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DER ROTE FADEN (Band 2): 13. Die FDA-Untersuchung und die Gefahr eines abgekarteten Spiels

10. Mai 2023

DER ROTE FADEN (Band 2): 13. Die FDA-Untersuchung und die Gefahr eines abgekarteten Spiels

Zweite Ergänzung zu „Besprechung von ORGONOMIC FUNCTIONALISM No. 8, Spring 2021 (Teil 3)“

14. August 2021

Um 1950 herum schreibt Reich in seinem Manuskript „Die orgonbiophysikalische Bedeutung der Bione“:

Die Entstehung von Lebewesen aus Eiern widerlegt nicht die Tatsache, daß die Eier selbst durch die natürliche Organisation von Bionen in jedem einzelnen Tier von neuem entstanden sind. Die Eier der Tiere entstehen nicht aus Eiern durch Zellteilung oder Knospung, sondern sie organisieren sich aus tierischer Materie.

Das ist direkt von seiner Krebsforschung abgeleitet: genauso wie Krebszellen und dann der ganze Tumor nicht aus entarteten Körperzellen entstehen, sondern sich aus dem bionösen Zerfall, also der Auflösung der Körperzellen neu organisieren, geht auch die Eizelle und infolge der gesamte neue Organismus aus dem bionösen Zerfall von Zellen des Mutterorganismus hervor, die sich dann zu neuen Zellen, dem Embryo und schließlich dem neuen Organismus organisieren. [Ähnliches schrieb er etwa zur gleichen Zeit in Die kosmische Überlagerung: „Es ist zu vermuten, daß sich die Spermatozoen und Eier in den Metazoen auf die gleiche Art durch Kondensation von Orgonenergie im Keimgewebe bilden“ (S. 41).]

Es erübrigt sich zu sagen, daß das falsch ist und das gar zu begründen. Hier zeigt sich die Tragik des Reich-Archivs. Er glaubte, daß ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod und zukünftige Generationen seinem Ansatz gegenüber aufgeschlossener sein würden. Dabei hat er verkannt, daß auch er Kind seiner Zeit war und Sachen, wie das obige Zitat, nur aus der Zeit heraus gewürdigt werden können. Damals setzte der Triumpf der Molekularbiologie und Genetik erst an (ganz zu schweigen von der modernen Bildgebung) und die Menschen hatten gerade so eben noch ein Ohr für derartige Ausführungen, während heute nur noch Reich-Spezialisten überhaupt weiterlesen!

Ich bin der Überzeugung, daß man immer das zeitnah veröffentlichen sollte, was man erarbeitet hat, denn nur so ist Kritik und Kontrolle möglich und es kann nichts mehr verlorengehen bzw. später von irgendwelchen Archivaren und Herausgebern manipuliert werden.

Macht Reichs obige Aussage aus heutiger Warte überhaupt irgendeinen Sinn? Ja – und das ist die Gegenwahrheit zu dem, was ich soeben ausgeführt habe: Erst heute können wir das Geschehen bei der Befruchtung orgonbiophysikalisch richtig einordnen. Das, was in den Hoden und Ovarien geschieht, ist wirklich engstens mit bionösem Zerfall verbunden, was man allein schon an der Krebsanfälligkeit dieser Organsysteme sieht. Die Vererbung kommt ins Spiel, weil sich diesem mit der Krebsgenese funktionell identischen Prozeß ein anderer Funktionsbereich überlagert: die koexistierende Wirkung.

Beim Krebsprozeß geht es nur um Bewegung und entsprechende Formgesetze, so wie Reich das in Der Krebs und Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. Bei der Vererbung geht es jedoch nicht um Bewegung („Bewegung von A nach B“), sondern gewisserweise deren Gegenteil: das Zusammenfallen bzw. die Gleichzeitigkeit von A und B, so als gäbe es keine räumliche bzw. keine zeitliche Distanz zwischen ihnen. Wenn ich mich an etwas erinnere, ist es, als gäbe es keine zeitliche Distanz zwischen damals und heute. Genetik ist das entsprechende in der Biologie („Du siehst aus wie dein Vater 1980!“). Diese „Zeitlosigkeit“ („Zeit –> Raum“ bzw. „Nacheinander –> Nebeneinander“), die im Bereich der Genetik zum Ausdruck kommt, ist eine unabhängige orgonotische Funktion wie die Bewegung („Raum/Zeit“) eine ist:

Was sagt uns das ganze? Daß ein Projekt wie die Zeitschrift Orgonomic Functionalism absolut kontraproduktiv ist und Reichs Renommee schadet, wenn es nicht in eine lebendige orgonomische Forschung eingebunden ist und von tatsächlichen Orgonomen betreut wird. In einer rationalen Welt würde das Material mit entsprechenden Kommentaren im Journal of Orgonomy erscheinen und Reichs Archiv von im Feld praktisch seit Jahrzehnten tätigen Fachleuten wie Drs. Konia. Crist, Harman, etc. betreut werden.

Besprechung von ORGONOMIC FUNCTIONALISM No. 8, Spring 2021 (Teil 2)

10. August 2021

Der Inhalt dieser Ausgabe ist viel zu umfangreich und komplex, als daß ich ihn besprechen könnte, deshalb hier nur jeweils ganz kurz zu jedem Aufsatz:

Experiments with Professor Roger Du Teil in Oslo, July and August, 1937 (S. 1)

Es geht u.a. um Experimente mit Bionen aus Erdboden, Holzkohle, Blutkohle, Gras und Moos, sowie das „Präparat 6“.

On the Natural Organization of Work in Work Democracy, Part II (S. 14)

Bei jedem Satz von 1939 spürt man, daß Reich aus der sozialistischen Bewegung stammt – wobei die ganze Ausrichtung aber durchaus antisozialistisch ist, sondern vielmehr libertär: der Staat soll sich den menschlichen Bedürfnissen angleichen, statt umgekehrt.

From Sexual Hygiene to the Cancer Problem (S. 25)

Das hat Reich im Mai 1938 geschrieben, entsprechend haben wir hier zwar bereits weitgehend den Inhalt von Der Krebs vor uns, nur daß alle energetischen Phänomene im Sinne der „Elektrik“, wie sie beispielsweise Friedrich Kraus formuliert hatte, erklärt werden.

Preface to BIONS AND CANCER (S. 37)

In diesem Vorwort vom Juli 1939 zu einer Version von dem, was schließlich als Der Krebs erscheinen sollte, erklärt Reich, dieses Buch werde nicht allgemein zugänglich gemacht werden, weil entsprechende Erfahrungen mit Die Bione davon abrieten.

Report On the Behavior of Staphylococcus and Streptococcus when Exposed to Electrical Current (S. 38)

Hier geht es um den Versuch seinen Schüler Jörgen Neergaard von dessen Osteomyelitis zu heilen, indem die Eiterbakterien durch einen sehr schwachen Strom geschwächt werden.

Properties of the S-bacillus (S. 42)

Im Winter 1937/38 geschrieben, geht es imgrunde um das gleiche Thema: die Bekämpfung von Krankheitserregern („T-Bazilli“), nur diesmal vermittelt durch („elektrisch“ geladene) Bione („PA-Bione“).

The Appearance of Bionous Tissue Disintegration (S. 45)

Als Reich das erste Mal lebendiges, ungefärbtes Krebsgewebe unter großer Vergrößerung betrachtet, fühlt er sich sofort an die Bion-Präparate erinnert, die er bisher untersucht hatte.

The Organization of Cancer Cells (S. 49)

Die obige Beobachtung führt unmittelbar zur orgonomischen Krebstheorie: bionös zerfallendes Gewebe reorganisiert sich neu zu Krebszellen, so wie Protozoen aus abgestorbenem Gras oder Moos hervorgehen.

Bion Cultures Available on October 1, 1938 (S. 52)

Ich konnte nie überzeugend erklären, wie angesichts der Bione eigentlich das Pasteurisieren, also das Sterilisieren durch Erhitzung funktionieren soll. Durch die Lektüre habe ich endlich begriffen, daß Hitze T-Bazillen (und entsprechende „Stäbchen“) nachhaltig zerstört, während Bione davon unberührter bleiben bzw. sich mit dem Abkühlen neu organisieren können.

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

Wahrheit und Wirklichkeit (Teil 4): PSYCHOLOGIE, SOZIOLOGIE und MEDIZIN – die widersprüchliche Wirklichkeit

9. Juli 2020

Wilhelm Reich, Physiker: 7. Wahrheit und Wirklichkeit

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 13

7. April 2019

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13. Krebs und Kommunismus

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 12

1. April 2019

orgonometrieteil12

12. Die Kontinuität der Funktion

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 17)

10. Oktober 2018

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Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 5)

13. September 2018

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Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 4)

11. September 2018

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