Posts Tagged ‘Cannabis’

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 11)

27. Juli 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Auf der einen Seite haben das humanistische Gesülze, gegen das man sich nicht wehren kann, wenn man nicht als „Faschist“ dastehen will, und auf der anderen Seite betritt urplötzlich ein sadistisches Über-Ich die Bühne, das jede konservative Repression in den Schatten stellt. Nicht ohne Grund ist der Foucaultsche Sadomasochismus so populär. Oder ich denke an die ultra„human“istischen „Veganer“, die in ihrer Menschenverachtung selbst die Nazis in den Schatten stellen. Muß ich lange ausführen, daß „Grüne“ Massenmörder sind, die systematisch darauf hinsteuern Milliarden Menschen schlichtweg verhungern zu lassen? Ganz zu schweigen von den Deutschlandhassern, die den „Volkstod“ feiern:

Kaum weniger psychopathologisch sind die Kastrations- und Mordphantasien mancher FeministInnen. Oder: die skandalöse Freigabe der Pornographie durch die „Sozial-Liberalen“ Mitte der 1970er Jahre: im Namen der „Befreiung“ wird das Lebendige vom sadistischen Über-Ich gefickt („Du geile Sau!“). Oder jetzt die ach so menschenfreundliche Freigabe von Cannabis, was eine Generation lobotomierter Zombies hinterlassen wird.

Es ist nicht nur so, daß unsere Aufklärer in einer Entente cordiale mit den Pfaffen die Aufklärung in die Degeneration zwingen, wichtiger, wenn nicht der Knackpunkt, den Laskas LSR-Projekt nicht erfaßt hat, ist die teuflische Dynamik von sich auflösender Panzerung („Aufklärung“, „Emanzipation“) und Orgasmusangst („sadistisches Über-Ich“).

Dieser Mechanismus ist nicht neu, also nicht spezifisch für die europäische „Emanzipationsbewegung“, sondern kennzeichnend für die gesamte Entwicklung „Saharasias“, das über die matristischen Völker genauso hergefallen ist, wie Reich es in Der triebhafte Charakter im Verhältnis zwischen Kindern und „asozialen“ Eltern zeigt. Oder man lese die Bibel oder den Koran: diese Mischung aus triebhafter Geilheit und einem sadistischen Über-Ich. Oder nehmen wir das poststalinistische Rußland:

Der gesamte natioalbolschewistische, antisemitische und „reaktionär-konservativ-revolutionäre“ Diskurs in Rußland ist auf eine verquere Art und Weise sexualökonomisch. Eine wilde Mischung aus russischen sexistischen Machosprüchen; Aussagen, die selbst für Streichers Stürmer untragbar gewesen wären („ich träume ständig davon, Jüdinnen zu vergewaltigen und dann abzuknallen“); verblüffende geradezu charakteranalytische Einsichten in die eigene Pathologie; und Aussagen, die wie schlechte Karikaturen der Reichschen Orgasmustheorie wirken (Koenen/Hielscher: Die schwarze Front, Reinbek 1991). Kurz: es ist wie in Reichs Beschreibung seiner schizophrenen Patientin: alles, was normalerweise abgepanzert ist, kommt wild und unkontrolliert nach oben. Rußland war schon immer so, siehe nur Rasputin oder Pasternaks Doktor Schiwago. Es ist ja auch interessant, daß Reich praktisch in Rußland (der West-Ukraine) aufgewachsen ist.

Warum gerade Rußland. Nun, in Japan ist es ganz ähnlich, diese „unvermischte Mischung“ aus matristischer Sexualökonomie und saharasischer Sexualparanoia. Hängt wohl damit zusammen, daß beide Länder direkt an Saharasia angrenzen, aber wegen dem Klima, bzw. der Insellage lange unberührt blieben, um dann verhältnismäßig spät von Saharasia unterworfen zu werden: Ergebnis war eine chaotische Abpanzerung und ein „triebhafter Charakter“. In Europa und China hingegen haben wir den triebgehemmten Charakter vor uns.

Ich bringe diese doch recht brüchige „Empirie“ nicht etwa als Beleg für meine Argumentation, sondern einzig und allein um meine Argumentation deutlicher, farbiger, dreidimensionaler zu machen. Meine vorherigen Beispiele waren das katholische Italien vs. das protestantische Skandinavien und Süd- vs. Nordindien.

Blogeinträge Juni-August 2017

25. Februar 2022

Blogeinträge Juni-August 2017

Der Aufstieg des Psychopathen (Teil 16)

19. Mai 2021

Barbara G. Koopman: Der Aufstieg des Psychopathen

David Holbrook, M.D.: „WORTSPRACHE“: CHARAKTERANALYSE IN DER FRÜHPHASE EINER MEDIZINISCHEN ORGONTHERAPIE (Behandlungsverlauf)

12. September 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

„Wortsprache“: Charakteranalyse in der Frühphase einer medizinischen Orgontherapie (Behandlungsverlauf)

 

Über Panzerung, Krieg und Frieden

6. Juni 2019

 

Paul Mathews:
Über Panzerung, Krieg und Frieden

 

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 10. Der Christusmord nach Lukas / Mona Lisa

28. April 2019

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 10. Der Christusmord nach Lukas / Mona Lisa

Nachbemerkungen zu Dr. Koopmans Artikel (Teil 1)

9. April 2019

Barbara Koopmans in den vergangenen fast drei Wochen in neun Teilen hier erschienener Artikel ist nicht nur von historischem Interesse, sondern ist angesichts des neuerlichen Marihuana-Hypes, der alle Grenzen sprengt, aktueller denn je. Ich für meinen Teil kann in einem durch und durch gutbürgerlichen und geradezu „provinziellen“ Stadtteil am Rande Hamburgs buchstäblich nicht mehr die Wohnung verlassen, ohne Marihuana zu riechen. Praktisch in jedem Treppenhaus, das ich betrete. Beim Durchqueren des Kleingartenvereins. Auf dem Weg zum Supermarkt. Ich wette schon mit mir selbst, etwa wenn ich zur Post gehe, – und verliere fast immer. Ich denke, ich habe es geschafft, schon schlonst ein Jugendlicher an mir vorbei und mit ihm das Aroma von Shit. Man kann geradezu paranoid werden: alle scheinen bekifft zu sein. In Münster, d.h. in der Nähe der Niederlande, sind alle bekifft! Jedenfalls alle Jugendlichen.

Es macht nicht nur eine Orgontherapie unmöglich, wie Koopman als erste feststellte, sondern es verunmöglicht überhaupt jedweden tieferen menschlichen Kontakt. Ich jedenfalls stelle mit Erschrecken fest, daß ich Jugendliche nur noch als Gegenstände wahrnehme. SIE HABEN DIE EMOTIONALE PRÄSENZ EINES STRASSENBEGRENZUNGSPFOSTENS ODER EINER PARKBANK. Gleichzeitig tun diese Nichtentitäten so, als hätten sie den Durchblick. Man denke nur an die verpeilten und einfach nur peinlichen „Freitagsdemonstrationen“.

Nach neuerer orgonomischer Theorie verändert Marihuana die Wahrnehmung, indem Emotionen in Sensationen (Empfindungen) und Gedanken transformiert werden. „Unter dem Einfluß von Marihuana entwickelt man ‚bemerkenswerte‘ Sensationen und ‚erstaunliche‘ Gedanken – alles auf Kosten des emotionalen Kontakts“ (Crist: An Adolescent Comes Out of the Fog of Marijuana. The Journal of Orgonomy 50(1)).

Als Kind hatte ich die Neigung, wenn die Emotion, d.h. der zwischenmenschliche Kontakt zu stark wurde, aus der Situation sozusagen herauszutreten, indem ich ganz gefühlsneutral etwa Tapetenmuster bewunderte und die Situation im Kopf „analysierte“ – und fühlte mich ob meiner Beobachtungsgabe, „Mustererkennung“ und weltbewegenden Einsichten plötzlich überlegen. Nur gut, daß ich mein Leben lang „krankhaft“ straight war, denn Drogen, insbesondere aber Marihuana, verunmöglichen die Selbsteinsicht. Das ist auch einer der Gründe, warum es die Therapie verunmöglicht. Oder mit anderen Worten: es verdammt den Kleinen Mann in alle Ewigkeit ein Kleiner Mann zu bleiben!

Wenn man sich „Emotion → Sensation“ plastisch vergegenwärtigen will: es ist der gesamte Inhalt der modernen „Kunst“. „Texturen“ auf der Leinwand, „Konzeptkunst“, Joseph Beuys, etc. Cannabis verstärkt diese für die Zeitepoche typische Flucht ins Zerebrale auf „pharmazeutische“ Weise.

Probleme mit Marihuana

3. Oktober 2018

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia sagt dem Kiffer:

Probleme mit Marihuana

Blogeinträge März-November 2013

31. August 2018

Weiteres von Charles Konia über die Pest „Gesellschatfspolitik“:

Blogeinträge März-November 2013

  • Der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika
  • Und was die weiblichen Autofahrer in Saudi-Arabien betrifft…
  • Warum wird das Pucken immer beliebter?
  • Das DSM-Diagnosesystem kann nicht funktionieren
  • Beschneidung: Ein Angriff auf das Neugeborene
  • Schizophrenie und Marihuana-Konsum
  • Obama ist kein Führer, er ist ein Politiker
  • Von der „Politikwissenschaft“ zu einer Wissenschaft der Politik
  • Obamas Liebesaffäre mit den iranischen Islamo-Faschisten

Über Panzerung, Krieg und Frieden (Teil 6)

26. August 2018

Paul Mathews: Über Panzerung, Krieg und Frieden