Posts Tagged ‘Sexualität’

Emotionen sprechen lauter als Worte (Teil 2)

30. Januar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest (Teil 3)

13. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest* (Teil 1)

9. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Vorbemerkung zum Abschlußkapitel von DER VERDRÄNGTE CHRISTUS

27. Dezember 2018

Keine andere Religion greift dermaßen tief sowohl in das persönlichste als auch in das öffentliche Leben ein wie der Islam. Er ist weniger eine Religion als eine umfassende Lebenshaltung. Der religiöse Inhalt beschränkt sich weitgehend auf Rituale und das ständige Schielen auf die Buchführung im Jenseits: Wiegen meine guten Taten die schlechten auf, so daß ich ins Paradies komme? Die einzige Sicherheit in dieser Hinsicht bietet der Märtyrertod für die Verteidigung oder Verbreitung des Islam. Als Lohn werden ausnahmslos alle Sünden gestrichen! Es spricht von der kompletter Ahnungslosigkeit, wenn Journalisten immer wieder verwirrt darauf hinweisen, daß der und der islamische Terrorist doch so weltlich war und noch kurz vor seiner Tat „die Sau rausgelassen hat“. Bei Wein, Weib und Gesang hat er schon mal einen Vorgeschmack auf das Paradies genossen. Das ist die Spiritualität des Islam: Las Vegas und St. Pauli!

Das gleiche gilt auch für den wandelnden Kartoffelsack, die Mohammedanerin. Die sittenstrenge Verkleidung, die selbst die Aufmachung christlicher Nonnen frivol erscheinen läßt, signalisiert nur eins: „Finger weg! Ich bin Eigentum eines anderen!“ bzw. „Finger weg! Das ist MEIN Fickstück!“ Ist dem Leser noch nie aufgefallen, daß Frauen aus dem islamischen Kulturkreis (typischerweise) entweder wie schwarze Müllsäcke oder, wenn sie den Islam nicht ernstnehmen, wie grell geschminkte geschmacklose billige Nutten rumlaufen?

Dazu ein Ausschnitt aus dem Artikel „Das verdeckte Reizobjekt“, der 2010 auf www.pi-news.net erschienen ist:

Aus Berichten von Frauen, die eine islamische Erziehung genossen haben, geht hervor, daß sie im Zuge ihrer religiösen Unterweisung aufgefordert werden, sich dem Mann verführend hinzugeben, wie seine höchstpersönliche, jederzeit sexuell verfügbare Hure.

Um durch die von ihm erzeugte Geschlechterspannung Männer und Frauen hinsichtlich ihrer Sexualität „religiös“ zu konditionieren, schiebt das islamische Patriarchat die Behauptung vor, es ginge um die „Tugendhaftigkeit“ der Frau und deren Schutz. In Wirklichkeit geht es um Herrschaftssicherung, um die Aufrechterhaltung eines religiös-sexuellen Machtsystems, einen geheimen sexuellen Totalitarismus, in welchem der Schritt zum Wahn, zum sexuellen Beziehungswahn nicht weit ist.

In keiner anderen „Kultur“ sind Sexualität und Religion derart miteinander verzahnt, wirkt die Religion derart in die sexuelle Tiefenstruktur hinein wie im Islam. Keine andere „Kultur“ kennt, weder offen noch „verschleiert“, einen derartigen „sexuellen Totalitarismus“, der die Individuen bis in ihre sexuelle Tiefenstruktur bindet.

Kennzeichen der Emotionellen Pest ist die extreme genitale Blockierung, die für eine Spannung sorgt, die zwangsläufig in Vergewaltigung und Ehrenmord münden muß. Nicht von ungefähr hat Reich in der Charakteranalyse die Kapitel über Masochismus (unerträgliche Spannung führt zu: „Bring mich zum Platzen!“) und Emotionelle Pest (unerträgliche Spannung führt zu: „Ich fick dich!“) nebeneinander plaziert. pi-news.net:

Das Haar der Frau wird zum symbolischen Ort des Geschlechtsaktes, der männliche Blick zu dessen Vollzieher. „Blickficken“ ist die dafür auf deutschen Großstadtstraßen von muslimischen Jugendlichen zu hörende Vulgärbezeichnung. Davor muß sich die Frau durch ihr Kopftuch z.B. schützen. Tut sie dies nicht, macht sie sich ihm sexuell verfügbar, ist eine „Hure“ oder „Schlampe“ und somit selbst schuld, wenn sie belästigt wird.

Der orgonomische Funktionalismus und die Rechte

28. Oktober 2018

Alles was ist, hat seine Berechtigung, einfach weil es ist. Alles, was ist, ist da, weil es eine FUNKTION erfüllt. Bevor man sich daran machen kann, irgendetwas zu ändern, etwa ein Panzersegment zu befreien, muß man erstmal begreifen, welche Funktion die jeweilige Gegebenheit, in diesem Fall die Panzerung, hat. Erst dann kann man vorsichtige Veränderungen in Angriff nehmen – oder es gegebenenfalls auch lassen.

In diesem Sinne ist der Konservatismus funktionell. Er schlägt in Emotionelle Pest um, wenn er sich gegen den rationalen Gang der Entwicklung, also letztendlich der freien Entfaltung der Orgonenergie entgegenstemmt. Das wird insbesondere im Bereich der Sexualökonomie evident.

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 2)

6. September 2018

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist heimann.jpg.https://www.orgonomie.net/Entstehungsgeschichte.pdf

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 1)

5. September 2018

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Der verdrängte Christus: 21. Die Weisheit

21. August 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

21. Die Weisheit

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen (Teil 8)

6. Juli 2018

 

Paul Mathews: Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

Historische Vorworte zur niederländischen Ausgabe von „Die Sexualität im Kulturkampf“ (Teil 2)

9. Juni 2018

VORWORT
ZUM ZWEITEN DRUCK DER NIEDERLÄNDISCHEN AUSGABE

Das politische und soziale Leben in den Niederlanden steht seit der Befreiung im Abschwung. Die klerikale Reaktion gewinnt an Boden und die Beschränktheit im Bereich der Sexualmoral nimmt mit jedem Tag zu.

Übrigens ist der Rückfall nicht auf die vorherrschenden Ansichten über Sexualität beschränkt, die Freiheit an sich steht auf dem Spiel. Was bedroht ist, gehört nicht ausschließlich zu den spirituellen Werten einer Handvoll fortschrittlicher, bewusster Menschen (und das ist glücklicherweise, auch jetzt, viel mehr als eine Handvoll), die ein Interesse am Ausgang des Kampfes zwischen Sklaverei und Freiheit haben, was jetzt in fast allen Bereichen des Lebens vor sich geht.

Daher ist die Neuauflage von „Sexualität und neue Kultur“, (die erste Ausgabe erschien 1939) eine der populärsten Arbeiten von Dr. Wilhelm Reich, dessen Bücher in der Regel nicht leicht zu verdauen sind, eine mutige Tat.

Mutig nicht nur wegen der ungewöhnlichen Offenheit mit der Reich über das Problem Sexualität schreibt, sondern vor allem, weil Reichs Ansichten sehr revolutionär sind und von allen Seiten angegriffen werden.

Die Seite Reichs zu wählen bedeutet in Vielem, auch in den fortschrittlichsten Kreisen, eine Bombe platzen zu lassen; die oft aus unbewussten, schwer zu formulierenden Motiven aufbrodelnden Widerstände gegen Reich bleiben äußerst stark. Ein bemerkenswertes Phänomen ist zum Beispiel, dass es in unserem Land bisher nicht gelingen durfte, Anhänger für die Theorien Wilhelm Reichs zu gewinnen. Einige Intellektuelle, selbstverständlich aus progressiven Haushalten, haben sich die Mühe gemacht, Reichs Schriften genauer zu studieren; sie haben sowohl schriftlich als auch verbal mutige Versuche gemacht, die neuen Theorien den Arbeitern näher zu bringen, aber leider erwies sich der Widerstand als zu stark. Die seltenen Bücher und Broschüren sind nicht verschwunden, nur hier und da findet man im Bücherregal eines links Orientierten ein fast vergessenes Stückchen Reich. Ein Gespräch darüber führt meist zu einem negativen Ergebnis: Man scheint von ihm nicht sonderlich beeindruckt gewesen zu sein, zumindest nicht in dem Maße, dass man die revolutionäre Bedeutung von Reich auch und vor allem für die traditionellen Ansichten zur Revolution sehen möchte. Die am häufigsten gehörte, aber auch die einfältigste Sichtweise, mit dem man das Gespräch gewöhnlich beendet, ist: „Nun, es war natürlich eine große Sache diese Theorie so darzustellen, aber seine Position ist schon wieder passé.“ Da zielt man denn auf die oft geäußerte Kritik, die darauf hinausläuft, dass Reichs bewiesener Zusammenhang zwischen sexueller Unterdrückung und Sklavenmoral schwer zu argumentieren scheint, dass aber die freieren sexuellen Beziehungen unter den heutigen Jugendlichen noch keine Garantien für ein wachsendes soziales Verantwortungsbewusstsein gezeigt haben. Diese Kritik ist oberflächlich und an den Haaren herbeigezogen. Denn die sexuellen Beziehungen, die sich ein Teil der heutigen jungen Menschen erlauben, deutet noch nicht auf das Vorhandensein einer wirklichen freien Sexualmoral hin. Sie ist schwer belastet mit Angst- und Schuldgefühlen, sie ist oft wenig mehr als „Onanieren zu zweit“. Übrigens gibt es noch mehr zu berichten über diese „Widerlegung“ von Reich, was jedoch die Spannweite eines allgemeinen Vorworts übersteigt.

Ein Vorwort bedeutet normalerweise nicht, eine Analyse des Autors oder des initiierten Buches zu geben, sondern eine Bemerkung über die Bedeutung der vorliegenden Ausgabe zu machen und den Leser daran zu erinnern, warum das eingeführte Buch für ihn von Interesse sein könnte.

Also muss ich zu meinem Ausgangspunkt zurückkehren. Zu Beginn meines Vorwortes habe ich eine Verbindung zwischen der Neuauflage dieser Übersetzung und der Bedrohung der Freiheit gelegt, die jetzt in eine akute Phase eingetreten ist. Sobald man den Kern von Reichs Ansichten erreicht hat, ist diese nicht schwer zu entdecken. Es ist sehr schwierig, diese Ansichten kurz zu formulieren, sie sind sehr schwer auf den Punkt zu bringen. Versucht man dies, so bleibt die gefundene Formel sehr ungenügend und unvollständig. Mit dieser Einschränkung muss Folgendes gelesen und kritisch gegenüber dem tatsächlichen Inhalt dieses Buches getestet werden.

Das Problem der Freiheit, so Reich, hat sehr viel, wenn nicht gar alles, mit der Sexualmoral zu tun. Die wirtschaftliche und geistige Sklaverei im Kapitalismus hat ihre Wurzeln in der Unterdrückung der natürlichen Triebbefriedigung. Dieser einfache Indikator weist in Richtung einer Synthese, die im Gehirn Reichs stattgefunden haben muss, nämlich eine bemerkenswerte Zusammenfassung zweier Denkweisen, die jeweils ihre eigenen Gründe abdecken und nach der Auffassung einiger Autoren sich total widersprechen: der historische Materialismus von Marx-Engels und die Psychoanalyse von S. Freud.

Die zunächst von Freud angenommene Spannung zwischen Lebenstrieb und Todestrieb wurde von Dr. Wilhelm Reich, von der Psychoanalyse und von Anhängern der marxistischen Theorie des dialektischen Materialismus in Frage gestellt und überarbeitet als grundsätzlicher Gegensatz zwischen dem Individuum und der Außenwelt, in diesem Fall der kapitalistischen Gesellschaft.

Und er beweist weiter, wie eng die Sexualmoral mit der Ideologie der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft verwoben ist. Er kommt dann zu einigen Schlussfolgerungen, wovon die Wichtigste wohl diese ist: Rebellion gegen den Kapitalismus ist für die Arbeiterklasse nur negativ, wenn die Akzeptanz der sozialen Revolution nicht einhergeht mit der Eroberung einer neuen, eigenen Sexualmoral für sich selbst und die Gesellschaft. Tatsächlich kommt man nach dem Lesen von Reichs Büchern zu dem Schluss, dass die soziale Revolution sinnlos ist, solange der revolutionäre Geist sich nicht erstreckt auf den ganzen Menschen, sein Denken, Fühlen und Handeln, besonders mit Bezug zur Sexualität.

Die Akzeptanz von Obrigkeit, Autorität, Unterwerfung hängt weitgehend davon ab, in welchem Maße man seine sexuelle Moral unmittelbar und kritiklos der allgemeinen bürgerlichen Auffassungen entliehen hat, die in der Verneinung und das Verpöntsein des Sexualtriebs wurzeln.

Das meinte ich, als ich Reichs Buch eine aktuelle Bedeutung zuerkannte. Zurzeit erscheinen unzählige Bücher über das Sexualleben des Menschen, jedoch vermochte sich keiner soweit vorzuwagen wie Dr. Wilhelm Reich, so dass trotz der Vielfältigkeit des Lesematerials dieses Buch einzigartig bleibt, das nun einem erbitterten Kampf ausgesetzt sein wird.

Nichtsdestotrotz ist es notwendig, dass das Problem noch einmal aufgeworfen wird, und deshalb müssen wir der Herausgeberin für ihre mutige Tat dankbar sein. Besonders jetzt, wo die römische Heuchelei mehr Einfluss gewonnen hat, als es der Freiheit guttut.

Zu diesem Zeitpunkt ist eine große Dosis Zivilcourage vonnöten unter diesen Umständen für das Recht sexueller Befriedigung zu plädieren, für die Anerkennung der Sexualität als ein wertvolles Element des Lebens, für das Recht eines jeden Menschen auf Glück, das ohne sexuelles Glück unvollkommen ist.

Man braucht nicht in jeder Hinsicht mit den Ideen Wilhelm Reichs übereinstimmen, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass der Aufbau eines sozialistischen Lebens- und Weltbildes die Annahme der vollständigen sexuellen Befriedigung einschließen muss, ohne die der Mensch kein Mensch und die soziale und kulturelle Freiheit keine Freiheit sein kann.

Deshalb bildet die Neuauflage dieser Übersetzung einen Beitrag zur Verteidigung der Freiheit in den Niederlanden.

Möge dies von allen verstanden werden, die die Freiheit lieben, die verstehen, dass ein Mensch ohne Freiheit nichts als ein Haus- und Arbeitstier ist.

JACQUES REES