Posts Tagged ‘Drogen’

Alter, naive Medizin! (Teil 7)

24. Juni 2021

Was heute Corona ist, war vor 40 Jahren AIDS. Meine Güte, es war das Thema der 1980er Jahre, die Apokalypse, der Zusammenbruch der Zivilisation. Und man komme mir nicht mit erfolgreicher Prävention, denn die „traditionellen“ Geschlechtskrankheiten boomen wie nie! Statt sich auf Risikogruppen zu konzentrieren und so zahllose Leben zu retten, wurde aus Gutmenschlichkeit (das diametrale Gegenteil von Menschlichkeit) die gesamte Bevölkerung, insbesondere aber Heanwachsende, mit der Gleichung „Sex = Tod“ malträtiert. Heute lautet die Gleichung „körperliche Nähe und freies Atmen = Tod“.

Jahrzehntelang ist es Wissenschaftlern nicht gelungen, den Krebs auf Retroviren (das sind Viren, die als Parasiten in Zellen leben und diese zu vermehrtem Wachstum anregen) zurückzuführen und zu tragfähigen Ergebnissen zu kommen. Schließlich suchten im Rahmen einer „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ die Retrovirologen nach einem pathogenen Virus und wurden schließlich bei AIDS fündig, das man vorher größtenteils als eine Art Drogenkrankheit aufgefaßt hatte. Die ungeheuren Gefahren, die angesichts einer so grausigen Krankheit für die Volksgesundheit ausgehen, wenn sie ansteckend ist, führten dann die HIV-Hypothese zu einem automatischen Sieg, indem alle alternativen Hypothesen vollständig dadurch verdrängt wurden, daß man ihnen das Stigma der Verantwortungslosigkeit verlieh. Ganz ähnlich verlief die Geschichte mit Corona, das zahlreiche „erfolglose“ Vorläufer hat (Mers, Sars, Schweinegrippe, Claudia Roth, Vogelpest etc.).

1995 erschien eine Sonderausgabe der anerkannten wissenschaftlichen Zeitschrift Genetica (Vol. 95, No. 1-3), in der auf 198 Seiten erstmals in einem derartigen Forum 13 Paper von AIDS-Kritikern präsentiert wurden. Peter Duesberg weist in seinem Vorwort darauf hin, daß der Lackmustest jeder wissenschaftlichen Hypothese darin besteht, daß sie verläßliche Voraussagen ermöglicht, was der HIV-Hypothese auf drastische Weise nicht gelungen ist, wenn man sich an die Voraussagen über den exponentiellen Anstieg von AIDS erinnert und daran, daß diese Hypothese zu keiner vernünftigen Therapie, zu keinem Impfstoff und keiner effizienten Prävention geführt hat.

Wenn man das daran anschließende überfliegt… – Ist das ganze nicht weitgehend identisch mit der kritischen Diskussion um Corona? Jedenfalls von der Argumentationsstruktur her! In beiden Fällen haben wir es mit zwei Arten von Medizin zu tun: die eine setzt alles auf die eine Karte (der Virus und seine Vernichtung), während die andere schlicht und ergreifend die überkommene „multifaktorielle“ Medizin weiterbetreibt. Bei Corona sind wir noch zu nah dran, um dieses Grundmuster zu erkennen, aber ein Blick zurück auf AIDS verlohnt sich:

Im ersten Papier “A critical analysis of the HIV-T4-cell-AIDS hypothesis” führen sechs australische Wissenschaftler (Papadopulos-Eleopulos et al.) aus, daß die Daten, die zum Beleg der HIV-Hypothese herangezogen werden, weder beweisen, daß HIV zellschädigend ist oder für das Immunsystem wichtige T4-Helferzellen von HIV bevorzugt zerstört werden, noch daß die T4 bei AIDS-Patienten überhaupt bevorzugt zerstört werden. HIV und die Zerstörung von T4 wären weder eine notwendige noch auch nur hinreichende Bedingung für die Entwicklung des AIDS-Syndroms.

In “Factor VIII, HIV and AIDS in haemophilics: an analysis of their relationship” zeigen vier der erwähnten australischen Wissenschaftler, daß die veröffentlichten Daten, die die Übertragung von HIV auf Bluterkranke, die angeblich kontaminierte Faktor VIII-Präparate erhielten, beweisen sollen, dies nicht leisten und deshalb HIV das AIDS bei Blutern nicht erklären kann.

In seinem Aufsatz über “Foreign-protein-mediated immunodeficiency in hemophilliacs with and without HIV” vergleicht Duesberg die Fremdprotein-AIDS-Hypothese mit der HIV-AIDS-Hypothese bei Hämophilie-AIDS. Die erste Hypothese besagt, daß Proteine, die Faktor VIII-Präparate kontaminieren, das Immunsystem schwächen. Nur sie kann sieben Punkte des Hämophilie-AIDS erklären:

  1. Die steigende Lebenserwartung der Hämophilen aufgrund von Faktor VIII in den zwei Jahrzehnten vor 1987, obwohl 75% von ihnen mit HIV infiziert wurden. Erst 1987 nahm die Lebenserwartung wieder ab, wahrscheinlich wegen dem Zellgift AZT, das ihnen gegen das harmlose HIV verabreicht wurde.
  2. Das, verglichen mit Fixern und Homosexuellen, vergleichsweise geringe AIDS-Risiko von Hämophilen.
  3. Das AIDS-Risiko des Bluters wächst parallel mit der Zuführung von fremden Proteinen über die Jahre.
  4. Hämophilie-AIDS ist, wegen der Verursachung durch Fremdproteine, auf Immunschwäche-Krankheiten reduziert, es gibt z.B. keine Kaposi-Sarkoma.
  5. Die Partner von Hämophilen sind nicht AIDS-gefährdeter als der Durchschnitt der Bevölkerung.
  6. AIDS tritt auch bei Blutern auf, die nicht HIV-positiv sind.
  7. Die Stabilisierung und sogar Genesung von HIV-positiven Blutern, wenn ihnen über längere Zeit reiner Faktor VIII verabreicht wird.

Der ukrainische Wissenschaftler Koliadin bietet eine “Critical analysis of the current views on the nature of AIDS”. Koliadin kommt aufgrund der vorliegenden Literatur zu folgenden Schlußfolgerungen:

  1. Von einer HIV-AIDS-Korrelation kann man nicht auf einen kausalen Zusammenhang schließen, es könnte ebensogut sein, daß ein bereits gestörtes Immunsystem die Anfälligkeit für eine HIV-Infektion erhöht oder daß der HIV-Test aufgrund des geschädigten Immunsystems fälschlicherweise positiv ausfällt.
  2. Die offiziellen AIDS-Daten werden aufgrund der vorgefaßten HIV-AIDS-Korrelation nachweisbar falsch ausgewertet.
  3. Statistiken zeigen, daß manche Todesfälle durch Infektionskrankheiten den gleichen Faktoren zu schulden sind, wie jene identischen Fälle, die als AIDS diagnostiziert wurden, nur weil der HIV-Test positiv ausfiel.
  4. Der angeblich durch HIV verursachte zellschädigende AIDS-Mechanismus paßt nicht zur viralen Belastung.
  5. Duesbergs Theorie (Mißbrauch von Drogen und Antibiotika durch Homosexuelle) erklärt die Besonderheiten der AIDS-Epidemie weitaus besser als die HIV-Hypothese.
  6. Der Glaube, daß ein positiver HIV-Test unbedingt eine HIV-Infektion und niedrige Zählraten von T4-Lymphozyten Krankheit bedeuten muß, hat keinen faktischen Hintergrund.
  7. Es ist fraglich, ob HIV überhaupt ein unabhängiger Mikroorganismus ist. Stattdessen stellt der Autor die experimentell überprüfbare Hypothese auf, daß die HIV-Proteine endogener Herkunft sind.

In der Arbeit „AZT toxicity and AIDS prophylaxis: is AZT beneficial for HIV+ asymptomatic persons with 500 or more T4 cells per cubic millimeter?“ von Zaretsky von der University of California in Berkeley wird dargestellt, daß Studien zufolge die AZT-Behandlung von asymptomatischen Patienten mit 500 oder mehr T4-Helferzellen das Auftreten von AIDS beschleunigt. Chiu und Duesberg („The toxicity of azidothymidine (AZT) on human and animal cells in culture at concentrations used for antiviral therapy“) weisen in einer experimentellen Studie nach, daß die Dosis von AZT, die als Anti-HIV-Medizin verschrieben wird, für menschliche Zellen extrem toxisch ist.

Root-Bernstein von der Michigan State University präsentiert „Five myths about AIDS that have misdirected research and treatment“:

  1. Alle Risikogruppen würden infolge der HIV-Infektion mit der gleichen Geschwindigkeit AIDS entwickeln, doch dies trifft nicht zu.
  2. Ebenso stimmt es nicht, daß nach einer HIV-Infektion in vitro keine Antigen-Antikörper-Reaktionen nachgewiesen werden können, während in Wirklichkeit bei einigen Patienten tatsächlich T-Helferzellen-Immunität gegen HIV vorliegt, obwohl sie in der Vergangenheit HIV-positiv waren.
  3. Root-Bernstein bestreitet, daß das Vorliegen von Antikörpern vor HIV schützt (was sowohl die Vertreter der HIV-AIDS-Hypothese wie auch Duesberg behaupten), so daß eine Impfung gegen HIV sogar schädlich sein könnte.
  4. Es wird behauptet AIDS-Behandlung sei nur durch die Behandlung der HIV-Infektion möglich, was einfach nicht wahr ist.
  5. Zu den Daten über AIDS paßt keine einzelne Ursache (das HIV), vielmehr weisen die Daten auf eine multifaktorielle Verursachung hin (Drogenmißbrauch, vielfache Mehrfachinfektionen und Alloantigene).

In einem weiteren Artikel („Semen alloantigens and lymphocytotoxic antibodies in AIDS and ICL“) diskutieren Root-Bernstein und DeWitt die Rolle von fremdem Sperma (durch Resorption durch den Darm) und Lymphozyten in der Verursachung von AIDS unabhängig von HIV.

Haverkos und Drotman („Measuring inhalant nitride exposure in gay men: implications for elucidating the etiology of AIDS-related Kaposi’s sarcoma“, Genetica, Vol. 95, No. 1-3, 1995) untersuchen epidemiologische Studien nach möglichen Kofaktoren in der Entwicklung von Kaposi-Sarkoma. Dabei fanden sie, daß mit dem Beginn der HIV-Hypothese die Fragebögen für die Studien entsprechend verändert wurden, d.h. es wurde mehr Gewicht auf Sexualpraktiken gelegt und weniger ausführlich nach Drogenmißbrauch und insbesondere nach der Inhalation von Nitrit („Poppers“) gefragt, wo die ersten Studien noch eine klare Korrelation gefunden hatten, spätere dann überhaupt keine mehr.

Eine Studie von Ellison, Downey und Duesberg über „HIV as a surrogate marker for drug use: a re-analysis of the San Francisco Men’s Health Study“ zeigt, daß

  1. die HIV-Infektion stark mit Drogenkonsum korreliert;
  2. Homosexualität stark mit Drogenkonsum korreliert; und daß
  3. das Vorkommen von Krankheiten, die AIDS definieren, nicht auf HIV-Positive beschränkt ist, sondern mit 98% fast ausschließlich mit Drogenkonsum korreliert.

Der Engländer Stewart zeigt in seinem Aufsatz „The epidemiology and transmission of AIDS: a hypothesis linking behavioural and biological determinants to time, person and place“, daß AIDS auf die Risikogruppen (Homosexuelle und Fixer) beschränkt bleibt und nicht auf die allgemeine Bevölkerung, durch Heterosexuelle übertragen, übergreift. Des weiteren weist Stewart nach, daß das HIV aus biologischen und epidemiologischen Gründen unmöglich allein für die diversen AIDS-Krankheiten, die das Syndrom definieren, verantwortlich sein kann.

Mullis schließlich führt in seinem Aufsatz „A hypothetical disease of the immune system that may bear some relation to the Acquired Immune Deficiency Syndrome“ aus, daß AIDS von einer überwältigenden Anzahl unterschiedlichster Organismen hervorgerufen sein könnte, die einzeln vielleicht harmlos sind, in ihrer Gesamtheit aber langsam das Immunsystem untergraben. Für die Entwicklung dieser Krankheit macht er den promiskuösen Verkehr in der Schwulenszene verantwortlich, der erstmals in der Menschheitsgeschichte den Organismus mit derartig vielen potentiellen Krankheitserregern konfrontierte.

Die Ausführungen in Genetica sind bei aller Ausführlichkeit aber nur ein Ausschnitt aus der AIDS-Kritik, der sich beliebig ergänzen läßt. Das AIDS-Syndrom ist nicht ansteckend und hat nichts mit dem sexuellen Akt zu tun, da das AIDS-Syndrom nicht durch den HIV-Virus hervorgerufen wird. Es konnte in vitro noch nicht nachgewiesen werden, daß HIV Immunzellen angreifen! Wie denn auch, denn Retroviren töten als zelluläre Parasiten die Zellen nicht etwa ab, sondern fördern eher deren Wachstum. Also können HIV-Retroviren T4-Zellen gar nicht töten. Besonders grotesk ist, daß für die Herstellung der AIDS-Tests HIV-Retroviren in isolierten T4-Zellen gezüchtet werden, also ausgerechnet in jenen Zellen, die sie doch angeblich abtöten! Es ist nicht nachgewiesen, daß HIV überhaupt in irgendeiner Weise schädlich ist! Höchstens ist es ein Marker. HIV zeigt einfach nur an, daß das Immunsystem bereits bei der „Infektion“ geschwächt war und nichts gegen HIV ausrichten konnte: HIV-Infektionen gibt es nur bei Immunschwäche, also genau umgekehrt wie bei der orthodoxen Theorie.

Das Immunsystem ist von der Psyche des Menschen extrem abhängig, so daß allein schon die AIDS-Diagnose für sich, das Immunsystem K.O. schlägt. Man braucht sich nur die Indikatoren für das Immunsystem bei einem Patienten anschauen, ihm sagen, daß er nach einem langwierigen grauenerregenden Todeskampf wahrscheinlich bald sterben wird. Wie dann wohl diese Parameter aussehen?! Ein Schwuler (oder ein Fixer) mit all seinen psychischen Knacks wegen der gesellschaftliche Ächtung, der Totaldurchseuchung mit Geschlechtskrankheiten, Drogen etc. bekommt natürlich zusätzlich wegen seines geschwächten Immunsystems den vollkommen harmlosen HIV – bricht wegen dieses vermeintlichen Todesurteils emotional zusammen, womit auch das Immunsystem kollabiert und dann kommen die Ärzte, bestärken ihn in seiner Todesangst und verschreiben ihm das toxische Zytostatikum AZT oder andere AIDS-Mittel, die durchweg ebenfalls extrem toxisch sind.

AIDS ist ein Syndrom, ein Sammelsurium von mehr als zweidutzend Folgekrankheiten, die man irgendwie mit HIV verbindet, in Wirklichkeit wird es aber durch Drogen, Antibiotika und Unterernährung verursacht. Alle AIDS-Fälle kommen aus den Ballungszentren, wo der Drogenkonsum hoch ist. AIDS wird durch „Recreational Drugs“ hervorgerufen, die Leute zwischen 20 und 45 nehmen. Bei den Homos wird das Immunsystem allein schon durch die Sex-Droge „Poppers“ zerstört. Allen AIDS-Erkrankungen gehen Hepatitis-Infektionen voraus, die bei Blutern, Homosexuellen und Fixern ganz normal sind, desgleichen bei den Afrikanern, die unter hygienisch abenteuerlichen Verhältnissen leben müssen. So ist die Immuninstanz Leber geschädigt.

Hinzu kommt die aggressive Anti-Hepatitis-Medikation. Darüberhinaus wurden alle AIDS-Kranken vor ihrer Erkrankung mit Antibiotika vollgepumpt, so daß die Darmflora zerstört wurde und verpilzt ist, was bedingt, daß dem Organismus keine Nährstoffe mehr zugeführt werden können, andererseits dringen z.B. Fremdeiweiße durch die geschädigte Darmwand, bei deren Abwehr die T4-Zellen verbraucht werden. Der hohe Medikamentenkonsum von Homosexuellen, die von allen möglichen Geschlechtskrankheiten bedrängt werden, und von Fixern ist bekannt, weniger bekannt ist, daß Afrika mit hier seit Jahrzehnten verbotenen Horror-Antibiotika wie z.B. Chloromezin überschwemmt wird. So wird die Darmflora ganzer Populationen vernichtet, zusammen mit der afrikanischen Mangelernährung muß das AIDS erzeugen!

Alle Prognosen waren falsch, was die AIDS-Ausbreitung in der Normalbevölkerung betrifft. Was ist das für eine merkwürdige Viruskrankheit! Nehmen wir mal an, die HIV/AIDS-Hypothese ist korrekt:

Bei Normalbürgern, die aufeinander treffen, liegt die Wahrscheinlichkeit einen HIV-Positiven zu treffen bei 1:100 000 und die Wahrscheinlichkeit sich dabei eine Ansteckung zuzuziehen bei 1:100 bis 1:1000. Das ergibt pessimistisch geschätzt 1:10 000 000, bei einem beliebigen heterosexuellen One-Night-Stand-Sexualkontakt AIDS zu kriegen. Bei nicht beliebigen, festen Partnern, die man genauer kennengelernt hat, steht es 1:unendlich. Unter Jugendlichen ist die Chance AIDS zu kriegen absolut Null, doch gerade sie haben die größte Angst, werden von der organisierten Reaktion am meisten hysterisiert. Nach einer Umfrage, wovor denn deutsche Jugendliche Angst haben, stand AIDS mit 92 % an der Spitze, dabei würden m.E. alle Geschlechtskrankheiten aussterben, wenn sich Sexualkontakte auf die eigene Altersstufe beschränkten. Unter dieser Voraussetzung sind junge Menschen in jedem Fall noch am wenigsten gefährdet. Hat das schon mal irgendeiner der AIDS-Experten gesagt?

So, das war vor einem Vierteljahrhundert! Und heute: Corona…

Der Aufstieg des Psychopathen (Teil 18)

23. Mai 2021

Barbara G. Koopman: Der Aufstieg des Psychopathen

Der Aufstieg des Psychopathen (Teil 17)

21. Mai 2021

Barbara G. Koopman: Der Aufstieg des Psychopathen

Der Aufstieg des Psychopathen (Teil 16)

19. Mai 2021

Barbara G. Koopman: Der Aufstieg des Psychopathen

Der Aufstieg des Psychopathen (Teil 1)

15. April 2021

Barbara G. Koopman: Der Aufstieg des Psychopathen

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Kosmischer Kampf – Planetare Angriffs- und Zermürbungsstrategien. Ein Überblick (Teil 9-11)

17. März 2021

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Kosmischer Kampf – Planetare Angriffs- und Zermürbungsstrategien. Ein Überblick (Teil 9-11)

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Kosmischer Kampf – Planetare Angriffs- und Zermürbungsstrategien. Ein Überblick (Teil 8)

15. März 2021

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Kosmischer Kampf – Planetare Angriffs- und Zermürbungsstrategien. Ein Überblick (Teil 8)

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 32)

11. März 2021

Es gibt einen profunden Unterschied zwischen der Sexualität einer Hysterikerin, die sich „sexuell befreit“ gibt, und einer richtigen, d.h. „tiefen“ Frau, die sich kühl und sachlich gibt. Ähnlich ist auch die „Progressivität“ der Linken und die „Rigidität“ der Rechten zu bewerten. Hinter dem ersten verbirgt sich doch nur Angst vor wirklichem Fortschritt, vor Bewegung, vor wirklicher Lebensfreude, während im zweiten Fall wenigstens noch ein genuines Potential für Bewegung vorhanden ist.

Dies hat sehr viel mit dem Problem der Kontaktlosigkeit zu tun. Wer war denn für die Freigabe der Pornographie in den 1970er Jahren? Und wer hatte mehr Kontakt zum gesunden Wesenskern, jene die „progressiv“ für die Freigabe waren oder jene die „rigide“ dagegen waren?

Rebellion führt zu nichts! Das ist wie in der „Primärtherapie“: du schreist und strampelst – und die Panzerung verschlimmert sich! Kontakt ist das Zauberwort sowohl in der Orgontherapie als auch in der Befreiung der Gesellschaft. Und hier halte ich von den linken „Emanzipationsbewegungen“ genausowenig wie von wilden „Reichianischen“ Therapeuten.

Dabei hebt niemand den Konservativen in den Himmel. Sicherlich nicht Elsworth F. Baker und Charles Konia, wäre ja auch schlecht möglich, da Reich so viel über und gegen den Konservativen geschrieben hat – und ich sehe nicht, wo dies in der neueren Orgonomie zurückgenommen wurde. Nur ist die Kritik an den Konservativen mittlerweile Allgemeingut. Und da dies so ist, ist es wohl nötig, daß auch endlich mal den „guten Menschen“ die Maske vom Gesicht gerissen wird. Es ist wirklich nicht sehr originell heutzutage auf den Konservativen einzudreschen!

Was die Begriffe „Liberaler“ und „Konservativer“ betrifft: was soll man denn sonst für Begriffe nehmen? Mit diesen allgemeinen Termini kann man sich wenigstens noch der Umwelt verständlich machen, während orgonomische Begriffe (z.B. „Fassaden-Charakter“ und „verzerrter Kernkontakt-Charakter“) uns halt auf orgonomische Zirkel beschränken würde. Und so schlecht ist der Begriff „Liberaler“ gar nicht. Max Stirner benutzt ihn z.B. orgonomisch ziemlich korrekt:

  1. den politischen Liberalismus [heute würde man wohl von „Nationalliberalismus“ sprechen]: der „die Völker“ durch Knechtung des Einzelnen unter die Staatsidee erzeugt;
  2. den sozialen Liberalismus: der die „Gerechtigkeit“ dadurch erzwingt, daß allen das Eigentum genommen wird und alle „gleiche Lumpe“ werden; und
  3. den humanen Liberalismus: der die „Menschlichkeit“ dadurch erzwingt, daß er alles Individuelle negiert.

Kurz: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Und wofür steht die Rechte?

  1. für die Unfreiheit, die dem Einzelnen ermöglicht frei zu sein, da er nicht für die Sache der „Freiheit“ einstehen muß, sondern für sich – also frei sein kann;
  2. für die Ungleichheit, d.h. es gibt nicht das Eigentum, das niemandem gehört, sondern viele Eigentümer;
  3. für die Inhumanität, d.h. es gibt nicht den Menschen, sondern die Menschen dürfen sie selber sein.
  4. Was ist denn so schrecklich Schlimmes am Kommunismus?

    Was ist denn so arbeitsdemokratisch am konservativen Lebensentwurf?

    Für uns Deutsche ist es trotz der Erfahrung mit der Mauer sehr schwer antikommunistisch zu sein. Erst mal wegen der Nazis („zuerst holten sie die Kommunisten und dann die Juden… und ich schwieg“) und dann auch, weil wir wegen unserer geographischen und geschichtlichen Lage mit den Regierungen des Ostens zusammenarbeiten mußten. So verdrängten wir den satanischen Charakter des Kommunismus aus unserem Blickfeld. Dieser läßt sich zwiefach festmachen:

    1. Von Hegel über Marx zu Stalin ging es immer zentral um einen Mythos (der nicht nur marginal rassistisch ist – besonders bei Marx): die Judenherrschaft muß gebrochen werden, um einerseits die „Anarchie“ (es wird ohne Plan produziert und konsumiert) zu brechen und andererseits die geknechtete Arbeit zu befreien. Dieses mythologische Grundmuster ist der Ausgangspunkt für alle möglichen pestilenten Projektionen. Jerome Eden hat dies sehr schön in Die kosmische Revolution dargelegt: man projiziert das eigene DOR (die Panzerung) nach draußen und versucht es auf dem sozialen Schauplatz zu bekämpfen. Bei manchen „Reichianern“ wird dies sogar explizit: Kapitalismus = Panzerung.
    2. Die KP ist im engsten Sinne des Wortes eine kriminelle Vereinigung. Da gibt es verblüffende Parallelen zur Mafia, die ja auch als eine Art von „Befreiungsorganisation“ angefangen hat. Und genauso wie in Filmen wie Der Pate geradezu Propaganda für das „romantische Verbrechen“ gemacht wird, leistet die Linke der KP Schützenhilfe. In Rußland hat sich die kommunistische Herrschaft in eine der mafiösen Oligarchen verwandelt und in China ist die KP selbst nichts anderes als die Mafia. Das erinnert einen an die geschniegelten Mafia-Manager in den USA, die ins normale Wirtschaftsleben ein Standbein hineinbekommen wollen (Der Pate, Teil 2 und 3).

    Beides, der „psychomagische“ und „quasireligiöse“ Hintergrund hier und das Parasitentum dort, kennzeichnet den Kommunismus: beides kann man letztlich nur als „Projektionsmechanismus in DORifizierten Organismen“ und als „Umsichgreifen des DORs“ verstehen (Subversion).

    Und grade hier klinkt sich der liberale Charakter ein, der gegen das Bestehende (seine Eltern) rebelliert. Der konservative Charakter tut dies nicht, er identifiziert sich mit seinem Hintergrund.

    Das erklärt auch, warum ich für eine „konservative Wende“ bin:

    Wir haben nichts mehr zu fürchten, als das Chaos, d.h. die Zerstörung der Lebensenergie durch das DOR: Pornographie im weitesten Sinne (die Linke war immer dafür), Drogen, Rebellion und das Verkünden von Wahrheiten ohne die Gegenwahrheiten zu erwägen. Wird dies nicht eingedämmt und sprießen Die Grünen weiter, haben wir bald entweder eine Gegenreaktion a la LePen oder eine „grüne“ Diktatur über Europa, die dann zur Errichtung der „sozialen Demokratie“ als Übergang zum Sozialismus führen würde. Und das wäre das Ende der Arbeitsdemokratie, die im Grunde nur eins ist: Verantwortung für sich selbst, damit Verantwortung für die die man liebt, damit Verantwortung für alle Menschen und damit Verantwortung für die Natur. Dies sind alles spezifisch konservierende bzw. „konservative“ Werte.

    Und wofür steht der Sozialismus? Für Verantwortungslosigkeit auf jeder Ebene: ich erinnere an Tschernobyl. Dem wird entgegengehalten, man könnte mit dieser einseitigen Parteinahme „innerhalb der Falle“ nicht einverstanden sein, weil man gegen JEDE Lebensverneinung sei. Gut, heißt das, daß du in Polen nicht für die Solidarnosc eingetreten wärst, weil die Katholische Kirche zutiefst lebensfeindlich ist? Das Fatale an einer solchen kompromißlos „lebenspositiven“ Haltung ist doch, daß sie letztlich nur der Lebensfeindlichkeit gute Dienste leistet, also hier der KP.

David Holbrook, M.D.: „SELBSTZERSTÖRERISCHES VERHALTEN“ ALS BEDÜRFNIS SICH ZU PANZERN. BRIEF AN EINEN FREUND / FULL METAL JACKET UND DIE 1980ER JAHRE / ÜBER DIE SEELE / DER PANZER IST EINE LÜGE

29. Juli 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

„Selbstzerstörerisches Verhalten“ als Bedürfnis sich zu panzern. Brief an einen Freund

 

Full Metal Jacket und die 1980er Jahre

 

Über die Seele

 

Der Panzer ist eine Lüge

 

Paul Mathews: Ideologie und das Nichtglaubenwollen

3. Juli 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen