1. Zusammenfassung
2. Die Hauptgleichung
3. Reichs „Freudo-Marxismus“
4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik
5. Reichs Biophysik
a. Biologie
b. Physik (Vorbemerkung)
Bis heute fragen sich Biologen, wozu Sex eigentlich gut sein soll, denn im Vergleich zur ungeschlechtlichen Vermehrung ist Sexualität für das Individuum extrem kostspielig. Die Fortpflanzungsorgane schlagen in der Energiebilanz des Individuums negativ zu Buche, ohne irgendeinen Überlebensvorteil zu bieten, vielmehr würden sie nur der Art, d.h. den eigenen zukünftigen Konkurrenten dienen. Und auch für die Art selber wäre eine einfache Zellteilung oder Knospung weit günstiger, denn die durch die Sexualität möglich gemachte evolutionäre Weiterentwicklung (Rekombination der genetischen Information) schafft der Art Konkurrenz durch neue besser angepaßte Arten.
Im Rahmen seiner „Energon-Theorie“ zeigt Hans Hass, daß die sexuelle Fortpflanzung einer dritten Instanz dient, die über Individuum und Art hinausweist: dem „Lebensstrom“. Dieser „Strom“ ist das blinde, wie ein Feuer in Zeit und Raum auswuchernde Leben selbst. Die Evolution ermöglicht es, daß die lebendige Materie immer mehr tote Materie okkupiert – bis hin zum Mond. Entsprechend vergleicht Hass den „Lebensstrom“ mit einem Feuer, das sich immer weiterfrißt.
Hass beruft sich bei diesem Bild auf Heraklit. Doch der hatte eben nicht den mechanisch-toten Energieprozeß, der das leere Spiel der Genetik nach dem Gesetz des geringsten Widerstandes steuert, sondern das Orgon-„Feuer“ vorweggenommen; das Lebensfeuer, das das Movens des äußeren (motion) und inneren (emotion) Lebens ist.
Während für Hass der Körper nur seelenlose Maschine ist, das Werkzeug einer blinden Evolution, die sich mittels der mechanischen Gesetze des „kapitalistischen Konkurrenzkampfes in der Natur“ fortsetzt, ist für Reich der Lebensstrom in einem viel tieferen Sinne Sexualität. Reich begreift ihn als Lebensfeuer, das nicht nur im Evolutionsgeschehen zum Ausdruck kommt, sondern in erster Linie als individuelles „Libidogeschehen“. Der libidinöse Lebensstrom im Körper ist das Primäre und setzt sich sekundär im „Weiterströmen“ der Art und in der Weiterentwicklung des Lebens fort.
Reich zufolge dient der Geschlechtsapparat von frühester Kindheit an der Funktion der sexuellen Lust und Befriedigung. Mit der Geschlechtsreife tritt als bloßer Nebeneffekt für eine begrenzte Zeit auch die Funktion der Fortpflanzung hinzu.
Schon daraus geht hervor, daß die Funktion der sexuellen Befriedigung im Geschlechtsleben bedeutsamer ist als die Fortpflanzung. (Der Sexuelle Kampf der Jugend)
Der „libidinöse Lebensstrom“ im Körper ist das Primäre und setzt sich sekundär zufällig im „Weiterströmen“ der Art und in der Weiterentwicklung des Lebens fort.
Auch der Verhaltensforscher Hass räumt ein, daß man beim Menschen die Sexualität funktionell von der Produktion von Nachkommen loslösen kann. Beide Funktionen stören sich, Hass zufolge, sogar gegenseitig. Wir verdanktem dem Sexualtrieb nicht nur Lustgefühle, sondern auch „viele der höchsten menschlichen Leistungen, besonders auch die künstlerische Entfaltung, dürften weitgehend von dieser Triebfeder beeinflußt sein.“
Diese „kulturelle“ Funktionserweiterung der Sexualität, die in der Evolution erst beim Menschen voll ausgeprägt auftritt, hat nach Hass ihren funktionellen Kern in der Bindung des menschlichen Männchens an sein Weibchen mittels sexueller Lust. Diese durch Sexualität gefestigte Familienbindung sei für das Aufziehen der Kinder unabdingbar, da diese bei der Tierart Homo sapiens abnorm lange hilfsabhängig sind.
Dergestalt stellt die Sexualität in ihrer Funktionserweiterung für den Verhaltensforscher die Grundlage der gesamten menschlichen Zivilisation dar. Man kann also nicht sagen, daß, frei nach Freud, kulturelle Leistungen und die Forderungen der Zivilisation den Menschen von der tierischen Sexualität abspalten, vielmehr verdanken sie sich ganz und gar der Hypersexualität des Menschen!
Reich hat dargelegt, daß die Sexualität ihre Grundlage in einer Funktion hat, die zunächst einmal für das Individuum unverzichtbar ist: die Funktion des Orgasmus. Von ihrer Erforschung ist Reich nicht nur in den sozialen, sondern auch in den biologischen und schließlich in den kosmischen Bereich vorgestoßen („kosmisch“, da die Lebensenergie identisch mit dem „Äther“ ist):
1927 hatte Reich in Die Funktion des Orgasmus dargelegt, daß der „Destruktionstrieb“ (Freuds „Todestrieb“ – in weitestem Sinne Reichs DOR) in einem reziproken Verhältnis zur Sexualbefriedigung steht: der Orgasmus entzieht ihm die Energie. Interessanterweise kann man im Rahmen der Evolutionsbiologie ähnlich argumentieren. Zweigeschlechtliche Tiere, etwa Schnecken, haben nämlich ein denkbar brutales Sexualleben, da stets ausgekämpft werden muß, wer nun die Rolle des Männchens spielt, das die eigenen Gene ohne langfristige Investitionen und doch denkbar effektiv verbreiten kann. Die Zweigeschlechtlichkeit (im weitesten Sinne die „Genitalität“) hat, bei allen Kämpfen um die Weibchen, zu einer ungeheuren Befriedung in der Natur geführt.
Peter: James DeMeo hat ein neues Video ins Netz gestellt:
[youtube:https://youtu.be/-PVnS72IIY8%5D
Peter: Auch Flammen wären orgonblau gäbe es die Schwerkraft nicht:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314762.html
Peter: Ich komme gerade von einer kleinen Fahrradtour ins Umland Hamburgs zurück. Wirklich frappierend, wie nach dem ersten Herbststurm und dem ersten Regen seit Wochen die Luft plötzlich kristallklar geworden ist. Alles ist wieder dreidimensional und „frisch norddeutsch“. Für die mechanistische Meteorologie sind es einfach die Aerosole, die weggefegt wurden. Sie haben kein Gefühl dafür, daß mit dem Verschwinden des akkumulierten DORs die Atmosphäre wieder „orgonotisch erstrahlt“.
O.: Für mich ist es seit vielen Jahren eine Faszination wie heftig ein Castor-Transport über hunderte bis tausende Kilometer hinweg Oranur produziert. Seit Fukushima gibt es einen Oranur-Vergleich zu einem 3-4fache Super-Gau in ca. 8 bis 9.000 km Entfernung. Auch dies scheint der Castor in den Schatten zu stellen. Der Castor schießt Gamma-Strahlung über 25 Meter und Neutronenstrahlung über 300 Meter vom Zug weg. Der Inhalt von 11 Castoren (ich nehme an, es waren 11 Container) hat die 44 fache Menge von Fukushima an radioaktivem Material an Bord! Das ist nicht nur eine Menge, sondern exorbitant und beantwortet meine Frage, warum er so massiven Oranur-Effekt abstrahlt.
Der Castor oranurisiert über 1.000 – 1.500 Kilometer Luftlinie und darüber hinaus, solange er aufgeladen und bewegt wird. Und das, ohne daß auch nur ein Partikel durch die Luft geblasen wird, vermute ich mal. – Das Bundesamt für Strahlenschutz wird das natürlich anders sehen. So ein wenig Tritium könne doch gar nicht schaden …
Es ist überflüssig zu erwähnen, daß die Nutzung von einem ORAC zu dieser Zeit absolut gefährlich ist!
O. weiter: Wenn man erstmal den Müll angenommen hat, wieso soll er dann wieder zurück? Vermutlich war es ja ein gutes Geschäft. Jedes Atomkraftwerk kann sein eigenes Zwischenlager haben, damit werden die Probleme vor Ort schön sichtbar und wenn es keine sichere Lösung gibt (und die gibt es ja nicht), dann wird das AKW stillgelegt oder besser erstmal nicht gebaut.
Transporte (mit zweifelhafter Legalität) mit bis zu fast 100 km/h (wie 2010) durch die Gegend zu jagen, ist kriminell – aber offenbar nicht strafbar, auch wenn der Zug mal eine defekte Achse hat, war das ja auch egal (ebenso Nov. 2010).
Der Atommüll ist weder am WAA Frankreich, noch am ursprünglichen AKW (Abklingbecken) noch in der Blechhalle Gorleben oder in der Gammel-Asse (unterirdisch) sicher untergebracht und strahlungsfrei. Mit der Bewegung kommen vermehrt – und das weiß keiner warum – Oranurreaktionen vor, die mit der Geschwindigkeit offensichtlich noch zunehmen (letzteres ist meine Meinung). Nach unzureichender herkömmlicher „wissenschaftlicher” Meinung gibt es ja praktisch keine Strahlung und alles ist super sauber und verträglich.
Doch letztere Propaganda-Meinung können wir uns sparen.
Selbst in der Anti-AKW Bewegung wird langsam klar, daß die Strahlung deutlich unterschätzt wird.
Proteste der Anwohner haben bisher nicht Gorleben verhindern können. Je mehr daran teilnehmen und sich trotzallem zusammenschlagen – das ist nämlich kein Volksfest – und verstrahlen lassen, um so eher ist das Projekt nicht mehr durchführbar. Das einzig brauchbare Zwischenlager ist das Kanzleramt in Berlin. Da gibt es dann auch eine physikalisch kompetente Betreuung. – Um mir nicht sagen zu lassen, ich hätte keine Idee für ein evtl. sogar brauchbares „Endlager”. Der Betonkeller des Kanzleramtes ist hervorragend dafür geeignet, solange da kein Spreewasser eindringt.
Peter: ORANUR nach Fukushima: es geht munter weiter und die Vollidioten debattieren über „Treibhausgase”:
Peter: Hier der helle Wahnsinn, der in Amerika heutzutage mit dem „Orgon” verbunden ist:
[youtube:https://youtu.be/zMsQB5nrcmY%5DDiese Irre kämpft gegen diese Irre:
http://orgoneblasters.com/
Psychopathen, paranoid Schizophrene und pestliente Charaktere wohin man sieht…
Wir sind vom Wahnsinn umzingelt!
Peter: Um erfassen zu können, unter welchem unfaßbaren Druck Reich zwischen 1953 und 1957 stand, was er für sich selbst angerichtet hat, als er offen über UFOs sprach und darüber veröffentlichte… Man schaue sich folgenden Vortrag an: das ist die Welt, in der Reich in seinen letzten Jahren lebte. Das ist die Welt, in der wir alle leben – nur 99% wissen nichts davon, bzw. wollen es nicht wahrhaben.
[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=b3EVhZf7FtA%5DZur Ergänzung der Vortrag des orgonomischen UFO-Forschers Peter Robbins:
[youtube:https://youtu.be/ZOCBfdsggfE%5DScience mit einer Generalkritik an Peter: Selten einen solch diffusen, wissenschaftlich unhaltbaren Unsinn gelesen.
Es ist zwar einerlei Behauptungen aufzustellen und diese als belegt zu betiteln, aber aus wissenschaftlicher Sicht erscheint mir dies doch arg dilettantisch.
Sollte diese „Energie“, von der die ganze Zeit die Rede ist, nachweisbar sein, mit welchen Methoden läßt sie sich dann messen, woraus besteht sie und welche Effekte auf den Menschen wurden bereits unter geeigneten Laborbedingungen nachgewiesen? Ich vermute mal die Antwort lautet in allen drei Fällen „nicht nachweisbar / durchführbar” und damit wären wir beim Grundproblem jeglichen Glaubens angekommen: Fehlen die Beweise handelt es sich lediglich um Glauben, nicht Wissen 😉
Dazu Sebastian: Oft einen solch unsachlichen, wissenschaftlich unhaltbaren Unsinn wie Ihren Kommentar gelesen, Mr. „Science”.
Wenn Sie Behauptungen lesen, die als belegt betitelt werden, dann ist es Ihre Aufgabe als Wissenschaftler diese zu überprüfen, ansonsten erscheint mir dies doch arg dilettantisch!
Ihre Fragen werden in Reichs Büchern ausführlich beantwortet, aber anscheinend interessieren Sie sich sowieso nicht für die Antwort, weil Sie sie schon vorwegnehmen. Voreingenommenheit ist das Grundproblem jeglicher Wissenschaft. Es liegt an Ihnen Ihre Vermutung zu überprüfen, damit Sie nicht glauben müssen.
Erst nachdem man sich ausführlich mit einem Gegenstand beschäftigt hat, kann man ihn beurteilen.
Viel Erfolg!
Und Jonas: „Sollte diese ‚Energie‘ von der die ganze Zeit die Rede ist, nachweisbar sein, mit welchen Methoden läßt sie sich dann messen, woraus besteht sie und welche Effekte auf den Menschen wurden bereits unter geeigneten Laborbedingungen nachgewiesen?“
Als Einstieg ist zu empfehlen:
Gebauer, Rainer und Stefan Müschenich:
Der Reichsche Orgonakkumulator. Naturwissenschaftliche Diskussion. Praktische Anwendung. Experimentelle Untersuchung, Frankfurt am Main 1987.
Enthält eine Zusammenfassung zu diesem Zeitpunkt (1987) bereits stattgefundener Untersuchungen; außerdem eine ausführliche Beschreibung eines an der Universität Marburg durchgeführten Doppelblindversuchs über die psychophysiologischen Wirkungen des Orgonakkumulators. Es handelt sich um eine koordinierte Diplomarbeit.
Das Buch gibt es z.B. in der Universitätsbibliothek in Frankfurt am Main, deutschlandweit auch über Fernleihe.
An neueren Veröffentlichungen unter Peer-Review-Bedingungen wäre etwa zu nennen:
http://www.waterjournal.org/volume-3/demeo
Vom gleichen Autor, zwar in einem möglicherweise nicht ganz reputablen Journal, aber trotzdem lesenswert:
Klicke, um auf DeMeoToTSubtleEnergies.pdf zuzugreifen
O an @ Science: Letztlich handelt es sich weniger um Glauben als um Meinungen. Wer jemanden kennt, der eine Meinung äußert, weiß diese einzuschätzen, besser ist es jedoch sich ein eigenes Bild zu machen und sich selber zu bemühen. Gegebenenfalls darf man auch selbst sich mal mit Experimenten versuchen, warum sollten dies andere für einen machen?
Ich lese dann auch gerne Ihre oder andere Experimente und würde auch einen Kommentar verfassen, falls ich einen Betrag zu leisten vermag, wovon ich zunächst ausgehe.
Jonas: Der Beschreibung nach mutet dieser neue Roboter schon fast orgonomisch an:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,800390,00.html
In dem Video wirkt die Bewegung allerdings noch sehr mechanisch. Nichtsdestotrotz zeigt sich, daß komplexe Aufgaben mit einfachen Mitteln zu lösen sind – wenn man sich ein Stückweit von der mechanistischen Denkweise löst und sich an die funktionelle Natur anlehnt.
Peter:
Noch so ein Kunstprojekt: hier geht es um den Orgasmus!
Chefin der Wiener Sex-Schule ist die Schwedin Ylva-Maria Thompson, eine Künstlerin, die in den 80ern und 90ern als Moderatorin einer erotischen TV-Show Bekanntheit erlangte. In dieser provozierte sie die Schweden, indem sie pornographische Filme zeigte und offen über Sex und Lust diskutierte. Auch ihre Kunstwerke sind polarisierend: Von eingerahmten Vagina-Skulpturen bis zu fliegenden, nackten Frauen ist alles mit dabei. „Sie ist eine seeeeehr erfahrene Lehrerin“, versichert uns Mitarbeiterin Melody Kirsch mit einem Lachen, als wir sie auf ihre Chefin ansprechen.
http://www.news.at/articles/1148/845/313157/erste-sexschule-wien-hauptfach-erotik
Jonas: Eine Kritik an der „Occupy”-Bewegung aus Sicht der linken „Jungle World”:
http://jungle-world.com/artikel/2011/48/44440.html
Prof. Bernd Senf wird auch erwähnt.
Dazu Peter: Alles schön und gut, aber Gesell als „Antisemiten” hinzustellen. Ich glaube, er hat irgendwo mal „jüdische Banker” oder so erwähnt, aber daraus gleich den „Antisemiten Gesell” zu machen… Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell wird das eingehend diskutiert.
Wenn irgendwer Antisemit war, dann Marx (ihn, den Sohn christlicher Eltern, als „Juden” zu bezeichnen, ist selbst antisemitisch!) und natürlich Engels! Überhaupt jeder Vordenker der Linken!
Einfach nur ein Todschlag-„Argument“, um mißliebige Konkurrenz loszuwerden.
Aber das mit der Occupy-Bewegung stimmt so alles – jedenfalls von dem ausgehend, was ich über die US-Bewegung in Erfahrung gebracht habe.
O.: Paßt ja hierher, wie die „linke Jungle World” sich präsentiert – als Hetzblatt auf BILD Niveau. Aber auch dies sind nur Meinungen von Schreiberlingen, die selbst sich nur dafür entschuldigen wollen, warum sie ihren Allerwertesten nicht hochbekommen und etwas Konstruktives beitragen.
Peter: Ein Bericht aus Peters unmittelbarer Nachbarschaft:
Die Kleingärtner argumentierten, daß sich Migranten trotz vieler Versuche nicht in die Kolonie eingefügt hätten, keine Vorstandsarbeit übernähmen, gar nicht erst zu den Versammlungen kämen. „Wir haben alles versucht, um die Kleingärtner mit Migrationshintergrund zu integrieren, wurden jedoch immer wieder enttäuscht“, sagt Gerd Kühl, Vorsitzender der Kleingärtner am Kringelkrugweg. „Die wollen nichts mit uns zu tun haben”, so die Meinung der alteingesessenen Kleingärtner. „Wir haben Angst, daß uns die Integration nicht gelingt und unsere Gemeinschaft deshalb auseinanderbricht“, sagt Kühl.
Die systematische Zerstörung Deutschlands (seiner Arbeitsdemokratie und Sexualökonomie) sozusagen unter dem Mikroskop! Alles, wirklich alles, macht das kommunistische Gesindel der CDU/FDP/SPD/Grüne/Linke kaputt – im Namen des Guten und Schönen und „Solidarischen”.
Peter: Und damit es nicht immer gegen die Mohammedaner geht – es geht auch anders:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/albanien/
Manuel: Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen als Kleingärtner (und auch sonst…) vermute ich mal, das es nicht generell die Kleingärtner mit „Migrationshintergrund” sind, die Probleme machen, sondern eine bestimmte Gruppe mit einem bestimmten Religionsbekenntnis, das ihnen vorschreibt keine Freunde unter den Christen und Juden zu haben…
Es ist also nicht fair das hier alle Kleingärtner mit Migrationshintergrund über einen Kamm geschoren werden. Wir sollten als Gesellschaft lernen, Probleme mit Moslems auch direkt als solche anzusprechen – das haben unsere holländischen, dänischen, italienischen, spanischen, japanischen, russischen, kamerunischen etc. Migranten verdient!
PS: Die bei PI gezeigte Schweinehaltung ist in deutschen Kleingärten unzulässig!
Erlaubt ist aber die Haltung von Meerschweinen 😉
Christopher: Ich empfinde Reichs Schilderung zur gemeinsamen orgastischen Entladung als Überforderung, zumindest bezogen auf meine jetzige Beziehung. Meine Partnerin ist schnell erregt, kommt auch zügig, und bevor ich komme. Es fühlt sich jedesmal wunderschön an. Dieses Gefühl des Kribbelns und Strömens, nachdem mein Körper gezuckt hat, empfinde ich jedes Mal, da wir oft, wenn es die Zeit erlaubt, über den Tag verteilt miteinander schlafen. Mitunter flüstern wir uns auch „Schweinerein“ ins Ohr. Wir liegen danach lange beinander und ich spüre Liebe und Dankbarkeit zu dieser Frau. Sie sagt mir immer, wie gern sie es mit mir macht, únd daß es sich wunderschön anfühlt.
Was ich sagen will, ist; nur weil es nicht 1:1 Reichs Erfahrung und Empfindung entspricht, kann ich nicht jeden, bei dem es anders ist, wie bei uns z.B., als orgastisch impotent bezeichnen. Vielleicht muß die Liebe noch wachsen, (sind beide in der Verliebtsein-Phase) damit wir beide gemeinsam kommen. Aber wie würde sie reagieren, wenn ich ihr versuchte, entgegen ihrer Empfindung, ihren Orgasmus, ihre „Explosion”, als gestaut, gebremst, unvollendet etc. vorzuhalten. Oder wenn ich mich in diesem Lichte betrachtete, so könnte ich mich niemals derart fallenlassen.
Btw: Was sagt die Orgonomie zu Verliebtheit? Von psychatrischer Seite sagt man ja, die Leute wären wie krank und auf Drogen.
Darauf verwies Peter auf https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2015/02/13/die-orgonometrie-von-liebe-und-sex/
O.: Liebe ist das, worum sich alles dreht in der „Psyche“ …
Was die Psyche ist, bleibt ja auch in der Psychologie mehr oder weniger ein Rätsel. Und Reich hat dies auf die Funktion des Orgasmus zugespitzt – wovon man seiner Freundin wohl nichts erzählen sollte. 😉
Verliebtsein muß hiervon aber nochmals abgegrenzt werden, da dieser Zustand doch mehr „irrational” und emotional anmutet. Hier passieren alle emotionalen Aspekte, die eine charakterliche Panzerung wieder herausfordern werden, von daher sei (nach dem Verliebtsein) mal die Charakteranaylse empfohlen.
Für mich konnte und wollte Reich eine Verliebtheitsphase nicht beschreiben. Das kann man jetzt sehen, wie man will – evtl. bedauern oder nicht, wer es ohnehin nicht selbst erleben kann, dem nützt Reichs schriftliche Beschreibung ja auch nichts. Ebenso nützt eine Beschreibung der Orgastischen Potenz dem „normal-erkrankten” Neurotiker nichts.
Liebe ist etwas, was zum Scheitern verurteilt ist, weil zwei Menschen eben (charakter-) neurotisch sind. Mit dem Scheitern kann man sich danach noch lange genug befassen, meinetwegen dann auch mit dem Therapeuten.
Die „theoretische” Betrachtung und eigene kritische Reflexion über die eigene „orgastische Potenz” ist wohl mehr als störend beim Sex. Die orgastische Potenz kann durch Gedanken nicht verbessert sondern nur gestört werden.
Peter: Reich wird abgewickelt und in die Tonne getreten, als neurotischer Sonderling:
http://www.lrb.co.uk/v33/n20/adam-phillips/am-i-a-spaceman
Robert: Das Od ist ein historischer Vorläufer des Orgon gewesen und wurde im 19. Jahrhundert von von Reichenbach entdeckt:
http://www.karolinger.at/detail-reichenbach-odischmagnetischebriefe.html
Peter: Henryk M. Broder über die systematische Zerschlagung der Arbeitsdemokratie durch den Wohlfahrtsstaat:
[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=rdUuJk-nDyk%5DDie Sozialdemokratie ist eine Pest!
Darauf Robert: Wie Broder über die Armutsindustrie spricht, fiel mir wieder der Prozentsatz von 40% ein, der bei den Betroffenen ankommt. Den Rest verschlingen der Apparat und seine Profiteure.
Peter: Die Musik zu Die Funktion des Orgasmus:
[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=IO1DCE_43mY%5DIs it wrong to understand
The fear that dwells inside a man?
What’s it like to be a loon?
I liken it to a balloon
Peter 2015: Übrigens war David Bowie nur ein fader Marc Bolan-Imitator!
Robert:
Umfrage: 40 Prozent der Frauen kommen gelegentlich früher zum Orgasmus
Ein beträchtlicher Anteil der Frauen kommt gelegentlich früher zum Orgasmus als es ihnen lieb ist: 40 Prozent der befragten Frauen haben bereits einen vorzeitigen Orgasmus erlebt. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage unter 18 bis 45-Jährigen, die von einem Krankenhaus in Porto durchgeführt wurde. Für 14 Prozent trete dieser Fall sogar regelmäßig ein.
Davon leiden drei Prozent gar unter chronischen vorzeitigen Orgasmen. Diese Frauen hätten keine Kontrolle über ihre Orgasmusfunktion. Für die betroffenen Frauen ist die Fortsetzung des Geschlechtsaktes oftmals unangenehm. Das hat zur Folge, dass der Mann unbefriedigt zurück bleiben muß. Somit führt ein vorzeitiger Orgasmus bei Frauen, ähnlich wie ein verfrühter Samenerguß beim Mann, häufig zu ernsten Beziehungsproblemen.
http://www.news25.de/news.php?id=38603&title=Umfrage%3A+40+Prozent+der+Frauen+kommen+gelegentlich+fr%FCher+zum+Orgasmus&storyid=1319626687397
Peter 2015: Interessant, wie wir damals den Film Der Fall Wilhelm Reich sahen:
Jonas über den Brandauer-Film über Reich: „Am Ende seines Lebens steht der Psychiater und Grenzforscher Wilhelm Reich auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens wegen Betrugs vor Gericht. Sein Traum, das Individuelle im Menschen zu entfesseln, macht ihn zu einem gefährlichen Gegner eines amerikanischen Systems, das nach 1945 mit allen Mitteln die Weltvorherrschaft anstrebt.“ http://www.filminstitut.at/de/the-boundary-man/
Robert: Die Schauspielerinnen sehen überhaupt nicht wie Ilse Ollendorff oder Eva Reich aus!
„Ein Flop an den Kinokassen wäre aber eine Bruchlandung für die Firma“, unterstreicht Glehr das Risiko als Produzent.
Den Flop kann ich euch Trottel schon jetzt voraussagen.
Peter 2011: Das Wilhelm Reich-Museum versucht gerade Hollywood für einen Reich-Spielfilm zu interessieren bzw. für das bereits vorliegende Drehbuch. Die Frage ist, ob die österreichische Schmonzette dieses Projekt verunmöglicht. Beispielsweise mußte Kubrick einen Holocaust-Film aufgeben, weil inzwischen Schindlers Liste erschienen war. Was mich aber wirklich aufregt: in ihrem Text behaupten die Filmemacher, Amerika hätte nach 1945 die Weltherrschaft angestrebt und Reichs Individualismus hätte da gestört. Die Wahrheit ist natürlich, daß die USA 1945 die Weltherrschaft bereits innehatte, aber halb Osteuropa freiwillig an die SU abtraten (sie hätten noch weiter nach Osten vordringen können!), die riesige Militärmacht denkbar drastisch demobilisierten, zuschauten wie China den Kommunisten anheimfiel, den Nahen Osten nicht wegen dem Öl kolonisierten, sondern stattdessen die Scheichs märchenhaft reich machten, etc.pp. Außerdem wird Reich mit den 68ern verknüpft – deren Projekte hoffnungslos diskreditiert sind. Reich wird mit einer Sache verknüpft, die dem unmittelbar bevorstehenden Untergang geweiht ist.
Jonas: Schwer zu sagen, ob der Film Erfolg haben wird.
Zumindest wird sich die Aufmerksamkeit nächstes Jahr wohl vermehrt auf Reich richten, wenn zugleich auch noch eine Übersetzung von Turners Buch kommt.
Interessant ist natürlich, mit welcher Taktik man hier versucht, Reich schmackhaft zu machen: als Kommunist und als „vom U.S.-Geheimdienst bespitzelter Emigrant“. Aurora Karrer (gespielt von Minichmayr) tritt hier als „Denunziantin“ auf. Insgesamt also, soweit man bisher absehen kann, ein recht loser Umgang mit den Fakten.
Peter: Tatsächlich: „Birgit Minichmayr [spielt Aurora Karrer = Frau Reich] tritt als Denunziantin des vom US-Geheimdienst bespitzelten Emigranten auf, während Jeanette Hain als dessen Frau Ilse vor der Kamera stehen wird.“
Dazu fällt mir nun rein gar nichts mehr ein… Bzw. ich muß meine Zunge hüten! ?&%§$!ÄxY&;!!!
O.: Keine Sorge das ist alles Kleingeld … aus gewissen Kassen. Aber interessant ist doch das nebenbei zugegeben wird, daß Reich vom „US-Geheimdienst“ bespitzelt wurde! Da hat sich doch einer ganz dumm verplappert. 🙂
O.: Nun, ich hätte wohl “My eleven years with Reich” von Baker zuerst lesen sollen, doch manchmal greife ich blind in den Bücherschrank und finde eine spannende Lektüre.
So findet sich ab Vol 19, 1/2 bis Vol. 20/1 (85/86) eine dreiteilige Serie (um Bakers Tod), in der Baker die Geschehnisse nach Reichs Tod dokumentiert und kommentiert.
Es soll mir gar nicht darum gehen für oder gegen Baker hier Position zu beziehen. Es zeigt mehr die Streitigkeiten und (von außen betrachtet sinnlosen) Auseinandersetzungen zwischen Eva Reich und Aurora Karrer, Aurora und Mary Higggins, M. Higgens und E. F. Baker, Raphael und Baker, um die Frage, wie wird Reichs geistiges Erbe weiter vertreten. Am Ende haben sich viele Personen, die hier nicht genannt werden, abgewandt und sind nur teilweise (wenn heute bekannt) eigene Wege gegangen.
Wenn unterschiedliche Personen zusammentreffen ist es schwer, eine gemeinsame Position zu finden. Als Reich nicht mehr da war, fehlte plötzlich die gemeinsame Richtung. Offensichtlich gab es nur das Testament, aber nicht einen gemeinsamen Plan, was danach passieren würde. Dennoch sind einige Dinge sehr konstruktiv und gemeinsam noch auf den Weg gebracht worden, ohne die Reich vergessen worden wäre.
Jonas: Kosmische Überlagerung in Vogelschwärmen?
http://www.achgut.tv/201111031093/
Dazu Peter: https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2015/10/07/vogelschwarme/
Peter: Die gegenwärtig „orgonomischste“ Werbung im Fernsehen:
[youtube:https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=v_uCeYSbwak%5DPeter: Die von mir verlinkte Seite POLITICALLY INCORRECT bringt den Eintrag Die Familie und ihre Zerstörer http://www.pi-news.net/2011/11/die-familie-und-ihre-zerstorer/
An prominenter Stelle natürlich Wilhelm Reich als einer dieser Zerstörer: http://www.dfuiz.net/kap_3/3-2/1.html
Das Problem ist, daß seit etwa 1960, d.h. mit dem Anfang der antiautoritären Gesellschaft, Reichs Bücher kontraproduktiv sind. Außerhalb der Orgonomie ist “Reich” eine Pest.
Dazu Robert: Aber auch nur, wenn man von Geschichte und Soziologie keinen blassen Schimmer hat. Die islamische Familie ist genau der Zwangsapparat, den Reich beschrieben hat. Reichs Kritik trifft exakt die autoritäre Zwangsfamilie (egal welcher Religion oder Ideologie). Einzig wer sehr kurz denkt und wenig Intelligenz hat, wird nicht merken, dass das Buch Die sexuelle Revolution sich auf andere gesellschaftliche Zustände bezieht.
Peter antwortet: Erstens die Mißverständnisse (beispielsweise Reich als „Zerstörer der Familie“), die jede Wirkungsmöglichkeit der Orgonomie hintertreiben.
Zweitens der Mißbrauch für Dinge, die Reich nie und nimmer gut geheißen hätte (beispielsweise der Vortrag auf dem Marcuse-Kongreß für den ausgerechnet Dr. Schwartzman Werbung gemacht hat).
Drittens die „Rehabilitierung“ Reichs und seine „Heimholung“ in den allgemeinen Diskurs – er wird Teil des allgemeinen Blablabla. Der ultimative Verrat an Reich!
Peter 2015: Wenn man die Veröffentlichungen und etwa die Face Book-Einträge von so manchem „Nicht-ACO-Orgonomen“ in den USA anschaut, dann leben diese Leute noch immer in der gleichen autoritären Welt, die Reich beschrieben hat, so als wären sie in eine Zeitkapsel eingeschlossen.
Robert: Hier ein Text von Eva Reich (der mir bisher unbekannt war):
http://www.dsaes.de/deutsch/reich_ichundichkom.htm
Jonas: Mein Eindruck von Eva Reich ist, daß sie in ihrem Leben viel Sinnvolles getan und ziemlich viel Unsinn geredet/geschrieben hat. Das ist mir immerhin lieber als umgekehrt 😉
Peter: Dabei muß immer ihr total zerrissenes Leben im Auge behalten werden: Tochter eines rigiden Psychoanalytikers, der plötzlich auf die Idee der Selbstregulation gekommen ist; Tochter eines militant atheistischen Kommunisten, die vom streng katholischen Kindermädchen heimlich indoktriniert wurde; danach Opfer der Kinderpsychoanalyse a la Anna Freud; als kleine Hausärztin wurde sie dann gezwungen sich mit UFOs und ähnlichem zu beschäftigen, was sie vollständig überfordert hat; danach superorthodoxe „Gralshüterin“ – die eine Heterodoxie nach der anderen unterstützt hat. Ich habe sie einmal gesehen und habe sie nicht gemocht – vielleicht wollte ich sie auch nicht mögen.
Robert: Zweimal hab ich sie bei Vorträgen live erlebt. Sie wirkte ziemlich paranoid, als sie mich als ersten Besucher reinkommen sah. Ansonsten war sie jedoch eine liebenswerte Frau, die Interessantes über Babys (auch in verschiedenen Kulturen, z.B. DDR und Japan) zu berichten wußte.
Ihre Schwester Lore wirkte auf mich nicht wie eine Psychoanalytikerin.
Beiden konnte ich anmerken, daß sie Schweres durchgemacht hatten.
Peter: Man betrachte sich die beiden folgenden Berichte:
http://www.cnsnews.com/news/article/grassley-obamas-immigration-policies-are-odds-rule-law
Der erste ist aus Amerika, der zweite aus der Schweiz. Gemeinsam ist ihnen, daß die Linke, etwa der Kommunist Obama, wirklich alles tut, um den Westen ethnisch zu säubern. In Amerika werden Grenzkontrollen verhindert, weil das „racial profiling“ gleichkomme. In die Schweiz kann eh jeder reinspazieren.
Peter: Es ist schon erstaunlich, was Menschen aus Langeweile so alles tun. Gestern habe ich ferngesehen! ZDF!! Eine Sendung über das topaktuelle Thema Hitler!!! Hitlers Familie wurde volkspädagogisch aufgearbeitet. Während des Films hatte ich das ungute Gefühl, das was fehlt. Aber erst jetzt fällt es mir ein. Es ist wirklich erschütternd, in welchem Ausmaß hier primitivste Volkspädagogik a la Goebbels betrieben wird. Wirklich das einzige, was erwähnenswert gewesen wäre, wurde mit keinem Wort auch nur angeschnitten: daß der Kerl aus einer degenerierten Inzest-Sippe stammte! Jeder Hundezüchter weiß, was Inzucht anrichtet: unberechenbar aggressive, kränkliche, psychisch gestörte Köter.
Dreimal darf der Leser raten, warum dieses Thema ausgeblendet blieb! Dabei hätte es doch volkspädagogisch so gepaßt, denn Hitler wäre derjenige, der entartet ist, und die Sache mit der „reinen Rasse“ wäre ad absurdum geführt. Aber, nein, das Volk könnte ja auf falsche Gedanken kommen.
Das heutige Deutschland ist eine Realsatire, die in vielem kaum dem „Dritten Reich“ nachsteht!
Robert: Auf der Rohstoffmesse 2011 in München haben wir am 04.11. Prof. Dr. Hans Jürgen Bocker zu seinen Ansichten über die aktuellen Ereignisse befragt.
Die Antworten überraschen nicht jedermann, allerdings spricht Prof. Bocker wie immer Klartext:
O.: Valium für OWS (occupy frankurt), es gibt eine youtube video, dass ihr unter dieser Überschrift finden könnt „Occupy Frankfurt — Demonstration und die komplette Rede von Bernd Senf“.
Ich habe es hier nicht reingestellt, damit es hier nichts verschandelt. Das Video hilft bei Schlafstörungen. Müssen diese Berliner überall rumreisen und ihren SENF dazu geben?? WHY? (answer: liberal character)
Er ist die schärfste Waffe des Establishment, da bedarf es keiner Polizei, die knüppelhart eingreift. Fast möchte auch ich begreifen, was hier im Blog mit „liberalem“ Gerede gemeint ist.
Ich zitiere hierzu Pink Floyd “Another Brick in the Wall”: We don´t need no education, we don´t need no thought control …” we don´t need you, B.S., please go back to “fachhoch-school” and give only there your lectures.
Also einfach weghören und weiter gehts!
Peter: Ein Plakat wird eingeblendet: “Kollektives Denken um Neues zu erschaffen”. Kollektives Denken?
Die ersten beiden Redner sind einfach nur Wichtigtuer und Demagogen. Senf redet wie immer klug, didaktisch und logisch. Aber worauf läuft das ganze heraus? Die Gläubiger sind die Bösewichter. Nicht etwa Griechenland, daß seinen aufgeblähten Staatsapparat immer weiter wuchern ließ, sondern die Banken. Ich möchte mal den Aufschrei hören, wenn sich die Banken geweigert hätten, griechische Staatsanleihen zu kaufen! Und wenn sich Leute überschulden, sind nicht sie selbst verantwortlich, sondern der „Konsumterror“. Ihnen wurden „Kredite aufgeschwatzt“.
Es ist nie von Eigenverantwortung die Rede, sondern immer vom „System“, dessen Opfer man doch sei. Die Lösung? „Kollektives Denken um Neues zu erschaffen“.
Sebastian: Hm, die letzten Posts waren nur Meckereien von mir. Das ist mir unangenehm, weil ich den Blog richtig gut finde. Ich lerne hier sehr viel. Gerade die letzten Blogeinträge, die Kommentare und ein paar Diskussionsbeiträge gefallen mir sehr (z.B. der mit den Vogelschwärmen, wunderschön!).
Aber das geht jetzt wieder gar nicht!
Wenn das System (Struktur) schuld ist, können nicht die Gläubiger (Personengruppe) schuld sein. Irgendetwas haben Sie da falsch verstanden.
Sie wissen vermutlich, daß jeder Staat der Welt hoffnungslos überschuldet ist, einschließlich Deutschland? Jedes Unternehmen wäre bei solchen Haushalten als bankrott anzusehen. Keine Bank würde einem Unternehmen, das seine Schulden mit neuen Schulden bezahlt, dauerhaft Kredit gewähren, was zu seiner Zahlungsunfähigkeit führen würde. Anders bei Staaten. Sie haben durch Steuern Zugriff auf das Finanzguthaben ihrer Untertanen. Außerdem müssen sie nicht wie Unternehmen bilanzieren.
Bei Griechenland stockt der Fluß an Steuergeldern, um die Zinsen zu bezahlen. Das ist der einzige Grund, warum sie zahlungsunfähig sind – nicht weil sie „verantwortungslos“ einen Haufen Schulden gemacht haben. Da unterscheiden sie sich nicht von jedem anderem Staat. Das exponentielle Auftürmen von Schulden ist eine Zwangsläufigkeit, solange man Sparguthaben hat, die verzinst werden. Wer ist daran „schuld“? Niemand! Es ist einfach die Struktur eines Kredits bzw. von Sparguthaben, das verzinst wird. Früher oder später geht sowieso jeder Staat bankrott, was man auch historisch weiß. Es ist genauso eine systemische Zwangsläufigkeit.
Stellen wir uns die „Wahlmöglichkeit“ von Politikern vor. Entweder Schulden machen, so dass alles weiterläuft wie bisher, oder keine Schulden machen und eine tiefe Depression mit Massenelend in Kauf nehmen. Ist das eine Wahlmöglichkeit? Wie kann man hier von Eigenverantwortung sprechen? Das Problem ist doch gerade das, was dieses System charakterisiert: Die Alternativlosigkeit.
Sebastian weiter: Alles klar! 🙂 Außer, daß der Staat die Menschen selbst sind. Er ist eine Minderheit von Menschen. Die, die über alles entscheiden, sind eine Minderheit von der Minderheit, die größtenteils, wenn es nicht gerade um Verfassungsänderungen geht, von einer Minderheit gewählt/legitimiert ist.
Was Senf betrifft, stellt er sich eine Reform des Finanzsystems in Form einer Monetative vor. http://www.monetative.de/
Im Gegensatz dazu sehe ich das Problem nicht im Zins. Er ist Begleiterscheinung, sobald es Eigentum iSd bürgerlichen Rechts gibt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, empfehle ich einfach mal das Buch Eigentum, Zins und Geld von Heinsohn/Steiger. Das sind konservative Wirtschaftswissenschaftler, die das derzeitige System für das Beste halten, was es im Moment gibt. Das Buch beinhaltet 500 Seiten Sprengstoff, um ein grundsätzliches Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge zu bekommen, u.a. eine radikale Kritik am Sozialismus. 😉 Ich denke man verschwendet damit nicht seine Zeit, auch wenn menschliches Handeln ziemlich kurz kommt. Ökonomie ist eben mehr als die Freiheitskrämerei, die wir von Wirtschaftspolitikern zu hören bekommen.
Was real mögliche Alternativen betrifft, sehe ich Selbstversorgung und kleine Solidargemeinschaften als einen guten Anfang an. Ich denke unten bei sich selbst anfangen, ist erfolgversprechender als etwas von oben zu erwarten, was ja leider gerade in Deutschland extrem ausgeprägt ist. Man erwartet „Reformen“ von Oben und B. Senf befriedigt das. ;-(
Die Eigenverantwortung ist in diesen Gemeinschaften maximal. Sie funktionieren also nur mit extrem hohen Idealen (Zwangsmoral) oder sexualökonomischer Selbststeuerung. Ich habe solch eine Gemeinschaft (Ökodorf) besucht. Mir sind (selbstverständlich) vor allem Idealisten begegnet. MMn sind diese Projekte aber fortschrittlicher als jede beknackte „Reform“ von Oben.
Peter: Ich weiß, daß ich hier als Laie auf sehr dünnem Eis herumstampfe, aber „Geldschöpfung in öffentlicher Hand“ – wenn ich allein schon an die Landesbanken denke, dann träufelt bei mir der Angstschweiß. Noch mehr Regulierung als ohnehin schon? Hayek hat vorgeschlagen, „gesetzliche Zahlungsmittel“ ganz abzuschaffen und welches Geld sich durchsetzt, solle der Markt entscheiden. In Krisenzeiten wird das immer Gold und Silber sein! Ist es nicht vollständig absurd, daß sich Politiker mit Wirtschaftsfragen beschäftigen?!
Peter über Obama: Hier http://www.humanevents.com/article.php?id=47438 ein weiterer Beleg dafür, daß Obama Antichrist nichts weiter als ein pestilenter Haufen Scheiße ist. Es geht darum, daß er ausschließlich durch die sexuelle Diffamierung seiner Konkurrenten und Gegner an die Macht gekommen ist – und daß er jetzt mit den gleichen Mitteln versucht an der Macht zu bleiben. Wenn der Begriff „Emotionelle Pest“ überhaupt irgendeinen Sinn macht, dann hier!
O.: Die Maske ist wohl ganz runtergelassen worden, er sieht ja eben doch aus wie Bin Laden.
Von Osbama habe ich mich auch blenden lassen, hätte mich schon mißtrauisch machen müssen, daß der andere seinen Platz so friedlich geräumt hat.
Robert über Saharasia: 80 Millionen Opfer: Die Eroberung Indiens durch arabische Muslime mündete im größten Genozid der Weltgeschichte: http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?t=10099&sid=4288f0fed15cfbb4db1ebe9e560b310b
Peter: Hinzu kommt, daß die Araber den Indern ihr „Kolonialreich“ genommen haben: Malaysia, Indonesien – das könnte heute noch alles so sein wie Bali. Es ist schlichtweg unfaßbar, was Mohammed der Menschheit gekostet hat.
Robert: Ein Tag bevor ich den Artikel las, erzählte mir ein Freund von einer Arte-Sendung über die Kreuzzüge. Dabei wurde behauptet, erst die Kreuzritter hätten mit den Greueltaten angefangen. Zum Glück konnte ich ihn dann mittels des Artikels aufklären.
Solche Arte-Lügen sind typisch für das westliche Establishment.
Robert: Linke wie Jürgen Elsässer oder der Macher von Schall&Rauch schreiben immer von der Religionsfreiheit im Iran, weil dort Juden im Parlament sind.
Hier ein Bericht von anderen religiösen Minderheiten, die nicht als Buchreligionen im Koran genannt werden: http://de.europenews.dk/Iran-Wie-die-Islamische-Republik-mit-religioesen-Minderheiten-umgeht-108937.html
Peter: Ich glaube, die Zoroastrier sind ausdrücklich als „Buchreligion“ anerkannt. Freiwild sind Naturreligionen, deren Anhänger als Tiere betrachtet werden (Moslems behandeln beispielsweise in Dänemark Eskimos entsprechend), Polytheisten (etwa Hindus, die als Teufelsanbeter betrachtet werden) und natürlich postkoranische Religionen, insbesondere die Bahai (die als abtrünnige Ketzer betrachtet werden).
http://www.politikforen.net/showthread.php?64866-Rassismus-der-keinen-quot-Antirassisten-quot-st%F6rt!-Umsiedlungen-wegen-Moslemterror
Robert: Nacktbild treibt Orks in den Wahnsinn:
Peter: Das mechanistische Selbstempfinden des heutigen Menschen:
[youtube:https://youtu.be/y6ItD32BQLE%5DPeter: Hier wird sehr schön die Verblödung des deutschen Volkes durch die Schundmedien beschrieben:
Das infame deutsche „Nachrichtenmagazin“ Spiegel meldet online, „selbst liberale Kräfte in Agypten rückten von ihr ab“.
Von geforderter Schariastrafe steht da nichts, das alles wird dort wie folgt verharmlost: „Manche haben gedroht, uns zu verklagen und die Polizei zu informieren.“
Das ist ein Kommentar zu folgendem seriösen und sexualökonomisch korrekten Beitrag:
http://parseundparse.wordpress.com/2011/11/18/die-hochste-gesetzliche-strafe-der-scharia-fur-alia-majida-al-mahdi/
Es lebe der freie Iran, es lebe das freie Ägypten, es lebe das freie DEUTSCHLAND!
Peter: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,798906,00.html
Es wäre ein toller Traum, wenn die Sexuelle Revolution den Islam-Faschismus erschüttert.
Peter: http://tangsir2569.wordpress.com/2011/11/20/heldin-des-counterjihad-alia-majida-al-mahdi/
Peter: Organhandel mit Schwarzafrikanern in Ägypten:
http://nachrichten.t-online.de/sinai-halbinsel-beduinen-rauben-fluechtlingen-die-organe/id_51615082/index
Ganz ähnlich ist früher der mohammedanische Handel mit kastrierten schwarzafrikanischen Sklaven abgelaufen.
Robert: Andy Kahn performs his annual fundraiser for the Wilhelm Reich Museum at Orgonon in Rangeley, Maine. This July 14, 2010 excerpt from Andy’s piano solo concert features Cole Porter’s classic “At Long Last Love”
[youtube:https://youtu.be/emcr1Awj2B0%5DPianist, songwriter, record producer Andy Kahn performs in a fundraiser to benefit the Wilhelm Reich Museum at Orgonon in Rangeley, Maine on July 11, 2009. Andy’s huge repertoire includes this Cole Porter classic “Everytime We Say Goodbye”
[youtube:https://youtu.be/tyqWUTsfWzY%5DPeter 2015: Vor kurzem hat Kahn nach 37 Jahren seinen Freund geheiratet.
Robert: Chuck Kelley’s Rendition of The St. James Infirmary Blues
On the occasion of his 80th birthday celebration, Chuck sings his favorite blues song!
The late Dr. Charles R. Kelley learned body psychotherapy directly form the great Wilhelm Reich. Kelley later adapted what he had learned to create his own system of Radix® Education in Feeling and Purpose.
Peter 2015: Kelley löste sich Mitte der 1960er von den Orgonomen, u.a. da er deren Umgang mit Alexander Lowen nicht gutheißen konnte. Das Problem war, daß Lowen als bloßer praktischer Arzt keine Ahnung von Psychiatrie hatte, ähnlich wie Kelley, der als Psychologe sich auf Ergonomie spezialisiert hatte, also die bedienerfreundliche Ausstattung von Arbeitsplätzen, Konsolen, etc. Zuvor war Lowen Gymnastiklehrer gewesen und hatte nur Zugang zur Körpersprache, nicht jedoch zur Gefühlssprache des Körpers, das, was Reich als „Ausdruckssprache des Lebendigen“ bezeichnet hat. Diese „Therapien“ sind ein kontaktloses Unterfangen, das nirgends hinführt und sogar Schaden anrichten kann.
Robert: Journey to Orgonon
A docudrama based on the mythic life of Wilhelm Reich
(mit einigen Aufnahmen von Orgonon)
Robert: http://www.wilhelmreichtrust.org/orgone_energy_bulletin.html
O.: An einem Novembertag wie diesen, wo der Todeszug „Castor“ wieder in Europa rollt und weite Gebiete mit Oranur überzieht, uns dehydriert – Wasser und Orgon entzieht – und wir das Verbrechen gegen unsere Gesundheit erdulden müssen, Wetter und Gesundheit geschädigt, manipuliert und dem DOR-Prozeß zugeführt werden. An dem Tag von dem der Tod in unsere Häuser ziehen wird, schwache und von Krankheit geschwächte Menschen – infolge diesen Tages – sterben können, Krankheiten ausgelöst werden, unsere Köpfe vom Schmerz gepeinigt sein mögen und ohne daß jemand die Verantwortung hierfür übernehmen möchte – an diesem Tag setze ich dem etwas entgegen in Erinnerung nicht an …
[youtube:https://youtu.be/eiUAuVfmfoY%5DRobert:
[youtube:https://youtu.be/rU3wNgrxLwc%5DRobert:
[youtube:https://youtu.be/h29pYhReZPg%5DPeter: Man schaue sich mal den Anfang folgenden Videos an. So beginnen alle Beiträge der „Kommunistischen Initiative“! Die Heroen der Kommunisten heute sind die Vertreter Saharasias. Mullahs und Stalinisten!
[youtube:https://youtu.be/x6SlBjLxEvI%5DFür den mechanistischen Materialisten Freud ist die tote, also „mechanische“ Materie der Ursprung und die gegenwärtige Grundlage von allem Leben. Daraus, d.h. aus dem „konservativen Drang zur Rückkehr zum Urzustand“ leitet Freud logisch den Todestrieb her, der so genuiner Ausdruck der mechanistischen Wissenschaft ist. Demgegenüber sympathisiert Reich zunächst mit vitalistischen Konzepten, um dann zu seinem orgonomischen Funktionalismus vorzudringen, wo in Gestalt der Lebensenergie und im zentralen Begriff der „Funktion“ das Leben das Ursprüngliche ist, aus dem erst sekundär alles Mechanische sich ableitet. Dies zeigt einmal mehr, daß die Orgontheorie untrennbar mit der Orgasmustheorie verbunden ist.
Bei Freud bedeutet „Sexualsieg“ (des Lust-Ichs) Perversion, während Gesundheit gleichbedeutend sei mit einem geglückten „Ichsieg“ (des Real-Ichs). Allein schon dies (Freud: Sexualsieg = Perversion und Gesundheit = gepanzerte Eingepaßtheit) zeigt, daß Freud und Reich unvereinbare Gegenpole sind.
Wird das normale Sexualleben behindert, kommen Perversionen zum Vorschein. Die Psychoanalyse ist an diesen Perversionen interessiert (ihr Ursprung, ihre Verknüpfungen, ihr Aufbau, etc.), während für Reich all dies uninteressant war. Ihm ging es nicht um diesen Sumpf, sondern um seine Austrocknung durch Wiederherstellung (bzw. die Verbesserung) des normalen Sexuallebens.
Reich hat nie bestritten, daß es so etwas wie Freudsche perverse Triebe, Geburtstraumata und einen Adlerschen Willen zur Macht gibt. Es ist nur so, daß durch die Orgasmusfunktion diesen seelischen Gegebenheiten die Energie entzogen wird. So hat die Orgasmustheorie einen grundsätzlich anderen Charakter als andere monokausale Theorien. Der Reichsche Gesundheitsbegriff beinhaltet nicht, daß einer keine perversen Triebe hat, sondern daß diesen Trieben die Energie entzogen wird. Etwas, das zu wenig unterstrichen wird: beispielsweise ist der Rassismus möglicherweise biologisch vorgegeben, was aber für die Orgonomie relativ uninteressant ist, denn er wird erst durch den neurotischen Energiestau aufgrund orgastischer Impotenz aktualisiert. Wenn man einen harmlos tropfenden Wasserhahn mit dem Daumen zudrückt, spritzt es nach einiger Zeit gefährlich nach allen Seiten. Bei orgastischer Potenz ist die Frage der „natürlichen Anlagen“ im Endeffekt gleichgültig. (Dies wirft ein Licht auf den orgonomischen Begriff der „Natürlichkeit“, der nicht so naiv ist, wie man Reich vorwirft. Es geht nicht um Natur versus Unnatur, sondern letztendlich um ORgon versus DOR.)
Was Reich auf einer metatheoretischen Ebene von Freud trennte, war, daß Freud immer von einer grundlegenden unaufhebbaren Dichotomie ausging, die von vornherein jede Aussöhnung und damit jedes Gesundheitskonzept unmöglich machte. Von Anfang an spürt man, daß Reich Schwierigkeiten mit Freuds dualistischer Triebauffassung hatte, die streng zwischen Sexualenergie und einer Energie der Ich-Triebe (Selbsterhaltungstriebe) unterschied. Offensichtlich neigte Reich eher der monistischen Triebauffassung Jungs zu, doch stößt ihn hier die philosophische Spekulation und die Entsexualisierung ab. Dinge, die Freud überwunden hatte. Reichs eigene Lösung war die über Freud hinausweisende Unterscheidung von die Spannung erhöhender Prägenitalität und Befriedigung und Entspannung verschaffender Genitalität: die Funktion des Orgasmus beherrscht, oder besser regelt, die Gesamtheit der Triebe, z.B. auch die Aggression.
Wenn Freud auf den Orgasmus zu sprechen kommt, dann bezeichnenderweise in Jenseits des Lustprinzips bei der Begründung seiner Todestriebtheorie, d.h. der angeblich triebhaften Rückkehr des Organischen in das ursprünglich Anorganische. Der Orgasmus, bzw. der „kleine Tod“, fungiert dabei als Beispiel:
Als sein stärkstes Motiv an die Existenz des Todestriebes zu glauben, gibt Freud „das Streben nach Herabsetzung, Konstanterhaltung, Aufhebung der inneren Reizspannung“ an, das „Nirvanaprinzip“ (Studienausgabe Bd. III, Frankfurt 1975, S. 264). Freud spricht von
dem allgemeinsten Streben alles Lebenden, zur Ruhe der anorganischen Welt zurückzukehren. Wir haben alle erfahren, daß die größte uns erreichbare Lust, die des Sexualaktes, mit dem momentanen Erlöschen einer hochgesteigerten Erregung verbunden ist. (ebd., S. 270)
Drei Jahre später in Das Ich und das Es spricht Freud von der „Ähnlichkeit des Zustandes nach der vollen Sexualbefriedigung mit dem Sterben“ und erwähnt
bei niederen Tieren das Zusammenfallen des Todes mit dem Zeugungsakt. Diese Wesen sterben an der Fortpflanzung, insoferne nach der Ausschaltung des Eros durch die Befriedigung der Todestrieb freie Hand bekommt, seine Absichten durchzusetzen. (ebd., S. 113f)
Demgegenüber war für Reich der Orgasmus Ausdruck des produktiven, ausgreifenden Lebensprozesses an sich. Reich betrachtete das Triebhafte als Ausdruck der Lustsensation, nach Wiederholung zu verlangen. Der „Wiederholungszwang“ setze sich im Bereiche des Lustprinzips besonders machtvoll durch („Zur Triebenergetik“, Frühe Schriften I , siehe auch den betreffenden Hinweis in seinem Aufsatz „Über die Quellen der neurotischen Angst“ Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, XII(3), 1926, S. 423). Der „Wiederholungszwang“ bedeutete für Reich also das genaue Gegenteil als für Freud.
Reich steht hier nicht allein. In einem Fernsehbeitrag über Albert Camus sagte der Bonner Hirnforscher Detlev Linke 2005, man könne die Sisyphos-Geschichte auch psychoanalytisch lesen. Es werde versucht, den Höhepunkt zu erklimmen, bei dessen Erreichen man Entspannung findet. Linke:
Kein Wunder, daß Camus den Sisyphos als einen glücklichen Menschen beschreibt.
Linke kann nur an Reichs Die Funktion des Orgasmus gedacht haben.
Hier zeigt sich kraß der Unterschied zwischen orgastischer Impotenz (für die der Orgasmus nur Leere und Todesmüdigkeit bedeutet) und orgastischer Potenz.
Klaus fragte Ende Juni 2010 nach dem „Rotorgon“, „ob es funktioniert und – wenn ja – , ob es wegen Orgon klappt“.
Hier das Rotorgon-Gerät in Aktion:
[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=c_h-0t4-4M4%5DKlaus:
Nach meiner Frage zum „Rotorgon“ eine weitere zu neueren Eso-Themen, die Reichs Orgongeräte verwursten: Die Chemtrail-These führt – wie man einem Forum entnehmen kann (http://www.cb-forum.com/Forum/index.php/topic,4227.0.html) – zu einem zunehmenden Einsatz von als Cloudbuster bezeichneten Geräten (ich weiß noch nicht so recht, woraus sie genau bestehen). Falls sie wie Cloudbuster wirken, könnte das eine derbe Gefahr sein. Sie sollen allerdings inzwischen an allen Ecken und Enden (z.B. mitten in Berlin) herumstehen und stundenlang im Einsatz sein, was wohl eher gegen eine typische Cloudbusterwirkung spricht.
Wie unglaublich populär diese Kackscheiße ist, sieht man daran, daß ich (PN), als ich beim Zusammenstellen dieses Blogeintrags auf den von Klaus präsentierten Link tippte, auf folgendes stieß: „Bandwidth Limit Exceeded. The server is temporarily unable to service your request due to the site owner reaching his/her bandwidth limit. Please try again later.“
Den „Chembuster“ beschreibe ich hier ganz kurz.
Juli 2010 verweist Robert auf „Desert Greening mit Himmelsakupunktur“: http://www.alpenparlament.tv/mediathek/natur-umwelt-energie/154-desert-greening
Mein damaliger Kommentar: „Desert Greening mit Himmelsakupunktur“ ist ein typisches Beispiel für das zerstörerische Wirken von orgonomischen Laien, die massenhaft in der „Körperpsychotherapie“ Schaden anrichten und nun in einem schier entsetzlichen Ausmaß sogar beim Cloudbusting. Ein perfektes Beispiel für EMOTIONELLE PEST!
Klaus im Anschluß daran zum Cloudbuster und ORAC:
Deswegen ärgert es mich immer wieder, daß Reichianer orgontechnische Bauanleitungen verbreiten, als wäre es wünschenswert, die Geräte zu verbreiten. Vor vielen Jahren experimentierte ich nach ein paar Jahren Erfahrungen mit ORACs verschiedener Bauarten ein wenig mit einem kleinen DOR-Buster. Subjektiv war die Wirkung so stark (weniger als eine Minute auf zentrale Stellen des Körpers, etwa Nacken, gerichtet), daß ich mir der mit einem Cloudbuster verbundenen Gefahren ziemlich bewußt bin. Ich frage mich immer wieder: Warum kursieren im Internet Filme von Cloudbuster-Operationen (sogar in dichtbesiedelten Gebieten Deutschlands) so, als hätte da jemand segensreich gewirkt?
Zum Kotzen – ich kann das Wort “energetisch” u. ä. nicht mehr ertragen:[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=0jStp_bCYQs%5D
Klaus im Juli 2010:
Mal wieder einen Eindruck aus der Reichistenszene gewonnen: Ein gewisser Herr, der das Internet seit Längerem mit Orgonkram überschwemmt, sich einen erfundenen akad. Titel zulegte und Orgasmusreflextherapie (auch schon mal mit Rabatt) anbietet, macht mich staunen: Das alte Buch Der Orgonakkumulator nach Wilhelm Reich, das als von Jürgen Fischer verfaßt gilt, wird von seinem alten Mitkommunarden Trettin nun ohne jede Verfasserangabe angeboten. Das völlige Nichterwähnen Fischers (was auch immer man von ihm halten mag) hat schon etwas von den sowjetischen Fotos mit wegretuschiertem Trotzki. http://www.trettin-tv.de/wrgbuch.htm
Robert über die Herausgabe der Reichschen Werke:
Der Schrott der deutschen Ausgaben
Haben Sie sich auch schon gewundert, warum man in dem Buch Die Funktion des Orgasmus in der hinteren Abbildung des autonomen Nervensystems nichts erkennen kann? Ganz einfach. Die Abbildung ist in Grautönen, so erkennt man jene Teile nicht, auf die es ankommt. In der Ausgabe der Orgone Institute Press ist die Zeichnung dagegen farbig und alles gut erkennbar.
In Die kosmische Überlagerung fehlt das Bild der Vakuumröhre aus unerfindlichen Gründen (Fig. 37).
Und in Hör zu kleiner Mann fehlt mindestens eine Zeichnung von William Steig.
Robert hat wieder einige interessante Quellen zur Orgonomie aufgetan:
Wilhelm Reich: Cosmic Orgone Engineering. OROP Desert in englischer Sprache: http://www.rexresearch.com/orgone/core.pdf
Orgone Biophysical Research: http://www.lauralee.com/index.cgi?pid=3064
1930 kam WR nach Berlin.
[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=v3BLPiffwcA%5D
Wer Berlin-Atmosphäre dieser Zeit schnuppern möchte, sollte sich den Film Berlin wie es war ansehen. Die Filmaufnahmen sind von 1930, der Ton von 1950. http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_wie_es_war
Robert verweist auch auf den Kanal des Wilhelm-Reich-Museums auf Youtube: http://www.youtube.com/user/wilhelmreichtrust
„Übrigens macht der Trust mit seinen Orgonon-Besuchstagen und seinem Büchershop finanziellen Verlust.“
Auf http://www.docstoc.com kann man verschiedene Dateien zu Reich finden, lesen und speichern. Zum Beispiel
a) THE STRANGE CASE OF WILHELM REICH
b) LISTEN LITTLE MAN WILHELM REICH
c) Last Will and Testament of Wilhelm Reich – March 8, 1957
und anderes mehr
Auch auf Script gibt es zu WR einige Ressourcen: http://www.scribd.com/tag/wilhelm%20reich?l=9&page=1
Robert: In einem Interview sagt der jugoslawische Regisseur Dušan Makavejev von W.R. – Die Mysterien des Organismus, daß er wegen dem Ärger mit dem Film zwei Jahre später das Land Jugoslawien verließ und nach den USA auswanderte. „Die ganze Angelegenheit wurde schlimmer und schlimmer und endete schließlich damit, daß ich zwei Jahre später das Land verließ.“ http://home.snafu.de/fsk-kino/archiv/wr.html
Robert über Reichs Mitarbeiter:
Christiane Rothländer
Karl Motesiczky (1904-1943). Eine biographische Rekonstruktion
Verlag: Turia & Kant 2009, 379 S., 32 Euro
Dies ist eines der besten Bücher zu Wilhelm Reich und insbesondere seiner linkspolitischen Aktivitäten. Die Biographie Karl Motesiczkys spielt zwar eine große Rolle, doch das Buch beinhaltet weitaus mehr. Darin werden auch Reichs politische Theorien, seine Bücher und der Aufbau und die Geschichte der Sexpol besprochen. Die Mitarbeiter der Sexpol werden ziemlich detailliert dargestellt. Viele bisher unbekannte Quellen, wie z.B. die internen Mitteilungsblätter der Sexpol werden ausgewertet. Da das Buch aus einer Doktorarbeit von 2004 hervorging, konnte noch nicht das Reich-Archiv ausgewertet werden. Rothländer gibt Reichs Theorien erstaunlich sachlich, unverfälscht und objektiv wieder. Daran stören auch nicht die wenigen Zitate von Dahmer oder Foucault, deren praxisferne Gedankenakrobatik ohnehin keine Relevanz für Reichs Forschungen besitzt.
Spannend sind auch einige bisher unbekannte Abbildungen von Mitarbeitern und Publikationen. Es zeigt sich, daß Reich durchaus auf sehr fruchtbaren Boden stieß, als er nach Nordeuropa emigrierte und überhaupt nicht als ein Außenseiter oder Verrückter galt. Die bekanntesten linkskulturellen Kreise nahmen seine Ideen begierig auf und einige berühmte und herausragende Persönlichkeiten wurden Reichs Mitkämpfer oder Schüler.
Geradezu unglaublich ist zu lesen, daß die Dänische Kommunistische Partei 1935 ein Wahlprogramm auf Grundlage der Sexpol aufstellte. Jedoch wurde die Sexpol von den Kommunisten bald im Stich gelassen.
Noch nie wurden die Theorien der Sexpol, die Artikel in der Zeitschrift für politische Psychologie und Sexualökonomie, Reichs politische Ambitionen und Fehleinschätzungen dermaßen detailliert diskutiert und wiedergegeben.
Erstaunlich ist auch, daß Rothländer Reichs Hautwiderstandsmessungen absolut objektiv wiedergibt, was für eine Historikerin nicht selbstverständlich ist.
Daß sie letzten Endes doch nicht begriffen hat, worüber sie forschte, zeigt ihre befremdliche Schlußeinschätzung, Wilhelm Reichs Fixierung falle „durch seine rastlose Suche nach dem vollendeten Orgasmus“ auf, die jedoch wie ein Fremdkörper im Buch wirkt, so als wollte sie dem wissenschaftlichen Mainstream ihre politische Korrektheit vorweisen.
Sowohl zu Zeiten der autoritären Gesellschaft, als auch heute in der anti-autoritären Gesellschaft gibt es zwei zentrale Dogmen, die niemand in Frage stellen darf: erstens gäbe es einen fundamentalen Unterschied der Geschlechter und zweitens unterscheiden sich die Rassen und Kulturen fundamental. Galt früher Freuds Diktum, daß „man“ „das Weib“ nicht verstehen könne und daß es „minderwertig“ sei, gilt heute die Frau als eine Art gesonderte Spezies, der alle möglichen Rechte und Privilegien zustehen. Zu Zeiten des Kolonialismus galten „die Farbigen“ als „minderwertig“, während ihnen heute als automatisch „Höherwertige“ alle möglichen Rechte und Privilegien zugestanden werden. „Den Menschen“ gäbe es nicht und habe es nie gegeben.
In seiner Sexualökonomie sprach Reich jedoch explizit über den Menschen. In seiner Orgasmusforschung machte er keinerlei Unterschied zwischen den Geschlechtern, jedenfalls was den zentralen Punkt betrifft: die Erregungskurve des Geschlechtsakts. Eine Ungeheuerlichkeit sowohl in der viktorianischen Zeit, als auch für die moderne Sexualmythologie.
Und was natürliches Sexualverhalten anbetrifft, machte er keinerlei Unterschied zwischen den diversen Menschengruppen. Liest man hingegen die anthropologische Populärliteratur werden beispielsweise westafrikanische Aschanti und finnische Lappen als zwei Menschengruppen dargestellt, die sich in ihrem Sexualverhalten derartig unterscheiden, als handele es sich nicht um Vertreter ein und derselben Spezies Homo sapiens.
Michel Odent zitiert in seinem Buch Die Natur des Orgasmus (München 2010, S. 40f und 57) drei bemerkenswerte Studien, die darauf verweisen, daß es unterhalb aller vermeintlich „offensichtlichen“ Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Rassen eine tiefere Ebene gibt, die Reich erschlossen hat:
E. Vance und N. Wagner führten mit Collegestudenten eine interessante Studie durch, in der sie Orgasmen von Frauen und Männern unter der Perspektive des subjektiven Erlebens verglichen. Sie ließen Studentinnen und Studenten Berichte über ihre eigenen Orgasmen verfassen. Eine Gruppe von Beurteilern (…) versuchte zu erraten, welcher Bericht von einer Frau oder einem Mann stammte. Die Forscher hatten geschlechtsspezifische Wörter in den Berichten durch neutrale Bezeichnungen ersetzt (…), ehe sie sie den Beurteilern vorlegten. In ihrer Analyse der Daten kamen die Autoren zu dem Schluß, daß „die Beurteiler nicht in der Lage waren, aus der schriftlichen Beschreibung eines Orgasmus das Geschlecht der jeweiligen Person abzuleiten. […] Außerdem waren weder Frauen noch Männer besser darin, in der Beschreibung eines Orgasmus Merkmale zu erkennen, die darauf hindeuteten, ob sie von einer Frau oder von einem Mann verfaßt war […].“
Anthropologische Untersuchungen stützen die Vorstellung, daß Verliebtheit ein fest einprogrammiertes Verhaltensmerkmal des Menschen ist. Die romantische Liebe scheint ein universelles Phänomen zu sein, das nicht nur unter ganz bestimmten kulturellen Bedingungen entsteht. Forscher von der University of Honolulu verglichen die Werte, die Collegestudentinnen und -studenten aus einer individualistischen Kultur (den USA) und aus einer kollektivistischen Kultur (Korea) auf der „Skala der leidenschaftlichen Liebe“ und der „Skala der kameradschaftlichen Liebe“ erzielten. Sie konnten keine kulturellen Unterschiede feststellen. Eine 1992 bei einer Tagung der American Anthropological Association vorgestellte Studie ergab, daß die Vorstellung der romantischen Liebe in 147 von 166 untersuchten Kulturen existierte. Wie steht es um die übrigen 19? Die Teilnehmer der Tagung halten es für wahrscheinlich, daß die betreffenden Anthropologen ganz einfach nicht in der Lage waren, die für diese fremdartigen Kulturen typischen Spielarten romantischen Verhaltens zu erkennen.
Klaus hat hier neulich indirekt auf den neurechten „Männerrechtler“ Jack Donovan hingewiesen. Was Donovan sagt, hat viel für sich. Tatsächlich ist es extrem erhellend, wenn man menschliches Verhalten mit der Brille des Primatologen betrachtet, aber erstens sind wir genausowenig Schimpansen (oder Bonobos), wie Gorillas Schimpansen sind und zweitens ist die Tierart Homo sapiens etwas besonderes, weil wir einen direkten Zugang zur kosmischen Orgonenergie haben. Ich habe das – narzißtisch spreizt er sich der Peter – in Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht ausgeführt.
Entsprechend glaube ich, daß die von Donovan propagierte Männerbündelei, so natürlich sie auch ist, in einer nicht-neurotischen Gesellschaft nicht mehr in diesem Sinne aufträte. Weder die moderne Verschwuchtelung, noch die „alten Kameraden“. Sondern:
Erstens (Baker), die Liebe zwischen Mann und Mann unterscheidet sich in nichts zwischen der Liebe zwischen Mann und Frau (sie wird sogar in den Genitalien verspürt!) – mit dem alles entscheidenden Unterschied, daß es keinerlei Drang zur genitalen Überlagerung gibt.
Zweitens (Konia), Beziehungen werden vollkommen unabhängig vom Geschlecht (oder gar von der kulturellen Zugehörigkeit) durch die Zusammenarbeit bestimmt und hören auf, wenn beispielsweise die Arbeitsfunktion einer oder eines der Beteiligten zusammenbricht.
Diese beiden Funktionen (Liebe und Arbeit) sind direkter Ausdruck unserer Natur als „pulsierende Orgonenergie-Säcke“ und nicht im üblichen Sinne genetisch verankert.
Dieser, man verzeihe mir die Wortschöpfung, „meta-genetische“ Bereich tritt uns insbesondere in unserer Beziehung zu Tieren entgegen:
Die meisten Menschen sind sich gar nicht bewußt, wie vollkommen bizarr unser Verhältnis zu Tieren und teilweise auch der Tiere zu uns ist. Wenn man mal von „vermenschlichten“ Haustieren absieht, interessieren sich Tiere unterschiedlicher Arten nicht füreinander. Raubtiere sind keine Ausnahme, denn schließlich haben sie keine emotionale Beziehung zu ihren Opfern – genausowenig wie wir zu dem Hähnchen, das wir essen. Nur wir Menschen fühlen uns emotional zu Tieren hingezogen und, was noch verwunderlicher ist, Tiere zu uns Menschen. Es ist, als würden wir im jeweils anderen etwas Unnennbares erkennen.
Zu diesem Blogeintrag wurde ich inspiriert, als ich zufällig auf YouTube folgendes Video sah und dazu den anschließenden Kommentar las:
[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=8fNAIoHlYBY%5DDas ist geil! Es zeigt nur, daß die Menschen wirklich die einzige Spezies auf der Erde sind, die das Wohlbefinden aller anderen Arten bewahren können. Die meisten Tiere fahren nicht fort so liebevoll zu sein, auch nicht gegenüber ihren eigenen Eltern, sobald sie erwachsen sind, doch so viele Tiere, sowohl wilde als auch domestizierte, neigen dazu, wenn sie durch Menschen großgezogen wurden, immer eine Art Zuneigung zu ihren ehemaligen Betreuern zu bewahren. Es ist wirklich erstaunlich!
Was sieht ein solcher Löwe (oder ein beliebiges anderes Säugetier) in uns? Er ist mit etwas konfrontiert, was unmittelbar aus der Orgonenergie heraus operiert und nicht auf der Grundlage bloßer Biorobotik funktioniert. Für die Tiere gibt es keine Mutterliebe jenseits der Aufzucht der Kleinen, keinen Sexus außerhalb der Saison, keine Solidarität jenseits der „egoistischen Gene“.
Um was es geht, läßt sich am ehesten mit folgender heterogenen Funktionsgleichung beschreiben:
Evolution ist die Transformation von primordialen Orgonenenergie-Funktionen (OR) in Materie (M); freies, „ungeregeltes“ Funktionieren wird in mechanisches Funktionieren umgewandelt. Man lese ein Buch über Verhaltensbiologie: es ist, als hätte man es nicht mit Lebendigem zu tun, sondern mit Robotik. Erst im Menschen wird der „OR-Bereich“ wieder sichtbar. Das zieht Tiere magisch an – sie werden sich sozusagen ihrer eigenen Natur „bewußt“, wenn sie uns sehen und spüren. Wir kommen dem entgegen, weil wir im Tier („wie süüüüüß!“) nur das Lebendige sehen und spüren können:
Jürgen Hoyer und seine Kollegen von der TU Dresden konnten bei 451 Patienten, die sich einer kognitiven Verhaltenstherapie wegen Angststörungen oder Depressionen unterzogen, die folgenden aus sexualökonomischer Sicht bedeutsamen Elemente isolieren:
Für Hoyer et al., und allgemein für die Psychologie und Psychiatrie, sind sexuelle Dysfunktionen bloße Begleiterscheinungen psychischer Erkrankungen. Für Reich waren sie der Kern jeder psychischen Erkrankung. Das bedeutet jedoch nicht, wie oft fälschlich Reich in den Mund gelegt wird, daß ein sozusagen „erfolgreicher Orgasmus“ die psychisch Erkrankten heilen würde. Es ist ja gerade die orgastische Impotenz, die sie krank macht, diese geht aber auf die Panzerung zurück. Mit dem Abbau der Panzerung bessert sich deshalb auch die Orgasmusfähigkeit und damit wird den neurotischen Symptomen ihre Energiequelle abgedreht. Darauf beruht jede funktionierende Therapie. Die Erhebungen von Hoyer et al. bestätigen dies erneut:
Siehe auch meinen Aufsatz über Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht, in dem ich in einem anderen Zusammenhang auf die Beziehung von Verhaltenstherapie und Orgasmustheorie eingehe.
Reich zufolge erfüllt die Sexualität eine grundlegende bioenergetische Funktion und würde sich deshalb in den Geschlechtern gleich äußern, gäbe es nicht die Unterdrückung der weiblichen Sexualität. (Siehe dazu auch Lucky Luke und Barbie.)
Die Vorstellung, daß die sexuelle Erregung bei beiden Geschlechtern gleich abläuft, widerspricht sowohl der modernen, mechanistischen Sexualforschung (d.h. die Erforschung der pathologischen, liebe-losen Sexualität von Homo normalis), als auch der persönlichen Erfahrung der meisten Menschen.
Tom Tiegs und Paul Perrin von der University of Florida haben gezeigt, daß junge Männer zwar tatsächlich „sexueller“ sind als junge Frauen, sich die Geschlechter in dieser Hinsicht jedoch annähern, wenn es zu einer festen Beziehung kommt. Im Schutz der Partnerschaft verliert der gesellschaftliche Druck, der auf Frauen lastet, seine Kraft.
Donatella Marazziti und ihr Forscherteam von der Universität Pisa haben herausgefunden, daß bei Liebespartnern die Testosteronwerte sich einander nähern, d.h. sie sinken beim verliebten Mann und steigen bei der verliebten Frau. Die Geschlechter gleichen also ihren Sexualhormonhaushalt an, wenn sie ineinander verliebt sind.
Das hat nichts mit sexueller Aktivität an sich zu tun, da die Mitglieder der Kontrollgruppe genauso viel Sex hatten wie die Gruppe der Verliebten. Dieser Befund beweist zwar nicht Reichs Orgasmustheorie, legt aber die Antwort für das oben erläuterte Problem nahe: Sex ist nicht gleich „Sex“.
Mittels Infrarotkameras konnten Psychologen (Irv Binik et al.) an der McGill University, Montreal etwas dingfest machen, was infolge der psychologischen Zumutungen bei anderen, durchweg invasiven Meßmethoden bisher verborgen geblieben ist: Frauen werden genauso schnell sexuell erregt wie Männer. Den Versuchspersonen wurden Ausschnitte aus Pornos, Reiseberichten und Horrorfilmen vorgespielt, während Wärmebildkameras auf ihre Genitalien gerichtet waren. Beide Geschlechter fingen innerhalb von 20 Sekunden an, erregt zu werden und erreichten innerhalb von 11 oder 12 Minuten die maximale „Genitaltemperatur“. Wie in Reichs Experimenten stimmte die physiologische Erregungskurve genau mit der subjektiven Empfindung überein.
In seinen „bio-elektrischen Experimenten“ hat Reich mit dem Problem gerungen, daß die Meßinstrumente direkt mit der Haut verbunden sein mußten und dergestalt genau das hintertrieben, was gemessen werden sollte: die lustvolle Expansion des „bio-elektrischen“ Potentials. Siehe dazu Die Funktion des Orgasmus.

Bestätigung findet Reichs Orgasmustheorie in einer Studie des Urologen und Sportmediziners Dr. Frank Sommer mit 39 Leistungssportlern. (Zu Dr. Sommerer siehe auch Funktionelle Medizin.) Er stellte sich die Frage, ob Geschlechtsverkehr kurz vor dem Wettkampf die Leistung mindert oder steigert und fand heraus, daß bei Sportlern, wie Sprinter, Stabhochspringer, Weitspringer oder Kugelstoßer, wo alles auf die „Schnellkraft“ ankommt, sexuelle Aktivität zwei Stunden vor dem Wettkampf einen eher negativen Einfluß auf die Leistung hat. Da der Geschlechtsakt zu verminderter Aggressivität, innerer Ruhe und Gelassenheit und zu einer generellen Entspannung der Muskulatur führt, fehlt den Sportlern der rechte Biß.
Ganz anders sieht es bei Sportarten aus, wo es um hohe Konzentrationsfähigkeit geht. Zum Beispiel hat bei Zielsportarten (Schießen mit Bogen, Pistole oder Gewehr) sexuelle Aktivität vor dem Wettkampf positive Auswirkungen auf das Ergebnis, da die Sportler entspannter in den Wettkampf gehen und sich besser konzentrieren können.
Einer britischen Studie zufolge macht Geschlechtsverkehr vor Prüfungen lockerer und streßresistenter, andere „Sexpraktiken“ haben eine deutlich geringere Wirkung, während „Keusche“ dem Streß ungeschützt ausgesetzt sind. Der Psychologe Stuart Brody und Kollegen von der University of Paisley ließen 24 Frauen und 22 Männer zwei Wochen lang Tagebuch über ihre sexuellen Aktivitäten führen. Anschließend wurden sie Streßsituationen ausgesetzt: vor einem Auditorium reden und öffentlich Kopfrechnen. Der Orgasmus in der geschlechtlichen Umarmung hält den Blutdruck und andere Streßsymptome über mindestens eine Woche hinweg in Schach.
Besonders interessant ist jedoch, daß Brody und sein Kollege Tillmann Krüger von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich bei der Auswertung dreier früherer Studien feststellten, daß ausschließlich regelrechter Vaginalverkehr diese Auswirkungen zeitigt. Nach einem genitalen Orgasmus war der Prolaktin-Spiegel in der Blutbahn der Versuchspersonen viermal höher als beim masturbatorischen „Orgasmus“. Das Hormon Prolaktin sei für das Gefühl von Sättigung und Befriedigung verantwortlich.
Hier die Zusammenfassung von Brodys Aufsatz Penile-vaginal intercourse is better: Evidence trumps ideology:
Es ist häufig behauptet worden, daß alle sexuellen Verhaltensweisen gleich seien. Die empirische Forschung zeigt jedoch, daß unterschiedliche sexuelle Verhaltensweisen sich in vielen physiologischen und psychologischen Bereichen unterscheiden. Diese Unterschiede treten insbesondere hinsichtlich des Vaginalverkehrs hervor, bei dem alle Anzeichen auf ein besseres physiologisches und psychologisches Funktionieren verweisen. Andere sexuelle Verhaltensweisen (Onanie, gegenseitiges Masturbatieren, Oralverkehr, Analverkehr oder jede andere Art geschlechtlicher Betätigung, bei der es zu keinem Vaginalverkehr kommt) haben entweder keine oder gelegentlich sogar negative Auswirkungen auf das physiologische und psychologische Funktionieren. Darüber hinaus zeigen neuere Forschungen, daß sich der vaginale Orgasmus physiologisch und psychologisch vom klitoralen Orgasmus unterscheidet, und daß der vaginale Orgasmus mit einer besseren psychologischen Gesundheit verbunden ist. Mehrere Beispiele anderer Forschungsergebnisse werden zusammengefaßt. Die Übereinstimmung der Ergebnisse mit physiologischen, evolutionsbiologischen und psychoanalytischen Theorien wird diskutiert. Eine ethische sexualtherapeutische Praxis, Ausbildung und Forschung verlangt nach der Beseitigung vorherrschender Vorurteile in der Sexologie.
Der „Reichianische“ Psychologe Sean Haldane hat die Ergebnisse von Brodys Forschungsarbeit aufgelistet (Pulsation, London 2014, S. 159-161). Ich fasse nun wiederum diese Liste zusammen und organisiere sie neu. Sie bestätigt Reichs Orgasmustheorie vollumfänglich!
