Posts Tagged ‘David Boadella’

Buchrezension: The Case Against Pornography (Teil 1)

20. Januar 2021

Besprechung THE CASE AGAINST PORNOGRAPHY von David Holbrook

Buchrezension: Wilhelm Reich. The Evolution of His Work (Teil 3)

29. Dezember 2020

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Besprechung WILHELM REICH. THE EVOLUTION OF HIS WORK by David Boadella

Buchrezension: Wilhelm Reich. The Evolution of His Work (Teil 1)

22. Dezember 2020

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Besprechung WILHELM REICH. THE EVOLUTION OF HIS WORK by David Boadella

Die 15 Orgonomie-Gruppen (Teil 2)

10. Februar 2020

6. Reichs Tochter und anfängliche Treuhänderin seines Nachlasses, Eva Reich, hielt sich ebenfalls „aus allem raus“, begann aber in den 1970er Jahren eine Vortragstätigkeit und arbeitete weltweit mit wirklich fast jedem zusammen, der auch nur ein entferntes Interesse an Reich zeigte. Sie wurde dergestalt so etwas wie die Übermutter des „Reichianismus“. All das wurde gefärbt durch ihre absurde persönliche Ideologie („ich bin eine christliche Sozialistin“) und ihre bereits in den 1980er Jahren einsetzende Demenz. Übrigens war sie nie Orgontherapeutin und hat das auch nie von sich behauptet!

7. Neben Silvert war Robert McCullough, ein Biologe, der zweite wichtige Mitarbeiter Reichs im nichtmedizinischen Bereich. Insbesondere spielte er während der Expedition nach Arizona eine Rolle. Anfang der 1970er Jahre tat er sich mit dem anthroposophisch (sic!) und allgemein okkultistisch orientierten Cloudbuster-Operateur Trevor Constable zusammen. Ich verweise auf meine Rezension von dessen Buch The Cosmic Pulse of Life. Vor kurzem verstorben, bildete Constable bis heute sozusagen die „Schnittstelle“ zwischen Orgonomie und Okkultismus, insbesondere über die Borderland Science Research Foundation.

8. Jerome Eden, ebenfalls Cloudbuster-Operateur, war gewisserweise der Gegenpol Constables in der Orgonomie. Ich verweise auf den „Jerome Eden-Teil“ von www.orgonomie.net.

9. Paul Ritter und sein Mitstreiter David Boadella wirkten zwar nicht in Amerika, doch gehören sie hierher, weil es bereits in den frühen 1940er Jahren enge Kontakte zwischen Reich und der „englischen Gruppe“ gab, hierher gehört insbesondere der Name Derek Eastmond. Ritters 1954 erstmals erschienene Zeitschrift Orgonomic Functionalism war das einzige Periodikum, das ein Kontinuum zwischen der Orgonomie zu Reichs Zeiten, der vorangegangenen Sexpol (etwa in Holland) und den späteren Entwicklungen herstellte. Das Problem mit dem Architekten Ritter war, daß er sich als vollkommener Laie anmaßte „therapeutisch“ tätig zu sein und Reichs Funktionalismus „weiterzuentwickeln“. Einen Eindruck von der, zumindest zu Reichs Lebzeiten und kurz danach teilweise durchaus wertvolle, Arbeit der Gruppe vermitteln die Artikel von Boadella, die ich hier im Nachrichtenbrief veröffentlicht habe: „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955)“ (11 Teile), „Einige orgonotische Erstrahlungseffekte. Eine vorläufige Mitteilung (1958)“ (7 Teile) und „Orgonotische Erregungseffekte II (1958)“ (8 Teile).

Paul Mathews: Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

5. September 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Antwort auf David Boadellas „Occupational Hazards in Orgonomy“

14. März 2019

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Paul Mathews: Antwort auf David Boadellas „Occupational Hazards in Orgonomy“

Eine Einführung zu Paul Mathews‘ Auseinandersetzung mit Kritikern der Orgontherapie

11. März 2019

Morgen erscheint der erste Teil von Paul Mathews‘ 1961 erschienenen Auseinandersetzung mit dem sich formierenden „Reichianismus“. Er kann als eine vorweggenommene Illustration zu seinem Artikel über die Mechanismen der Emotionellen Pest betrachtet werden.

Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre ist David Boadella mit einer heftigen Kritik an dem späten Reich und seinen Schülern hervorgetreten: sie hätten die ausgewogene „charakteranalytische Vegetotherapie“ auf eine „bloße Vegetotherapie“ reduziert, die Psyche im allgemeinen und die Charakteranalyse im besonderen vernachlässigt und alles auf die rasche Heilung von Symptomen durch körperliche Interventionen gesetzt. Wie fast immer bei derartigen Einwänden ist auch dieser nicht vollkommen von der Hand zu weisen. Reich konzentrierte sich stets auf seine neusten Entwicklungen, in diesem Fall auf die segmentäre Struktur des Muskelpanzers, außerdem war für ihn Orgontherapie Teil der Ausbildung seiner Mitarbeiter und mußte entsprechend schnell durchlaufen werden. (Genau unter dieser Prämisse verlief seine therapeutische Tätigkeit in den USA, schließlich war er nirgends als Arzt und Psychotherapeut registriert!) Auch experimentierte er mit dem Versuch den Orgasmusreflex möglichst früh freizulegen, in der Hoffnung die Gesundheit würde sich selbst organisieren, warnte aber ausdrücklich seine Schüler davor, dieser Ansatz sei nur etwas für die bestausgebildeten und erfahrensten Orgontherapeuten.

1967 veröffentlichte dann der nach Reich zweifellos bestausgebildete und erfahrenste Orgontherapeut, Elsworth F. Baker, sein Buch Der Mensch in der Falle und gleich hob die gegenteilige Kritik an: zu viel Bezug auf psychoanalytische Konzepte. Außerdem seien Bakers Beschreibungen zu schematisch und geradezu „kochbuch-artig“. Zu diesen Kritikpunkten ist zu sagen, daß Baker (abgesehen von Ola Raknes) der einzige vollausgebildete Psychoanalytiker unter den Orgontherapeuten war, Reich ihn zum Herausgeber seiner frühen psychoanalytischen Schriften erwählt hatte und ihm als offizieller Ausbilder des Orgone Institute für neue Orgontherapeuten jene Aspekte seiner Arbeit übertragen hatte, für die er, Reich, kein Interesse mehr aufbrachte und auch keine Zeit mehr hatte. Außerdem war bereits dem Charakteranalytiker Reich von seinen psychoanalytischen Kollegen vorgeworfen worden zu schematisch vorzugehen. Natürlich ist auch die Kritik an Baker nicht vollständig aus der Luft gegriffen, was man schon daran sieht, daß seit seinem Tod 1986 von den Orgonomen weitaus weniger auf eine psychoanalytische Begrifflichkeit zurückgegriffen wird.

Am drolligsten sind vielleicht jene Kritiker, die die Orgon-Biophysik, die Überlagerung und das kosmische Orgonenergie-Ingenieurswesen für sich entdeckt haben und die die Orgonomen sozusagen „orgonomisch überholen“ wollen. Sie sind „drollig“, weil sie offensichtlich Erstrahlung, Pulsation und die KRW-Bewegung nicht auseinanderhalten können und ein heilloses Durcheinander erzeugen. Aber natürlich ist auch ihre Kritik nicht vollständig aus der Luft gegriffen. Es ist aber auch offensichtlich, daß selbst der beste Orgonom, der im 45 Minuten-Rhythmus Patienten empfängt, froh ist, wenn er auf, wie soll ich sagen, „mondäne“ Techniken zurückgreifen kann. Die Kritik an den Orgontherapeuten ist fast durchweg kindisch und schlichtweg überflüssige Wichtigtuerei.

In einem zweiten Artikel griff Boadella sogar Reich selbst an und stellte dessen Geisteszustand in den letzten Jahren in Frage. Darauf geht Mathews in einer weiteren Antwort ein.

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest (Teil 2)

11. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 7)

11. Dezember 2018

Wilhelm Reich, Physiker: ANHANG; David Boadella über Erstrahlungseffekte (Zweiter Teil)

Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 3)

30. November 2018

Wilhelm Reich, Physiker: ANHANG; David Boadella über Erstrahlungseffekte (Zweiter Teil)