Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Vegetatives Nervensystem” und folgende

29. April 2025

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Vegetatives Nervensystem“ und folgende

Nachrichtenbrief 28.04.2025

28. April 2025

Ein wunderschönes Wochenende liegt in der norddeutschen Tiefebene hinter uns. Orgonwetter, mit blauem Himmel und (zumindest am Samstag) perfekten Kumuluswolken, die sich vor dem Hintergrund eindeutig abheben. Das bedeutet, die Atmosphäre befindet sich in einem orgon-energetisch expansiven Zustand, das Orgon ist aktiv und entsprechend sorgt das orgonomische Potential für starke Energiegefälle. Die Atmosphäre ist dreidimensional und regt das okulare Segment an entsprechend dreidimensional zu sehen. Kontakt! Was gemeint ist, vermitteln unmittelbar diese beiden Photos, die ich am Sonnabend in der Umgebung Hamburgs gemacht habe:

Sonntagnachmittag habe ich dann das entsprechende Orgonflickern in einem Waldstück aufgenommen:

Man wird einwenden, daß das doch einfach Lichtbrechung durch unterschiedliche Luftschichten aufgrund der Sonneneinstrahlung ist. Jaaa, aber an Tagen mit hoher Luftfeuchtigkeit wird man das unter ansonsten vergleichbaren Bedingungen nicht aufnehmen können. Insbesondere nicht an Tagen, die von atmosphärischer Kontraktion gekennzeichnet sind, wenn Kondensstreifen ewig in der toten Luft hängen und verschmieren, weil sich keine großen orgon-energetischen Potentiale aufbauen. Ähnliches gilt, wenn die atmosphärische Expansion in eine pathologische Überexpansion umkippt („ORANUR“) und die Atmosphäre „flach“ und irgendwie „weißlich-dunstig“ wirkt. Kein Orgonflimmern!

Ein anderer Einwand ist natürlich ein technisches Artefakt der Videoaufnahmen insbesondere bei starkem Zoom oder schlechter Beleuchtung. Dazu kann man nur sagen: was aufgenommen wurde, wurde so auch mit nacktem Auge gesehen. Die besagten Artefakte entstehen, weil mit Pixeln gearbeitet wird, die letztendlich auf das binäre „0“ und „1“ zurückgehen, was im Zweifelsfall zu einem „flickernden“ Hin und Her führt. Das bringt mich, na ja, elegant zu meinem zweiten Thema:

In den letzten Tagen wurde von einer neuen Gravitationstheorie berichtet, die auf der Vorstellung beruht, daß Universum sei eine „Simulation“. Sie stammt von dem Physiker Melvin Vopson (University of Portsmouth). Demnach ist Schwerkraft ein fast schon zufälliges Nebenprodukt der „Datenkompression“.

Im Zentrum der Arbeit steht die Annahme, daß das Universum wie ein digitales System funktioniert. Materie existiert demnach in „elementaren Zellen“, die wie Speicherzellen in einem Computer agieren. Jede dieser Einheiten kann binäre Informationen speichern – ein digitaler „0“-Wert für leeren Raum, eine „1“, wenn sich Materie darin befindet.

Die Anziehungskraft, die wir als Gravitation erleben, könnte laut Vopson darauf zurückzuführen sein, daß das System bestrebt ist, Informationen zu komprimieren. „Es ist rechentechnisch effizienter, die Position und Bewegung eines einzigen Objekts zu verfolgen als viele einzelne Teilchen“, so der Physiker. Werden Teilchen also in einer Zelle zusammengeführt, spart das „System“ Rechenleistung.

Das kommt ziemlich der heute von den meisten Physikern mitleidig belächelten „äther-mechanischen“ Gravitationstheorie nahe, der zufolge der Äther die Objekte von außen „zusammendrückt“. Siehe dazu meine Ausführungen in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen (Le-Sage-Gravitation, S. 184), nur daß heute „Computermodell“ „wissenschaftlicher“ klingt als „Äthermodell“. Dabei würde ich diese „Simulationstheorie“ nicht meinerseits reflexhaft belächeln, denn dieser „offensichtliche Unsinn“ kann sich nur deshalb verbreiten, weil er einen bestimmten Aspekt der Wirklichkeit widerspiegelt. Das Universum kann eben nicht nur mit „sich bewegenden Teilchen“ oder „fließendem Äther“ beschrieben werden, sondern bedarf auch der Betrachtung von der orgonotischen Funktion „koexistierende Wirkung“ her. Aus dieser Sicht ist das Universum tatsächlich so etwas wie ein „Hologramm“. Die entsprechende Gravitationstheorie habe ich im oben verlinkten Buch ebenfalls beschrieben (Die koexistierende Wirkung, S. 193).

Ein weiterer sehr interessanter Artikel ist mir die letzten Tage aufgefallen: einer der besten zum Thema Corona, wenn nicht einer der besten Artikel überhaupt. Es handelt sich um „Deception by Design: Understanding the Mechanics of mRNA Technology“. Wie funktionell der Autor ist, zeigt sich allein schon an seiner Aussage, daß viele nach dem „Warum“ dieses bisher größten Menschheitsverbrechens gefragt haben. Warum wurden wir absichtlich mit „der Spritze“ vergiftet? Der Autor wendet zu recht ein: „Aber wie bei den Motiven eines Vergewaltigers ist die Absicht zweitrangig gegenüber dem Ergebnis.“ Außerdem konzentriert sich der Artikel auf dem Modus operandi nicht nur Weltverschwörer uns gegenüber, sondern gleichzeitig auch des vermeintlichen „Impfstoffs“ selbst. Daher ja auch der Titel: „Absichtliche Täuschung: Die Mechanismen der mRNA-Technologie verstehen“.

Uns wurde vorgegaukelt, es handele sich um eine Impfung, doch:

Die COVID-Impfungen unterscheiden sich grundlegend von herkömmlichen Impfstoffen. Bei den mRNA-Produkten handelt es sich nicht um Impfstoffe im herkömmlichen Sinne, sondern um genetische Prodrugs [inaktive Substanzen, die im Körper in einen aktiven Wirkstoff umgewandelt werden], die Zellen anweisen, Proteine zu produzieren, die sie von Natur aus nicht herstellen würden. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie über völlig andere Mechanismen funktionieren, aber dennoch so reguliert und vermarktet wurden, als wären sie herkömmliche Impfstoffe.

Nicht nur die Pharmakonzerne und die von ihnen bezahlten und erpreßten Politiker sind die Emotionelle Pest, sondern auch das von ihnen benutzte Agens selbst ist eine Verkörperung der PESTILENZ:

Die mRNA-Plattform nutzt Täuschung als zentralen Mechanismus. Die Technologie ist darauf ausgelegt, das Immunsystem auszutricksen, indem Lipid-Nanopartikel als Tarnung und modifizierte RNA verwendet werden, um die natürlichen Abwehrmechanismen zu umgehen. Dies ist ein grundlegender Ansatz, der nicht mit, sondern gegen die natürlichen Prozesse des Körpers arbeitet, da das Immunsystem normalerweise fremdes genetisches Material identifizieren und eliminieren würde.

Es streift das LSR-Thema, denn:

Die Transfektion ist ein zelluläres Hacking. Der Prozeß der Transfektion (das Einbringen fremden genetischen Materials in die Zellen) ist im Wesentlichen ein Brute-Force-Hack in der Zellbiologie, bei dem die Zellwände aufgebrochen werden, um Anweisungen einzufügen, die auf natürlichem Wege nicht akzeptiert werden würden. Dies ähnelt eher einem Identitäts-Hijacking als einer Heilung und zielt darauf ab, das Unterscheiden des Immunsystems zwischen Selbst und Nicht-Selbst zu unterlaufen.

Es ist sozusagen die Implementierung eines „irrationalen Über-Ichs“ auf Zellebene. Das wurde der gesamten Menschheit unter, ja, militärischem Druck aufgezwungen. Der größte Triumph der organsierten und schwerbewaffneten Emotionellen Pest bisher!

Am Ende des heutigen Nachrichtenbriefs Kunst am Bau: Bild 16

Brief an Zoltán E. Erdély (1994)

27. April 2025

Brief an Zoltán E. Erdély (1994)

Max Stirner, Soter (Teil 6)

26. April 2025

Für den in zwei Hälften gespaltene Menschen, dessen eine Hälfte die unerreichte und zu erfüllende ist, der die andere, die unwahre Hälfte, zum Opfer gebracht werden muß (Der Einzige, S. 368), – sind bloße Ideen wie etwa „Freiheit“ oder „Menschlichkeit“ das Wichtigste. Diese innerlich Entzweiten sind in „Naturtrieb“ und „Gewissen“ oder, wie Stirner es nennt, „innerer Pöbel und innere Polizei“ zerrissen (Der Einzige, S. 97). Ein Kasperletheater in unserer Brust. Man schaue sich die Kasper bei einer beliebigen „antifaschistischen“ Demo an! NUR NICHT AUF DER FALSCHEN SEITE STEHEN!

Stirner wollte diesem Welttheater ein Ende machen, in dem wir nur schizoide Schauspieler sind, „dualistische Wesen“, zwei Personen in einer: eine ewige, die den großen Ideen folgt, und einen weltlichen „Egoisten“ (Der Einzige, S. 87). Zusammen macht das den Schmierenkomödianten aus, der einerseits fremde „objektive“ Texte spricht, und dabei andererseits zu einer bloßen Schimäre, zu einem „reinen“ Subjekt wird, das kurioserweise „auf der Suche nach sich selbst“ ist. „Wir selbst, aber von Uns getrennt und über Uns erhaben“ (Der Einzige, S. 159). Gegen diese Zweiheit setzt er den „Einzigen“ (Der Einzige, S. 167). Dieser Leibhaftige ist wie ein Tier, das einfach nur seinen jeweiligen Instinkten, d.h. sich folgt (Der Einzige, S. 400).

Kommt es darauf an, sich zu verständigen und mitzuteilen, so kann Ich allerdings nur von den menschlichen Mitteln Gebrauch machen, die Mir, weil Ich zugleich Mensch bin, zu Gebote stehen. Und wirklich habe Ich nur als Mensch Gedanken, als Ich bin Ich zugleich gedankenlos. Wer einen Gedanken nicht los werden kann, der ist soweit nur Mensch, ist ein Knecht der Sprache, dieser Menschensatzung, dieses Schatzes von menschlichen Gedanken. Die Sprache oder „das Wort“ tyrannisiert Uns am ärgsten, weil sie ein ganzes Heer von fixen Ideen gegen uns aufführt. Beobachte Dich einmal jetzt eben bei deinem Nachdenken, und Du wirst finden, wie Du nur dadurch weiter kommst, daß Du jeden Augenblick gedanken- und sprachlos wirst. Du bist nicht etwa bloß im Schlafe, sondern selbst im tiefsten Nachdenken gedanken- und sprachlos, ja dann gerade am meisten. Und nur durch diese Gedankenlosigkeit, diese verkannte „Gedankenfreiheit“ oder Freiheit vom Gedanken bist Du dein eigen. Erst von ihr aus gelangst Du dazu, die Sprache als dein Eigentum zu verbrauchen. (Der Einzige, S. 388f).

Zum Denken und Sprechen brauche Ich die Wahrheiten und Worte, wie zum Essen die Speisen; ohne sie kann Ich nicht denken noch sprechen. Die Wahrheiten sind der Menschen Gedanken, in Worten niedergelegt und deshalb ebenso vorhanden, wie andere Dinge, obgleich nur für den Geist oder das Denken vorhanden. Sie sind Menschensatzungen und menschliche Geschöpfe, und wenn man sie auch für göttliche Offenbarungen ausgibt, so bleibt ihnen doch die Eigenschaft der Fremdheit für Mich, ja als meine eigenen Geschöpfe sind sie nach dem Schöpfungsakte Mir bereits entfremdet. (Der Einzige, S. 391)

Stirners Buch beginnt und endet mit dem Satz: „Ich hab‘ Mein Sach‘ auf Nichts gestellt“ (Der Einzige, S. 3). Er bedeutet, daß alle meine Gedanken, Vorstellungen, Bewußtseinsinhalte nichts weiter als meine Geschöpfe sind, die ich in mich, ihren Schöpfer zurückholen kann. „Macht – das bin Ich selbst, Ich bin der Mächtige und Eigner der Macht“ (Der Einzige, S. 230). Doch aus Sicht des Denkens bin ich nichts, weil ich eben kein Gedanke, sondern die „schaffende Gedankenlosigkeit“ bin (Der Einzige, S. 379f). Oder, da alle Gedanken nichtig sind, bin Ich das Nichts (Der Einzige, S. 398).

Stirners Rede vom „Nichts“, auf das er seine Sache stellt, kann man noch am ehesten von der „negativen Theologie“ her verstehen: „Man sagt von Gott: ‚Namen nennen Dich nicht‘. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angibt, erschöpft Mich; es sind nur Namen“ (Der Einzige, S. 412). Eine „positive“, d.h. festlegende Aussage ist unmöglich. Das hat nichts mit steriler „Leere“ und alles mit schöpferischer „Fülle“ zu tun.

Der Todestrieb und das isolierte Über-Ich

25. April 2025

Die Periode 1919-1925 von Reichs Leben ist genauso interessant wie bisher unterbelichtet. Freud hatte festgestellt, daß die Psychoanalyse nicht funktioniert, also entwickelte er die Todestriebtheorie, d.h. die Natur ist schuld, nicht Sigmund! Zur gleichen Zeit arbeitete Reich in der Tat mit destruktiven, impulsiven „Todestrieb-Patienten“, die sich beispielsweise ein Messer in die Genitalien rammten. Patienten, um die sich Freud nie gekümmert hat. Und Reich begann mit eben diesen Patienten, die Psychoanalyse zur Charakteranalyse weiterzuentwickeln – die im Gegensatz zur Freudschen Psychoanalyse tatsächlich funktionierte und heilte. Zur gleichen Zeit erforschte er die „Energetik der Triebe“ und legte mit seiner ersten Formulierung der „orgastischen Potenz“ die Grundlage der Orgasmustheorie.

Aber bleiben wir beim Thema Todestrieb, das ja schließlich 1932/33 zum endgültigen Bruch mit Freud führte. Anfang der 1920er Jahre war Reich noch Medizinstudent und ein absoluter Neuling in der Psychoanalyse, so daß er zu dieser Zeit Freud noch nicht herausfordern konnte – und überhaupt wollte. Trotzdem kann man schon in Der triebhafte Charakter eine erste Widerlegung der Todestriebtheorie ausmachen. Für Reich war der „Todestrieb“ tatsächlich das, was er als „isoliertes Über-Ich“ bezeichnete, das im Patienten wie ein unwiderstehlicher Trieb wirkte, der sie dazu brachte sich selbst, aber auch andere ob ihrer, wenn man so will, „sexuellen Lebenstriebe“ zu strafen, etwa indem sie sich eine Messerschneide in die Vagina steckten.

Das, also die Rolle des Über-Ichs, das aus einer unheilvollen Identifikation mit den strafenden Eltern hervorgegangen war, implizierte einen gesellschaftlichen Faktor, nicht einen unveränderlichen biologischen wie bei Freuds Todestrieb. Dieser gesellschaftliche Faktor war beeinflußbar. Erstens psychologisch, indem man sich psychoanalytisch mit dem isolierten Über-Ich auseinandersetzte. Aus dieser Auseinandersetzung mit dem Über-Ich entwickelte sich die Charakteranalyse. Zweitens war es gesellschaftlich anzugehen, indem man den, wie Reich es später in „Eltern als Erzieher“ (1927) nannte, „Erziehungszwang“ der Eltern anging.

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „VACOR-Erstrahlung” und folgende

24. April 2025

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „VACOR-Erstrahlung“ und folgende

Ein Bollwerk gegen Barbaren

23. April 2025

Die frühen Zionisten waren im Osmanischen Reich gar nicht in der Lage jemanden zu vertreiben. Sie haben Brachland urbar gemacht und Land gekauft. Nicht viel anders als die Juden vor ihnen, die sich vor und nach den Kreuzfahrern wieder im Heiligen Land angesiedelt hatten. Warum wurde im letzten Jahrhundert daraus so ein haßerfüllter Kampf? War es nicht deshalb, weil die Moslems es nicht ertragen konnten „halbnackte“, selbstbewußte Frauen und ungezwungene Jugendliche vor ihrer Nase zu sehen?! Das lebendige Leben kehrte ins abgestorbene Kernland Saharasias zurück. Saharasia hat sich gewehrt und wehrt sich noch heute und treibt die ganze Welt in den Wahn, daß es kein anderes Problem gibt als ausgerechnet die „Palästinenserfrage“. Die UNO (eine Ansammlung von undemokratischen Regimen, die zu einem Gutteil mit Völkermorden beschäftigt waren und teilweise noch sind) scheint ja kein anderes Thema zu kennen. Das DOR kämpft gegen das frische Orgon.

Das ist keine bloße Theorie, denn wir selbst erleben genau das gleiche tagtäglich, beispielsweise in jeder Schule. Eine alles bestimmende Schwere, Brutalität und vor allem Gruppendruck hält Einzug; Geschlechtertrennung, strenge Verhaltensmaßregelungen, hierarchisches Denken, atavistische Moralvorstellungen. Es sind die gleichen Barbaren, die den Anblick der jungen Zionisten nicht ertragen konnten; Moslems, die heute deutschen (!) Familien das Leben zur Hölle machen.

Es wird akzeptiert, daß Moslems ihre Töchter vom Biologie- und Sportunterricht abmelden und nicht auf Klassenfahrt lassen – weil göttliches Recht weltliches Recht bricht „und daran haben sich die Deutschen zu halten“.

Der Islam-Wissenschaftler Hans-Peter Raddatz zeigt in seinem Buch Allahs Schleier (Die Frau im Kampf der Kulturen) anhand des Kopftuchs, daß der Islam eine wirksame Strategie zur Islamisierung Europas entwickelt habe. Mit der Durchsetzung „verfassungsmäßiger Rechte für islamische Frauen“ wird in Europa die Scharia durchgesetzt. Das Kopftuch ist nicht nur das Zeichen, daß die Frau dem Mann unterworfen ist, sondern repräsentiert das gesamte islamische Recht: die Unterwerfung der Gesellschaft unter den Willen „Gottes“.

Charakteristischerweise wurde weltweit nicht nur von Islamisten, sondern auch von linken „Antirassisten“ gegen das Verbot des Kopftuchs in französischen Schulen demonstriert. Das Kopftuch wird perverserweise zum Symbol von „Modernität“ und „Menschenrechten“.

Zur gleichen Zeit sagte die durch ein „Kopftuch-Urteil“ berühmt gewordene muslimische Lehramtsanwärterin Fereshta Ludin auf einer Veranstaltung in einem evangelischen Gemeindehaus, die Ablehnung ihrer Übernahme in den Schuldienst, weil sie auch vor der Schulklasse ein Kopftuch trage, sei „unvereinbar mit den Vorstellungen von Freiheit, Bürgerrechten und Demokratie in diesem Lande.“ Sie werde diskriminiert. Die Deutschen hätten wenig aus ihrer Geschichte gelernt. „Ich fühle mich wie kurz vor dem Holocaust.“

Sogar die Shoa wird instrumentalisiert, um in diesem Land ungestört eine islamische Subkultur errichten zu können. Im Namen der ermordeten Juden wird von uns verlangt, den Todfeinden Israels mit Toleranz zu begegnen. Wir sollen „Kopftücher“ (in Wirklichkeit die Uniform der Islamisten, die nichts mit traditioneller moslemischer Bekleidung zu tun hat) akzeptieren. Faktisch wird von uns verlangt, freudig zu tolerieren, daß von Haß zerfressene Islamistinnen in einer Art SS-Uniform vor unsere Kinder treten, um sie zu unterrichten. Abertausende (Islamo-) Nazis werden eingebürgert, weil – „wir aus unserer Geschichte gelernt haben“.

In Zum Gedenken an James DeMeo (14.1.1949 – 3.4.2022): Die „Saharasia-Theorie“ (Teil 8) habe ich auf die Aussage von Hans-Peter Raddatz verwiesen, daß es in Deutschland bereits jetzt Elemente der Scharia in der Rechtssprechung gebe: Muslime werden für die gleiche Tat milder bestraft als der Rest der „Be-Völkerung“. Dazu sozusagen von oberster Stelle:

Winfried Hassemer, 1996 bis 2008 Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, will mildere Urteile für Ehrenmorde. Die Täter lebten „nach anderen Mustern“ und es sei ihnen vielleicht gar nicht bewußt, daß ihre Tat in Deutschland als Mord gewertet werde. Man müsse Rücksicht „auf den Zustand eines normativen Bewußtseins“ nehmen, das sei „modern und menschenfreundlich“. Modern und menschenfreundlich!

Ab und an findet man sogar in deutschen Medien so etwas wie Realität. Etwa wenn man folgendes zu lesen bekommt:

Sie heißen Serap, Ayse oder Günay, kommen aus der Türkei, Algerien oder dem Kosovo und sind auf der Flucht vor ihrer Familie. Sie sind 16, 17 Jahre als, also noch halbe Kinder, aber sie sollen verheiratet werden – an den Cousin oder einen Mann aus ihrem Heimatdorf. Krumm von Prügeln und in Todesangst haben sie sich in Frauenhäuser oder vom Jugendamt angemietete Wohnungen geflüchtet. Für die Mädchen geht es tatsächlich um Leben und Tod.

Wie in in den Ursprungsländern dieser Mädchen und Frauen zugeht, beschreibt Souad in ihrer Autobiographie Bei lebendigem Leib. Hier wird der wirkliche, nämlich sexualökonomische, Hintergrund des „Nahostkonflikts“ beleuchtet.

In Sabatina: Vom Islam zum Christentum – ein Todesurteil beschreibt die 21jährige Pakistanerin Sabatina James ihre tragische Lebensgeschichte, die ein bezeichnendes Licht auf die Realität des Islam und die imgrunde reaktionäre Vision einer „multikulturellen Gesellschaft“ wirft.

Als 10jährige folgt Sabatina ihrer Familie in die österreichische Provinz. Sie lebt sich schnell ein. Dabei kollidiert sie immer häufiger mit den Moralvorstellungen ihrer Eltern. Kurz nach ihrem 16. Geburtstag verschleppen sie ihre Eltern nach Pakistan, weil sie ihnen zu westlich geworden ist. In der Koran-Schule wird sie geschlagen und mißhandelt. Zu ihrem 17. Geburtstag wird sie (wie in der islamischen Welt üblich) zur Heirat mit ihrem eigenen Cousin gezwungen! Nach ihrer Rückkehr in den Westen liest sie die Bibel: Nächstenliebe statt Kampf und Vergeltung. Die Konvertitin wird von ihrer Familie zum Tode verurteilt.

Nicht Kulturen sind zu respektieren, sondern Individuen, insbesondere die sexuelle und „spirituelle“ Integrität des Kindes!

Dem Buch Der Multikulti-Irrtum von Seyran Ates zufolge müssen muslimische Mädchen und junge Frauen häufig den Analverkehr über sich ergehen lassen; die Methode würde zuverlässig nicht nur die Empfängnis, sondern vor allem die Entjungferung verhüten. Vernünftige Erhebungen zum Thema kann man sich kaum vorstellen. Man kann nur beispielsweise auf die „sotadische Zone“ verweisen (auf die ich am Ende zurückkommen werde) und auf sich häufende Anekdoten, wie die folgende aus einem „Sexforum“:

hatte mal eine perserin als freundin. diese wurde gezwungen, jemanden zu heiraten den die familie ausgesucht hat. sie musste als jungfrau die ehe eingehen. ich hatte fast ein jahr lang spass mit ihr. sie machte alles ausser normalen gv. fuer sie war anal das beste ueberhaupt. sie konnte nicht genug davon kriegen.

Man lese auch unbedingt den Artikel Artikel „Gefangen im Unaussprechlichen“ aus der Süddeutschen Zeitung:

Kundruns wirklicher Horror aber, das sind eingesperrte und vergewaltigte Ehefrauen, mißbrauchte Töchter. Sie erzählt von einem Mädchen, in deren Mund sich eine Geschlechtskrankheit eingenistet hatte, vom Bruder übertragen. Von einer Fünfjährigen, deren Anus zerrissen ist, weil sie anal mißbraucht wurde, um das Jungfernhäutchen zu schützen. „Tor zwei“ nennen Musliminnen das: Analverkehr, um die Jungfräulichkeit zu bewahren; diese Sexualpraktik nutzen Männer, wenn ein junges Mädchen in der Hochzeitsnacht unberührt wirken soll.

In ihrem Buch Die fremde Braut beschreibt die deutsch-türkische Soziologin Necla Kelek, wie aus Gastarbeitern Türken und aus Türken Moslems wurden. „Importbräute“ (so gut wie immer Cousinen) werden aus der Türkei geholt, hier wie Gefangene gehalten und als Brutmaschinen mißbraucht. Eine vom deutschen „Sozialstaat“ subventionierte systematische Türkisierung bzw. Islamisierung der deutschen – „Be-Völkerung“.

Das besondere an ihrer Arbeit ist der quasi „sexualökonomische“ Blick ins Intimleben. Beispielsweise beschreibt sie, wie sie selbst auf das Eheleben vorbereitet wurde:

Auch ich wurde von meiner Tante in die „Kunst der Liebe“ eingewiesen. Ich war 14, und sie sagte mir, wie man es mit einem Mann machen soll: „Du legst dich hin, machst die Hände zur Faust und schließt die Augen. Und ‚o gelir ve bosalir’, er kommt und entleert sich. Aber wenn du dich bewegst, wird er sich lange an dir aufhalten.“ Seit 25 Jahren mache sie es so, und ihr Mann habe sich noch nie beklagt. (S. 217)

Kelek fordert das Verbot der Verwandtenehe, da die Türken in Deutschland die Tendenz haben, innerhalb der Großfamilie zu heiraten. Der immense Schaden am Genpool wird als „Kismet“ hingenommen (S. 231f).

In einem israelischen Reiseführer lesen wir über das Volk der „Samaritaner“:

Viele der Samaritaner leben in ärmlichen Verhältnissen, einige sind auch geistig zurückgeblieben, was seinen Ursprung darin hat, daß die zahlenmäßig so geringe Gemeinschaft nur innerhalb ihrer Gruppe heiratet.

Daß solche Inzucht zur biologischen Degeneration führt, zeigen z.B. auch die Parsen in Indien. Parsinnen haben zehnmal häufiger Brustkrebs als gleichaltrige Hindu-Frauen.

Zeugungsunfähigkeit und ein schwach entwickeltes Sexualleben sind weit verbreitet unter den Parsen. (…) Viele Parsen sind anämische Erscheinungen, haben Boris-Karloff-Gesichter mit breiten Schattenhöfen um tiefliegende Augen. (Der Spiegel 7/87, S. 131f).

Es ist leicht und risikolos, so etwas über Minderheiten wie die Parsen oder die gerade mal 400 Samaritaner zu sagen. Aus naheliegenden Gründen wird nie erwähnt, daß ganz Saharasia dieser biologischen Katastrophe anheim gefallen ist, denn (ähnlich der von Reich in Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral als [sexual-] ökonomischer Grundmechanismus des Patriarchats analysierten „Kreuz-Vetter-Basen-Heirat“) heiraten Türken, Araber, Perser, Pakistani, etc. fast durchgängig nur innerhalb der Großfamilie. Dadurch ist z.B. in Jordanien erbliche Blindheit mittlerweile ein Massenphänomen.

Die Zahlen sind beunruhigend – im Mittleren Osten ist die Rate der Erbschäden weltweit am höchsten. Fachleute machen die hohe Rate von Ehen zwischen Verwandten verantwortlich.

Daß die Probleme dieser Welt ausschließlich bio-sozialer, d.h. sexual-ökonomischer Natur sind, zeigt auch das Buch Söhne und Weltmacht von Gunnar Heinsohn, das den Effekt einer überproportionalen Ausstülpung der Alterspyramide in der Altersgruppe bis 24 thematisiert. Es geht um die „überschüssigen Söhne“, vor allem im Mittleren Osten, die verzweifelt um Ansehen, Einfluß und Würde ringen und das bilden, was Osama Bin Laden als „Jugend Gottes“ bezeichnet hat: eine zu allem entschlossene, sexuell hochgradig frustrierte Masse, die uns als unreinen, untermenschlichen Dreck betrachten.

Die „Jugend Gottes“ in Deutschland ist Thema des Buches
Auge um Auge, Zahn um Zahn? von Peter Wetzels und Katrin Brettfeld. Es handelt von „Migration, Religion und Gewalt junger Menschen: Eine empirisch-kriminologische Analyse der Bedeutung persönlicher Religiosität für Gewalterfahrungen, -einstellungen und -handeln muslimischer junger Migranten im Vergleich zu Jugendlichen anderer religiöser Bekenntnisse“.

Für 90% aller türkischstämmigen Jugendlichen hat ihre Religionszugehörigkeit große Bedeutung. Das ist deshalb bedenklich, weil je stärker sich junge Muslime zu ihrer Religion bekennen, sie desto eher Gewalt für ein legitimes Mittel der Auseinandersetzung halten. (Bei allen anderen Bekenntnissen ist es umgekehrt. Was die Frage aufwirft, ob man den Islam als „Religion“ betrachten darf – oder als Erscheinungsform der Emotionellen Pest wie Kommunismus oder Nationalsozialismus.)

Türkische Jugendliche erleben in ihren Familien ungewöhnlich viel Gewalt: in Konflikten reagieren die Eltern untereinander gewalttätig und die Erziehung der Kinder ist erst recht durch elterliche Gewaltausbrüche und den Anspruch auf unbedingten Gehorsam geprägt. Und das wird im Laufe der vermeintlichen „Integration“ nicht besser, sondern schlimmer. Vor allem, weil in der Fremde der traditionelle Islam nicht etwa durch den „Euro-Islam“, wie er einst vom Kalifen Heiner Geißler anvisiert wurde, sondern durch einen fundamentalistischen, wahabitischen Islam abgelöst wird.

Mit dem ungeheuren Gewaltpotential sind, Wetzels zufolge, bestimmte Vorstellungen von „Ehre“ und „Männlichkeit“ verknüpft. Leider erwähnt er nicht den sexualökonomischen Hintergrund. Die Türkei gehört zu dem, was Sir Richard Burton im 19. Jahrhundert als „sotadische Zone“ bezeichnet hat (sie ist mit „Saharasia“ deckungsgleich). Ein Kulturkreis, in dem aufgrund jahrhundertelanger Geschlechtertrennung Homosexualität und die damit einhergehenden Rituale, etwa was die Bedeutung des Blickkontakts zwischen Männern („Was guckst Du so?!“) betrifft, das Gefühlsleben prägt. Man fühlt sich ständig „angemacht“ und hinter-gangen. Die Paranoia ist tief verankert und durchdringt alle Bereiche des Lebens.

Ein typischer Schnappschuß aus dem multikulturellen Leben:

Auf dem Pressefoto sieht der gebürtige Tunesier Nasreddibe M. (40) haargenau wie Che Guevara aus inkl. Barett (bzw. Baskenmütze). Vom Amtsgericht St. Georg (Hamburg) wurde der Familienvater 2006 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er hatte seine beiden Söhne (11, 13) aus nichtigen Anlässen mit Schlägen, Tritten und regelrechten Folterungen (etwa eine Hand auf die heiße Herdplatte pressen) bestraft. Außerdem zwang er sie, Hinrichtungsvideos aus dem Irak-Krieg anzuschauen. Weil der Angeklagte möglicherweise unter einer schizophrenen Störung leidet, wurde ihm vom Gericht verminderte Schuldfähigkeit zugebilligt. Trotzdem brüllte er die Richterin an: „Allahu akbar! Sie können ruhig noch ein Jahr drauflegen.“

In Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht zeige ich, wie der linksliberale Charakter unsere Gesellschaft zerstört. Im Christusmord (Freiburg 1978, S. 382) schreibt Reich, es wären die Liberalen gewesen, die durch ihre feige und verantwortungslose Politik Deutschland dem Nationalsozialismus ausgeliefert hätten. Heute sind es die gleichen „Humanisten“, die einer neuen „Machtübernahme“ Vorschub leisten.

Max Stirner, Soter (Teil 5)

22. April 2025

Betrachten wir, was Stirners größter, wenn nicht überhaupt sein eigentlicher Widersacher einzuwenden hat: Auch wenn Nietzsche ihn nirgends erwähnt, stellt doch sein Gesamtwerk eine Kritik der optimistischen Anthropologie Stirners dar. Für den „heroischen Pessimisten“ Nietzsche war jedes „eigentlich“ Werden des (für Nietzsche) angeblich entfremdeten Menschen eine Illusion. Man könne sich nicht, so Nietzsche, außerhalb des kranken Getriebes stellen und objektive Kritik üben, wie es alle „Offenbarungen“ tun. Man könne sich nicht, wie Stirner es tut, außerhalb der krankmachenden Moral stellen, da nach Nietzsche alles Moral ist; alles ist Bewertung, Perspektive, d.h. das Aufzwingen von Standpunkten, von „Ideen“. „Die Welt ist Wille zur Macht und nichts außerdem.“ Die Welt selbst hat sozusagen eine sadomasochistische Struktur, so daß das rationale Funktionieren „egoistischer Vereine“ ausgerechnet beim grausamen Raubtier Mensch abwegig sei.

Stirners „Eigner“ hingegen argumentiert nicht aus der Perspektive des Strebens, d.h. des Willens zu Macht, heraus, sondern aus der der bloßen Bewahrung seiner Eigenheit gegen die Enteignung durch die Gesellschaft, d.h. aus der Schwäche heraus, die für Nietzsche gleichbedeutend mit der Lüge ist. Wenn Wahrheit überhaupt einen Sinn mache, dann sei es die Sicht von einer höheren Perspektive, von der größeren Macht her, – die groß genug ist, um sich nicht zu bewahren, sondern „heroisch“ verschwenden zu können. Für Nietzsche gibt es kein authentisches, wahres Leben außerhalb der „Wertsetzungen“, d.h. „Machtsetzungen“. Hinter jeder Maske gäbe es nur wieder eine weitere Maske, ohne zu einer „Eigenheit“, bzw. „Eigentlichkeit“ vordringen zu können. Von daher sei Eigenheit bzw. „Eigentlichkeit“ die Lüge der Schwachen, deren beschränkte Perspektive kaum über die Grasnarbe reiche. Nietzsches implizite Kritik an Stirner bestand in der Entlarvung dieses Ressentiments des Grashüpfers. Nietzsches Moral war, nicht die Schwäche als „Wahrheit“ zu verkaufen, sondern die Wahrheit aus eigener Machtfülle zu „setzen“.

Nietzsches Haltung zu Stirner entspricht ziemlich genau der Haltung Freuds zu Reich: der abgeklärte Blick des desillusionierten Aristokraten hinab auf den ungestümen kindlichen Romantiker, der sich naiv den vermeintlich wahren „eigentlichen“ Gefühlen, der vermeintlich „guten Natur“ hingibt, „sein Steckenpferd reitet“. Aber warum wurde dieser Konflikt nie offen ausgetragen? Warum schwiegen Nietzsche und Freud ihren jeweiligen Antipoden tot? Die Antwort findet sich in den letzten Schaffensperioden der beiden Männer. Nietzsche wandte sich am Ende von seiner Philosophie des „Willens zur Macht“ ab und dem lebendigen Urgrund seines Denkens zu. In seiner wenn man so will „Autobiographie“ Ecce homo war Nietzsches letztes Thema Nietzsche selbst und der Durchbruch zum Authentischen, der ihm ja auch schließlich auf verzerrte Weise durch das Absinken in den Wahn gelungen ist.

Nietzsche konnte sich nicht mit Stirner explizit auseinandersetzen, ohne sich (im doppelten Sinne des Wortes) zu verraten. Ähnlich gelagert war es mit Freud, der zum Schluß doch an der gegenüber Reich verteidigten „Kultur“, mit der das Untier Mensch zu zivilisieren sei, zu zweifeln anfing.

Als Freud vor den Nazihorden 1938 nach England flüchten mußte, machte er Aufzeichnungen, aus denen hervorgeht, daß er an seinen eigenen Spekulationen zweifelte. Vielleicht ließen sich Neurosen vermeiden, schrieb er, wenn man das kindliche Sexualleben frei gewähren ließe, wie es bei vielen Primitiven der Fall war. Er war verunsichert, ob die Ätiologie der Neurosen nicht doch komplizierter sein würde, als er sie ausgeführt habe. Er ließ es dahingestellt, ob nicht eine zu frühzeitige Eindämmung des Sexualtriebes eine negative Wirkung auf die spätere Kulturbereitschaft bewirken könnte. Er sprach zynisch von einem „hochgeschätzten“ Kulturbesitz, von dem vieles auf Kosten des Sexualtriebes erworben wurde. In seinem letzten Brief an Arnold Zweig drückte er seinen Mißmut über Zweigs Bewunderung des Buches Das Unbehagen in der Kultur mit den Worten aus: „Was Sie für trostreiche Aufklärung in meinem Unbehagen entdeckt haben, kann ich nicht leicht erraten. Dies Buch ist mir fremd geworden“. Das Buch, das nach scharfen Auseinandersetzungen mit Reich zustande gekommen war, sollte jetzt nicht mehr gelten. Sollte also Reich doch recht behalten? (Walter Hoppe: Wilhelm Reich, München 1984, S. 65f)

Am Ende stellte sich heraus, daß die „kindlichen ‚kulturfeindlichen‘ ‚Nihilisten’“ Stirner und Reich die Realisten waren, während Nietzsche und Freud bei ihrer lebenslangen Flucht vor sich selbst ihr Leben für das inhaltsleere Spiel der sinnlosen und willkürlichen „Werte“ vertan hatten, für ein kindisches Maskenspiel. Genau das ist Thema der Fälschung Meine Schwester und ich.

Der Gegensatz Freud-Reich war nicht der faire Gegensatz „des Einzigen (SF) gegen den Einzigen (WR)“ (Der Einzige, S. 229), sondern der Gesellschaft, vertreten durch den von fixen Ideen besessenen Freud, gegen den Einzigen Reich – also extrem unfair. Genauso unfair und „moralisch“ verwerflich, wie der Gegensatz zwischen Gesellschaft (vertreten durch die psychoanalytisch geschulten Eltern) und Kind, dessen angeborenes eigensinniges „Verbrechertum“ ausgetrieben werden soll, damit es sich für das vermeintlich Höhere opfere.

Leserbrief zu Volkmar Sigusch (1983)

21. April 2025

Leserbrief zu Volkmar Sigusch (1983)

Das Geheimnis der Azteken (Teil 2)

20. April 2025

Vor dem Hintergrund meiner ständigen unterschiedlichen Interessen seit meinem 13. Lebensjahr, als ich Alfred Adler las, indischen Okkultismus studierte (was mich überhaupt erst zur Orgonomie brachte), meiner Liebe zu Chestertons „Pater Brown“, meiner Faszination für Kulte und Sekten (wie Scientology) und meinem tiefen Interesse an gruseligen und abwegigen Ideen (insbesondere „Besessenheit durch Dämonen“) versuche ich heute ab und an so „un-orgonomisch“ wie möglich zu argumentieren. Warum das? Weil ich, frei nach meinem „zweiten Guru“ Hans Hass, überzeugt bin, daß man nur durch Verfremdung aus der alltäglichen Hypnose heraustritt und das Wesentliche wahrnimmt. Bei Hass ging es beispielsweise darum, Menschenmengen genauso zu betrachten, wie er als Zoologe und Meeresforscher Korallenbänke beobachtete. Dazu filmte er das Geschehen in einer Stadt von oben, so daß Menschen zu Ameisen schrumpften, und er betrachtete diesen Film im Zeitraffer, um das Entscheidende, die Bewegungsmuster, energetische Vorgänge, zu akzentuieren.

Es geht darum, orgonotische Prozesse und Zusammenhänge vollkommen neu und „unorgonomisch“ anzuschauen. So als wäre man ein Außerirdischer, der gerade erst auf dem Planeten „Orgonomia“ gelandet ist. Ungefähr so, wie Reich in einem anderen Zusammenhang seine Bionexperimente angegangen ist. Worauf läuft die Orgonomie, spezifischer die Orgontherapie, in „nicht-orgonomischen“ Begriffen hinaus? Was kein Psychiater tut, ist, sich die bizarrsten psychotischen Äußerungen seiner Patienten wirklich anzuhören. Für die Psychiater ist das alles auf eine zerrüttete Hirnchemie oder eine zerstörte Hirnstruktur zurückzuführen und somit in seiner vermeintlichen Sinnlosigkeit bloßes Symptom, das bedeutungslos in der Luft hängt. Reich hingegen hat versucht, das psychotische Gebrabbel in Bezug auf die Panzerstruktur und aus dem bioenergetischen Kern stammende aber verzerrte Funktionen, die vom Schizophrenen fehlinterpretiert werden, zu entschlüsseln. Doch was ist, wenn die Patienten (und etwa animistische Naturvölker) recht haben und echte Stimmen zu ihnen sprechen? Dann wäre der einzige Weg zur Heilung, diese als das zu behandeln, was sie sind, und sie als das anzusprechen, was sie sind, also als Dämonen, die einen widerrechtlich besetzen: „Ihr habt überhaupt nichts mit mir zu tun. Laßt mich in Ruhe!

Zu dieser abwegigen Vorstellung wurde ich von dem Psychologen Jerry Marzinsky angeregt. Ihm zufolge stellt sich das Problem bei Homo normalis etwas anders dar, als bei Geisteskranken oder etwa Drogenabhängigen, d.h. ist das beim Normalmenschen mit den Dämonen nicht wörtlich zu nehmen. Er ist nicht von Dämonen besessen, sondern von der Gesellschaft. Es ist so, als hätte die Gesellschaft dir schon in jungen Jahren beigebracht, daß du nicht du selbst bist, sondern ein Narr, ein Widerling, ein Stinker, unbeholfen und ein Versager. Damals und seitdem warst du dumm genug, dich mit dieser widerlichen Person, die DIR angedichtet wurde, zu identifizieren; dieser falschen Identität, die dir eingetrichtert wurde. Alles, was du zur Heilung tun mußt, ist, diese Version von „dir“ als fremd und als eine Art „Dämon“ („Introjekt“ im Freud’schen Sinne) zu identifizieren, der absolut nichts mit DIR zu tun hat.

Und wieder: es geht darum, aus der „alltäglichen Hypnose“ herauszutreten, d.h. der okularen Panzerung ein Schnippchen zu schlagen. Nichts anderes sind nämlich die „Dämonen“, die dir irgendeinen destruktiven, selbstzerstörerischen Scheiß einflüstern, und dir weismachen, du seist die groteske Gestalt, die du mit dir selbst verwechselst!

Stellen wir dazu zwei Fragen: Was ist Therapie? Die Sequestration von DOR (die sekundäre Schicht) durch OR (der bioenergetische Kern und die soziale Fassade, soweit sie sich mit Kernfunktionen identifiziert). Wer ist die Person „ich“? Offensichtlich sind wir Funktionen der sozialen Fassade. Das Bewußtsein selbst ist eine SOZIALE Funktion. Ohne andere Personen um einen herum hat man kein Innenleben, kein Ego, kein Bewußtsein, kein nichts, außer einer Kasper-Hauser-artigen autistischen Leere. Ohne ein Du kein „ich“! Wenn dieses „ich“ mit dem Selbst (dem bioenergetischen Kern) harmoniert, ist alles gut. Wird uns hingegen ein fremdes „ich“ aufgedrängt, sind Neurose, Depression, inneres Elend die Folge.

Je stärker die Augenpanzerung wird, insbesondere auch durch Drogen, d.h. je mehr die Welt an Perspektive verliert und alles „näherrückt“, desto mehr verlagert sich das Außen ins Innere. Man hört Stimmen und „Gesichte“ verfolgen einen. Die sekundäre Schicht, die den Gepanzerten beherrscht, gewinnt ein Eigenleben und die besagten Dämonen kommen zum Vorschein. Das ist der Bereich von Gender und Trans, Multiplen Persönlichkeiten, psychotischen Spinnereien und anderen „Tänzen der Teufel“.

Wie Sartre sagte, „sind die anderen die Hölle“ – entweder, indem sie dir ein falsches, vom bioenergetischen Kern getrenntes „ich“ anhefteten („Sozialisation“) oder indem sie dich in Gestalt von „Dämonen“ bevölkern. Man könnte auch sagen, daß der Himmel darin besteht, sein authentisches Selbst unter den anderen authentischen Selbsten zu sein, sich zu behaupten und man selbst zu sein: der „Verein“ im Sinne Max Stirners. Gesundheit und Arbeitsdemokratie sind also ein und dieselbe Sache. Psychiater und Psychotherapeut zu sein, kann so erfüllend sein, weil man tagein, tagaus nichts anderes tut, als zu versuchen, die Hölle in den Himmel zu verwandeln. Aber auch normales alltägliches Interagieren kann ähnlich sein, wenn du dein authentisches Wesen zum Ausdruck bringst und dadurch andere dazu ermutigst, das gleiche zu tun: ein „Einziger“ (Stirner) zwischen anderen „Einzigen“. Gemeinsam sind wir alle damit beschäftigt, die Dämonen, die uns ent-eignen, zu vertreiben, was bedeutet, daß jeder versucht, die sekundäre Schicht zwischen Kern und Fassade in die Zange zu nehmen und das Ungeziefer auszumerzen.

Und was hat das nun mit Orgonomie zu tun? Es hat bis heute drei entscheidende Schritte in der Entwicklung der Orgonomie gegeben. Anfang der 1920er Jahre hat Reich den Begriff des „Charakters“ in die Psychoanalyse eingeführt und sie zur Charakteranalyse weiterentwickelt. Er hat sich dabei ausdrücklich auf Alfred Adler berufen. Macht ihn das zu einem Adlerianer, der die Libidotheorie verdrängt hat? Eine abwegige Frage, aber trotzdem unterstreicht es, den zutiefst sozialen Grundzug der Orgonomie: ohne Du (das Adlersche „Gemeinschaftsgefühl“) kein ich!

Anfang der 1950er Jahre hat Reich im Anschluß an das ORANUR-Experiment das DOR entdeckt und mit der mittleren, sekundären Charakterschicht gleichgesetzt. Das kulminierte in dem Aufsatz über das Wiederauftauchen des einst von ihm widerlegten Konzepts des „Todestriebes“ als DOR („Re-emergence of Freud’s ‚Death Instinct‘ as ‚DOR‘ Energy“), der 1956 zum 100sten Todestag Freuds in Elsworth F. Bakers Zeitschrift Orgonomic Medicine erschienen ist. Macht Reich das doch noch zu einem Freudianer? Absurd! Reich unterstreicht, daß der „Todestrieb“ kein „Trieb“ sei, sondern eine physikalische Realität, das DOR. Aber was ist, wenn es „den Teufel“ doch gibt?

Ende der 1990er Jahr hat Charles Konia das Konzept der „koexistierenden Wirkung“ im Anschluß an beispielsweise Albert Einsteins EPR-Paradoxon als eigenständige orgonotische Funktion neben der relativen Bewegung (Kreiselwelle und Pulsation) eingeführt. Macht ihn das zum Jungianer („Synchronizität“), der die aufklärerische Rationalität der Wissenschaft hinter sich läßt? Ebenfalls Absurd! Es öffnet „jedoch“ die Möglichkeit im DOR der sekundären Schicht jene quasi zu eigenen Entitäten gewordenen „Charakterzüge“ auszumachen, die es zu eliminieren gilt oder, wie Reich es im genannten Aufsatz nannte, zu „sequestrieren“. Es ist als würde sich der „Todestrieb“ personifizieren. „Personen“, die es auszutreiben gilt. Man lese dazu das Kapitel „Die Kinder der Finsternis“ aus Die kosmische Revolution.

„Jetzt ist Nasselstein endgültig durchgedreht!“ Es geht darum, die Welt vorurteilslos, d.h. „unorgonomisch“ zu betrachten. Man lese die Evangelien, die praktisch von nichts anderem handeln, als dem, was katholische Exorzisten bis zum heutigen Tag tun. Diese einfach mal zu Wort kommen lassen, insbesondere aber Jerry Marzinsky. Jeder Konsument der nicht-halluzinogene euphorisierende Droge Crystal Meth sieht „Schattenwesen“, – die mehr zu sein scheinen als bloße Halluzinationen. Millionen Menschen können davon aus eigener Anschauung berichten!

Mit Alex Jones, der mich auf diese Idee brachte, habe ich den Verdacht, daß die Priester der Azteken, die mit Hilfe aller möglichen Drogen mit derartigen „Wesenheiten“ Kontakt aufnahmen, von diesen dazu getrieben wurden, noch zuckende Herzen aus dem Brustkorb von Kriegsgefangenen zu reißen und einen regelrechten Menschenopferkult zu betreiben. Heute würden die globalistischen Eliten diesen Energieparasiten dienen, indem sie die Menschheit zerstören.