Posts Tagged ‘Konservative’

Wie ticken „Reichianer“ soziopolitisch?

5. Oktober 2018

Wenn man die Linksreichianer verstehen will, sollte man folgendes (orgonometrisch schlichtweg falsches!) Diagramm betrachten, daß ihre Haltung (nicht etwa ihre Charakterstruktur!) perfekt beschreibt. Ihren irrationalen Linksliberalismus, den Reich insbesondere in Christusmord so hart gegeißelt hat, betrachten sie in ihrer kontaktlosen Verwirrtheit als Ausdruck höchster Rationalität. Mit denjenigen, die Reich, ob als Kommunist oder als Eisenhower-Anhänger, zeitlebens gehaßt und verachtet hat, die teddybär-werfenden Liberalen, identifiziert sich der „Reichianer“.

Die Ableitung und Diskussion dieses und ähnlicher Diagramme in David Boadellas Aufsatz „Social structure and character structure“ (Energy and Character, Vol. 2, No. 2, May 1971, S. 34-45) zeigt, daß Boadella nicht funktionell und bioenergetisch, sondern formalistisch und politisch denkt. Entsprechend geht es zunächst gar nicht auf die entsprechende funktionelle und bioenergetische Ableitung politischen Verhaltens des Liberalen (= verlogene oberflächliche Charakterschicht) und des Faschisten (= sadistische mittlere Charakterschicht), wie sie Reich 1942 im Vorwort zur Massenpsychologie des Faschismus präsentiert hat, ein, sondern handelt sie am Ende des Aufsatzes als eine Art Anhang kurz ab. Abschließende Sätze in Boadellas Text, in denen das Wort „liberal“ gar nicht vorkommt, – denn wenn es erwähnt worden wäre, wäre dieser ganze aufgeblasene, aber nichtsdestotrotz hohle Artikel zerplatzt.

Das obige Diagramm ist direkter Ausdruck der Charakterstruktur Boadellas und weniger einer wissenschaftlichen Aussage. Als primäre Impulse sehen wir „libertäre und arbeitsdemokratische Tendenzen“. Sie seien in der gepanzerten Gesellschaft genauso Angriffen ausgesetzt wie liberale Tendenzen auch, nur intensiver. Mit anderen Worten will Boadella tatsächlich nur eins: seine eigenen rebellischen („anarchistischen“) neurotischen Strebungen als ultimative Gesundheit darstellen im Gegensatz zu den bürokratischen Sozialisten der Labour Party und den Kommunisten auf der einen und den genauso kranken konservativen Tories und imaginären „Nazis“ auf der anderen Seite. Beide Seiten würden gleicherweise die Liberalen angreifen, die das an Rationalität vertreten, was in einer gepanzerten Gesellschaft möglich ist. Der schwarze Balken im Diagramm symbolisiere, wie die „natürlichen kooperativen Tendenzen“ der Menschen blockiert werden und entsprechend aus Arbeitsdemokraten bloße Liberale werden – die dergestalt der Gesundheit noch am nächsten stehen würden. Hier haben wird die Rechtfertigung für Boadellas windelweichen Liberalismus, wie er in Energy and Character zum Ausdruck kommt.

Blogeinträge Januar-Juli 2014

17. September 2018

Blogeinträge Januar-Juli 2014

  • Eine weitere Möglichkeit die Emotionelle Pest einzudämmen
  • Die Menschen verlieren zunehmend die Orientierung
  • Putins Landraub
  • Putins soziopolitische Charakterstruktur
  • Was passiert im Nahen Osten?
  • Sind alle Araber gleich?

Die extreme Linke, der Konservative, die extreme Rechte

27. Juli 2018

Der Konservative (und der Orgonom) lebt mehr oder weniger durch die Panzerung verzerrt aus seinem bioenergetischen Kern heraus, während der Linke keinerlei Kontakt zu seinem Kern hat und immer mehr in der sekundären Schicht versinkt. Ähnlich der Rechtsradikale, der zunehmend seinen stark verzerrten Kontakt zum Kern verliert und schließlich eine einzige Verkörperung der sekundären Schicht ist. Beispiele:

Die Linke und überhaupt das urbane Gesindel, das sich überall breitmacht, verlangt „Respekt“ als einforderbares Recht. Dabei ist Respekt etwas, was man sich durch Leistung und im menschlichen Umgang erarbeiten muß. Jeder kann von mir Rücksicht verlangen, Leben und Leben lassen, aber niemandem schulde ich Respekt, den er sich nicht in meinen Augen erworben hat!

Die Ablehnung aller Autorität ist im anti-autoritären Zeitalter (Konia) das Hauptmerkmal der Linken:

Sich selbst als einzige Autorität für sich selbst anzusehen – ja, letztendlich ist man sowieso in jedem Fall derjenige, der die letzte Entscheidung im eigenen Kopf fällt; aber der Linke weitet das aus und Autorität ist nicht mehr etwas, was man sich hart erarbeiten muß, sondern sie entspringt der eigenen kontaktlosen Selbstherrlichkeit. Man schaue sich nur in Universitären an wie Professoren, die die politische Korrektheit verletzen, von Studenten, die kaum die ersten Grundlagen ihres Faches verstanden haben, in die Schranken verwiesen werden. Anarchie und Verblödung fallen in eins!

Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes. Die Volkszugehörigkeit ist angeboren, kann aber auch, wie früher der erbliche Adelsstand, nachträglich erarbeitet werden. Beispielsweise werden Fremdenlegionäre nach einer gewissen Dienstzeit Franzosen. Linke hingegen schmeißen mit dem deutschen Paß nur so um sich, lösen das verbindliche Volk in eine unverbindliche „Be-Völkerung“ auf und haben Angst vor „Populismus“, gar „Faschismus“.

Das Recht ist für sie kodifiziertes Gutmenschentum. Für Konservative sind Rechte vor allem gottgegeben, naturgegeben, die Summe jahrhundertealten Rechtsempfindens.

„Rassismus“, wie immer er auch konkret ausgestaltet sein mag, ist den Rechtsextremen wesenseigen. Deshalb verweigern sie jedem, der „nicht dazugehört“ den Respekt. Autorität ist unhinterfragbar und der Staat reduziert sich auf blanke Gewalt, das Recht des Stärkeren (ob religiös verbrämt oder pseudo-wissenschaftlich untermauert).

Blogeinträge November/Dezember 2012

9. Juli 2018

Mehr zum „biologischen Rechenfehler“ heute::

Blogeinträge November/Dezember 2012

  • Der Gesundheitszustand der amerikanischen Wirtschaft
  • Die Grenzen des politischen Konservatismus
  • Die bio-soziale Bedeutung der früh einsetzenden Pubertät
  • Warum in der Politik fast immer die Linke gewinnt
  • Ein weiteres Schulmassaker, ein weiterer politischer Dialog
  • Ausflüchte und Ablenkungen gehen mit der oberflächlichsten Schicht des sozialen Panzers einher

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen (Teil 3)

19. Juni 2018

 

Paul Mathews: Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

Peter das Haßhäschen

26. April 2018

Was ist Haß? Aufgestaute Aggression, d.h. der Affekt des „Jetzt reicht‘s!“ Aggression ist eine Expansion, die in die Muskulatur geht. Dem Linken ist der Haß fremd, nicht nachvollziehbar und überhaupt das Schrecklichste und Beängstigendste, was er sich vorstellen kann. Das ist so, weil seine neurotische Abwehr gegen die Orgonenergie-Ströme in seinem Organismus nicht wie beim Konservativen muskulär ist, sondern intellektuell. Er kennt richtige Haßgefühle gar nicht. Er kennt nur Ressentiment und Verachtung, d.h. die Verlagerung der Energie weg vom Genital in den Kopf hinein.

Man braucht nur das Radio oder den Fernseher anmachen bzw. eine Zeitung aufschlagen… Etwa beim Thema „Trump“: Aus jedem Satz über ihn spricht eine schneidende Verachtung. Daneben scheint es nur noch ein weiteres Thema zu geben: die Gesellschaft vor „Häjt Spietsch“ zu schützen.

Verachtung ist in jedem Fall irrational, pestilent und verdammenswert. Verachtung ist eine zusätzliche Qualität, die dem Lebendigen fremd ist. Hingegen kann das Lebendige selbstverständlich hassen. Der einzige Unterschied ist hier die Quantität. Die orgastische Potenz sorgt dafür, daß sich nichts über die Maßen aufstauen kann (siehe oben die erste Zeile!). Beim faschistischen „Hasser“ hingegen brodelt es inwendig ständig und da politischer Extremismus nicht nur mit extremer orgastischer Impotenz, sondern immer auch mit einer starken Augenpanzerung einhergeht, werden mit diesem vollkommen überdrehten Haß auch noch die falschen Objekte bedacht. So wird beispielsweise der Kampf gegen „Kommunismus und Liberalismus“ unversehens ein Vernichtungsfeldzug gegen „die Juden“. Dabei fühlt sich der Faschist hundertprozentig im Recht, denn er „wehrt sich ja nur“.

Die Linke und die Psyche

19. April 2018

Von Rechtswegen sind Linke Materialisten, „Dialektische Materialisten“, die nichts mit Psychologie am Hute haben. Reich mußte sich in den 1920er und 1930er Jahren zur Genüge mit diesem „Vulgärmarxismus“ herumschlagen. Dieser extreme Materialismus ist die Ideologie der Roten Faschisten, der Trotzkisten, Stalinisten, Maoisten, DKPler und andere derartige Sektierer am äußersten linken Rand. Man muß mit eigenen Augen gesehen haben, wie sich solche Kommunisten auf Operationstischen buchstäblich ausschlachten lassen, weil sie partout keine „psychosomatischen“ Krankheiten anerkennen wollen!

Die breite Masse der Linken ist vollkommen anders: „Psychosomatik“ ist ihr Lebenselixier, sie lieben Freud, sind ständig am psychologisieren, gehen ganz in der „Kultur“ auf und ihr vermeintlicher „Marxismus“ ist kaum mehr als verweltlichtes „Christentum“, d.h. alles dreht sich um Moral, den Kampf gegen Ungerechtigkeit und die Sünde an den Armen und Geknechteten. Alles dreht sich ums Bewußtsein. Es durchzieht wirklich die gesamte Existenz dieser Klientel: Bewußtmachen des Unbewußten im Sinne der Psychoanalyse, die Pornographisierung des Alltags, die spezifisch „buddhistische“ Spiritualität („Achtsamkeit“), der Wahn alles regulieren und bestimmen zu können, etc.

Warum die, für einen Linken auf den ersten Blick so unnatürliche, Faszination mit dem so „unmaterialistischen“ Bewußtsein? Bewußtsein steht für das einheitliche, koordinierte Funktionieren des Organismus als Ganzheit. Aber gleichzeitig (Vorsicht: Dialektik!) unterbindet das Bewußtsein das einheitliche Funktionieren. Und genau das ist der Hauptmechanismus der linken Charakterstruktur: das, was Reich als „intellektuelle Abwehr“ bezeichnet hat. Der Intellekt dient der Abwehr bioenergetischer Strebungen, was mit einer Verlagerung der organismischen Orgonenergie vom Becken ins Gehirn einhergeht. Während der Konservative im Solar plexus zentriert ist (vegetatives Nervensystem), geht der Linke ganz im Zentralen Nervensystem („energetisches Orgonom“) auf: er ist sein Gehirn. Ein Gehirn, das alles analysiert und in seine Einzelteile „zersetzt“ – entsprechend dem Materialismus. Je weiter die Abwehr sich steigert, d.h. je neurotischer der Linke wird, desto offen materialistisch wird er, bis das anfangs beschrieben Syndrom in reiner Form vorliegt, der beinharte, knochentrockene Kommunist.

Die Selbstsucht des Liberalen

15. April 2018

Der Konservative lebt (wenn auch mystisch verzerrt) aus seinem biologischen Kern heraus, der Liberale („Linke“) ist von diesem Kern getrennt und lebt ganz in der sozialen Fassade. Diese Trennung vom biologischen Kern geht einher mit einer Trennung von den Mitmenschen (Selbstsucht) und vom Kosmos („Atheismus“).

Beim Linken dreht sich alles um ihn selbst. Alles dreht sich um das ach so kostbare Ego. Für die Nation, die Familie, den religiösen Glauben, für Traditionen, etc. empfindet er nur Verachtung. Für Mutti war er ein Gott, entsprechend tritt er für den Sozialismus ein, der ihn vor aller Konkurrenz schützt. Wenn er sich opfert, dann nie für andere, sondern aus Protest, weil es nicht nach seinem Willen geht, oder um hinter seine hohlen „Ideale“ ein Ausrufungszeichen zu setzen. Man denke nur an die Selbstmorde der RAF-Mitglieder in Stammheim.

Der Konservative nimmt sich nicht so wichtig. Instinktive weiß er, daß er Teil einer Kette ist, die von der Vergangenheit in die Zukunft reicht, ein winziger Teil eines Ganzen, das für ihn auf ewig unüberschaubar bleibt. Deshalb glaubt er nicht an gesellschaftliche und ökonomische „Eingriffe“. Gleichzeitig ist sein Selbstgefühl und sein Selbstbewußtsein nicht so prekär wie das des Linken, denn der Konservative weiß, wo er steht, kennt seine Identität und kann sich wenn nötig durchsetzen. Sein „Ich“ hat sozusagen Substanz, so daß er sich niemals für eine bloße Idee wie den „Weltfrieden“ opfern würde, sondern allenfalls, wie im Tierreich üblich, für seine Gene. Der Linke haßt Kinder, ermordet sie („Schwangerschaftsunterbrechung“) auf dem Altar seiner „Selbstverwirklichung“ und zerstört die Zukunft der weniger Überlebenden. Für Reichs Konzept „Kinder der Zukunft“ hat er von jeher nur Verachtung übrig.

Es stimmt zwar, daß im Realsozialismus das Wort „Ich“ tabu war und bei den heutigen Linken das „Wir“ im Mittelpunkt steht, aber das ist alles hohl. Der Staat tat alles, um die Menschen zu einer homogenen Masse von lauter Einzelnen ohne Vergangenheit und ohne Verortung zu machen, die sich nicht autonom organisieren können. „Fraktionsbildung“ war die große Sünde. Und das rot-grüne „Wir“ gilt immer nur einer rein abstrakten Menschheit. Kaum sagt jemand auf eine inhaltlich substantielle Weise „wir“ (etwa „wir Deutschen“), wird er niedergeknüppelt. Auch im täglichen Umgang wird man kaum kältere und rücksichtslosere, ja gemeinere Menschen finden als Linke. Dieses Gesocks hat kein Vaterland, keine Vergangenheit und – keine Zukunft!

Blogeinträge August 2012

6. April 2018

Im NACHRICHTENBRIEF wird gegenwärtig Paul Mathews‘ Artikel „Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters“ aus dem Jahre 1967 veröffentlicht. Hier wie sich die orgonomische Soziologie ein halbes Jahrhundert später darstellt:

Blogeinträge August 2012

  • Die Emotionelle Pest gedeiht im Sozialismus
  • Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert
  • Die Gefahren im Kapitalismus
  • Wie Linke und Rechte die Amerikaner betrachten
  • In der Politik ist die Linke im Vorteil
  • Der freie Markt ist nicht das Problem
  • Kennzeichen eines linken Ideologen

Die Antifa, Hollywood, die Polizei und die soziopolitische Charakterologie

2. April 2018

Der Aufkleber unten sagt so gut wie alles über unsere rotverschobene Gesellschaft. Es handelt sich um eine Szene aus dem Hollywoodfilm Terminator, wo einer der bösen Roboter in Gestalt eines Polizisten den anarchistischen Helden jagt. „Vertraue niemals einem Polizisten.“

Unsere gesamte Gesellschaft (Schule, Universitäten, Medien) ist ein einziger antiautoritärer Alptraum. Er beruht auf einer charakterologischen Verschiebung vom Konservativen zum Liberalen, d.h. von der muskulären Abwehr zur intellektuellen Abwehr. Das geht einher mit Verachtung für und Haß auf die Polizei und das Militär. Beide Professionen beruhen auf der Anwendung bzw. Androhung von unmittelbarer körperlicher Gewalt und beide tun dies im Auftrag von denen „da oben“, letztendlich sind sie Vertreter des verhaßten Vaters.

Diese Charakterdynamik, die das eigentliche Substrat des „Linksseins“ ist, durchzieht sämtliche Gesellschaftsschichten und setzt sämtliche materiellen Interessen außer Kraft. Tatsächlich tut sich eine auffallende Schere auf, zwischen den Klasseninteressen der Unterschicht und deren größeren Hang zur muskulären Abwehr („rechts“, konservative Charakterstruktur) bzw. der Oberschicht und deren größeren Hang zur intellektuellen Abwehr („links“, liberale Charakterstruktur).

Das Photo unten und seine Beschriftung sagt dermaßen viel über den soziopolitisch-charakterologischen Gegensatz aus! Beispielsweise hat der Konservative noch einen gewissen, wenn auch mystisch verzerrten Kontakt zum bioenergetischen Kern (Identifizierung mit dem Vater und der Tradition) und kann deshalb annähernd zwischen primären und sekundären Trieben unterscheiden. Entsprechend ist in seinem Weltbild die bewaffnete Macht dafür da „to protect und to serve“ (zu schützen und zu dienen). Es geht darum, die primären Triebe vor den sekundären Trieben zu schützen und dem Lebendigen zu dienen. Das anarchistische Ungeziefer, das mit Aufklebern wie dem unten unsere Städte verschandelt, empfindet vollkommen anders. Der Linke wendet sich radikal vom Vater und der Tradition ab, verliert damit jedweden Kontakt zum bioenergetischen Kern und hat deshalb keinerlei Empfinden für den Unterschied zwischen primären und sekundären Trieben. In seinen Augen sind die „Bullenschweine“ PER SE unterdrückerisch und „triebfeindlich“. Der Linke identifiziert sich mit den Kriminellen und damit mit den sekundären Trieben. Er identifiziert sich mit der Emotionellen Pest. Er ist der Abschaum dieses Planeten.