Posts Tagged ‘Marxisten’

Reich-Anhänger, Reichianer und „Orgonomen“ sind meine TODFEINDE (Nachtrag)

19. Dezember 2017

Beschäftigt man sich mit der Antike, wird man feststellen, daß die damaligen Menschen exakt das gleiche Innenleben hatten wie wir. Die politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die existentiellen Fragen waren identisch. Von daher ist der Marxismus, genauer gesagt der Historische Materialismus, einfach nur Unsinn. Es entbehrt nicht einer gewissen clownesken Komik, wenn man vor diesem Hintergrund die von einer dummdreisten Arroganz geprägten Marxistischen Angriffe auf Reichs Sexualökonomie und Orgonomie aus den späten 1960er bis mittleren 1980er Jahre liest. Reich würde die geschichtliche Bedingtheit der menschlichen Existenz vernachlässigen!

Dabei leiden die Marxisten unter nichts anderem so sehr, als daß sich der Mensch partout nicht verändern will. Alle, ausnahmslos alle, linken Träume beruhen darauf, daß der Mensch veränderbar ist, während Konservative eben das sind: sie glauben an eine unveränderliche menschliche Natur, so daß es auf Erden niemals ein Himmelreich geben könne. Die Tragik der Linken ist nun, daß diese Konservativen immer recht behalten. Die Kommunisten können 100 000 000 Russen und Chinesen ermorden, um den Rest „umzuerziehen“, nur um dann festzustellen, daß sich nichts, wirklich nichts verändert hat.

Reich, der sich abgesehen von der Arbeits- und Mehrwerttheorie, in Menschen im Staat explizit vom Marxismus (Historischen Materialismus) losgesagt hat, wird nun von Reich-Anhängern, Reichianern und „Orgonomen“ dazu mißbraucht, den kommunistischen Traum doch noch wahrwerden zu lassen: die Beseitigung der Panzerung ermögliche endlich den Sozialismus! Offensichtlich haben sie, ob ihrer kompletten Kontaktlosigkeit, Christusmord, den Begleitband von Menschen im Staat, nie auch nur ansatzweise verstanden: die Verwirklichung der „sexualökonomischen Träume“ wäre, so Reich, die ultimative Katastrophe für die Menschheit. Was damit gemeint ist, wird unmittelbar evident, wenn man die Augen aufmacht. Dank der zunehmenden „Entpanzerung“ der Gesellschaft seit etwa 1960, zu der nicht zuletzt Merkels „offene Grenzen“ (!) gehören, steht die westliche Zivilisation vor dem Kollaps. Kontaktvolle Grundschullehrer wissen bereits, daß das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Der Rote Faden: Reich und Trotzki

18. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

 

Der Rote Faden: Reich in Norwegen

2. November 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

 

Der Rote Faden: Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

18. Oktober 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

 

 

Der Rote Faden: Psychoanalyse und Kommunismus

8. Oktober 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

 

 

Peter präsentiert: Der komplette Marx in einem Blogeintrag!

25. September 2017

Bevor ich Andreas Peglaus Buch Rechtsruck, von mir inzwischen besprochen, zur Hand nahm, nahm ich mir vor, an dem Buch ein hochwissenschaftliches Experiment durchzuführen. Fragestellung: würde Peglau durch seine Marx-Zitate meine These wiederlegen, daß Linke kaum mehr als ein halbes Dutzend Marx-Zitate bis zum Erbrechen wiederkäuen? Diese Mantras zeigen, daß der Marxismus eine echte Religion ist. Unten meine Liste aus einer Fußnote zu Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht. Peglau präsentiert den allerersten. Zu meiner Schande muß ich zugeben, daß ich zwei Sprüche vergessen habe, die ich dank Peglau hier nachtrage. Alle zehn Mantras, ein weiteres ist mir erst jetzt wieder eingefallen, entsprechen einer sozialen Fassade (Reichs Dreischichten-Modell: Kern, mittlere Schicht, Fassade), die vorgibt die mittlere Schicht abzuwehren, um sie desto besser durchzusetzen:

A. Signalisieren, daß man zu den Guten gehört:

  1. An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.
  2. Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.
  3. Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.

B. Man ist nicht das, was man ist. Der Kommunist spiegelt stets falsche Tatsachen vor:

  1. Ich bin kein Marxist.
  2. Der Erzieher selbst muß erzogen werden.
  3. Man muß an allem zweifeln.

C. Das Außen beherrscht das Innen, die Gesellschaft das Individuum, das Humane die Biologie:

  1. Die Gedanken der Herrschenden sind die herrschenden Gedanken.
  2. Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein.
  3. Radikal sein ist, die Sache an der Wurzel fassen. Die Wurzel für den Menschen ist aber der Mensch selbst.

D. Aktionismus:

  1. Die Philosophen haben die Welt nur interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.

Die mittlere Schicht findet sich in den restlichen 20 000 Seiten der Marx-Bände voller haßerfüllter, u.a. antisemitischer Polemiken, der bioenergetische Kern in den Anfangskapiteln von Das Kapital, auf die sich Reich explizit bezieht.

Wer mich widerlegen will: hier eine kleine Hilfestellung. Mein Punkt ist einfach, daß, egal welches linke Produkt man auch liest, mindestens einer der zehn Sätze fallen wird. DER MARXISMUS IST EINE RELIGION:

Wie „orgonomisch“ ist der Nationalismus?

2. Mai 2017

Reich hat sein ganzes Leben gegen die Nation angewettert. Als Marxist, der nur den „Klassenstandpunkt“ kennt, sowieso und auch später: die Arbeitsdemokratie ist inhärent übernational, die Grenzen sind künstlich. Erstrecht wenn man sie vom Standpunkt der Orgonenergie her betrachtet: der „pulsierende Orgonsack“ kennt keine „Rassen“, das kosmische Orgon-Ingenieurswesen keine Landesgrenzen.

Nun, es kann unmöglich das als Richtschnur gelten, was Reich geschrieben hat! Ich möchte jedenfalls kein Mitglied einer Sekte sein! Selbst die Frage, was „Reich heute tun würde“, ist gruselig. Zumal Reich selbst sich scharf gegen Fragestellungen, wie: „Was ist der Standpunkt der Orgonomie zu…“, verwahrt hat. Die einzige genuin orgonomische Herangehensweise ist schlicht die Frage, was in einer ganz konkreten Situation jeweils kontaktvoll ist.

Zu Zeiten von Marx und Reich war die Globalisierung fast durchgehend ein Segen. Es war der „weiße Mann“ und niemand sonst, der die Sklaverei und den Aberglauben weitgehend ausgetilgt hat. Seine Medizin hat unzählige Menschenleben gerettet und seine Technik hat verhindert, daß auch noch der letzte Baum auf diesem Planeten zu Feuerholz verarbeitet worden ist. Hingegen war sein Nationalismus nichts als Emotionelle Pest (erst recht die kolonialen Mißgeburten in Gestalt der „nationalen Befreiungsbewegungen“!). Der 30jährige Krieg zwischen 1914 und 1945 war – die Hölle.

Aber heute? Wenn irgendetwas Europa zerreißt, dann ist es die EU, insbesondere der Euro. Wenn irgendetwas für Emotionelle Pest steht, dann ist es die UN. Wenn irgendetwas die tägliche Lebenswelt zerstört, dann ist es die Migration.

Unter diesen Umständen Reich zu zitieren und ihn als Kronzeugen gegen Trump, LePen und die AfD aufzurufen… Sind derartige „Reichianer“ eigentlich vollständig dem sektiererischen Irrsinn verfallen? Geistige Mikroben!

Die Situation erinnert an den Reich der 1940er und 1950er Jahre, der Höllenqualen durchlebt hat, als er sehen mußte, daß die Schriften seiner Wiener und Berliner Zeit von linken „Reichianern“ zitiert wurden, während die Welt einen verzweifelten Abwehrkampf gegen den Roten Faschismus führte.

Goethes Funktionalismus

20. September 2016

Das menschliche Gehirn erkennt auf Bildern andere Lebewesen weitaus schneller und zuverlässiger als tote Gegenstände. Forscher um Joshua New von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara zeigten Probanden jeweils zwei Bilder ein und derselben Szene, die sich nur durch ein Detail unterschieden. Beispielsweise ein Elefant bzw. ein Auto in einer afrikanischen Savannenlandschaft, eine Kaffeetasse auf einem Schreibtisch oder eine menschliche Gestalt in einer Urwaldszene. Für jedes Bildpaar ermittelten die Forscher, ob und wie schnell die Probanden die Veränderung bemerkten. Dabei zeigte sich durchweg ein großer Unterschied zwischen toten Gegenständen und Lebewesen, selbst wenn die ersteren viel kleiner waren und sich mit deutlich weniger scharfen Kontrasten vom Hintergrund abhoben. Das Getreidesilo auf dem Bild einer Landschaft oder die Kaffeetasse auf dem Schreibtisch registrierten die Probanden bei weitem nicht so schnell wie eine vergleichsweise winzige Taube in einer Marktszene oder die menschliche Gestalt im tropischen Regenwald. Gerade die im Vergleich zu Lebewesen langsame Erkennung von Autos spreche dafür, so die Wissenschaftler, daß die Unterschiede nicht auf erlernten Fähigkeiten beruhen, sondern angeboren sind, denn für die meisten Menschen wäre es heute wohl eher ein Vorteil, Autos schnell zu erkennen. Eine Fähigkeit, die wir im Alltag ständig trainieren.

New und seine Kollegen erklären die Ergebnisse natürlich evolutionsbiologisch: unsere Vorfahren hätten vor Raubtieren auf der Hut sein müssen und wären vom Jagderfolg abhängig gewesen.

In Äther, Gott und Teufel beschreibt Reich den Animismus als natürlichen Geisteszustand. Die toten „mechanischen“ Gegenstände um uns herum sind unserem Wesen derartig fremd, daß wir sie “beseelen”. Durch die Dominanz der evolutionistischen Herangehensweise wurde diese „Goetheanische“ Betrachtungsweise fast vollständig verdrängt.

Dazu ein sehr interessanter Film auf YouTube in vier Teilen:

Verschwörungstheoretiker und Marxisten

14. September 2016

Wie in Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie ausgeführt, spaltet sich die Gesellschaft in Vertreter des „rechten“ Mystizismus (historisch repräsentiert durch die Kirche) und des „linken“ Mechanismus (historisch repräsentiert durch den Staat). Je weiter die Menschen rechts stehen, desto mehr führen sie die Probleme der Gesellschaft und das heißt letztendlich immer ihre eigenen Probleme auf irgendwelche intentionale Machinationen dunkler Mächte zurück. Auf der linken Seite geht es stets um „gesellschaftliche Strukturen“, die grundlegend verändert werden müßten, damit es den „Revolutionären“ endlich besser geht. Beide Seiten tun alles, nur niemals das eine: in sich selbst zu schauen und die eigenen „psychischen“ (bioemotionalen) Probleme zu lösen. Diese Unfähigkeit zu wirklicher Veränderung brandmarkt beide Seiten als pestilente Charaktere. Sie sind prinzipiell untherapierbar und tun auch alles, damit andere nicht therapiert werden. Stattdessen verbreiten und verteidigen sie ihre jeweilige Weltsicht mit einem fanatischen Eifer.

Wer schafft Herrschaft ab?

21. August 2016

Frägt einer der Aufkleber auf einem Laternenpfahl. Das Angebot dieser anarchistischen, Gesellianischen, gar Marxistischen Heilsbringer, zeigt jedem, der noch alle Latten am Zaun hat, daß das nur zu mehr gesellschaftlichem Chaos und Leid führen kann. Unsere Fragen sind ganz anders geartet.

  1. Wie ist die Charakterstruktur jener geartet, die solche Heilsversprechungen verbreiten? Verbirgt sich hinter den ach so hehren Zielen und vorgeschlagenen Mitteln zu deren Erreichung das Ausleben denkbar neurotischer Strebungen?
  2. Ist die durchschnittliche Charakterstruktur der Massen überhaupt freiheitsfähig, d.h. gibt es eigentlich eine Basis für „Herrschaftslosigkeit“?
  3. Wenn Freiheitskrämer, die ihre Neurose auf der gesellschaftlichen Bühne ausagieren, bei den strukturell freiheitsunfähigen Massen Resonanz finden, muß das nicht zwangsläufig in einem Desaster enden?

Der Weg in eine „herrschaftslose Gesellschaft“ kann nur geebnet werden, wenn man die pestilenten Freiheitskrämer entzaubert und den arbeitenden Massen immer mehr die Verantwortung für ihr eigenes Leben aufbürdet. Herrschaft verschwindet erst dann, wenn sie überflüssig geworden ist.