.:

Was unterscheidet Obama von seinem Vorgänger: Eigentlich nur seine vielen (falschen) Versprechen … ansonsten führt er im Einklang mit allen anderen Präsidenten die gleiche (eben konservative) Politik fort.
Seine Fassade scheint einem „liberalen Charakter“ entsprechen, sein Handeln ist „konservativ“. Wie seine Vorgänger spielt er eine Rolle, die des Präsidenten. Ihn als liberal-kommunistisch zu titulieren ist sicherlich eine gute Beleidigung für Linke, aber er tut was Globalisten tun. Hier blicke ich eher auf das Verhalten, woraus ich keinen liberalen Charakter ableiten würde. – Es mag ja sein, das ich hiervon auch gar nichts verstehe.

Zu „Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Konservatismus“:

Robert (Berlin):

Im schwarzen Faschismus müsste es dementsprechend auch pseudo-konservative Typen aus der roten Ecke gegeben haben; sozusagen alles spiegelbildlich.

David:

Goebbels?

Robert (Berlin):

Ich merke gerade, dass ich quatsch geschrieben habe. Der Pseudo-Konservative wäre ja der schwarze Faschist, der in der Demokratie „als ob“ auf Konservativ macht, wenn der Trend zum Rechten stark ist. Das wären dann Konservative, die z.B. in der Weimarer Republik im Stahlhelm oder ähnlichem gewesen ist. aber in Wirklichkeit nur auf dem Nationalsozialismus warteten.

O.:

Konias späte Konstruktion des konservativen Gutmenschentum mag nachkommende Generationen überzeugen und ablenken von dem 80er Globalisierungskapitalismus (der nichts mit den Linken zu tun hatte). Hierzu haben die Konservativen geschwiegen und rein gar nichts gemacht, sie haben abgewartet oder Beifall geklatscht als Typen wie Schröder ihre Politik auch noch reaktionär übertrafen.
Konservative haben in den 60- bis 80-er gegen den Kommunismus gewettert mit Parolen „Lieber tot als rot!“.
Wer jetzt „aufsteht“ und eine konservative „Revolution“ fordert, hat den Zug lange verpasst und sorgt dafür, dass alles so weiterläuft. „Linke Geister“ werden beschworen, konstruiert, in Szene gesetzt und von „Konservativen“ neu geschaffen. Jedes Aufbegehren (z. B. gegen Globalisierung und für mehr Basisdemokratie oder Arbeitsdemokratie, für eine leistungsgerechte Bezahlung) wird in die linke Ecke gestellt. So wird sich nichts ändern, die Bevölkerung bleibt gespalten, gelähmt und nehmen ihr Schicksal nicht in die eigene Hand. Alle Selbstregulationsansätze fallen bei Konia unter die „linke Fahne“ und somit wird die emotionelle Pest weiterregieren, die sich Konia eigentlich wegwünscht.
Ich habe mir den Beleg erspart, wonach es in den 70ern eben keine „anti-autoritäre“ Entwicklung gab und die Konservativen zweifelsohne alles im Griff hatten. Mit dem Chaos kämpfen wir heute.
Ich glaube nicht, dass wir mit einer erneuten politisierenden Rechts-Links-Debatte ein Problem lösen werden, wir entfernen uns von jedem arbeits-(demokratisch-)orientierten Ansatz.
First of all – no politics.

Zu „Das Robin-Hood-Syndrom“:

David:

Zitat aus New York Times:

Was jetzt gebraucht wird, ist noch mehr Unterstützung, einschließlich Ausgaben der Zentralregierung für Bildung und öffentliche Bauvorhaben zur Schaffung von Arbeitsplätzen …

Und es wird – im Entwicklungshilfesektor – immer mehr in Ausbildungsplätze gesteckt, deren Fehlen jedoch nicht das Hauptproblem ist.

Zitat Muhammad Yunus, Die Armut besiegen, S. 139:

Die politischen Entscheidungsträger, die internationalen Berater und viele NGO … glauben, die Menschen seien arm, weil es ihnen an Kenntnissen mangle. Ausgehend von dieser Annahme leiten sie Maßnahmen zur Armutsbekämpfung ein, in deren Mittelpunkt umfassende Ausbildungsprogramme stehen

… dass die meisten Experten gute Absichten verfolgen. Sie geben der Ausbildung den Vorzug, weil sich diese Vorgehensweise folgerichtig aus ihren irrigen Annahmen ergibt.

Zitat Ende. Yunus relativiert dies ein wenig, indem er später sagt, dass doch Ausbildung in vielen Fällen hilfreich ist. Jedoch habe werde der Arme ausgebeutet, habe nicht die Möglichkeit, die Früchte seiner Arbeit selbst zu ernten, weil er dekapitalisiert ist. Er hat kein Kapital, das hat im Dorf nur der Zwischenhändler, Mittler, Geldverleiher, der dem Armen die Bedingungen diktiert.

Abgesehen von Aubildungsplätzen hat für Yunus auch das Schaffen von Arbeitsplätzen (Arbeitsstellen für abhängige Beschäftigung) nicht sehr hohe Priorität.

Zitat: Aber es ist falsch, anzunehmen, die Menschen müssten darauf warten, dass ihnen jemand einen Arbeitsplatz gibt,

Hervorhebung hier von mir, und weiter:

… die Menschen sollen zwischen verschiedenen Optionen wählen können, darunter abhängige und selbständige Erwerbstätigkeit.

… Der beschriebene Einschätzungsfehler geht mit einem weiteren blinden Fleck der herkömmlichen Wirtschaftstheorie einher. Gemeint ist die Annahme, das „Unternehmertum“ sei eine seltene Eigenschaft.

Den Lehrbüchern zufolge haben nur wenige Menschen das Talent, wirtschaftliche Chancen zu erkennen, und den Mut, ihr Kapital zu riskieren, um solche Chancen zu nutzen.

Zitat Ende, Hervorhebung von mir. Genau das hat man auch mir ein Leben lang immer gesagt.

… gibt man den Menschen geeignete Werkzeuge in die Hand, so werden die meisten von ihnen bereitwillig die Gelegenheit beim Schopf packen.

Zitat Ende.

Zurück aus der „Dritten Welt“ in unser Land zu unseren Hartz-Behörden.

Auch hier werden Bildungsprogramme groß geschrieben: die Abhängigen müssen gehorchen; immer noch eine Bildungsmaßnahme und immer noch eine (Blome / Augstein zufolge oft dieselbe mehrmals hintereinander), sonst ist ja die Stütze weg.

Einen Systemzusammenbruch möchte man fast wünschen. Erst dann können Zustände eintreten, in welchen die Armen (in Deutschland sind die Armen Relativ Arme) sich selber helfen können.

Zu „Eines der Hauptsymptome eines emotionell pestkranken Charakters“:

Robert (Berlin):

http://www.barack-obama-infos.de/

Zu „Die Auswirkungen der sozio-politischen Rotverschiebung auf das Denken der Menschen“:

O. schrieb 2014:

Welchen Beleg gibt es für diese Annahme: „Die Democratic Party in Amerika wurde in den 1960er Jahren, zu der Zeit, als sich die sozio-politische Rotverschiebung zutrug, von knallharten kommunistischen Charakteren unterwandert und erfolgreich übernommen.“?

Peter:

http://www.breitbart.com/Big-Journalism/2013/11/12/Horowitz-blasts-left-Heritage

Peter schrieb 2016:

Die Rotverschiebung hat mittlerweile selbst die CSU verfaßt, die heute in den wichtigen (!) Fragen eine linksradikale Haltung angenommen hat: http://www.pi-news.net/2016/01/csu-will-weitere-millionen-ins-land-lassen/

Wer die Blockparteien, die Volkszertreter, wählt, ist in meinen Augen ein Schwein!

Blogeinträge September 2011

18. August 2017

Im September 2011 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz. Angesichts von Andreas Peglaus von mir besprochenem Buch Rechtsruck ein Beispiel dafür, wie Massenpsychologie nach Wilhelm Reich im 21. Jahrhundert wirklich aussehen muß:

Blogeinträge September 2011

  • Was am schwersten zu sehen ist
  • Die Ausbreitung der Emotionellen Pest in der heutigen Welt
  • Das Problem mit den heutigen psychiatrischen Therapien
  • Es gibt jetzt eine wahrhaftig funktionelle wissenschaftliche Soziologie

Jones: Artificers of Fraud (2013)

10. Februar 2017

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Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Jones: Artificers of Fraud (2013)

The Mass Psychology of Fascism (1970) und andere Übersetzungen

27. Januar 2017

Bücherlogo

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

The Mass Psychology of Fascism (1970) und andere Übersetzungen

Paläokonservative gegen Neokonservative

19. Dezember 2016

Vor einem Jahrhundert beherrschte der Westen den gesamten Planeten. Seitdem reibt er sich in nicht enden wollenden Selbstmordversuchen immer weiter auf. Fast immer geht es um unsinnige Garantien und lächerliche „Freundschaften“. Was hatte, beispielsweise, um alles in der Welt, Amerika im Ersten Weltkrieg verloren? Hat es sich für England wirklich gelohnt, wegen einem lächerlichen Regionalkonflikt (Wegerechte durch Westpreußen und der Status von Danzig, zwei Gebiete, die überwiegend von Deutschen besiedelt waren!), den Zweiten Weltkrieg vom Zaun zu brechen? Man sehe sich die folgende Dokumentation an, die ich zwar ebenfalls ziemlich einseitig finde – aber für die andere Seite sorgen ja Schule und Medien, die uns tagtäglich neu umerziehen:

Am Ende hatte wirklich jeder verloren. Das Perfideste ist vielleicht, daß im öffentlichen Bewußtsein die Vorstellung vorherrscht, daß gegen Hitler gekämpft werden mußte, um die Juden zu retten! Der Holocaust begann jedoch erst nachdem man in den Krieg hineingeschlittert war – und während des Krieges ging es von alliierter Seite dezidiert ganz und gar nicht um die Juden. Tatsächlich scherte man sich einen Dreck um sie! (Man nehme nur Reich in Amerika: er verbrachte seine Urlaube u.a. deshalb im Zelt, weil in weiten Teilen der USA neben den Hoteleingängen stand: „Nur für Christen!“) Und den deutschen Widerstand gegen Hitler haben sie geradezu sabotiert.

Heute haben wir fast ein identisches Szenario mit dem Iran, der seit nunmehr drei Jahrzehnten „eingekreist“, „eingedämmt“ und zum Hort alles Bösen stilisiert wird. Tatsächlich sind aber Saudi-Arabien und die anderen Golfmonarchien unsere wirklichen Todfeinde, wie einst die Sowjetunion der wirkliche Todfeind der freien Welt war. Die Ölscheichs finanzieren Al Kaida, ISIS und die schleichende Islamisierung des Westens; sie sind es, die uns unterwandern, nicht die Iraner! Die Schiiten sind eine kleine krypto-christliche Minderheit im Weltislam und müssen entsprechend radikal islamistisch (und extrem israelfeindlich) auftreten, doch in der Realität – oder sagen wir lieber perspektivisch – sind sie wegen ihres Status als bedrängte Minderheit, die nicht mal wirklich mohammedanisch ist, eher auf unserer Seite.

Moral oder gar „Gefühle“ haben in der Politik nichts zu suchen, sondern nur Interessen! Das hatte beispielsweise General Patton beherzigt, als er am Ende des Krieges meinte, daß die Deutschen die falschen Gegner gewesen waren und man nun zusammen mit den Resten der Wehrmacht doch bitte gegen den wahren Feind, die Sowjetunion ziehen sollte. Wenige Jahre später hat (bzw. natürlich hätte) man genau das ja auch tatsächlich getan! Nur, daß die Wehrmacht nun „Bundeswehr“ hieß und amerikanische Uniformen trug.

Genauso mag es heute vielleicht moralisch gut aussehen, gegen den „Islamo-Faschismus“ der Iraner anzugehen, aber tatsächlich ist es ein lächerlicher Nebenschauplatz, denn währenddessen breitet sich der saudische Wahabismus über den Planeten aus. Ja, die Bahais werden im Iran blutig verfolgt, aber währenddessen ist die arabische Halbinsel „juden- und christenrein“!

Es ist gut möglich, daß sich am Konflikt mit dem Iran (ein Konflikt, der hinter dem gesamten „arabischen Frühling“ steht, nicht nur hinter dem Krieg in Syrien!) ein neuer Weltkrieg entfacht – und wieder wird der Westen gegen den falschen Gegner antreten. So abgrundtief widerlich und hassenswert das Regime der Ayatollahs auch sein mag: sie sind es, die die Wahabiten in Schach halten.

Ich hatte mich in den 1980er Jahren tierisch über die vermeintliche „Idiotie“ von Rainer Zittelmann (übrigens ein Krypto-Reichianer) aufgeregt, der versucht hatte, den gordischen Knoten der linken Dominanz in Westdeutschland durch eine Neubewertung des nationalsozialistischen Regimes und des Zweiten Weltkrieges zu durchtrennen, d.h. die „Umerziehung“ frontal anzugreifen. Ich betrachtete Zittelmanns Ansatz als gemeingefährliche Idiotie, denn darauf warten ja die Linken: daß Konservative sich als klammheimliche „Nazis“ outen.

Doch erstens nehmen die Linken diese Gleichsetzung ohnehin vor und zweitens: bei mir hat Zittelmanns Taktik mit einer jahrzehntelangen Inkubationszeit gewirkt. Der Zweite Weltkrieg gilt als das Beispiel für einen „gerechten Krieg“ und mit dem Stichwort „Hitler“ läßt sich seitdem wirklich alles rechtfertigen: der Irak, das Kosovo, der Iran, die Überfremdungspolitik… Ich gönne Hitler, Saddam, Milosevic, Gaddafi, etc. ihr Schicksal von ganzem Herzen, aber… Aber, beispielsweise, ohne die durchweg idiotischen Interventionen der Engländer hätte die Wehrmacht Hitler weggeputscht und der Nazispuck wäre verpufft. Den Engländern ging es aber ohnehin nicht um Hitler und erst recht nicht um die Juden, sondern dezidiert um die Vernichtung des Deutschen Reiches von 1871! Saddam und sein unmittelbares Umfeld hätte man beseitigen können und durch ein „normales“ arabisches Regime ersetzten können, ohne Tausende GIs für die „Demokratie“ zu opfern, die in einer Stammesgesellschaft ohnehin nicht funktionieren kann. Das gleiche gilt für Afghanistan und überhaupt alle großartigen Projekte der Neokonservativen, die so auftreten, als wollten sie der Geschichte im Sinne von Marx Beine machen: orientalische Despotie → bürgerliche Demokratie → das Paradies auf Erden (Kommunismus). Genuine Konservative setzen einfach die Interessen ihres Landes durch und achten darauf, daß die Kosten nicht den Gewinn übersteigen: fertig.

Blogeinträge Januar/Februar 2011

19. Oktober 2016

Im Augist 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge Januar/Februar 2011

  • Antiquierter Liberalismus ist nicht die Antwort auf den arabischen Rassismus
  • Das Massaker in Tucson
  • Das Problem Aggression
  • Die politische Strategie der linken Ideologen
  • Die wahre Bedeutung von „Christus starb für unsere Sünden“
  • Es ist die Wahl zwischen schlecht und schlechter
  • Die sozio-politische Dynamik einer Betrugsaktion
  • Die biologische Herkunft der politischen Korrektheit
  • Der Triumph des mechanistischen Denkens in den Sozialwissenschaften
  • Warum es niemals zu einem Waffenstillstand zwischen der Linken und der Rechten kommen wird

   
Kommentar zu: „Die wahre Bedeutung von ‚Christus starb für unsere Sünden‘“

Peter 2013: Zum Karfreitag: In der Nachfolge Christi:
http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-ermordet-/story/13051615
 
Kommentare zu: „Warum es niemals zu einem Waffenstillstand zwischen der Linken und der Rechten kommen wird“

Robert: Der Begriff Augenpanzer scheint mir etwas unglücklich, weil die Augen ja selbst nicht muskulär gepanzert sein können. Gemeint ist hier wohl eine geistige Wahrnehmung oder Filterung des Gesehenen, welches spezifisch interpretiert wird, gemeinhin als „selektive Wahrnehmung“ bezeichnet.

Klaus: „Im allgemeinen haben sie weniger Augenpanzer und mehr Muskelpanzer“ – Hier wird von Konia schon zum Ausdruck gebracht, dass „Panzer“ nicht an Muskelverspannung gebunden ist. (Allerdings ist auch Verspannung in Bezug auf die Augen möglich, da sich auch die Augenbewegungen mit Hilfe von Muskeln abspielen. Aber „Panzer“ wird eher in Bezug auf ein Geschehen auf ‚energetischer‘ Ebene verstanden, das ‚Energie‘ chronisch bindet.)

Blogeinträge September-Dezember 2010

12. September 2016

Im Augist 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge September-Dezember 2010

  • Wie ich das amerikanische Gesundheitssystem erlebt habe
  • Die Tea-Party-Bewegung und die Emotionelle Pest
  • Der Bau des Cordoba House ist ein Beispiel für eine emotionell pestkranke Reaktion
  • Sind moslemische Gesellschaften mit Demokratie vereinbar?
  • Ahmadinedschads Strategie
  • Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens
  • Die Gefahren des Multikulturalismus
  • Integrieren sich die Moslems oder „übernehmen sie das Ruder“?
  • Sollte der Liberalismus tot sein, dann ist er ein sehr mächtiger Leichnam
  • Homosexualität bei Jugendlichen
  • Der Mut zum Auffinden eines Heilverfahrens für Krebs
  • Das Marihuana-Problem

 

 
Kommentare zu „Der Bau des Cordoba House ist ein Beispiel für eine emotionell pestkranke Reaktion“

Robert schrieb 2012:
http://de.wikipedia.org/wiki/49%E2%80%9351_Park_Place

Robert:

Kommentar zu „Ahmadinedschads Strategie“

Robert 2013:
„Mit seiner respekteinflößenden Stellung als Präsident des Iran gelang es ihm, Zweifel über die wahre Täterschaft des Angriffs vom 11. September in die Köpfe jener zu streuen, die stets die Schuld bei Amerika suchen.“
Hier verwischt Konia mehrere Themen und hinterläßt ein großes Durcheinander. Die Fakten sprechen eindeutig für eine Sprengung der 3 Hochhäuser am 11. September. Wer keine ACO-induzierte Augenblockade hat, kann es kinderleicht erkennen.
Ahmadineschad hat dieselben Ziele wie andere Musels, die Weltherrschaft des Islam. Das ist schließlich das Ziel ihrer Religion.
Der Iran hat in den lezten 500 Jahren kein Land angegriffen, wieso sollte er es jetzt tun?
Die USA sind mit viel größeren Verbrechern (z. B. Bahrain, Saudi-Arabien) verbündet, als es das muselmanische Iran ist.
Weil Konia eine schwere Augenblockade hat, kann er nicht die Verbrechen der US-Regierung sehen (und was ist mit Obama?) und leugnet alles in Bezug auf dieses Thema. Damit zerstört er die orgonomische Soziologie stärker, als es jeder linke Schreiberling, der sich auf Reich beruft, machen könnte.

Kommentare zu „Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens“

Peter 2012: Wie verpeilt doch unsere Kultur seit langer Zeit ist!
In Faust I sagt Mephistopheles:

Das kommt nur auf Gewohnheit an.
So nimmt ein Kind der Mutter Brust
Nicht gleich im Anfang willig an,
Doch bald ernährt es sich mit Lust.
So wird’s Euch an der Weisheit Brüsten
Mit jedem Tage mehr gelüsten.

O.:
Unterschätzt bzw. nicht geschätzt wird hier von einer Frau/ „Orgonomin“ das Beisein des Vaters. Dieser wird nicht einmal erwähnt. Also auch in der Orgonomie eine mechanistische Sicht über die überpotente Rolle der Frau. Ist dies nicht ein Zeichen des liberalen Feminismus beim ACO? Ich bin froh, dass man aus Reich nicht mehr eine Frau machen kann. War es doch ein Mann, der auf die wichtigsten Dinge bei der Geburt hinweist, wenn auch ein Arzt.
In mystischer „reichianischer“ Idealisierung wird auf den Mutter-Kind-Kontakt gleich nach der Geburt verwiesen und sogar dem Fötus bei Geburt eine aktive Rolle zugewiesen (new!).
Verschwiegen wird bei dieser Annahme, dass der Fötus auch genau so aktiv sich der „Austreibung“ und dem Zur-Welt-kommen sich über Tage hinweg verweigern kann, wenn diese durch ärztliche, mechanistisch-orientierte Prozesse gestört und verschreckt wird. Beispielsweise durch die Ankündigung einer gewaltvoll einzuleitenden Kaiserschnittgeburt mit Narkotisierung der Mutter. (Totaler Kontaktverlust zum Kind!)
Und hier muss der Vater mit klarem Kopf dabei sein, um die „medizinischen“ Phanastereien der ständig wechselnden Ärzte entgegen zu wirken, damit das Kind in Ruhe und nach eigenem Rhythmus kommen kann, wenn Mutter und Kind bereit sind. Das Fötus bestimmt den Zeitpunkt nicht die Mutter oder die Medizin.
Kein Wort hiervon von der ACO-Orgonomin? Wo ist der Vater nach ihrer Vorstellung? Dies ist (liberale) Freiheitskärmerei, nach dem „Ich weiß es besser“ Muster neoreichianischem Theoretisierens.
Hier wird eben gerade nicht aus der Praxis gesprochen, sondern eine „politische“ (reichistische) Position vertreten, die vorgibt es besser zu wissen.
Für die Einzelsequenz, dass evtl. das Kind zur Brust allein finde, steckt insofern ein Funke Sinn, als dass der Kontakt zwischen Mutter und Kind nicht in diesem Moment zu stören ist. Das Neugeborene braucht den sofortigen Kontakt zur Muttern auf dem Bauch.
Ob es wie es hier mechanistisch-orgonomisch anklingt, die Strecke vom Bauch zur Brust leistungsorientiert selbstständig zurücklegen muss, darüber muss man wohl wieder streiten und dies nicht zum Dogma machen. Der Vater wird auch vom ersten Moment an vom Kinde wahrgenommen. Wer diesen Zeitpunkt verpasst, liebe „abwesende Väter“, ist emotional raus aus dem Kontakt zum Kind! Welcher Orgonom hat dies erzählt? Ich.
____________________
Das ACO wird zunehmend auch an ihren eigenen Ansprüchen gemessen werden und diesem sozialpolitischen Ansichten Bakers konfrontiert, wenn es dem nicht zu genügen scheint. – „Die Geister, die ich rief …“ (aus Zauberlehrling)
Es kann auch nicht annehmen, dass sie alleine sich um die „Kinder der Zukunft“ bemüht haben. Andeutungen in Halbsätzen über die Kompetenz von Säuglingen reicht nicht, um zu beeindrucken.

Kommentar zu „Integrieren sich die Moslems oder ‚übernehmen sie das Ruder‘?“

Robert schrieb 2013: Über diese Spaltung in extreme und moderate Moslems sagt auch dieser Artikel etwas aus
http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/harlem-shake-bringt-schuelern-in-tunesien-und-aegypten-aerger-ein-a-886364.html

Kommentar zu „Wenn der Liberalismus tot ist, dann ist er ein sehr mächtiger Leichnam“

Peter: Gegen „sozialdemokratische“ Kryptokommunisten wie Helmut Schmidt, der für die Niederschlagung des Tiananmen-Aufstands von 1989 Verständnis zeigte:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tibeter_und_andere_chinesen/

Kommentare zu „Homosexualität bei Jugendlichen“

Marcel 2013: Zu viele weibliche Hormone während der Schwangerschaft sollen eine Rolle spielen, das wäre dann eine Art Behinderung. In 20 Jahren werden sie sich wahrscheinlich Behindertenausweise austellen lassen.

Robert 2015: Furcht vor Familie
Familie vernachlässigen und Einzelgängertum überbetonen: Die Politik der vergangenen Jahre wirkt. Glaubt man der Shell-Jugendstudie, würden inzwischen sogar mehr Jugendliche lieber neben einem schwulen Pärchen (88 Prozent, Tendenz steigend) als neben einer deutschen Familie mit vielen Kindern (82 Prozent, Tendenz gleichbleibend) wohnen.
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/furcht-vor-familie/

Kommentare zu „Das Marihuana-Problem“

Robert 2013:
„befreit sie aus ihrer sexuellen Not“
„and putting them out of their sexual misery“
Etwas grob übersetzt, weil eine Befreiung ist es ja nicht, eher ein wegdrängen/ausschalten.
a) to put somebody/something out of business jdn/etwas aus dem Geschäft drängen;
b) to put somebody out of a job jdn entlassen;
c) to put somebody/something out of one’s mind jdn/etwas vergessen
d) (extinguish) fire löschen; candle, cigarette ausmachen; (turn off) lights ausschalten

Peter:
„put him out of his misery“ meint an sich Gnadenschuß!

O.: Konia könnte auch mal darauf eingehen, dass das Leben des Kiffers schon vorher abgestumpft ist und die Droge der missglückte Versuch ist, dieser Realität sich zu entziehen und zu entspannen (was man von der heutigen Droge M. auch nicht mehr sagen kann, weil da so manches beigemischt wird – was auch den Medizinern entgeht).
Das Marijuanna der Siebziger ist nicht das von heute und wird ganz anders (exzessiver) konsumiert. Warum darüber kein Wort?
Ferner sei auch erwähnt, dass das M. mal wieder modern ist und wohl zu einem Großteil den Konsum der harten Drogen verdrängt, zumindest in der Menge, damit ist die Chance eines Entzuges hoffnungsvoller als bei Heroin.
Medizinisch auch interessant, dass es in der Medizin als anerkanntes Medikament gegeben wird, um Schmerzzustände zu betäuben oder den Appetit zu beeinflussen.

O.:
Die Frage nach der Legalisierung von Drogen sollte endlich entschieden werden. Sie gehören reszeptfrei in den Apotheken zu erwerben, damit sie von der Straße und aus den Schulen verschwinden. Natürlich können sich dann Kriminelle keine goldene Nase mehr verdienen. Drogen würden an Reiz und Attraktivität verlieren, weil sie legal sind und eine ordentliche Aufklärung hierzu liegt im Interesse der Allgemeinheit.
Eltern haben Vorbildfunktion, wenn sie weitestgehend drogenfrei leben, werden auch die Kinder in der Regel keine Drogen nehmen, es sei denn, sie haben eine absolute verklemmte Haltung dazu.
Die freigewordenen Polizeikräfte könnten sich dann mal den Wirtschaftskriminellen widmen, insbesondere denen der Nahrungsmittelindustrie, es wäre doch schön, wenn keine Gifte und vergammeltes Essen (statt Bio) auf den Tisch kämen.

Johannes:
Genau, Drogen gehören weg von der Straße und auch das Elend in den Hohn-Häusern kann dadurch nur besser werden. Durch „reine“ Repression kann man das Elend nur verlagern. Apotheken sind ein guter Vorschlag.
Hier schmeißen Leute Flaschen und Müll aus ihren Fenstern, hören nachts rücksichtslos lauten Dreck… Inwieweit sie ihre Rezeptoren befeuern, weiß ich nicht, doch ihr Verhalten spricht für sie.
Cannabis ist v.a. nicht ohne…, weil es nicht ausschließlich entspannend, oder „nur“ psychedelisch wirkt, etwa das Innere offenbaren würde, sondern dabei gleichzeitig auch betäubt, also Empfindungen blockiert, wobei man hierbei bedenken muss, dass es um verschiedene Rezeptoren mit unterschiedlicher Rezeptoraffinität geht. Sogesehen denke ich, dass manche Sorten möglicherweise schon geeignet sein können, um Schmerzpatienten zu behandeln.
Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehe ich das anders. Es sollte aber auch mehr über Ritalin und SSRI gestritten werden.
Diese vielen angeblichen Räuchermischungen mit synthetischen Cannabinoiden wurden hier bislang nicht diskutiert. Diese sind weitaus schlimmer und trotzdem sehr verbreitet. Seit einigen Jahren werden sie immer häufiger und besser getarnt in Cannabisprodukten gefunden.
Echte Psychedelika könnten hingegen wieder therapeutisch wirklich sinnvoll eingesetzt werden.

Das ist die andere Seite: http://youtu.be/XKVGKU-NzRQ
Dieser eine Prozentanteil, welcher in dem ersten Video erwähnt wird, bedeutet tatsächlich nicht wenige „Fälle“.
Die vielen vorher erzeugten, ausgeblendeten, sogenannten latenten Psychosen, oder auch „Hausfrauen“- und Minipsychosen, geförderten Neurosen und Psychosen durch unsere „nette“ und verpestete Gesellschaft sollten als Ursachen aber auch miteinbezogen werden.

O.:
Insbesondere südländische Menschen kommen schnell in psychotische Zustände, wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggerissen wird: Sie den Arbeitplatz verlieren und die Frau sich daraufhin von ihnen trennt und den Sex verweigert.
Bei einer Häufung oder erhöhten Intensität von Stressoren, scheint mir das „Gehirn“ abzuschalten oder in die Psychose zu flüchten, um die Realität nicht mehr wahrnehmen zu können, da sie unerträglich geworden ist für den Betroffenen.

Klaus:
„Drogen würden an Reiz und Attraktivität verlieren.“ Da habe ich Zweifel, da diese Drogen ja nicht NUR deshalb einen Reiz haben, weil sie illegal sind.

O.:
Mangels alternativer Erlebnissweilten werden auch viele Jugendliche noch vom Techno der Oma- und Opageneration angezogen. Die Drogen müssen schließlich auch verkauft werden, somit ist die Unterhaltungsindustrie als „Subkultur“ hierauf spezialisiert. Eine komatisierte Drogengeneration wird nicht kritisch denken wollen, noch können, zu gravierend sind die „gelochten Hirne“, die in der Substanz geschädigt sind. Diese Zielgruppe wird man nicht mehr erreichen. Aber wenn sie zu Apotheke laufen müssen, wie Rentner, die ihre Medikament abholen, dürfte dies ihnen wohl auch langsam uncool erscheinen. Der coole Drogendealer wird dann nicht mehr ihr Lieferant sein, sondern die weißkittelige Apothekenhelferin (auf 400,00 € Basis angestellt). Das BTM wird von Fahrern für 3,30 € Stundenlohn zur Apotheke mehrfach täglich vorbeigefahren.
Nun könnte auch der Drogenkonsum in Discos untersagt werden, wer konsumiert, bleibt draußen, wie die Raucher. – Man kann sich noch einiges ausdenken … Schließlich ist das heimische Konsumieren vor dem Fernseher doch sinnvoller, um das Programm der privaten Sender zu ertragen.

Klaus Says:
Die alten grünen Standardargumente. Eignen sich die Erfahrungen in Holland zum einen und in Zürich zum anderen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Platzspitz ) dazu, diese doch recht gutmenschliche Sicht zu stützen?

Blogeinträge Juni/Juli 2010

4. August 2016

Im Juni/Juli 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge Juni/Juli 2010

  • Der arabisch-israelische Konflikt und die Emotionelle Pest
  • Der Rechtstrend der türkischen Politik und die Emotionelle Pest
  • Das Ziel von Präsident Obamas Politik verstehen
  • Die sozio-politische Charakterstruktur bestimmt das ideologische Denken
  • Der Unterschied zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen
  • Die Islam-Nazi-Verbindung
  • Politik ist nicht die Lösung der sozialen Probleme
  • Das große Ausweichen vor dem Wesentlichen in der Debatte um die Reform des Gesundheitswesens
  • Die Zerfall der autoritären Gesellschaftsordnung

 

 
Zu „Der arabisch-israelische Konflikt und die Emotionelle Pest“

Peter schrieb 2013: Neues zum Neo-Nationalsozialismus in Deutschland:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/liebe_frankfurter_rundschau/

Robert : Oxford-Professor: „Israel half bei der Gründung der Hamas…“
Gerhard Wisnewski
„Ein Feind, ein guter Feind, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt!“, trällerte einst Heinz Rühmann. Pardon: Ein guter Freund, natürlich. Doch so absurd ist der Gedanke nicht. Denn über einen guten Feind geht ebenfalls nichts, wie Israels Unterstützung der islamischen Widerstandsbewegung Hamas beweist…
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/oxford-professor-israel-half-bei-der-gruendung-der-hamas-.html

Darauf Peter: Schlicht und ergreifend QUATSCH, der darauf beruht, daß die Menschen nicht funktionell denken können, sondern alles aus dem Zusammenhang reißen und dann mit diesen Versatzstücken ihre wirren Verschwörungstheorien zusammenzimmern.
Die Islamisten hatten im Gazastreifen ein soziales Netz aufgebaut, jedoch ohne militärische Ambitionen. Sie gründeten in Gaza die islamische Universität und bezogen Gelder aus dem Ausland für den Bau von Moscheen. Israelische Genehmigungen dafür werden als ‚Beweis‘ für die Bevorzugung der Islamisten angebracht. „Das ist ein lächerliches Argument“, meint Harari. „In der gleichen Periode entstanden die ‚Bir Zeit Universität‘ und ‚ANadschach‘ in Nablus“. Im Gegensatz zur weltlichen ‚Fatah‘, DFLP oder PFLP unter dem Dach der PLO, enthielten sich die Islamisten bis 1989 des Terrors gegen Israel. Bewaffneter Widerstand sollte warten, „bis wir bereit sind und um Israel keinen Vorwand zu liefern, uns zu stoppen“, zitiert Harari. Kaum ein Moslembruder saß im Gefängnis.
http://www.security-explorer.de/index.php?id=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=97&cHash=a9798dc56acbc501de811fcea9f7fb82

Robert: http://www.wahrheitssuche.org/israel-hamas.html

Matthias: Besonders die Schlußwende zeigt den Kopp-Verlag mal wieder von seiner widerlichen Seite. Das seltsame dabei ist doch: selbst wenn Israel die Hamas anfänglich unterstützte oder ‚abtastete‘, was sicher alles Andere als umfangreich war und durchaus im sicherheitspolitischen Rahmeninteresse liegt, wieso es Israel vorwerfen!? Um die kommunistisch gespeiste Enteignungsmentalität der anderen ‚weltlichen‘ Aktivisten und Terroristen ins Schach zu setzen durch Unterstützung einer religiös aufgebauten Bewegung war zu damaliger Zeit naheliegend – auch die Staaten versuchten sich mit dieser Strategie in Afghanistan. Aber gleich zu behaupten: unter wesentlicher Mithilfe oder gar Hamas von Israel selbst gegründet ist so idiotisch und umfeldverkennend, schlichtweg – ja, nicht blöde, sondern eigentlich.
Obendrein hintertreibt solch Gefasel der ‚aufklärerischen Weltöffentlichkeit‘ jeden wirklichen Lösungsansatz, indem Sie die Feinde Israels in ihrem Anspruchsdenken Israel gegenüber füttern – sorgt also selbst für das, was man Israel vorwirft.
Auch die Art oder besser die Haltung, aus der der Vorwurf kommt: ankreidend und schlichtweg klein. Ja, einfach klein. Wie das falsche Höhnen falscher Bekanntschaft.
Was der Kopp-Verlag wohl berichten würde, WENN Israel anfängt, seine Feinde ein für alle Mal zu bekämpfen? Schade um den Kopp-Verlag, manches las ich gern.

Robert: Eins stimmt aber nicht, nämlich dass der Text vom KOPP Verlag stammt. Gerhard Wisnewski zeichnet dafür verantwortlich, nicht die KOPP-Redaktion. Dabei werden bei KOPP-Online durchaus sich diametral entgegengesetzte Meinungen veröffentlicht.

Matthias: Danke für den Hinweis, Robert.
Gut, wird bedacht.
Zu Wisnewski kann ich garnichts sagen; seine Absonderungen sind zuweilen haarsträubend und allgemein irgendwie uninteressant. Ziemlich beschissene Welt, in die er sich da verrannt hat.
Bei Madrasa of Time kommt ab und an mal was über ihn und sein Haufen Freaks. Greulich!
Aber zum Thema mal was über das ‚palästinensische Volk‘:
http://www.freie-juedische-meinung.de/component/content/article/106-israel-vergangenheit-gegenwart-und-zukunft/660-es-gibt-kein-palaestinensisches-volk

Robert: Das Problem bei W. ist, dass er alles allein macht und keinen Mitarbeiterstab hat. So macht er bei der Recherche auch Fehler, die sonst vermieden wären. Was ihn auszeichnet, ist sein Mut, wirklich jede Schweinerei aufzudecken, auch wenn es zuerst absurd erscheint. Sein Ziel, Verschwörungen aufzudecken, macht ihn natürlich besonders unattraktiv. Aber nicht umsonst wurde das Wort Verschwörungstheoretiker mit neuem Inhalt gefüllt, um so Verschwörungen besser verbergen zu können.

Robert: Warum wichtige Fragen nicht gestellt werden
Der Palästinakonflikt dominiert seit Jahrzehnten die internationale Politik und Berichterstattung. Gemessen an den Opferzahlen, ist dies unverhältnismäßig. Doch derartige Fragen scheinen verpönt. Von Gunnar Heinsoh
http://www.welt.de/debatte/article112406530/Warum-wichtige-Fragen-nicht-gestellt-werden.html

Robert: Warum protestieren die Muslime diesmal nicht?
Das Leid der Palästinenser im Flüchtlingslager Jarmuk schreit zum Himmel. Nur: Die meisten Araber interessiert es nicht. Sie kümmern sich nur um palästinensische Opfer, wenn Israelis im Spiel sind.
Zitat:

Die Mehrheit der Muslime in Deutschland entlädt wiederum lieber ihren Hass auf die Juden und Israel, als den innermuslimischen Krieg zu beklagen.
Das Schicksal der Palästinenser kümmert die meisten von ihnen seit jeher wenig. Bedauernswerterweise lässt sich diese Kälte für viele arabische Regierungen feststellen. Anders lässt sich nicht erklären, warum es fast 70 Jahre nach der Flucht und der teilweisen Vertreibung der Palästinenser aus dem jüdischen Staat selbst noch im Gazastreifen palästinensische Flüchtlingslager gibt. Auch Jarmuk existiert schon seit einer halben Ewigkeit.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139395820/Warum-protestieren-die-Muslime-diesmal-nicht.html

3 Antworten zu „Der Rechtstrend der türkischen Politik und die Emotionelle Pest“

Peter: Hier ein Beispiel für die Faschisierung der türkischen Community:

Rückständige türkische Buch- und Kulturmesse

O.: Ersetzt man in Konias Text die „türkischen“ mit die „amerikanischen“ und die „Islamisierung“ mit „Christianisierung“ würde man keinen Unterschied zwischen einer Aussage über der Türkei und Amerika finden, insbesondere „charakterlich“. Ist dies eines Lobes wert?

Darauf Peter: Erstens weiß Konia, wovon er spricht (rate mal, woher der Name „Konia“ stammt!), und zweitens ist es wirklich eine Medienverzerrung, wenn man Amerika von „rechten christlichen Fundamentalisten“ bevölkert sieht. Wirklich die gesamte amerikanische „Kultur“ und sogar der Staat sind durch und durch antichristlich. Als Lehrer an staatlichen Schulen kannst du schwul-lesbisch-was-weiß-ich die Kinder indoktrinieren, aber wehe du erwähnst den Namen „Jesus Christus“ im Unterricht.

Eine Antwort zu „Der Unterschied zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen“

Stefan Wehmeier: Wirtschaftliche Freiheit
Die persönliche Freiheit ist … die grundlegendste aller Freiheiten, sie vermag aber ebenso wenig wie die politische Freiheit das Herzstück der Freiheit zu verbürgen, auf das es entscheidend ankommt: die wirtschaftliche Freiheit, verkörpert in dem Recht auf Teilnahme am Wettbewerb.
Diese wirtschaftliche Freiheit ist heute offensichtlich arg eingeschränkt. Das will aber keineswegs besagen, dass sie etwa in der Vergangenheit in voller Gänze bestanden hätte.

War es nicht vielleicht gerade der ursprüngliche Mangel an wirtschaftlicher Freiheit gewesen, der zu immer weitergehenden Freiheitsbeschränkungen geführt hat? … War nicht der Staat, um diese aus der Vorenthaltung der wirtschaftlichen Freiheit entstehenden Störungen zu überbrücken, zu immer weitergehenden Eingriffen in die Wirtschaft genötigt, die ihrerseits nur in einer immer stärkeren Einschränkung des Wettbewerbes bestehen konnten?
Dieser Gedankengang hat um so mehr für sich, wenn man … die wirtschaftliche Unfreiheit mit einer Einschränkung oder gar Ausschließung des Wettbewerbs gleichsetzt. Jede derartige Behinderung des Wettbewerbs für den einen muss ja zugleich ein Monopol für den anderen darstellen. Monopol aber heißt rundweg Ausbeutung, und zwar Ausbeutung des einen durch den anderen, heißt Klassenbildung, Klassenstaat, soziale Frage, verstärkte Einmischung des Staates in das Wirtschaftsleben und die Sozialfürsorge, heißt Bürokratismus und schließlich allgemeines staatliches Wirtschaftsmonopol im Staatskapitalismus (Kommunismus).
Bereits auf dieser Stufe der Betrachtung beginnen sich die folgenden Zusammenhänge in groben Umrissen abzuzeichnen:
Erstens, dass wirtschaftliche Freiheit mit freiem Wettbewerb gleichzusetzen ist, den es bisher augenscheinlich noch nicht gegeben hat;
zweitens, dass zwischen der mangelnden wirtschaftlichen Freiheit und den Wirtschafts- und sozialen Störungen, die zu immer einschneidenderen Maßnahmen des Staates drängen, ein ursächlicher Zusammenhang besteht;
drittens, dass „wirtschaftliche Unfreiheit“, „Ausbeutung“, „soziale Frage“, „Beschränkung jedweden Wettbewerbs“ und „Monopol“ lediglich fünf verschiedene Bezeichnungen für ein und dasselbe sind.
Es ist jedenfalls erstaunlich, …dass der ursächliche Zusammenhang zwischen der sozialen Frage einerseits und der wirtschaftlichen Unfreiheit andererseits von den Berufsökonomen nur höchst unvollständig erkannt worden ist. Diese Tatsache ist … vor allem auf die ungenaue Auslegung des Begriffes des Monopols zurückzuführen, die es verhindert hat, die beiden uralten Monopole Geld und Boden als solche zu erkennen, obgleich es sich bei ihnen sogar um die beiden primären Monopole handelt, die alle anderen nach sich ziehen. So kam es, dass man von einer „freien Wirtschaft“ sprach und spricht, wo in Wirklichkeit der Zwang dieser beiden Monopole uneingeschränkt herrscht.
Halbwegs glücklich? http://www.deweles.de/files/halbwegs_gluecklich.pdf

5 Antworten zu „Die Islam-Nazi-Verbindung“

Robert: „Sowohl radikale Islamisten als auch Nazis sind emotionell pestkranke Charaktere, die der extremen Rechten des soziopolitischen Spektrums angehören. Aus diesem Grund fühlen sie sich politisch zueinander hingezogen.“
Wie immer hat Konia seine Holzhammerpsychologie, die an komplexen Tatbeständen scheitert. Gerade die islamische Hamas und der Mullah-Iran werden von den europäischen Linken am meisten unterstützt.

Ahmadinedschad und deutsche Amigos

O.: „…Kenntnis von der soziopolitischen Charakterologie gehabt hätte, derzufolge der individuelle Charakter die primäre Determinante im Sozialverhalten darstellt. Sowohl radikale Islamisten als auch Nazis sind emotionell pestkranke Charaktere, die der extremen Rechten des soziopolitischen Spektrums angehören.“ Zitat Konia.
Zunächst scheint dieser Satz plausibel, man kann verstehen was Konia (irgendwie) meint.
In meinen Schüler-Englischbuch stand immer der Einschub – „Stop to think!“ – und mahnte zum Innehalten der Lektüre, um über das Gelernte oder Gesagte nachzudenken.
Kritische Gedanken könnten in einer solchen Phase auftreten: Was meint der Author? Welche Konzepte werden hier erwähnt (Charakteranalyse und soziopolitische Charakterologie)? Welches Modell bezieht sich auf Reich, welches auf Baker oder beide auf beide?
Eindeutig hingegen bezieht sich Konia (ohne das hervorzheben, was hinderlich für einen späteren Nachvollzug ist – ist im Buch vielleicht auch anders …) auf Bakers Mensch in der Falle.
Meine „destruktive Kritik“ hat bereits (in aller Klarheit) darauf verwiesen, dass ein noslogisches Babylon hier entstanden sein mag bzw. entstanden ist. Der Mensch kann frei nach Baker in einen „oralen Charakter“, „depressiven Charakter“ oder auch politisch orientierten (soziopolitschen) Charakter eingestuft werden, bspw. den „liberalen Charakter“, mit weiteren Unterstufen nach Konia. In Anlehnung an Reichs Konzept der „emotionellen Pest“ sei die soziopolotische Charakterologie (nach Baker und Konia) entstanden, so dass Konia hier von einer „emotionell pestkranken Charaktere“ spricht als Eigenschaft der Persönlichkeit eines radikalen Islamisten oder Nazi.
Ein Versuch einer „konstruktivern Kritik“ würde nun mit Vorschlägen kommen und das Dilemma, was noch nicht als solches (vom Publikum und ACO) erkannt ist, zu lösen versuchen.
Als Nörgler gebe ich nur den Hinweis und hoffe, dass die „destruktive Kritik“ verstanden und beseitigt werden kann. Eine Nachbesserung könnte und „muss“ vom Author erfolgen.
Als „konstruktiver Kritiker“ gebe ich auch noch die Lösung des Problems vor, diese kann dann übernommen werden und das ursrpünglicher Werk würde besser als zuvor darstehen, in den meisten Fällen ohne die destruktive Kritik (und damit die Entwicklung der Theorie) zu benennen. Da sich noch weitere „Fehler“ einschleichen mögen, kann dieser Prozess unzählige Male wiederholt werden, bis dann kein „Nörgler“ mehr etwas findet.
Dies würde aber bedeuten, dass die fehlerhaften Grundannahmen nicht korrigiert wurden, sondern die oberflächliche Beschreibung stimmiger erscheint.
Ein Forscher- oder Therapeutenteam könnte innerhalb des ACO mögliche Schwachpunkte diskutieren und gegebenenfalls eine Veränderung der Theorie aufstellen oder sich von der Kritik mit Argumenten distanzieren.
_________________
Die eigentlich relevante Frage, die dahinter steht, ist: Bewegen sich die Authoren noch auf dem Weg Reichs oder haben sie – mit Angabe von Gründen – diesen Weg „erweitert“ und sind die von Reich gemachten Prämissen noch gültig.
Möglicherweise kann sich auf Reich „geirrt“ haben und er muss korrigiert werden, aber nicht heimlich, sondern belegt.
Das ACO muss die Frage nach dem Verständnis von der Orgontherapie – wie sie es verstehen – klären. Baker hat dies nicht deutlich gemacht oder Widersprüche entwickelt, die so nicht fortgesetzt werden dürfen. Erst dann kann man zu neuen „soziopolitischen“ Charakteren kommen und Vorschläge finden wie diese zu behandeln sind. Es fehlt in Grunde eine Tranparenz der Therapieausbildung.
Sprachliche Fehler in der Verwendung des Charakterkonzeptes verweisen auf ein evtl. falsches Verständnis der Charakteranalyse im „Zeitalter der Orgontherapie“ und dies fällt letztlich auf Reich zurück, ob berechtigt oder nicht.
Da ich nur medizinischer Laie bin und keine ACO Therapieausbildung genossen habe, sehe ich mich für die Lösung des Problems nicht in der Verantwortung oder in der Lage. Als Kritiker in diesem Punkt denke ich, dürfte meine Beschäftigung mit Reich hinreichend genug sein, dass sie nicht als „extern“ empfunden werden kann.
Letztlich ist dieser kritische Punkt kein Reich spezifischer aus dem Verständnis der Orgonomie heraus, sondern ein allgemein-therapeutischer, dem man sich nicht einfach entziehen kann.

O. weiter: Oben bin ich nur auf die theoretischen Überlegungen eingegangen, nicht auf die Inhalte. Hier ein wie ich finde gelungener Beitrag eines Neu-Deutschen, an den ich mich erst gewöhnen muss, der aber zur „Deutschlandkritik“ versöhnlich Stellung bezieht und wohl nicht ins „antiauthoritäre“ Muster fällt.

Peter: Ein Nazi-Überfall in Holland: http://gatesofvienna.net/2013/01/kicked-in-the-head-and-left-for-dead/

Klaus: Dass es sich um Mitmenschen mit Migrationshintergrund handelt, ist der deutschen Berichterstattung selten oder gar nicht zu entnehmen.

Antworten zu „Politik ist nicht die Lösung der sozialen Probleme“

Peter: Der Sieg der Volldeppen. Der Sieg jener, denen „Umweltpolitik“ wichtig ist, so als gäbe es in Deutschland Umweltprobleme. Das einzige Umweltproblem sind allenfalls die Vogelschredder (sogenannte „Windräder“), die die norddeutsche Landschaft für immer zerstört haben. Jene, die mehr Geld für Bildungspolitik wollen, so als könne nicht jeder kostenlos Bücher in Leihbibliotheken lesen. Jene, denen die „Sozialpolitik“ wichtig ist, d.h. die Behinderung der Wirtschaft und damit der Wegfall von immer mehr Arbeitsplätzen. In Niedersachsen hat das hirnlose Gesindel gewonnen.

O.: Wenn man in Niedersachsen die „Umweltprobleme“ einmal übersehen möchte, die Asse unter den relativ neu aufgestellten Windräderpark, der es schön ökologisch erscheinen läßt.
Konservative Informationen stellen es selbst so dar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schachtanlage_Asse
http://de.wikipedia.org/wiki/Schacht_Konrad
Und wer hat die Finger drin und weiß (angeblich) nicht was passiert, wenn Metall(-behälter) und Salz zusammenkommen …
http://www.zdf.de/Frontal-21/Merkels-Endlager-24485588.html
Die strahlende Gegend um den Schacht Konrad wurde „ökologisch“ aufgewertet mit einem „Vogelschredderpark“, da fliegt vermutlich sowieso nix mehr.
Also einen ORAC würde ich da (weiträumig) nicht hinstellen!

Klaus: „Das einzige Umweltproblem sind allenfalls die Vogelschredder „.
Natürlich Unfug. Nur aus Trotz über die Atommüllangelegenheiten hinwegzusehen, hat wenig mit ‚Rationalität‘ zu tun.

Peter: Ich lasse das von Akif Pirincci beantworten, der den ganzen Öko-Quatsch durchschaut hat:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_sound_of_music_vom_gruenen_panikorchechster_uebertoent_wurde/

Klaus: …Weil ehemalige Maoisten, Marxisten, Kommunisten, Kinderficker (nicht vergessen, eine der Hauptforderungen der jungen Grünen war, Kinderficken zu legalisieren, Volker Beck hält dafür weiterhin die wortwörtliche Stange) und andere Wegelagerer in der Mitte der Siebziger gemerkt haben, daß in einem Land, in dem ein einfacher Arbeiter alle fünf Jahre ein fabrikneues, bar bezahltes Auto kaufen kann (ja, liebe Kinder, das konnte man damals wirklich), einfach keine Revolution zu machen ist. Da diese Leute aber nichts Gescheites gelernt und auch keinen Bock hatten, bei VW am Fließband zu stehen, schwenkten sie plötzlich auf die Naturschiene um und wurden GRÜN. …
Hat mit dem Thema nicht viel zu tun, eher mit linken Motiven.

Klaus:In der Tat übernahmen die Linken in den Siebzigerjahren das Umweltthema. Das ist weder sachlich begründet – ich sehe keinen besonderen Zusammenhang zwischen sozialistischer Doktrin und dem Umweltthema – noch waren sie die einzigen, denen an diesem Thema lag. Im Gegenteil: Die typischen Linken konnten so schnell wieder davon ablassen, wie Ökomoden an Reiz verloren. Leute hingegen, die sich vor Ort betroffen sahen, hatten drängendere Gründe für ihr Engagement und sind auch konstanter dabei geblieben. (Wir hatten das hier öfter, und es muss ja nicht ständig wiederholt werden.) Wie gefährlich und giftig dies-und-das längerfristig ist, kann man schwer beweisen, nur anhand gegenwärtigen Wissens abzuschätzen versuchen. Vielleicht sind die gängigen Erklärungen, die Waldsterben, Klimawandel, … betreffen, Quatsch und ‚orgonomische’ Erklärungen näher dran an der Wirklichkeit. Was KKW’s betrifft, wäre ich lieber vorbeugend vorsichtig – auch wenn es zurzeit in Brokdorf sauberer aussieht als in einer chinesischen Metropole. Und wer sich überzeugt gibt, dass KKW’s relativ harmlos sind, insbesondere deutsche, möge bereit sein, direkt daneben zu wohnen. Am besten gleich mit ORAC? Ist das nicht ein gutes Kriterium: ;Man soll anderen keine andere Umgebung zumuten als eine solche, in der man einen (sachkundig gepflegten) ORAC aufstellen würde.’ ?

Klaus: Und bitte nicht wieder: Orgonomie wird bald das Problem lösen.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 6.a.

7. April 2016

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

5. Reichs Biophysik

6. Beiträge zu Reichs Orgonomie

a. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

Merkel und die Panzerung der Gesellschaft

12. Februar 2016

1942 beschrieb Reich im Vorwort der damals geplanten Neuausgabe von Die Massenpsychologie des Faschismus die Gesellschaft mit Hilfe des radial organisierten „orgonotischen Systems“: der Kern entspräche der Arbeitsdemokratie, die mittlere Schicht dem Faschismus und die Fassade dem Liberalismus. Ich habe das auf diesem Blog bereits zur Genüge ausgeführt. Erst letztens hier. In diesem Eintrag soll es nun darum gehen, die Gesellschaft mit Hilfe der longitudinalen segmentären Anordnung der Panzerung im „energetischen Orgonom“ zu beschreiben. Reich hat das in seinem 1949 in der Charakteranalyse erschienen Aufsatz „Die Ausdruckssprache des Lebendigen“ für das Individuum erläutert.

Die Gesellschaft ist ähnlich aufgebaut wie das Individuum. An der Spitze steht der „Visionär“ und „Führer“, der sagt, wo es perspektivisch und jeweils konkret hingehen soll. Er entspricht dem okularen Segment, das von Wilhelm Reich in „Die Ausdruckssprache des Lebendigen“ beschrieben wurde.

Vor kurzem hat Thilo Sarrazin einen hervorragenden Artikel veröffentlicht, der mit traumwandlerischer Sicherheit die orgon-energetischen Zusammenhänge erläutert. Wie er das kann, ohne je von der Orgonomie gehört zu haben? Der Mann steht in Kontakt mit der biosozialen Realität, er ist bioenergetisch kontaktvoll! Ich will seinen Artikel gar nicht weiter referieren, da alles so offensichtlich ist: die unmittelbare Beziehung der Stärke der jeweiligen okularen Panzerung (der „Blindheit“) des Führers und dem Schicksal des Staatsschiffs und die Bedeutung der Stärke der Rigidität einer Gesellschaft, der „gesellschaftlichen Panzerung“. In einer weniger gepanzerten, weniger starr hierarchisierten Gesellschaft, kann die „zweite Reihe“ immer noch eingreifen und das Unheil abwenden. Man lese das bitte alles bei Sarrazin nach!

Diese „zweite Reihe“ sind die unmittelbaren „Gefolgsleute“ des Führers, die in ihrer Abhängigkeit weitgehend an das orale Segment gemahnen: die „sucker“, wie man im Englischen so schön sagt. Ein Gutteil unserer politischen und historischen Literatur handelt von diesen Leuten. Man nehme nur etwa die ganzen Bibliotheken, die über das Ende der Kanzlerschaft Willy Brandts geschrieben worden sind: die Intrigen, der Verrat, das unverantwortliche, feige Verhalten von Verantwortungsträgern; wie gestandene Mannsbilder buchstäblich zum Säuglingsalter regredierten. Es ist die Sphäre der Speichellecker und Intriganten.

Das Halssegment entspricht den „Sekretären“, die als eine Art „Flaschenhals“ die Machtelite von der Gesellschaft abschirmen, indem die zufließende Information gefiltert wird – eben das, was Sekretäre tun. Im gepanzerten Organismus trennt der Hals den Kopf vom übrigen Körper. Wie es in einem Handbuch für Sekretärinnen heißt, sei es zwar ihre Aufgabe, die Termine für den Chef so abzustimmen, daß es zu wirklich fruchtbaren Gesprächen komme, doch durch eine konsequente Abschirmung des Chefs, verhindert sie, daß wichtige Informationen zu ihm gelangen und „wird damit praktisch zu einer Instanz zwischen dem Vorgesetzten und den Mitarbeitern“ (Brigitte Diez: Sekretärinnen Handbuch, Wiesbaden 1982, S. 240). Beim Individuum spricht man beispielsweise von „Halsstarrigkeit“.

„Sekretärinnen“ sind die natürlichen Feinde jener, die für „neue Impulse“ oder „das Gewissen der Organisation“ (sozusagen „alte Impulse“) stehen. Das Brustsegment wird von jenen verkörpert, die „das Herz“ einer Gesellschaft ausmachen: jene, die den „Ethos“, die Ideale, die Sehnsüchte der Gesellschaft ausdrücken. Wir haben hier die Kultur vor uns, die Schriftsteller, „Denker“, Musiker, etc.

Merkels Kanzlerschaft ist erst jetzt verloren, wo sich diese Kaste der „Meinungsmacher“ und „Kulturschaffenden“ von ihr zu distanzieren beginnt. Man nehme etwa diesen Aufsatz ausgerechnet im linksliberalen Stern, wo „das Gewissen Deutschlands“, „die Stimme der Vernunft“ aufzeigt, wie moralisch bankrott Merkel ist. Was ist das eigentlich für eine merkwürdige, seltsam kontaktarme Frau, ohne erkennbare Überzeugungen?!

Die beiden Segmente die folgen, das Zwerchfell und der Bauch, sind der eigentliche Motor der Gesellschaft: der Mittelstand, die Handwerker, die technischen Experten, die „den ganzen Laden in Gang halten“.

Hier beschreibt der Präsident einer Handwerkskammer kurz und knapp die zentralen Funktionen dieser beiden Gesellschaftssegmente: sie sind der energetische Motor der Gesellschaft und stehen für Autonomie, für Eigenverantwortung. Deutschland hatte seine beste, seine „arbeitsdemokratischste“ Zeit, als diese Schicht in Gestalt der CDU/CSU und der FDP die Politik dominierte.

Ganz unten finden wir schließlich den eigentlichen Sinn und Zweck des ganzen Unterfangens „Gesellschaft“: die Produktion, der Arbeiter und sein unmittelbares Arbeitsprodukt. Gegenwärtig zerstört Merkel, die Generalirre an der Spitze des Staates, das, was Generationen von Arbeitern für sich und ihre Kinder erarbeitet haben. Was die „Entladung der Arbeitsenergie“ betrifft verweise ich auf meinen Blogeintrag Kapitalismus und die Funktion des Orgasmus (Teil 6).

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