Posts Tagged ‘Faschismus’

Die soziopolitische Diathese (Teil 1)

29. Oktober 2018

Paul Mathews: Die soziopolitische Diathese

Der orgonomische Funktionalismus und die Linke

27. Oktober 2018

Das einzige und definitiv letzte Computerspiel meines Lebens habe ich Anfang der 1990er Jahre gespielt. Irgendwas mit „Leisure Suite“ oder so. Das ganze endete nach dem allerersten Versuch mit einem veritablen Wutanfall. Ich laß mir nicht von einer Maschine (also einem Sklaven!) sagen, was ich zu tun oder zu lassen habe! Ich weiß also nicht wirklich, was ein „NPC“ ist, ein „non-playbale character“ in Computerspielen. Jedenfalls sind die Antworten von NPCs automatisiert und man kann keine Beziehung mit ihnen aufnehmen. „NPC“ ist das wohl effektivste „Meme“, das Libertäre und Rechte a la Alex Jones je geschaffen haben, um die linken Zombies in ihre Schranken zu weisen:

Wie in diesem sehr interessanten Video gezeigt wird, sind die heutigen Antifa- und Social Justice Warrior-Linken nicht mehr in der Lage Muster wahrzunehmen. Musterwahrnehmung ist nämlich „rassistisch“. Menschen zu kategorisieren, ist in ihren Augen menschenverachtend und führt schnurstraks zu „Auschwitz“. Ostasiaten sind überall erfolgreich und sind nie für irgendjemanden ein Problem, während Muselmanen hingegen immer ein Minusgeschäft für die aufnehmende Gesellschaft sind. Mustererkennung! Für die Linke purer Faschismus!

Weil Linke nicht funktionell denken können (Mustererkennung!), können sie keine Witze erzählen („Sitzen ein Deutscher, ein Ire und ein Jude in einem Ruderboot…“) und können keine Meme erzeugen. Wenn sie das letztere versuchen, schießen sie sich dabei stets ins eigene Bein! Hier ein Beispiel, mit dem sie Alex Jones fertigmachen wollten – tatsächlich wurde es zu DEM Werbevideo FÜR Alex Jones:

Wie Elsworth F. Baker gezeigt hat, sind Linksliberale und erst recht Sozialisten zu allererst einmal Kollektivisten mit einer Einheitsmeinung. Es sind graue NPCs, die nur vollkommen zusammenhanglos und mißplaziert das nachplappern können, was die anderen sagen; letztendlich, was ihre Führer ihnen sagen. Es ist schier unmöglich mit ihnen zu diskutieren, weil das eigenständiges Denken erfordern würde, was wiederum mit der Entfremdung von ihrem Insektenstaat, also ihrem sicheren Tod einhergehen würde. Spricht man sie an, wenden sich diese hilflosen Kreaturen ab oder sie fangen an wie Hare Krischnas zu chanten: „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“ oder ein anderes ihrer peinlichen Mantras. NPCs:

Hier ein weiterer Versuch mit gestörten bzw. schlecht programmierten NPCs zu kommunizieren: http://www.pi-news.net/2018/10/video-interview-mit-gegen-demonstranten-von-pegida-dresden/

Theologie ist wichtig!

17. Oktober 2018

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 6. Orgonomie und Theologie

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 19)

14. Oktober 2018
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Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 18)

11. Oktober 2018

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Blogeinträge August-Oktober 2014

9. Oktober 2018

Charles Konia über den roten und shwarzen Faschismus:

August-Oktober 2014

  • Es reicht nicht Obama zur Rede zu stellen
  • Die Funktion von Terroristen und Terrorismus verstehen
  • Die Organisation des schwarz-faschistischen Staates
  • Ein College-Kurs über sozio-politische Orgonomie
  • Die Entwicklung des okularen Panzers bei Säuglingen
  • Ebola und ISIS

Charles Konia, Analytiker des Zeitgeschehens

8. Oktober 2018

Es ist wie in der Psychiatrie: man kann ein und denselben Patienten mit vier, fünf, sechs alternativen oder ergänzenden Diagnosen zu fassen versuchen, doch letztendlich sind sie vollkommen irrelevant. Sie sind kaum mehr als eine Umschreibung der Symptome, die dem jeweiligen Behandler gerade auffallen. Der eigentliche Patient, sein CHARAKTER, der behandelt werden müßte, kommt dabei nie in den Fokus. Genauso mit derartigen küchenpsychologischen „Analysen“, was Politiker und Nationen antreibt. Der eine gibt das zum besten, etwa das Amerika immer mehr von fundamentalistischen Christen bestimmt wird, der andere jenes, etwa das Amerika seine christliche Seele verliert. Einfach nur ein haltloses Blablabla a la Erich Fromm und all den anderen. Während das eigentliche Geschehen von niemanden gesehen wird.

Beispielsweise wird gerne der „McCarthyismus“ angepangert. Tatsächlich sind nur eine handvoll Kommunisten ins Gefängnis gewandert, während die kommunistische Unterwanderung Amerikas ungehindert voranschritt. Siehe dazu beispielsweise Dr. Konias Ausführungen morgen, wo er sich auch mit dem schwarzen Faschismus in unserer Zeit beschäftigt.

Wie ticken „Reichianer“ soziopolitisch?

5. Oktober 2018

Wenn man die Linksreichianer verstehen will, sollte man folgendes (orgonometrisch schlichtweg falsches!) Diagramm betrachten, daß ihre Haltung (nicht etwa ihre Charakterstruktur!) perfekt beschreibt. Ihren irrationalen Linksliberalismus, den Reich insbesondere in Christusmord so hart gegeißelt hat, betrachten sie in ihrer kontaktlosen Verwirrtheit als Ausdruck höchster Rationalität. Mit denjenigen, die Reich, ob als Kommunist oder als Eisenhower-Anhänger, zeitlebens gehaßt und verachtet hat, die teddybär-werfenden Liberalen, identifiziert sich der „Reichianer“.

Die Ableitung und Diskussion dieses und ähnlicher Diagramme in David Boadellas Aufsatz „Social structure and character structure“ (Energy and Character, Vol. 2, No. 2, May 1971, S. 34-45) zeigt, daß Boadella nicht funktionell und bioenergetisch, sondern formalistisch und politisch denkt. Entsprechend geht es zunächst gar nicht auf die entsprechende funktionelle und bioenergetische Ableitung politischen Verhaltens des Liberalen (= verlogene oberflächliche Charakterschicht) und des Faschisten (= sadistische mittlere Charakterschicht), wie sie Reich 1942 im Vorwort zur Massenpsychologie des Faschismus präsentiert hat, ein, sondern handelt sie am Ende des Aufsatzes als eine Art Anhang kurz ab. Abschließende Sätze in Boadellas Text, in denen das Wort „liberal“ gar nicht vorkommt, – denn wenn es erwähnt worden wäre, wäre dieser ganze aufgeblasene, aber nichtsdestotrotz hohle Artikel zerplatzt.

Das obige Diagramm ist direkter Ausdruck der Charakterstruktur Boadellas und weniger einer wissenschaftlichen Aussage. Als primäre Impulse sehen wir „libertäre und arbeitsdemokratische Tendenzen“. Sie seien in der gepanzerten Gesellschaft genauso Angriffen ausgesetzt wie liberale Tendenzen auch, nur intensiver. Mit anderen Worten will Boadella tatsächlich nur eins: seine eigenen rebellischen („anarchistischen“) neurotischen Strebungen als ultimative Gesundheit darstellen im Gegensatz zu den bürokratischen Sozialisten der Labour Party und den Kommunisten auf der einen und den genauso kranken konservativen Tories und imaginären „Nazis“ auf der anderen Seite. Beide Seiten würden gleicherweise die Liberalen angreifen, die das an Rationalität vertreten, was in einer gepanzerten Gesellschaft möglich ist. Der schwarze Balken im Diagramm symbolisiere, wie die „natürlichen kooperativen Tendenzen“ der Menschen blockiert werden und entsprechend aus Arbeitsdemokraten bloße Liberale werden – die dergestalt der Gesundheit noch am nächsten stehen würden. Hier haben wird die Rechtfertigung für Boadellas windelweichen Liberalismus, wie er in Energy and Character zum Ausdruck kommt.

Wilhelm Reich, Antifaschist

2. September 2018

Reich 1936: Im Neuheidentum des deutschen Nationalsozialismus brach sich das vegetative Leben abermals Bahn. Der vegetative Wellengang wurde von der faschistischen Ideologie besser erfaßt als von der Kirche und ins Irdische herabgeholt. Die nationalsozialistische Mystik der „Blutwallung“ und der „Verbundenheit mit Blut und Boden“ bedeutet somit gegenüber der altchristlichen Anschauung von der Erbsünde einen Fortschritt; er erstickt jedoch in neuerlicher Mystifizierung und in reaktionärer Wirtschaftspolitik. Die Lebensbejahung biegt neuerdings in Lebensverneinung um, wird zur Bremsung der Lebensentfaltung in der Ideologie der Askese, des Untertanentums, der Pflicht und der Volksgemeinschaft mit den Kapitalisten. Trotzdem kann man nicht die Sündenlehre gegen die Lehre von der „Blutwallung“ verteidigen; man muß die „Blutwallung“ vorwärtstreiben, sie zurechtbiegen. (Die Sexualität im Kulturkampf, Fischer TB, S. 267)

Reich 1938: Heute hörte ich die Rede Hitlers – Wie recht der Mann im Rahmen der Schweinerei hat!! Kein vernünftiges Argument gegen ihn!
Der Geist des Denkens und der Wahrheit ist heute dem der Masse konträr – morgen und später sind sie dieselben. Heute läuft die Menschheit wie eine Herde erkrankter Schafe jedem Hitler nach. (Jenseits der Psychologie, S. 258f)

Reich 1939: Nehmen wir an, daß der hitlersche Imperialismus den englischen besiegt, dann wäre auch nicht ein einziges menschliches Problem wirklich gelöst. Ebensowenig umgekehrt. Ob die Völker von diesem oder jenem unterdrückt werden, ist egal. Problem der Zeit ist nicht Wechsel der Herrschaft, sondern praktische Lösung menschlicher und sozialer Fragen. („Abschied von meinen europäischen Freunden“, Rundbrief z.n. Orgonomic Functionalism VII/5, Sept. 1961)

Reich 1942: Man kann den faschistischen Amokläufer nicht unschädlich machen, wenn man ihn, je nach politischer Konjunktur, nur im Deutschen oder Italiener und nicht auch im Amerikaner und Chinesen sucht; wenn man ihn nicht in sich selbst aufspürt; wenn man nicht die sozialen Institutionen kennt, die ihn täglich ausbrüten. (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 15)

Reich 1953: Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß all das große Aufsehen, daß um Christus gemacht wurde, nur dem einen Zwecke diente, den begangenen Mord zu vertuschen und jede Spur auch nur des geringsten Verdachts auf einen solchen Mord zu verwischen. Vor allem sollte damit die Weiterführung des Mordens gesichert werden, von der Zeit direkt nach der Kreuzigung über das Mittelalter hin bis zu den brennenden Kreuzen und dem Mord an sanftsinnlichen Negern im Süden der Vereinigten Staaten und der Ermordung von sechs Millionen hilfloser Juden, Franzosen und anderer in Hitlerdeutschland.
Der lange Zeitraum von der tatsächlichen Ermordung Christi und dem, was dazu geführt hat, bis zu der Ermordung von Negern in Cicero, USA, von Pazifisten in der UdSSR und von Juden in Hitlerdeutschland ist voller Ereignisse ersten Ranges. Keine noch so detaillierte Erforschung all dieser einzelnen Ereignisse wird jedoch jemals auch nur ein bißchen vom wahren Wesen des Christusmordes enthüllen, denn es ist ja gerade das Hauptkennzeichen der Pest, den Mord und die Motive dafür zu verschleiern. (Christusmord, Freiburg 1978, S. 100f)

Die Wahrheit deines Feindes ist die Gegenwahrheit zu deiner eigenen Wahrheit. Wenn der Feind deiner Wahrheit die Wahrheit spricht, dann ist bei deiner eigenen Wahrfielt etwas falsch, unausgereift oder unvollständig. Bevor die Morde Hitlers voll verstanden werden konnten, mußte die Wahrheit, die er über Marxisten, Juden, Liberale und die Weimarer Republik gesagt hatte, erkannt werden. Das Erkennen seiner Wahrheit, d.h. der eigenen Gegenwahrheit, war entscheidend, um den nächsten Schritt machen zu können, zu fragen: „Wie ist es möglich, daß ein Hitler überhaupt so weit aufsteigen konnte? Wie können siebzig Millionen Deutsche, relativ gut unterrichtete und hart arbeitende Menschen, sich von einem eindeutigen Psychopathen in einen solchen Alptraum führen lassen?“ Ohne eine solche Fragestellung konnte man auch keine Antwort erhalten. Hitler vertrat ganz klar eine Gegenwahrheit.
Die Antwort auf Hitler wurde in der Charakterstruktur der breiten Masse gefunden, die seine Morde möglich machte. Es war das Volk, das Hitler hochbrachte, und nicht Hitler, der das Volk unterdrückte. (ebd., 357)

Zur Illustration des Faschismus HEUTE:

Gesundheit und Krankheit, Demokratie und Diktatur

25. August 2018

Entweder ist ein Mensch (und eine Gesellschaft) ungepanzert, d.h. gesund, oder nicht, also krank. Gesundheit und Krankheit sind zwei grundlegend unterschiedliche Kategorien zwischen denen es keine Übergänge, Abstufungen oder Grauzonen gibt. Entweder hat man Malaria oder man hat sie nicht. Es gibt keine Gesunden, die mehr oder weniger von der Malaria entfernt sind. Es gibt aber sehr wohl Malariakranke, die fast gesund und Malariakranke, die fast tot sind, ein Kontinuum unendlich vieler Abstufungen. Der orgastisch potente und der gepanzerte Mensch sind zwei vollkommen unterschiedliche Spezies. Das einzige, was man sagen kann, ist, daß es mehr oder weniger ausgeprägt kranke (gepanzerte) Menschen gibt.

An dem hier beschriebenen fehlerhaften Denken leiden auch alle soziopolitischen Analysen, die so tun, als gäbe es irgendwas, was die Marktwirtschaft mit der organisierten Kriminalität verbände oder die Demokratien mit Diktaturen. Vorzugsweise argumentieren so Rechts- und Linksextreme. Allenfalls haben Diktaturen unterschiedlich schlimme Phasen. Beispielsweise war der nationalsozialistische Gebilde nach seiner Konsolidierung kaum zu vergleichen mit dem gleichen „Staat“, der im Krieg Fabriken zur systematischen Ermordung von Menschen unterhielt. Das gleiche läßt sich über die Sowjetunion sagen, wenn man die Zeit der Neuen Ökonomischen Politik mit der Zeit der Säuberungen vergleicht. Es gab Zeiten, wo die Demokratien mit den Diktaturen verhandeln konnten, aber das ändert nichts daran, daß es zwei GRUNDSÄTZLICH unterschiedliche Systeme sind.

Man kann allenfalls sagen, daß Demokratien nicht homogen sind und es in ihnen jede Menge an emotionell pestkranken Menschen gibt. Deshalb muß man alles tun, daß sie nicht in Richtung Faschismus bzw. Sozialismus kippen und dergestalt ihr Wesen (das CFP, das gemeinsame Funktionsprinzip) GRUNDSÄTZLICH ändern.