Ich liebe die Aufkleber, mit denen fast ausschließlich die „Anti“fa und andere Linke unsere Umwelt zukleistern. Kaum einer, der mich nicht inspiriert, teilweise sogar geradezu umhaut. Etwa dieser hier:
„grenzfrei: selbst bestimmt frei bewegt“: das ist die freiheitskrämerische Zusammenfassung des gesamten Grundimpetus der Orgonomie! Es geht um Selbstbestimmung (Selbstregulation) und die freie Bewegung der Orgonenergie durch Beseitigung der „Grenze“, d.h. der Panzerung.
Daß diese Spinner selbst die Panzerung verkörpern, d.h. den „Widerstand“, die charakterliche Abwehr, und systematisch die gesellschaftliche Selbstregulation und die freie Bewegung blockieren…
Man gibt vor, gegen das Böse, die Emotionelle Pest, anzugehen, ist aber selbst das absolut Böse, die organisierte Emotionelle Pest, die die Frauen dem Islam und die indigenen Unterschichten kriminellen Abenteurern ausliefert und zum Schutze dieses zutiefst rassistischen Vernichtungsprojekts am eigenen Volk die Demokratie („Volksherrschaft“) beseitigt:
Hier noch die neuste Bekanntgabe des sozialistischen Patientenkollektivs:
Für den Linken bewegt sich das Leid aller Gruppen auf gleicher Ebene, d.h. das Leid der vielen Tausenden Flutopfer in Mozambique soll mir gefälligst genauso nahe sein, wie die Opfer einer hypothetischen Sturmflutkatastrophe in Hamburg, obwohl ich mit Mozambique und seinen Menschen wirklich nichts zu tun habe, während ich die letzte Sturmflut 1962 persönlich mitgemacht habe und durchaus hätte umkommen können. Für Linke, die ihr Mitgefühl („politische Melancholie“) derartig zur Schau stellen, spielen Emotionen dieser Art keine Rolle. Sie leben im Gehirn und sind „keine primitiven Tiere“ wie unsereins. (Daß die linksliberale und ökoselige Solidarität mit der Dritten Welt sowieso eine feiste Lüge ist…)
Heute vormittag in der Innenstadt: Eritreer, Neger und ähnliche „Flüchtlinge“ lungern tiefenentspannt, gepflegt und gut gekleidet in Imbissen rum, spielen am Smartphone rum, schlürfen ihren Kaffee und kauen an ihren Croissants, während draußen auf dem Gehweg im kalten und windigen Nieselregen deutschstämmige Punker bibbern und betteln. Dieses Bild hat sich mir geradezu ins Gehirn gebrannt, so abgrundtief absurd war es. Noch absurder, wenn ich an die „FCK AfD“-Sticker dieser abgerissenen Gestalten denke und ihr Engagement gegen „Rassismus“.
Fällt das sonst niemandem auf? Muß man, angesichts der täglichen Realsatire in diesem Land, nicht ständig vor Wut platzen?
Einige hundert Meter weiter stoße ich in der Ramschauslage einer Buchhandlung auf die Antwort auf Wutbürger wie mich. Ein Buch, so der Klappentext, „für alle, die überzeugende Argumente suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen“. Es geht um das Buch von Carolin Emcke: Gegen den Haß (Essay. Fischer, Frankfurt am Main 2016). Sie ist Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Emcke:
Dem Haß begegnen läßt sich nur, indem man seine Einladung, sich ihm anzuwandeln, ausschlägt. Es gilt zu mobilisieren, was den Hassenden abgeht: genaues Beobachten, nicht nachlassendes Differenzieren und Selbstzweifel.
Wie absurd das ist, will sagen, wie Emcke selbst das genaue Beobachten, das Differenzieren und der Selbstzweifel abgeht, wurde damals sehr schön im Tagesspiegel bloßgelegt. Dieser Artikel ist wirklich sehr gut, legt er doch das bloß, was Leute wie Emcke tatsächlich antreibt: Verachtung. In ihren Augen sind wir Tiere, „sexuelle Tiere“, die aus dem Bauch heraus reagieren. Wir sind nicht intellektuell genug, d.h. analysieren nicht die Zusammenhänge und sehen nicht unsere eigene Schuld als heterosexuelle weiße Männer.
Wenn du die faschistische Struktur einer Gesellschaft bloßlegen willst, dann frage stets, wem die Verachtung der öffentlichen Meinung gilt. – Aber leihen wir Frau Emcke unser Ohr für eine Rede, in der sie den Inhalt ihres obigen Zitats ausführt. Bemerkenswerterweise liest sie diese kurze Rede ab! Es ist entsprechend ein verschwurbeltes Gequatsche, das genau an jenen vorbeigeht, die doch die vorgeblichen Adressaten dieser Rede sind, die Unterklasse. Das ganze ist derartig grotesk – man lese dazu Reichs Was ist Klassenbewußtsein? Er hat sich als Linker niemals entblödet eine solche Rede zu halten!
Man höre ganz genau zu: die Meinungen des Volkes sind „unvernünftig, manipuliert und destruktiv“. Leute wie ich haben „unberechtigte Ressentiments“ und „unsinnige Forderungen“. Meine Emotionen heute Vormittag sind für Emcke „politische Affekte“, die von den „Volksvertretern“ (pseudoliberale, bzw. „modern liberale“ Hirnmaschinen wie sie) auf keinen Fall umgesetzt werden dürfen.
Was mich immer wieder schockiert, ist, daß irgendjemand auf diese roten Faschisten mit ihren Verleumdungen, ihrem Haß und ihren Anfeindungen gegen uns reinfällt. Merkt denn niemand, WAS Emcke hier sagt?!
Leute wacht auf! Paul Mathews und Charles Konia lesen! Aktiv werden und die soziale Orgonomie verbreiten!
PS: In ihrer Rede spielt Frau Emcke vor allem auf den Brexit an und die dummen, untermenschlichen Wähler in Großbritannien. Sie ist hier Teil des großkapitalistischen, globalistischen Systems, das Leute wie sie reich beschenkt und mit Publicity und Preisen überhäuft. Zum Funktionieren dieses Systems, das Reich zu seiner Zeit mit dem Stichwort „Rockefeller und Moskau“ bezeichnet hat und das ihn ins Gefängnis gebracht und damit ermordet hat, unbedingt diesen Artikel lesen. WISSE, WER DEINE FEINDE SIND!
PPS: Stichwort Globalismus: der fachbewußte deutsche Arbeiter ist überflüssig und muß durch ein Präkariat ersetzt werden, das noch billiger ist als Roboter! Siehe hier.
PPPS: Hier das ideologische (bzw. natürlich „ideologiekritische“) Umfeld:
„Ödipus-Komplex“ – und was ist mit den Frauen? Real 80% und effektiv (also gesellschaftlich wirksam) sind 100% aller Frauen hysterische Charaktere. Das bedeutet, daß sich die genitale Phase erreicht haben, diese aber mit Angst besetzt ist, da ihr Liebesobjekt inzestuös und deshalb im übertragenen Sinne „ödipal“ besetzt ist: sie wollen die Mutter verdrängen und den Vater für sich – und sterben gleichzeitig vor Angst wegen der Inzestschranke. Die konservativ strukturierte Frau, statistisch signifikant weitaus attraktiver als ihre linksliberale Schwester, geht damit offen um. Sie schmachtet nach dem Alpha-Mann, muß von diesem aber (Hysterie!) aufwendig „erobert“ werden. Entsprechend verhält sie sich bei aller neurotischen Spannung doch loyal zum Vater-Imago, d.h. der eigenen Nation und Bevölkerungsgruppe und deren Vertretern gegenüber. Ganz anders ist das bei ihrer gemeinhin geradezu abartig häßlichen linken Schwester. Dazu betrachte man folgendes Photo:
Man macht sich absichtlich häßlich und eklig, um vor dem gefürchteten Vater in Sicherheit zu sein. Gleichzeitig signalisiert man, daß man eine „schmutzige Schlampe“, also leicht zu haben ist. „Kein Sex mit Nazis“ (Vater-Imago!) als Titel eines mehr oder weniger pornographischen Photos! Hysterie! Aber halt linke Hysterie, d.h. voll von Abwertung und – Subversion.
Was nun den „Reichianismus“ betrifft, lassen sich, mangels Masse, zwar kaum Beispiele anführen, aber die „Frauenproteste“ in den USA, die heute der „Sexpol“ wohl noch am nahsten kommen, sind eine gute Entsprechung. Vollkommen hysterisch dreht sich hier alles um ein einziges Thema: Sex! Der MILLIARDÄR Trump, das heißbegehrte Alpha-Männchen schlechthin, hatte in einem privaten „Männergespräch“ aus eigener Erfahrung erzählt, daß ein Mann wie er, der ständig von aufreizenden Frauen bedrängt wird, jeder Frau an die Votze („Pussy“) greifen kann. Wer wollte das bestreiten! In einer verqueren Logik wurde das umgedreht: er, Trump, wolle jeder Frau an die Votze greifen. Daraufhin gab es landesweit Demonstrationen, bei denen Frauen mit stilisierten rosa Votzen auf den Köpfen rumliefen („Pussy Hats“)… Das ganze ist an surrealer Absurdität nicht zu toppen. Der Schlachtruf war: „I am a nasty woman!“ (sinngemäß übersetzt: „Ich bin eine schmierige Votze!“ – ich verweise auf das Photo oben). Interessant ist, daß die Themen durchweg „Reichianisch“, d.h. sexualökonomisch waren: Pro Familia, reproductive rights, sexuelle Selbstbestimmung. Und das alles denkbar subversiv gegen das Establishment gerichtet, die Vater-Imago, den „reichen weißen Mann“ Donald J. Trump.
Die „Reichianer“ und Pseudo-Orgonomen in den USA haben sich diesen Protesten natürlich mit Verve angeschlossen. Die weiblichen mit einer derartigen Hysterie… Neurotischer Irrsinn in Megapotenz! Und diese Leute sind zum Gutteil „Reichianische“ „TherapeutINNen“!!!
Imgrunde läßt sich die Marxistische Theorie bzw. die „politische Ökonomie“ auf die Aussage reduzieren, daß politische Ansichten die Ökonomie widerspiegeln. 1933 führte Reich aus, daß es neben der ökonomischen leider auch die sexuelle Unterdrückung gibt. Die letztere verwandele die Menschen so, daß sie gegen ihre ökonomischen Interessen handeln. Im Laufe der darauffolgenden Jahrzehnte, kulminierend in dem Buch Christusmord (1953), wurde der letztere Aspekt, der „charakterologische“, immer wichtiger, während der ökonomische (den Reich bis zum Schluß immer mit einer Marxistischen Brille sah!) immer mehr in den Hintergrund trat. 1967 hat dann Elsworth F. Baker aufbauend auf Reichs Veröffentlichungen und mündlichen Erläuterungen (wie die aussahen, kann man etwa anhand von Reichs Korrespondenz mit A.S. Neill sehen, Zeugnisse einer Freundschaft) politische Einstellungen vollständig rein bioenergetisch (und auch tiefenpsychologisch) erklärt. Daß man sie nicht vollständig von ihrer „materialistischen“ Grundlage trennen kann, ist eine Selbstverständlichkeit, die natürlich auch Baker berücksichtigt: die Lebensbedingungen formen den Charakter. Daß aber ausgerechnet Marx das Werkzeug geliefert haben soll, um diese Lebensbedingungen adäquat zu beschreiben…
Ich wollte aber auf etwas ganz anderes hinaus: Marxisten erklären politische Einstellungen (den „Klassenkampf“) streng materialistisch, d.h. ökonomisch. Entsprechend sollten es die „kältesten“ Menschen sein, die man sich überhaupt vorstellen kann. Eine Kuh verhält sich, wie sie sich verhält, weil sie schlichtweg eine Kuh ist, mit der Anatomie und dem angeborenen Verhaltensrepertoire einer Kuh. Genauso sollten sich Arbeiter verhalten und Kapitalisten wie Kapitalisten. Da ist im Diskurs keinerlei Platz für Emotionen bzw. einzig und alleine bei denen, die diese materialistischen Zusammenhänge verschleiern wollen. Es ist nun aber so, daß man sich in der Politik keine schrillere Hysterie, keine abgeschmacktere Moralisiererei, keinen größeren Gefühlsschwall vorstellen kann als ausgerechnet bei diesen „Materialisten“. Versuche mal mit so einem zu diskutieren! Außer Hysterie, Moralismus und die ganz großen Emotionen kommt da nichts. Man denke nur an die ruhigen, sachlichen und durch und durch materialistischen Erläuterungen eines Thilo Sarrazin oder eines Sprechers der AfD im Reichstag – und vergleiche das mit den genauso geifernden wie fakten-freien Reaktionen der Linken. Marxisten sind der schlagende Beweis für Bakers soziopolitische Charakterologie.
Mir liegt hier die Einladung zu einem Fortbildungsseminar über „Aggression und Gewalt im medizinischen Alltag“ vor. Merkwürdig, denn vor wenigen Jahren war das schlichtweg kein Thema! In dem Schreiben wird auf eine Resolution der Bundesärztekammer Bezug genommen: „Jegliche Gewalt gegen Angehörige der Gesundheitsberufe sei gesamtgesellschaftlich zu ächten.“ Früher hätte man einfach „gesellschaftlich zu ächten“ geschrieben. Was soll das sinnlose „gesamt-“? Denn „-gesellschaftlich“ impliziert doch bereits eine „Gesamtheit“! Linksliberale zerstören durch Migration (Be-Völkerung) die Gesellschaft (die Volksgemeinschaft), was zu einem ständigen Bürgerkrieg führt, in dem die offiziellen Vertreter des Staates („Hoheitsträger“ wie Ärzte und Krankenschwestern) von den Besatzern a priori als Feinde angesehen werden, und versuchen das dann im Nachhinein wieder zu kitten. Vor allem dadurch, daß UNS (also den DEUTSCHEN) „zivilgesellschaftlich“ ins Gewissen geredet wird: WIR sollen die Gewalt ächten. Friedenserziehung! Linke sind derartig irre, daß es einem die Sprache verschlägt!
Und sie sind pervers! Sie versuchen die einheitlich funktionierende hochproduktive (d.h. entladungsfähige) Gesamtgesellschaft durch Parallelgesellschaften und eine multikriminelle Gesellschaft zu zerstören. 1927 schrieb Reich in Die Funktion des Orgasmus (S. 17), daß Neurose vorliegt, wenn sich die prägenitalen Strebungen nicht mehr in den genitalen Primat unterordnen (d.h. orgonomisch sich nicht in das einheitliche bzw. ganzheitliche „gesamtorganismische“ Funktionieren einfügen). Neurose beruhe, so Reich, darauf, „daß die unbefriedigten und unsublimierten libidinösen Ansprüche, da sie sich in das Gesamtstreben nicht einfügen lassen, mit der Zeit immer mehr Interesse an sich ziehen und dadurch die Einheitlichkeit des sexuellen Erlebens stören; auch sonst kann nichts mehr voll erlebt werden. Das mag die sozialen Leistungen zunächst wenig beeinträchtigen, weil die meisten von ihnen dem persönlichen Erleben fernstehen. Im Bereiche sexuellen Erlebens, dessen Höhepunkt psychisch und physisch der Orgasmus ist, bedarf es hingegen der Fähigkeit zur Vereinheitlichung der sexuellen und der kulturellen Strebungen. Davon hängt die [libido-]ökonomische Zweckdienlichkeit des Orgasmus ab.“