
Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Orgonenergie“ und folgende
Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:
ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann
von Bernd Laska
Der Akku funktioniert aufgrund der folgenden Eigenschaften der Orgonenergie, die Reich in ausführlichen Versuchsreihen ermittelt hat:
1) Orgonenergie erfüllt den gesamten Raum, durchdringt alle Materie, aber verschiedene Stoffe mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Sie ist also überall vorhanden, lediglich in unterschiedlicher Dichte bzw. Konzentration. Akkus funktionieren also überall.
2) Material, das ein guter Isolator bzw. eine schlechter Leiter für elektrische Energie ist, zieht Orgonenergie an. Gute Leiter (in der Regel also Metalle) dagegen ziehen Orgon zwar ebenfalls an, stoßen es aber sofort wieder ab.
In den Schriften Reichs wird für Isolator auch oft ‚organisches‘ oder ‚nicht-metallisches‘ Material verwendet. Konkret wird heute als Metall verzinktes Stahlblech (Aluminiumblech wirkt schädlich!) und Stahlwolle und als Isolator Dämmplatten und Mineralwolle (nicht Watte, da wasseranziehend!) benutzt.
Der Akku besteht nun im Prinzip aus einem allseitig geschlossenen Kasten, dessen Wände aus beliebig vielen Doppelschichten von elektrisch leitendem und isolierendem Material bestehen, und zwar so, daß die Metallschicht jeweils auf der Innenseite liegt. Einzelheiten siehe Bauanleitung.
Die Wirksamkeit eines Akkus hängt von folgenden Parametern ab:
(a) Art des Isolatormaterial: zB Plastik besser als Holz
(b) Art des Metalls: für med. Zwecke nur Eisen bzw. Stahl
(c) Höhe der relativen Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre, weil Wasser Orgon absorbiert: je trockener desto besser
(d) Geografische Breite: je näher am Äquator desto besser
(e) Höhe über Meeresspiegel: je höher desto besser
(f) Anzahl der Schichten: je mehr desto besser. Die Wirksamkeit nimmt aber nicht linear mit der Schichtzahl zu, wie durch elektroskopische Messungen festgestellt wurde. So ergab sich für einen 1-schichtigen (dh. mit einer Doppelschicht) Akku eine Konzentration 3 mal so hoch wie in der Atmosphäre, ein 3-schichtiger Akku hatte aber nur die 4-fache Konzentration und ein 10-schichtiger gar nur eine 6-fache, also nur eine doppelt so starke wie der 1-schichtige.
(g) Abstand des Körpers zur Innenwand während einer Sitzung: je näher desto besser, aber nicht berühren!
(h) Anzahl der Akkus in einem Raum oder Gebäude: je mehr desto höher ist schon die allgemeine Orgonkonzentration, also auch Akkumulation.
Konzentration der Orgonenergie im Akku ist objektiv demonstrierbar durch Messung der Temperaturdifferenz zwischen oberem Akkuinneren und der Umgebung. Dieser Effekt wurde seinerzeit zuerst von Einstein bestätigt, dann aber (wohl wegen seiner fundamentalen Erschütterung des theoretischen Gebäudes der Physik) konventionell weggedeutet, zu Unrecht, wie Reich meint und belegt hat (siehe hierzu auch den Artikel „Die Begegnung Einstein-Reich“ in den WRB 1/76).
Weitere Möglichkeiten zur Objektivierung des Orgons durch Messungen am Akku bestehen mit dem Elektroskop und dem Geiger-Müller-Zähler. Einzelheiten hierzu würden jedoch im Rahmen dieses Artikels zu weit führen.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 4/76.
von David Boadella, B.A.*
TEIL 3: GESCHWINDIGKEIT UND GERÄUSCHLOSIGKEIT
Ich werde jetzt die dritte Eigenschaft der Untertassen besprechen, die ich heute abend auswähle – ihre Bewegungsgeschwindigkeit und die Tatsache, daß diese Bewegung normalerweise geräuschlos ist. Harold WILKINS gibt ein nützliches Beispiel für dieses Merkmal:
Im April 1949 verfolgte ein Team von Wissenschaftlern und Marineoffizieren den Flug eines Wetterballons nordwestlich des Testgeländes von White Sands. Der Aufstieg wurde mit Teleskop, Theodolit und Stoppuhr überprüft. Der Ballon war hoch oben, als der Mann mit dem Teleskop erschrak. Er drehte sein Teleskop nach Osten und beobachtete eine einzelne Scheibe, die sich dem Aufwärtsweg des Ballons näherte. Während er dies tat, verfolgte ein Wissenschaftler die Scheibe durch einen Theodoliten. Das seltsame Objekt schien ein Ellipsoid zu sein, ungefähr 100 Fuß breit und ungefähr 56 Meilen hoch. Jetzt berechnete ein Ballistikexperte die Geschwindigkeit der Scheibe. Es waren fünf Meilen pro Sekunde. Es ist noch kein Motor auf der Erde erfunden worden, der eine Maschine dazu bringen wird, sich mit dieser fantastischen Geschwindigkeit zu bewegen. Das ist eine Geschwindigkeit von 18 000 Meilen pro Stunde. Dann kam ein weiterer erstaunlicher Vorfall. Das Ding schoß plötzlich nach oben und hatte in zehn Sekunden seine Höhe über der Erde um 25 Meilen erhöht. Wiederum berechneten Mathematiker, Astrophysiker und Ballistikexperten, daß die gewaltige Kraft, die bei dieser ungeheuren Beschleunigung ausgeübt wurde, dem Zwanzigfachen der Anziehungskraft des Erdschwerefeldes entsprach. Kein menschliches Wesen unserer Erde könnte eine derartige Schwerkraft ertragen, ohne daß jede Zelle im Körper zerrissen würde. Die seltsame Scheibe war für ungefähr eine Minute in Sicht. (aus Flying Saucers on the Moon)
Es ist interessant, daß einer der berühmtesten Pioniere auf dem Gebiet der Raketenforschung, Professor Herman Oberth, gesagt haben soll, daß das Verhalten von Fliegenden Untertassen jede uns bekannte Antriebsart ausschließt, einschließlich jeglicher Art von Raketenantrieb.
Bietet die Orgonforschung irgendwelche Tatsachen, die Licht auf die kolossalen Geschwindigkeiten werfen können, die von den Untertassen erreicht werden?
Kann Orgonenergie einen Motor antreiben? Die Antwort lautet ja.
Im Jahre 1947 erwarb Reich einen Geiger-Müller-Zähler, um zu sehen, welche Wirkung, wenn überhaupt, Orgon auf ihn hätte. (Ein Geigerzähler ist das gängige Instrument zur Messung der Intensität von radioaktiven Ablagerungen.) Viele Wochen lang reagierte der Zähler nicht. Es schien, als müsse er für eine beträchtliche Zeit Orgon aufsaugen, bevor er zu reagieren begann. Dann im August kam es zu den ersten starken Reaktionen. Als die Batterie eingeschaltet wurde, zeichnete der Zähler 100 Impulse pro Sekunde oder eine Umdrehung pro Sekunde auf. Im Vergleich beträgt die normale Zählung der Hintergrundstrahlung 25-30 Impulse pro Minute oder ein Impuls alle 2 Sekunden; und die maximale Zählung, die zu jener Zeit von nuklearen Quellen erreicht worden war, lag bei 50 Impulsen pro Sekunde, oder genau der Hälfte, die Reich ohne die Verwendung überhaupt irgendeiner nuklearen Quelle erzielte. Er fand, daß die Impulse aufhörten, sobald er den Geigerzähler aus dem Akkumulator nahm, und wieder anfingen, sobald er ihn wieder hinein setzte.
Reich kaufte nun eine sogenannte „Scaler-Einheit“, die es ermöglichte, jeden 32. Impuls nur zu zählen und damit die Aufzeichnung eines weit größeren Aktivitätsbereichs zu ermöglichen als mit dem normalen Geigerzähler. Gleichzeitig wollte er herausfinden, ob Orgon in einem Vakuum eine höhere oder eine niedrigere Rotationsgeschwindigkeit auf seinem Zähler erzeugen würde. Die maximale Anzahl von Impulsen, die er mit dem gasgefüllten Zähler erhalten hatte, betrug 3200 pro Minute. Mit der Vakuumröhre beschleunigte sich die Impulsrate enorm und verlangte eine weit geringere Anfangsspannung, um die Wirkung auszulösen. Ich muß darauf hinweisen, daß dies vom Standpunkt der Kernphysik aus eine unglaubliche Leistung ist, da der Geiger-Zähler bisher noch nie eine Reaktion ausgelöst hat, wenn kein Gas in der Röhre ist und daher keine Gasteilchen ionisiert werden können. Die Einzelheiten des gesamten Versuchsverlaufs, der in die Entwicklung des Geigerzählers und der Vakuumröhren mündete, würde sich als zu technisch und sehr langwierig erweisen, also werde ich die Geschichte der orgonotischen Motorkraft verkürzen, indem ich sage, daß bis 1951 eine maximale Zählrate der Vakuumröhren die schwindelerregende Zahl von 25 000 Impulsen pro Sekunde unter idealen atmosphärischen Bedingungen erreicht wurde. Die Ungeheuerlichkeit dieser Reaktion sollte uns nicht ungläubig machen. Da Orgon die kosmische Energie ist, da es den gesamten Raum durchdringt, und da es so etwas wie eine Orgonhülle um die Erde gibt, sollte logisch folgen, daß die Orgonenergie im Weltraum auch die Kraft ist, die die Rotation und Umdrehung der Planeten beherrscht.
Solch eine Kraft könnte für die hohen Geschwindigkeiten, die Fliegende Untertassen erreichen, durchaus relevant sein, und verweist auch darauf, warum die Untertassen so oft als geräuschlos beschrieben werden. Das einzige Geräusch, das gehört wird, wenn die Orgonenergie am Werk ist, ist das beabsichtigte des mechanischen Aufzeichnungsgeräts. Orgon selbst ist geräuschlos.
* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.
von Roberto Maglione
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.
In den ersten Kapiteln des Textes von The Oranur Experiment finden sich jedoch viele der Tests, die er mittels des Geiger-Müller-Zähler durchgeführt hat, und die später zur Entwicklung der ersten Prototypen des Orgonmotors führten. Und sie können als einleitende Arbeit für die Entwicklung des endgültigen Prototyps des Orgonmotors betrachtet werden. Dass der Orgonmotor gelaufen ist, wurde von vielen Mitarbeitern und von Leuten, die nichts mit seinen Forschungen zu tun hatten, beobachtet. Die Demonstration des Funktionierens des Orgonmotors erfolgte auch während der Ersten Internationalen Konferenz, die vom 30. August bis 2. September 1948 auf Orgonon stattfand. In seinen Berichten beschrieb Reich nur in allgemeinen Zeilen die Grundfunktion des Motors (18):
… Diese Phänomene eröffnen einen Blick auf zwei neue technische Anwendungen der Orgonenergie:
- Produktion von Licht und
- Umwandlung der Impulse in rascher Folge in eine mechanische Motorkraft …
Am 24. Juni 1948, um 13.00 Uhr, gelang es mir, einen Motor (Western Electric, KS-9154, Serial No. 1227) mittels der orgonenergetischen Motorkraft in Bewegung zu setzen, die ich über den Geiger-Müller-Zähler am 8. August 1947 entdeckt hatte. …. Um den Orgonmotor in Bewegung zu setzen, ist eine gewisse Funktion, die Y genannt wird, notwendig. Diese Funktion kann zurzeit nicht bekannt gemacht werden.
Die bislang verwendeten Orgonenergie-Quellen sind:
- orgon-geladene Vacor-Röhren
- atmosphärisches Orgon
- Erdorgon
- organismische Orgonenergie
Es wird kein Material benötigt, das bei Kernspaltungsprozessen zur Anwendung kommt. Die Abfolge der Impulse kann reguliert werden. Die Abfolge der Impulse ist gleichmäßig und kontinuierlich. Das Verhältnis der Menge der benutzten Orgonenergie zum enormen Reservoir der kosmischen Energiequelle ist minimal. … Die Geschwindigkeit der Motorleistung kann geregelt werden. Es hängt ab von
- der Anzahl der angeschlossenen Vacor-Röhren
- Wetterbedingungen in Übereinstimmung mit orgonotischen Funktionen, die bisher gefunden wurden, wie Temperaturdifferenz T-To, Geschwindigkeit der elektroskopischen Entladung usw.,
- Funktion Y
…. So etwas wie „leeren Raum“ gibt es nicht. Feldwirkungen sind auf die Aktivität der universellen kosmischen Orgonenergie zurückzuführen.
Der von Reich verwendete Western Electric KS-9154 Motor ist ein kleiner zweiphasiger Drehmotor mit einem Durchmesser von 2 15/16 Zoll und einer Länge von 4 1/16 Zoll. Er besteht aus einem laminierten Stator aus Stahl und einem Rotor (1 Zoll Durchmesser und 2,5 Zoll lang), gefertigt aus einem Hohlzylinder aus Kupfer, der an einem Ende offen ist und mit einer Stahlwelle am anderen Ende verbunden ist (19).
Reich starb, ohne die Funktion Y zu enthüllen, ein wesentlicher Bestandteil für das Verständnis des Funktionierens des Orgonmotors, weil er davon ausging, der Durchschnittsmensch (der Kleine Mann, wie er ihn nannte) sei nicht darauf vorbereit, eine so unbegrenzte Energiequelle zu benutzen. Aber in Reichs Berichten fehlt nicht nur die Bedeutung der Funktion Y, sondern auch die allgemeine Theorie hinter der Funktionsweise des Motors, dessen Funktion Y nur ein Teil davon ist.
Unter den Berichten der Kollegen, die den Orgonmotor erlebt haben, liegen die von Sharaf, Baker, Wyvell, Neill und die seiner zweiten Frau Ilse Ollendorff vor. Sie fügen nur anekdotische Informationen über den Orgonmotor hinzu, und nur sehr wenige interessantere Details finden sich zusätzlich zu den bereits vorliegenden.
Generell ergibt sich aus den Berichten, dass das Rad des Motors sich viel schneller und geräuschlos drehte, wenn er nur von der Orgonenergie angetrieben wurde, die ihm von einer Vacor-Röhre oder einem kleinen Orgonakkumulator zugeführt wurde; während bei einer Verbindung mit einer Batterie sich das Rad viel langsamer drehte und die Drehbewegung mit Geräuschen verbunden war. Wenn durch Orgonenergie allein gespeist, wurde die Drehung des Rads durch Wetterbedingungen beeinflusst. Außerdem erklärte Reich, dass er entweder die Entdeckung kommerzialisieren wolle oder nur Untersuchungen und Experimente durchführen wolle, ohne eine Vermarktung anzustreben. Er beteuerte auch, dass er nicht die Details veröffentlichen wolle, einschließlich des Y-Faktors. Das letztere kontroverse Verhalten wurde von den Biographen und Schülern Reichs niemals in Erwägung gezogen und diskutiert.
Sharafs Bericht lautete (20):
Reich veröffentlichte nie das Design für den Orgonenergiemotor und ich erinnere mich nicht mehr an die Details des Versuchsaufbaus oder dessen Betrieb. Ich erinnere mich, dass dabei ein Akkumulator, angeschlossen an ein Rad, beteiligt war. Konzentrierte Orgonenergie wurde durch eine geringe Menge an Elektrizität angeregt, eine Menge, die nicht ausreicht, um das Rad ohne den Akkumulator zu drehen. Ich erinnere mich auch, dass, wenn das Rad ganz durch Elektrizität gedreht wurde, es eine stetige Schleifbewegung hatte. Wenn es durch eine Kombination von orgonotischer und elektrischer Energie angetrieben wurde, lief es ruhig und leise; aber seine Geschwindigkeit variierte je nach Wetter – schneller an trockenen, klaren Tagen, langsamer, wenn die Feuchtigkeit hoch war. In jenem Sommer [1948] war Reich sehr aufgeregt über den Motor und stellte sich seine industriellen Anwendungen vor. Er äußerte auch erhebliche Besorgnis darüber, dass das „Geheimnis“ des Motors gestohlen werden könnte, was zu seiner Abneigung gegen die Veröffentlichung der Details beigetragen haben mag.
Bakers Bericht basiert auf seinen Beobachtungen während der Vorführung des Orgonmotors auf der First International Conference 1948 (21):
Filme zur Krebsentwicklung aus den Archiven des Orgone Institute wurden gezeigt, ebenso wie ein Film über die Entwicklung des Orgonenergiemotors.
Reich zeigte auch die Reaktion des Geiger-Müller-Zählers auf die Orgonenergie und schließlich den Orgonenergiemotor. Reich entdeckte die motorische Kraft der Orgonenergie im Jahr 1947, als er das Zifferblatt des Geiger-Müller-Zähler beobachtete. Er beschloss, einen Orgonenergiemotor zu bauen. Auf Myron Sharafs Vorschlag stellte er einen William Washington ein, ein Schwarzer, der Student der Mathematik an der Universität von Chicago war, um zu helfen, einen Weg auszuarbeiten, den Motor zu bauen. Reich benutzte zuerst Vacor-Röhren, die in Reihe mit einem kleinen Akkumulator verbunden und an einen Transformator angeschlossen wurden, um eine elektrische Ladung aufzubauen, die die Orgonenergie in Erregung versetzte. Er benutzte vier oder fünf Vacor-Röhren. Zusammen waren sie mit einem 25-Volt-Elektromotor verbunden. Eine Vacor-Röhre ist eine Vakuumröhre, die in einem Akkumulator für sechs Wochen in Orgonenergie getränkt wird. Reich war in der Lage die Vacor-Röhre in einem schönen Blau erstrahlen zu lassen, wenn sie durch eine Ladung von 500 Volt Elektrizität erregt wurde. Seine Fotografin, Kari Berggrav, fotografierte dies, ebenso wie den Orgonenergiemotor. Reich nahm eine Vacor-Röhre nach der anderen weg, bis alle entfernt waren, und doch lief der Motor weiter. Die wichtigste Zutat war der so genannte „Y-Faktor“, den Reich nicht verraten hat. Der Motor lief auf ½ Volt Strom, der durch einen Akkumulator geschickt wurde, welcher mit dem Elektromotor verbunden war. Als der Motor allein mit Strom betrieben wurde, benötigte er 25 Volt Strom und war laut und wackelig. Mit Orgonenergie war er praktisch geräuschlos und lief glatter und schneller. Manchmal änderte er die Richtung. Bei feuchtem Wetter lief er nicht. Reich sagte, er sei wie eine hysterische Frau.
Hinweise:
18. Reich W, A Motor Force in Orgone Energy. Preliminary Communication, Orgone Energy Bulletin, 1(1), Orgone Institute Press, January 1949, New York, Seiten 7-11.
19. Reiter AN, Examination of the Western Electric KS-9154 Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002.
20. Sharaf M, Fury on the Earth. A Biography of Wilhelm Reich, A St Martin’s Press/Marek, New York, 1983, Notiz auf Seite 354.
21. Baker EF, My Eleven Years with Reich, ACO Press, Princeton, New Jersey, 2001, Seiten 32 und 33.